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Emozionale Angst vor Krieg

Habe ich auch nicht behauptet.
Doch wenn ich 1 + 1 zusammenzähle.
Wehrpflicht wieder einführen, Soldaten bzw. Reservisten wieder mobilisieren, Sondervermögen für das Militär. Da frage ich mich aber schon, wofür das alles gebraucht wird.
Machen die anderen Länder doch auch. Antipersonenminen: Nato-Staaten setzen auf geächtete Waffen - ZDFheute Litauen verlässt Streubomben-Abkommen | tagesschau.de Rubio fordert Fünf-Prozent-Ziel für NATO-Staaten | tagesschau.de Die würden das nicht machen, wenn es sich wieder nur um "German Angst" handeln täte. Nein, die fürchten selber einen Angriff Russlands.
 
Machen die anderen Länder doch auch. Antipersonenminen: Nato-Staaten setzen auf geächtete Waffen - ZDFheute Litauen verlässt Streubomben-Abkommen | tagesschau.de Rubio fordert Fünf-Prozent-Ziel für NATO-Staaten | tagesschau.de Die würden das nicht machen, wenn es sich wieder nur um "German Angst" handeln täte. Nein, die fürchten selber einen Angriff Russlands.
Es ist eben nicht nur "German Angst", es liegt mehr in der Luft,

Merken wir doch auch schon daran, dass es allgemein in Richtung Aufrüstung und nicht in Richtung Abrüstung geht.
Es wird aber nicht auf mal morgen eine Atombombe losgehen, da habe ich eigentlich auch keine Angst vor.

Wenn sich aber ein 3WK entwickelt, werden wir mit reingezogen. Sitzen mitten drin, schon allein geopolitisch gesehen. Können dann nicht mehr sagen, das gibt es doch eigentlich nur in Afrika.
(Die sind da möglicherweise noch weiter ab von Schuss).

Ich will mal sagen, die Unsicherheit was kommt, das macht am meisten Angst.
 
Das ist doch eure Verantwortung, worüber ihr euch unterhaltet. Genauso hättet ihr euch über eure Urlaubspläne oder dergleichen, Kulturangebot, die ihr wahrnehmt oder euren sehr erfolgreichen Lieblingsverein unterhalten können.

Was hindert euch daran, das selbst zu entscheiden, mit welchen Themen ihr euch befasst? Und dann habt ihr eure miese Untergangsstimmung auf die nächste Generation übertragen. Bist du da noch stolz drauf?
Es ist nicht meine Verantwortung, worüber sich meine Freunde, Bekannte oder irgendwelche Verwandte der 11jährigen sich unterhalten.

Wo habe ich geschrieben, dass ich stolz darauf bin, dass die 11jährige so viel mit bekommen hat, was bei den erwachsenen Besuchern geredet wurde, obwohl sie schon im Bett war?

Ansonsten, was schlägst du vor, soll ich dem Krebskranken sagen, dass seine Krankengeschichte mich nicht interessiert? Ich würde lieber über Urlaubspläne reden?

Soll ich meiner über alles geliebten Patentochter sagen, es interessiert mich nicht, dass du aus deiner Arbeit rausgemobbt wurdest? Weil ich mich gerade lieber den schönen Dingen zuwenden möchte?

An den Gesprächen über Sexualstraftätehatte ich mich nicht beteiligt, zum Gespräch über Trump hatte ich auch wenig gesagt.

Ich kann nichts dafür, dass die Oma der 11jährigen am lautesten über diese Sexualstraftäterr redete und nicht mal wirklich begriffen hat, was gerade in dem Kind abging, als es kurz raus kam.

Eigentlich hätte sie zu dem Kind gehen müssen und mit ihm sprechen. Ich kenne dieses Kind gar nicht so gut, aber irgendwie merke ich immer, dass es mich mag.

Meine Patentochter war mir sehr dankbar, dass ich ihr zuhörte und sie verstanden habe. Das meiste hatten wir sowieso außerhalb aller anderen besprochen.

