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Enkel will nicht durchschlafen

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sommervision

Aktives Mitglied
Hallo,
vielleicht kann uns jemand einen Rat geben bei folgendem Problem.
Mein Enkelchen 2 Jahre 8 Monate war 5 Tage bei uns zu Gast und schlief in dieser Zeit zwischen mir und meinem Mann im Ehebett, da ein Platz für ein eigenes Bett zur Zeit noch nicht möglich ist.
Er schlief durch (bis auf einige "Durstanfälle" und "Pullern gehen").
Zu hause hat unser Kleiner ein eigenes Kinderzimmer mit einem "großen" Bett. Meine Tochter rief mich an und schilderte mir folgendes:
Der Kleine schläft ein und wacht ständig auf und weint (kaum zu beruhigen). Sie erklärt ihm im ruhigen Ton, dass Mama und Papa nebenan sind und er ruhig schlafen kann. Das wirkt - aber nur eine halbe oder eine ganze Stunde. Dann beginnt das nächste "Heulkonzert" und Papa geht mit energischer Stimme vor und schimpft mit ihm, was nur noch einen stärkeren Heulkrampf hervorruft bis zum Erbrechen.
Wenn jetzt beide Elternteile völlig entnervt nach diesen Heulkonzerten ihn mit in ihr Bett nehmen (was dann gegen 2.00 Uhr morgens meistens passiert), schläft er ruhig ein und bis morgens durch. Das passiert nun täglich.
Was kann man tun, dass der Kleinen in seinem Bettchen ohne "Konzerte" nachts durchzuschläft.
 
das arme würmchen!
also, das mit dem anschnauzen würde ich dringend abschaffen. jetzt verbindet er doch das eigene bett nur mit ärger!
am besten wäre es, wenn die mutter es abends beruhigt, vielleicht eine geschichte vorliest und dann geht. das weinen am anfang ist ganz normal. anfangs könnte die mutter dann hingehen und ihn beruhigen, aber irgendwann muss das auch aufhören. so hart das jetzt klingt, aber dann muss man ihn halt mal weinen lassen, sonst lernt er das nicht!
eine einschlafkasette (benjamin blümchen, etc.), ein nachtlicht und sein lieblingskuscheltier könnten helfen!
ist jedenfalls meine meinung, ihr könnt es ja mal ausprobieren, wenn ihr wollt.
viel glück und liebe grüße,
ich halt
 
Hallo,

Gibt es eine Möglichkeit das Kinderzimmer, oder zumindest die Position des Bettes, zu verlegen? Eventuell das Kinderbett mal testweise im Wohnzimmer oder Gästezimmer (falls vorhanden) aufstellen.

Wenn Kinder an bestimmten Orten partout nicht schlafen wollen, liegt es manchmal am Ort selber. Kinder sind da um einiges sensibler als Erwachsene.

Und das mit dem Schimpfen würde ich auch nicht unbedingt empfehlen. Das macht die Sache nur noch schlimmer.

Gerhard
 
Hallo,
ich habe auch so ein problem....unsere Tochter ist 2 Jahre und 6 Monate alt und sie kommt Nachts auch immer zu uns.

Abends um 20 Uhr kommt sie ins Bett,alles klappt super,es passiert zwar mal das sie einmal wieder aufsteht,aber ansonsten schläft sie gleich ein....

Sie wird dann jede Nacht zwischen 00.00 und 03.00 Uhr wach und kommt dann bei uns ins Bett gekrabbelt und schläft bis morgens um 09.00 Uhr durch.

Bei uns fing es an,als sie einen Hustenanfall (pseudokrupp) hatte, wir hatten Nachts den Arzt geholt und da ich Angst hatte das sich es verschlimmert,haben wir sie bei uns gelassen.

Tja uns schwups,hatte sich unsere Maus das gemerkt und wir hatten jeden Nacht Heulattaken mit Husten....und Mama hat sich immer wieder erweichen lassen.
ich bin dann nochmal zum Arzt weil mir das komisch vorkam,immer dieser Husten dazu,da ist doch was faul....

ich habe ihn alles geschildert und er sagte mir,das das eine Masche von ihr ist und ich konsequent sein soll und sie immer wieder zurück bringen soll...

Leichter gesagt als getan.........ich bin nachts 10 mal aufgestanden und habe sie zurück gebracht und irgendwann hatte ich die schnauze voll.

Nun ist es so,das sie still und leise anmaschiert kommt und ich es teilweise garnicht mehr mitbekomme...
ich lasse sie bei uns schlafen,weil es einerseits schön ist sie noch in meiner nähe zu haben,denn die Zeiten werden sich auch noch wieder ändern.

Vieleicht macht er auch gerade einen Schub,es ist ja so das die Zwerge alles im Schlaf verarbeiten und dadurch wacht er immer wieder auf und will zu seinen Elten in Sicherheit,weil er damit nicht klar kommt,was mit ihm passiert.

Wenn es euch zu sehr stört müsst ihr konsequent bleiben und ihn immer wieder zurück bringen.

die Mama kann sich auch dazu legen und Händchen halten und warten bis er eingeschlafen ist....

