A
Alena
Gast
Hallo,
es hat mich vor kurzem nachdenklich gemacht, als ich über die Folgen emotionalen Missbrauchs in der Kindheit gelesen habe.
Wird ein Kind emotional missbraucht, so zeigt es in der Schule oft schlechtere Leistungen, als normalerweise aufgrund der vorhandenen Intelligenz zu erwarten wäre. Die Opfer zeigen häufig Konzentrationsschwächen, Gedächtnisstörungen und wenig Ehrgeiz. Manche sind aggressiv und können sich nur schwer in die Klassengemeinschaft einfügen.
Desweiteren habe ich gelesen, dass sich die Folgen emotionalen Missbrauchs nicht nur in mangelndem Selbstwergefühl im Erwachsenenalter äußern. Ganz offensichtlich soll es wohl auch so sein, dass solche Menschen kaum an Universitäten zu finden sind und selten Karriere machen.
Mich würde mal interessieren, was ihr dazu meint.
Warum machen solche Menschen später zumindest in beruflicher Hinsicht wenig aus ihrem Leben?
Liegt es eher daran, dass sie psychisch so geschwächt sind und daher nicht so viel Energie und Ehrgeiz haben?
Oder hat ständiger emotionaler Missbrauch in der Kindheit Auswirkungen auf die kognitiven Fähigkeiten?
Bei mir ist es so, dass ich selbst Betroffene bin.
Meine Mutter hat, als wir Kinder waren, ständig ihre Launen an meiner Schwester und mir ausgelassen.
Sie hat uns oft angeschrien und beschimpft, dass wir das allerletzte seien und sie uns am liebsten in ein Heim geben würde. Dabei waren wir immer ruhige Mädchen.
Auch wurden wir ganz oft zum Spielball unserer Eltern, die sich häufig heftige Szenen lieferten.
Unsere Mutter saß dann heulend da und wollte uns auf ihre Seite ziehen und gegen unseren Vater aufhetzen.
Wir waren ständig in Angst, was der nächste Tag bringen würde.
Und ja, bei uns hatte es großen Einfluss auf unsere Leistungen.
Gerade ich konnte mich in der Schule kaum konzentrieren und flüchtete oft in eine Fantasiewelt.
Im Laufe der Jahre sackten meine Leistungen immer mehr ab.
Trotz Abitur war gar kein Denken an ein Studium, denn das hätte ich mir niemals zugetraut.
Ich arbeite heute in einem Büro und bin sogar dort mit meinem nicht allzu stressigen Job als Sachbearbeiterin häufig überfordert.
Vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mal seine Meinung dazu schreiben.
Liebe Grüße,
Alena
es hat mich vor kurzem nachdenklich gemacht, als ich über die Folgen emotionalen Missbrauchs in der Kindheit gelesen habe.
Wird ein Kind emotional missbraucht, so zeigt es in der Schule oft schlechtere Leistungen, als normalerweise aufgrund der vorhandenen Intelligenz zu erwarten wäre. Die Opfer zeigen häufig Konzentrationsschwächen, Gedächtnisstörungen und wenig Ehrgeiz. Manche sind aggressiv und können sich nur schwer in die Klassengemeinschaft einfügen.
Desweiteren habe ich gelesen, dass sich die Folgen emotionalen Missbrauchs nicht nur in mangelndem Selbstwergefühl im Erwachsenenalter äußern. Ganz offensichtlich soll es wohl auch so sein, dass solche Menschen kaum an Universitäten zu finden sind und selten Karriere machen.
Mich würde mal interessieren, was ihr dazu meint.
Warum machen solche Menschen später zumindest in beruflicher Hinsicht wenig aus ihrem Leben?
Liegt es eher daran, dass sie psychisch so geschwächt sind und daher nicht so viel Energie und Ehrgeiz haben?
Oder hat ständiger emotionaler Missbrauch in der Kindheit Auswirkungen auf die kognitiven Fähigkeiten?
Bei mir ist es so, dass ich selbst Betroffene bin.
Meine Mutter hat, als wir Kinder waren, ständig ihre Launen an meiner Schwester und mir ausgelassen.
Sie hat uns oft angeschrien und beschimpft, dass wir das allerletzte seien und sie uns am liebsten in ein Heim geben würde. Dabei waren wir immer ruhige Mädchen.
Auch wurden wir ganz oft zum Spielball unserer Eltern, die sich häufig heftige Szenen lieferten.
Unsere Mutter saß dann heulend da und wollte uns auf ihre Seite ziehen und gegen unseren Vater aufhetzen.
Wir waren ständig in Angst, was der nächste Tag bringen würde.
Und ja, bei uns hatte es großen Einfluss auf unsere Leistungen.
Gerade ich konnte mich in der Schule kaum konzentrieren und flüchtete oft in eine Fantasiewelt.
Im Laufe der Jahre sackten meine Leistungen immer mehr ab.
Trotz Abitur war gar kein Denken an ein Studium, denn das hätte ich mir niemals zugetraut.
Ich arbeite heute in einem Büro und bin sogar dort mit meinem nicht allzu stressigen Job als Sachbearbeiterin häufig überfordert.
Vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mal seine Meinung dazu schreiben.
Liebe Grüße,
Alena