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Energiefachwirt machen - unsicher

Keksi01

Mitglied
Hallo ihr lieben,

ich bin 25 Jahre alt, lebe mit meinem Partner zusammen und arbeite seit Jahren bei einem Netzbetreiber (Energiebranche)

Ich verdiene als normale Sachbearbeiterin im kundenzentrum ca. 2500€ netto, und große Sprünge sind die nächsten Jahre nicht wirklich drin, also mein Gehalt würde in den nächsten Jahren sich höchstens zwischen 2500-2700€ netto bewegen. Es ist an sich nicht schlecht aber auch nicht herausragend.

Zudem finde ich das Zusammenarbeiten mit Kunden auch anstrengend 😅
Seit einiger Zeit frage ich mich ob ich den Fachwirt für die Energiewirtschaft machen soll. Das würde berufsbegleitend ca. 14 Monate gehen und würde am Wochenende stattfinden. Ich bin mir da unschlüssig, ich habe Lust drauf, und ich möchte natürlich auch mehr Möglichkeiten auf de Arbeitsmarkt haben. Ich würde gerne bei dem Unternehmen bleiben wollen und würde mich dann intern bewerben. Mein Gehalt würde dann steigen und sich zwischen 3200 netto bis 3600 bewegen.

Ich denke mir ich werde niewieder so jung sein. Zudem möchte ich gerne in 3-4 Jahren Kinder bekommen, danach wird es sowieso schwieriger. Trotzdem bin ich mir unschlüssig. Was wenn es alles umsonst ist? Was wenn ich es nicht schaffe?

Würde mich über Erfahrungsberichte freuen 🙂
 
Hallo und guten Morgen.
Was Du gelernt hast, kann Dir keiner nehmen.
Je älter Du wirst, umso schwerer fällt das Lernen (im Allgemeinen ⁣😏).
Zudem ist es eine interessante und zukunftssichere Berufswahl.
Also, ich wüsste nichts, was dagegenspricht, das Projekt anzugehen, aber vieles spricht dafür.

Ich wünsche Dir viel Erfolg.
 
Unbedingt machen. Du könntest ja auch deinen AG fragen, ob er dich dabei unterstützt, finanziell oder auch zeitlich (oft starten ja die Wochenend-Kurse bereits am Freitag)
Du wirst Wissen erlangen, neue Leute kennenlernen und am Ende mehr verdienen. Go for it!
 
Ich habe selber ein Fernstudium neben der Vollzeitarbeit zur Energiefachwirtin gemacht. Es lief 14 Monate mit Fernlernbriefen und mtl. Einsendeaufgaben und drei Komplexaufgaben. Das Studium war sehr vielfältig - regulatorisch, technisch und betriebswirtschaftlich. Projektmanagement ist auch sehr wichtig. Es ist auf alle Fälle komplex und du brauchst Sitzfleisch und Willenskraft in Phasen wo du weniger Energie hast es durchzuziehen. Die Prüfung setzt sich aus zwei schriftlichen Prüfungen zusammen zu je fünf Stunden und einer mündlichen Fachpräsentation( zehn Minuten) und zwanzig Minuten Fachgespräch. Es gibt vier Handlungsbereiche die durchgenommen werden und auch abgefragt werden, die du im besten Falle schnittstellenorientiert anwenden kannst. Hier steht alles kompakt drin, was dich erwartet.

Verordnung über die Prüfung zum anerkannten Fortbildungsabschluss mit der Bezeichnung Geprüfter Fachwirt für Energiewirtschaft oder Geprüfte Fachwirtin für Energiewirtschaft – Bachelor-Professional in Energiewirtschaft​