Der Krebskranke war, glaube ich, dankbar, als ich ihm kurz meine Krebsgeschichte erzählt hatte, und dass ich wieder gesund geworden bin.

Das hatten die Kinder aber alles gar nicht mitbekommen, weil sie nämlich in ihren Zimmern miteinander beschäftigt waren, es war ja noch eine Freundin der 11jährigen bis zu einem bestimmten Zeit da.

Natürlich werden die Kinder auch unabhängig von diesem Tag mitbekommen haben, dass ein sehr guter Freund ihres Vaters krank ist. Das lässt sich nicht vermeiden.

Aber das war in dieser Abendstunde, als sie schon im Bett lag, überhaupt nicht mehr Thema.

Ich finde deine Art und Weise wirklich sehr überheblich und unempathisch.

Und woher soll ich von euren ( z. B. von deinen und Kassiopasas) Krisen wissen, wenn eigentlich nur entweder belehrende Antworten kommen, oder Antworten, dass man mit allen möglichen Problemen doch bestens umgehen kann.

Ich meine, warum zieht ihr euch denn das Ganze denn hier rein?

Ich weiß nicht, wenn ich so gelassen und so ausgefüllt wäre in meinem Leben, wäre ich bestimmt nicht täglich in so einem Forum.

Vielleicht ab und zu mal, würde vielleicht versuchen, ab und zu zu helfen, vielleicht erzählen, wie ich eigene Krisen bewältigt habe.

Aber so wenig aussagende Antworten wie: Gelassenheit kann man lernen, oder: Bei mir ist das ganz anders, ich habe diese Probleme gar nicht, weil ich ganz anders bin und bestens damit umgehen kann, hilft wirklich nur sehr sehr begrenzt.

So das war mein Wort zum Donnerstag.
 
Mal eine Frage:
Wenn wirklich irgendwann ein Krieg mit Deutschland als beteiligter Nation ausbrechen sollte, was genau wäre dann der Unterschied zwischen einem Menschen, der sich nicht hat verrückt machen lassen und einem, der sich das Leben durch die Furcht davor selbst madig gemacht hat? Sind sie deswegen unterschiedlich stark von den Kriegsauswirkungen betroffen?
 
Mal eine Frage:
Wenn wirklich irgendwann ein Krieg mit Deutschland als beteiligter Nation ausbrechen sollte, was genau wäre dann der Unterschied zwischen einem Menschen, der sich nicht hat verrückt machen lassen und einem, der sich das Leben durch die Furcht davor selbst madig gemacht hat? Sind sie deswegen unterschiedlich stark von den Kriegsauswirkungen betroffen?
Weiß ich auch nicht, ich vermute, wer sich zu viel Angst macht bzw. machen lässt, wird vielleicht wirklich mürbe oder verrückt.
Wer aber trotz Gefahr sagt, alles ist Gut, Krieg kann eigentlich nur in Afrika passieren, der wird möglicherweise dumm überrascht und gerät dann, wenn das Verdrängen nicht mehr geht, in Panik.

Wachsam sein, die Dinge genau beobachten, Meinungen reflektieren, finde ich da den besseren Weg.
 
Mal eine Frage:
Wenn wirklich irgendwann ein Krieg mit Deutschland als beteiligter Nation ausbrechen sollte, was genau wäre dann der Unterschied zwischen einem Menschen, der sich nicht hat verrückt machen lassen und einem, der sich das Leben durch die Furcht davor selbst madig gemacht hat? Sind sie deswegen unterschiedlich stark von den Kriegsauswirkungen betroffen?
Kann schon sein, weil der, der sich nicht verrückt machen ließ aber ständig die Augen offen hielt, sich vielleicht rechtzeitig vom Acker gemacht hat. Wer sich das Leben durch Furcht madig macht, hat offensichtlich keine Möglichkeit, sich einen als sicher empfundenen Aufenthaltsort zu suchen.
 
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