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Ende der Ehe?

Ich finde, dass das Pflegen der Liebe beidseitig sein sollte. Es ist nicht die alleinige Aufgabe des TEs dafür zu sorgen, dass es seiner Frau gut geht, es ist auch ihre Aufgabe im umgekehrten Falle, auch ihn zu verwöhnen, nette Dinge für ihn zu tun etc.
....

Das stimmt natürlich.
Aber einer muss halt auch den Anfang machen. Wenn länger gar keine Resonanz kommt - dann wars den Versuch wert.
Vielleicht braucht die Partnerin auch etwas Zeit um sich der neuen Situation anzupassen und um sich zu öffnen.

Ein gemeinsamer Kurzurlaub ist (für mich) der perfekte Einstieg.
 

Hallo Mond-Wind,

schau mal hier: Ende der Ehe?. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Du schreibst, dass ihr "beste Freunde" seid....dann ist aus meiner Sicht noch nicht alles verloren.

Ich selbst hatte meine jahrzehntelange Ehe vor ein paar Jahren beendet (ich bin in deinem Alter). Im Gegensatz zu dir, habe ich meinen Exmann als Mensch an sich nicht (mehr) leiden können.

Ich würde dir raten, beispielsweise über eine Paartherapie mit ihr zu reden und sie außerdem nach Vorschlägen zu fragen, was ihr besser machen könnt.

Sollte das zu keinem Ergebnis führen, kannst du dir, falls ihr euch zu einem späteren Zeitpunkt trennt, zumindest sagen, dass du alles probiert hast.
 
Eigentlich weis ich, dass wir irgendwo am Ende der Ehe stehen, denn ich bin nicht mehr bereit, so weiterzuleben. Wenn ich mich frage, was sich denn ändern würde, wenn wir nicht mehr zusammen leben würden, es würde mir keine Antwort dazu einfallen außer nichts.....
Das klingt kein bisschen nach Freundschaft oder einer anderen Form von Nähe.
Es klingt irgendwie sauer; so, als würde dir etwas verwehrt, auf das du einen Anspruch hättest.
Wäre eure Ehe wirklich gerettet, wenn sie regelmäßig zum GV bereit wäre?
Bisschen mager für eine Lebensgemeinschaft, oder?
Und auch wenn du dich trennst - es heißt ja noch lange nicht, dass du dann Sex hättest. Mit Mitte 50 kommen die kopulationswilligen Damen nicht gerade angeflogen. Und Männer, die vier Kinder und eine Ex im Schlepptau haben, die alimentiert werden müssen, sind auch als feste Partner nicht unbedingt besonders gefragt.
Wie stellst du dir ein künftiges Leben ohne sie vor?
 
Hallo @Schorsch,
zuerst einmal herzlich willkommen im HR.

Du schreibst, ihr habt es schon öfter besprochen.
Was habt ihr besprochen?
Einfach nur den fehlenden Sex?
Hast Du sie gefragt, was ihr in der Beziehung fehlt?
Gibst Du ihr Zärtlichkeit, Liebe, ohne gleich Sex zu wollen?

Die Lust auf Sex leidet naturgemäß, wenn der Sex keinen Spaß macht.
Hast Du gefragt, was ihr Spaß machen würde?
Weißt Du, was ihr beim Sex keinen Spaß gemacht hat?

Weiß sie, dass Du sie immer noch als attraktiv empfindest?
Zeigst Du ihr das?

Hältst Du Dich fit und gepflegt?
Bist Du attraktiv für sie?

Viele Fragen, vielleicht beantwortest Du Dir diese für Dich.
Vielleicht ist es möglich, auf Basis dieser Antworten ein Gespräch mit ihr zu führen?

Ich wünsche Euch alles Gute.
 
Hallo Ihr Lieben,
erst mal vielen Dank für die zahlreichen Rückmeldungen!

Ich kann da leider nicht auf alle einzelnen eingehen, deshalb versuche ich mal allgemein alles zu beantworten:

Wir haben in unserer Ehe schon einige Tiefs gehabt und warn schon 3 mal bei einer Eheberatung, was uns echt weitergeholfen hat. Das Verständnis zu- und füreinander wurde immer besser.

Zu mir: Ich bin auch übergewichtig, begehre meine Frau aber über alles, daher ist ein "Fremdgehen" oder eine offene Beziehung für mich nicht vorstellbar. Wenn, dann ein klarer Schlussstrich.

Finanziell gäbe es kein großen Probleme, da wir beide berufstätig sind und gut verdienen.