Förderung über Aufstiegsbafög und KfW Darlehen zu 100% möglich wenn du bestehst.
Es ist kein Spaziergang, du hast auch viel Co² Emissionen zu berechnen, BHKW - Wirkungsgrade, du rechnest häufig im Potenzbereich, berechnest Leistung, Arbeit von Strom, PV Anlagen Autarkiegrade, lernst neue Gesetze kennen - das EnWG, das EEG, EED, viele europäische Richtlinien. BWL, Controlling, Fixkosten/variable Kosten , Teilkostenrechnung, Vollkostenrechnung, Kapitalwertmethode. Du lernst viel über Marktrollen und das Unbundling, MaKO mit Edifact wird nur angeschnitten - bei Bilanzierungen und Netzentgelten und Netznutzungsentgelten.
Es hat mir Spaß gemacht, ich habe bestanden und bin heute in einem anderen Bereich tätigt. Als Tipp gebe ich dir, wenn du anfangen möchtest - werde dir frühzeitig über das mdl. Thema bewusst, sonst wird es taff.
 
Ich habe selber ein Fernstudium neben der Vollzeitarbeit zur Energiefachwirtin gemacht. Es lief 14 Monate mit Fernlernbriefen und mtl. Einsendeaufgaben und drei Komplexaufgaben. Das Studium war sehr vielfältig - regulatorisch, technisch und betriebswirtschaftlich. Projektmanagement ist auch sehr wichtig. Es ist auf alle Fälle komplex und du brauchst Sitzfleisch und Willenskraft in Phasen wo du weniger Energie hast es durchzuziehen. Die Prüfung setzt sich aus zwei schriftlichen Prüfungen zusammen zu je fünf Stunden und einer mündlichen Fachpräsentation( zehn Minuten) und zwanzig Minuten Fachgespräch. Es gibt vier Handlungsbereiche die durchgenommen werden und auch abgefragt werden, die du im besten Falle schnittstellenorientiert anwenden kannst. Hier steht alles kompakt drin, was dich erwartet.

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Es ist kein Spaziergang, du hast auch viel Co² Emissionen zu berechnen, BHKW - Wirkungsgrade, du rechnest häufig im Potenzbereich, berechnest Leistung, Arbeit von Strom, PV Anlagen Autarkiegrade, lernst neue Gesetze kennen - das EnWG, das EEG, EED, viele europäische Richtlinien. BWL, Controlling, Fixkosten/variable Kosten , Teilkostenrechnung, Vollkostenrechnung, Kapitalwertmethode. Du lernst viel über Marktrollen und das Unbundling, MaKO mit Edifact wird nur angeschnitten - bei Bilanzierungen und Netzentgelten und Netznutzungsentgelten.
Es hat mir Spaß gemacht, ich habe bestanden und bin heute in einem anderen Bereich tätigt. Als Tipp gebe ich dir, wenn du anfangen möchtest - werde dir frühzeitig über das mdl. Thema bewusst, sonst wird es taff.
Hey ich danke dir für deine ausführliche Antwort.
Ehrlich gesagt habe ich bisschen Angst vor dem technischen Teil weil mir das nicht so sehr liegt. Aber ich werde damit zu 90% trotzdem starten, da ich noch unbedingt eine Weiterbildung machen möchte. Ich habe jedoch auch die Angst das mir das Zuviel wird alles. Hat dir die Weiterbildung beruflich was gebracht? Hinsichtlich Position und Gehalt ?
 
Ja mich hat es weitergebracht ich bin aus dem Vertrieb zu einem Netzbetreiber gewechselt. Hier habe ich deutlich höhere Anforderungen und bessere Bezahlung. Das wäre ohne die Fortbildung nicht möglich gewesen. Ich verdiene besser, arbeite im Hintergrund. Ich würde dir die Fachwirtin empfehlen, es ist fordernd, aber wenn du von Anfang an am Ball bleibst, dich in WhatApps Lerngruppen vernetzt mit Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer macht es Spaß. Danach hast du einfach bessere Auswahlmöglichkeiten in der Energiebranche. Die Fachwirtin verbindet viele interessante Themengebiete, bereitet dich mit Handlungsfeld 4 auf Zusammenarbeit und Führung von Mitarbeiter/innen, welche Stile gibt, wie kommunizieren, allgemeine Kommunikation. Wichtig ist das Zertifikat am Ende, dass macht dem Preis aus.... Mach es, es erweitert den Horizont und öffnet Türen.
 

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