A
AstroJay
Gast
Hey Mr. El, ja, ja, ich bin so bescheuert😀:
Es fing an mit 14, als ich AC/DC hörte und mir "The Razor's Edge" kaufte...damals sagte ich: "Wenn ich mal groß bin, werde ich Plattenverkäuferin".
Dann habe ich angefangen, alle Stilrichtungen des Heavy Metals zu hören. Du weißt ja, da kannste bei Heavy anfangen und bei Death aufhören.
Mit 16 dann machte ich ein Praktikum in einem Plattenladen (ein kleiner Traum wurde wahr, das war damals das Größte für mich) und da habe ich mir noch viel anderes angeeignet.
Aber richtig los ging es erst mit 19, da kam ich mit einem Mann zusammen, der u.a. Indierock, 60er Psychedelic und japanischen Grindcore-Jazz (!) hörte...da mußte ich natürlich mithalten. Ich war geradezu gekränkt darüber, zu erfahren, daß es Platten gab, die ich noch nicht kannte. Also fing ich an, mir Demotapes von japanischen Jazzern zu bestellen und so...und gleichzeitig hatte ich die Metal, Indie und Punkszene im Auge...5 Konzerte in der Woche und so an die 30 Platten im Monat kaufen war für mich quasi Pflicht. Geklaut hab ich auch welche (schäm) soweit ging das...ich hatte ja ne ungeheure Panik, die beste Platte der Welt zu verpassen. Mein größter Tick damals...
Jo, und so ging das immer weiter und weiter. Ich habe so ungefähr jede Ausgabe (ab 1984, ich weiß, das war noch nicht mein jahrgang, die hab ich nachbestellt!) der Zeitschriften Metal Hammer, Rock Hard und Visions gelesen, ab und zu auch Musikexpress und Rolling Stone, 1000de Stunden MTV geschaut, und so ziemlich jedes Musiklexikon (von Motown und Blues bis Black Metal) dieser Erde gelesen und (ich will nicht angeben, aber es ist wahr!!!) in meinem Kopf gespeichert.
Ich habe meine Schranken überwunden und sogar Veranstaltungen mit elektronischer Musik besucht und mittlerweile dürfte ich hm...mindestens 1000 Bands live gesehen haben.
Ich habe viele Platten. So viele, daß ich eine Disco damit sicher mindestens ein Jahr lang unterhalten könnte. Wahrscheinlich länger.
Und ich habe keine Angst vor dem Tod, nur vor dem Fakt, daß ich sterben könnte, bevor ich nicht die beste Platte der Welt gehört habe. Ich weiß, objektiv gibt es die beste Platte der Welt nicht. Aber die für mich beste Platte. Natürlich habe ich so 3 Lieblingsplatten, aber sie sind nicht perfekt. Ich suche immer noch die Platte, auf der jede Sekunde perfekt ist. Wahrscheinlich ist das einfach völlig bescheuert. Aber es ist die Art von bescheuert, die nicht schlimm ist. Deshalb halte ich daran gerne fest.🙂
Meine Lieblingsmusik ist Stoner Rock. Wo wir wieder beim Thema sind. Stoner Rock, das heißt auf Deutsch übersetzt, Kifferrock. Aber ich kiffe nicht. Und viele Stoner Bands auch nicht. Das ist reines Clischeedenken, weil es mal irgendwer so genannt hat.
Und genau so ist das mit Emo. Die Emoszene ist mit bekannten Bands wie Funeral for a friend, die, wie ich natürlich zugebe, auch bei depressiven jungen Menschen beliebt ist, mittlerweile doch nicht mehr so ganz Subkultur. Allerdings sind längst nicht alle (Idioten, die nur diese Musik sammeln-wenn man nur eine Richtung hört und sich danach den Wecker stellt, verpasst man ganz schön viel) puren Emofans depressiv. Und jemandem als Emo zu bezeichnen, der noch nichtmal Jimmy Eat World kennt-sorry-aber das ist so, als ob jemand sagt, er sei ein Punk und hat noch nie von den Sex Pistols gehört-ich finde, das geht einfach garnicht! Aber das ist immer so, wenn Kids irgend nen Begriff aufschnappen, dann kann es passieren, daß ganze Landstriche den falsch auffassen. Letztendlich macht das aber nix.
In 20 Jahren, wenn wir über Emo reden, vielleicht auf einer Retrospektive auf dem WDR, werden wir nicht von irgendwelchen Kids hören, die geritzt haben, SONDERN von der Entstehung aus dem Hardcore, und von Bands wie Jimmy Eat World. Genauso, wie wenn wir heute auf dem WDR eine Retrospektive über 80er Heavy Metal sehen, ist nicht die Rede Idioten, die den Begriff damals falsch auffassten und Katzen im Namen des Satans opferten, während sie ominösen Black Metal rückwärts abspielten, sondern von der Entstehung aus dem Hard Rock und Bands wie Iron Maiden.