Ich erwarte auch gar nicht, dass meine Frau für mich "die Beine breit macht", aber das Problem ist halt, dass sie bekommt was sie möchte (bzw. eben nicht bekommt) und mir das unheimlich fehlt. Es gibt ja Mittel und Wege, seinem Mann zu zeigen, dass man ihn auch noch begehrt, ohne GV. Und es geht auch nicht um täglich rammeln, sondern einfach um das Gefühl, dass man nicht mehr als Mann, Ehemann zählt, sondern nur noch als guter Freund.

Angesprochen habe ich das schon mehrmals, sie ist dann sehr traurig und sagt auch, dass sie weis, wie schlimm das für mich sein muss, aber es ist halt so.....

Wir hatten auch übergewichtig früher guten Sex und auch genug, aber jetzt ist halt schon lange tote Hose, dann passiert es mal wieder, wenn ich mich oft genug um sie bemühe (ich komme mir dann vor wie die "los, mach mich heiß-Maschine", aber von ihr aus kommt gar nichts mehr.

Irgendwann bin ich dann halt müde geworden.

Ich gehe auch nicht davon aus, dass ich nach einer Trennung sofort wieder eine neue Liebe suchen oder finden würde, es geht jetzt um diese, für mich unerträglich gewordene Situation. Will ich wirklich den Rest meines Lebens so weiterleben? Ich glaube es nicht.....
 
Bester Freund, Vater, Hausmeister? Klingt für mich gar nicht schlecht. Sowas würde ich nicht wegwerfen für Sex, den ich sonst vielleicht auch nicht bekomme. Oder steht bereits eine Dame bereit? Irgendwie fällt es mir schwer zu glauben, dass es wirklich nur am Sex scheitern soll. Genauso kann ich kaum glauben, dass es wirklich nur an ihrem Übergewicht liegen soll.
 
Das klingt kein bisschen nach Freundschaft oder einer anderen Form von Nähe.
Es klingt irgendwie sauer; so, als würde dir etwas verwehrt, auf das du einen Anspruch hättest.
Wäre eure Ehe wirklich gerettet, wenn sie regelmäßig zum GV bereit wäre?
Bisschen mager für eine Lebensgemeinschaft, oder?
Und auch wenn du dich trennst - es heißt ja noch lange nicht, dass du dann Sex hättest. Mit Mitte 50 kommen die kopulationswilligen Damen nicht gerade angeflogen. Und Männer, die vier Kinder und eine Ex im Schlepptau haben, die alimentiert werden müssen, sind auch als feste Partner nicht unbedingt besonders gefragt.
Wie stellst du dir ein künftiges Leben ohne sie vor?
Zwei Kinder leben scheinbar nicht mehr im Haushalt, vielleicht verdienen die schon eigenes Geld. Und das jüngste Kind ist 11. Also darf die Frau arbeiten gehen. Dann müssen nicht 5 Personen, sondern ggf. nur 2 alimentiert werden.
 
Hallo,
leider bin ich (M55) in einer sehr trostlosen Situation. Bin seit 30 Jahren mit meiner Frau verheiratet, 4 Kinder, jüngstes 11, 2 noch im Haushalt.

Seit Jahren passiert sexuell nichts mehr, lässt sich an einer Hand abzählen, was in den letzten 2-3 Jahren noch an Intimitäten waren. Meine Frau ist übergewichtig und kommt mit ihrem Körper nicht zurecht. Daher will sie keine Intimität mehr, ich selber bin nicht in dem Alter, wo ich sagen würde, ok, ist halt so, das fehlt mir unendlich sehr.-...

Und ja, das haben wir schon öfters besprochen, es tut ihr auch sehr leid, aber sie kann halt nicht anders. D.h. sie bekommt, was sie möchte, halt keine Intimität, mir tut das weh, nicht mehr begehrt zu werden. Bin irgendwie nur noch Papa, Hausmeister und bester Freund....

Eigentlich weis ich, dass wir irgendwo am Ende der Ehe stehen, denn ich bin nicht mehr bereit, so weiterzuleben. Wenn ich mich frage, was sich denn ändern würde, wenn wir nicht mehr zusammen leben würden, es würde mir keine Antwort dazu einfallen außer nichts.....

Keine Ahnung, was ich jetzt brauche, evtl. einfach nur mir das von der Seele zu schreiben....
Das ist kein Grund zur Trennung zumal die nächsten Beziehungen auch ihre Probleme haben werden. In meiner Ehe läuft seit 20 Jahren nichts mehr und das akzeptiere ich, auch wenn es nicht einfach ist. Die 23 Stunden und 50 Minuten 😆Alltag müssen stimmen und bei uns ist das so.
 

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