Es gibt auch die Möglichkeit,ganz hart zu bleiben und ihn weinen zu lassen,aber da muß man nerven wie drahtseile haben und es ist nicht jeder manns sache.

meine Schwägerin hat auch das Problem das er Spuckt wenn er weint,aber er ist nun drei Jahre alt und versteht schon mehr wenn man mit ihm spricht und wenns ganz hart wird,ist sie auch so frech gibt ihn eine Schüssel,sagt,wenn du spucken mußt dann nimm die schüssel und verlässt den Raum und lässt ihn brüllen.

Es ist meist so,das die kleinen vor etwas Angst haben und die Nähe deren Eltern suchen,sie sich da am Sichersten und Geborgensten fühlen.

lasst den Kopf nicht hängen....
 
Sommervision
Hallo,
Meine Tochter rief mich an und schilderte mir folgendes:
Der Kleine schläft ein und wacht ständig auf und weint (kaum zu beruhigen). Sie erklärt ihm im ruhigen Ton, dass Mama und Papa nebenan sind und er ruhig schlafen kann.
Hallo Sommervision,

ist dieses Verhalten nach dem 5-tägigen Besuch bei Euch eingetreten oder war das vorher schon?

Das ist hier für mich die Frage.
 
Störer meinte:
Sommervision
Hallo,
Meine Tochter rief mich an und schilderte mir folgendes:
Der Kleine schläft ein und wacht ständig auf und weint (kaum zu beruhigen). Sie erklärt ihm im ruhigen Ton, dass Mama und Papa nebenan sind und er ruhig schlafen kann.
Hallo Sommervision,

ist dieses Verhalten nach dem 5-tägigen Besuch bei Euch eingetreten oder war das vorher schon?

Das ist hier für mich die Frage.

Hallo Störer,
das Verhalten tritt nicht nur nach dem Besuch auf. Aber extremer, wenn der Kleine bei den Großeltern (beide Teile) schläft, weil noch kein großes Bett aufgestellt werden kann.
Müssen die Eltern nun Geduld haben, bis sich alles wieder einpegelt?
Vielen Dank.
 
Ich persönlich habe eine andere Einstellung zum Schlafen der Kinder im Elternbett: Auch meine Tochter kam jahrelang zu uns ins Bett.Zuerst gab es auch Zoff,es wurde geschimpft,das Kind immer wieder ins eigene Bett zurück gebracht u.s.w. Jeden Morgen waren wir als Eltern sowohl meine Tochter vollkommen genervt und erschöpft,weil dadurch die ganze Schlafqualität futsch war.Außerdem mussten wir beide am nächsten Morgen fit sein,um arbeiten zu gehen.Alsohaben mein Mann und ich entschlossen,das es für alle angenehmer war,das Kind im Ehebett schlafen zu lassen.Ich weiß,das ist nicht pädagogisch,aber für alle Beteiligten erholsamer.Mittlerweile ist sie fast 14 Jahre alt und es hatte ihr nicht geschadet.Und uns auch nicht.Sie ist ein selbstständiges Mädchen,das nicht mit aller Gewalt an uns "klebt".Irgendwann war sie dann nachts in ihrem Bett geblieben und immer seltener zu uns gekommen.Es hat sich also ohne Druck ganz von selbst erledigt.Es müssen allerdings beide Ehepartner damit einverstanden sein!
In der Hoffnung auf ruhige Nächte für alle Betroffene.Liebe Grüße NIMO
 
Hallo!

Meine Tochter hatte die gleiche Macke. Sie kam auch jede Nacht zu uns ins Bett. Als sie noch nicht alleine aus dem Bett konnte, schrie sie und war nicht mehr zu beruhigen. Das geht natürlich allen an die Nerven. Wir hatten so ein Bett mit Gitterstäben, von denen man 3 entfernen konnte, damit das Kind raus kann. Das haben wir dann auch getan und sie kam jede Nacht still und heimlich zu uns. Wir haben das gar nicht gemerkt. Wir wußten nicht mal die Uhrzeit. Und das hat sich dann irgendwann einfach wieder gegeben. Sie war morgens eben nicht mehr bei uns. Viel später, so mit 8 Jahren fing das wieder an. Auch wieder still und heimlich. Wir haben da gar kein Drama draus gemacht und es hat sich dann auch wieder erledigt. Heute ist sie 12 und ich denke sogar manchmal wehmütig dran zurück, dass es schon schön war, morgens vor dem Aufstehen zu dritt noch ein bisschen zu kuscheln. Ich empfehle daher: Ermöglicht dem Kind, alleine ins Elternbett zu kommen (falls das vom Weg her nicht gefährlich ist), so hat jeder, was er will.

Liebe Grüße

Bazillus09
 
allen vielen Dank, die mir bisher geantwortet haben. Habe Eure Tipps bereits weitergeleitet und sie wurden ebenfalls dankend angenommen. Werden sehen, wie alles weitergeht.
 
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