So. Damit sollte das geklärt sein!
Es fing an mit 14, als ich AC/DC hörte und mir "The Razor's Edge" kaufte...damals sagte ich: "Wenn ich mal groß bin, werde ich Plattenverkäuferin".
Dann habe ich angefangen, alle Stilrichtungen des Heavy Metals zu hören. Du weißt ja, da kannste bei Heavy anfangen und bei Death aufhören.
Mit 16 dann machte ich ein Praktikum in einem Plattenladen (ein kleiner Traum wurde wahr, das war damals das Größte für mich) und da habe ich mir noch viel anderes angeeignet.
Aber richtig los ging es erst mit 19, da kam ich mit einem Mann zusammen, der u.a. Indierock, 60er Psychedelic und japanischen Grindcore-Jazz (!) hörte...da mußte ich natürlich mithalten. Ich war geradezu gekränkt darüber, zu erfahren, daß es Platten gab, die ich noch nicht kannte. Also fing ich an, mir Demotapes von japanischen Jazzern zu bestellen und so...und gleichzeitig hatte ich die Metal, Indie und Punkszene im Auge...5 Konzerte in der Woche und so an die 30 Platten im Monat kaufen war für mich quasi Pflicht. Geklaut hab ich auch welche (schäm) soweit ging das...ich hatte ja ne ungeheure Panik, die beste Platte der Welt zu verpassen. Mein größter Tick damals...
Jo, und so ging das immer weiter und weiter. Ich habe so ungefähr jede Ausgabe (ab 1984, ich weiß, das war noch nicht mein jahrgang, die hab ich nachbestellt!) der Zeitschriften Metal Hammer, Rock Hard und Visions gelesen, ab und zu auch Musikexpress und Rolling Stone, 1000de Stunden MTV geschaut, und so ziemlich jedes Musiklexikon (von Motown und Blues bis Black Metal) dieser Erde gelesen und (ich will nicht angeben, aber es ist wahr!!!) in meinem Kopf gespeichert.
Ich habe meine Schranken überwunden und sogar Veranstaltungen mit elektronischer Musik besucht und mittlerweile dürfte ich hm...mindestens 1000 Bands live gesehen haben.
Ich habe viele Platten. So viele, daß ich eine Disco damit sicher mindestens ein Jahr lang unterhalten könnte. Wahrscheinlich länger.
Und ich habe keine Angst vor dem Tod, nur vor dem Fakt, daß ich sterben könnte, bevor ich nicht die beste Platte der Welt gehört habe. Ich weiß, objektiv gibt es die beste Platte der Welt nicht. Aber die für mich beste Platte. Natürlich habe ich so 3 Lieblingsplatten, aber sie sind nicht perfekt. Ich suche immer noch die Platte, auf der jede Sekunde perfekt ist. Wahrscheinlich ist das einfach völlig bescheuert. Aber es ist die Art von bescheuert, die nicht schlimm ist. Deshalb halte ich daran gerne fest.🙂
Meine Lieblingsmusik ist Stoner Rock. Wo wir wieder beim Thema sind. Stoner Rock, das heißt auf Deutsch übersetzt, Kifferrock. Aber ich kiffe nicht. Und viele Stoner Bands auch nicht. Das ist reines Clischeedenken, weil es mal irgendwer so genannt hat.
Und genau so ist das mit Emo. Die Emoszene ist mit bekannten Bands wie Funeral for a friend, die, wie ich natürlich zugebe, auch bei depressiven jungen Menschen beliebt ist, mittlerweile doch nicht mehr so ganz Subkultur. Allerdings sind längst nicht alle (Idioten, die nur diese Musik sammeln-wenn man nur eine Richtung hört und sich danach den Wecker stellt, verpasst man ganz schön viel) puren Emofans depressiv. Und jemandem als Emo zu bezeichnen, der noch nichtmal Jimmy Eat World kennt-sorry-aber das ist so, als ob jemand sagt, er sei ein Punk und hat noch nie von den Sex Pistols gehört-ich finde, das geht einfach garnicht! Aber das ist immer so, wenn Kids irgend nen Begriff aufschnappen, dann kann es passieren, daß ganze Landstriche den falsch auffassen. Letztendlich macht das aber nix.
In 20 Jahren, wenn wir über Emo reden, vielleicht auf einer Retrospektive auf dem WDR, werden wir nicht von irgendwelchen Kids hören, die geritzt haben, SONDERN von der Entstehung aus dem Hardcore, und von Bands wie Jimmy Eat World. Genauso, wie wenn wir heute auf dem WDR eine Retrospektive über 80er Heavy Metal sehen, ist nicht die Rede Idioten, die den Begriff damals falsch auffassten und Katzen im Namen des Satans opferten, während sie ominösen Black Metal rückwärts abspielten, sondern von der Entstehung aus dem Hard Rock und Bands wie Iron Maiden.
So. Damit sollte das geklärt sein!