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Emanzipation

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Hallo hallo187,

schau mal hier: Emanzipation. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Sorry! 🙂

Habe auf den Avatar geguckt und fand den "Mädchen". Mein Vorurteil....
Wenn du zu dem Thema noch Fragen hast, nur her damit!

Lieben Gruß

Mona
 
ich frag mich nur
tausende jahre lang waren die rollen klar verteilt und so hatt die menschheit doch bis heute überlebt

Man könnte sich andersrum auch fragen, wie weit die Menschheit heute sein könnte, hätten Frauen von Anfang an die gleichen Rechte und Möglichkeiten wie Männer gehabt. Wie viele Erfindungen & Innovationen sind deswegen bisher vielleicht noch nicht gemacht worden? Weiß man´s? 😉
 
ich frag mich nur
tausende jahre lang waren die rollen klar verteilt und so hatt die menschheit doch bis heute überlebt

klar wenn eine Frau schlau ist und gute Arbeit leistet sollte sie genauso wie männer gefördert werden! ich versteh nur nicht warum das jetz genau zu dieser Zeit so eine relativ große rolle spielt das Frauen jetz in diesem jahr 2010 genau dasselbe machen wollen wie männer das denken hätte doch auch 1820 auftauchen können oder erst 2200 ?

In geschichte aufgepasst?

Die Vorstellung, dass alle Menschen gleich sind, hat erst mit der Aufklärung und der französichen Revolution tatsächliches Gewicht bekommen und einen Umdenkprozess in Gang gesetzt, der noch bis heute anhält. Ist ja auch kein Wunder, jahrtausende alte Vorstellungen kriegt man eben nicht so schnell weg.

Arm, reich, Glauben, Herkunft, Geschlecht, Hautfarbe usw. spielten immer eine Rolle beim Unterschiede machen. An all diesen Themen ist die Menschheitr nach wie vor dran. Da könntest Du genauso fragen, wieso ein Schwarzer wählen gehen solle, war doch vorher auch nicht so.

Übrigens,... der Satz "wenn eine Frau schlau ist..." impliziert, dass Du das für die Ausnahme hältst.

Im Schnitte schneiden Mädchen in den Schulen besser ab, in den Unis studieren mehr junge Frauen als Männer. Das kommt nicht von besonderer Förderung, sondern von Chancengleichheit.
 
Man könnte sich andersrum auch fragen, wie weit die Menschheit heute sein könnte, hätten Frauen von Anfang an die gleichen Rechte und Möglichkeiten wie Männer gehabt. Wie viele Erfindungen & Innovationen sind deswegen bisher vielleicht noch nicht gemacht worden? Weiß man´s? 😉

Ein paar vereinzelte Mädels haben es ja damals schon gewagt... ohne z.B. sie hier Bertha Benz ? Wikipedia wäre die Entwicklungsgeschichte des Autos vermutlich völlig anders verlaufen!

Jede Menge weitere Beispiele für findige und erfinderische Frauen finden sich hier Patente Frauen, Frauen und ihre Erfindungen - oder wusstet Ihr, dass wir z.B. die Scheibenwischer oder das Tipp-Ex einer Frau verdanken?

Nicht auszudenken, wenn die Kreativität dieser Damen ungenutzt hinter dem Herd und am Putzfeudel verkümmert wäre.
 
Interessantes Thema. 😉

Frauen hinter den Herd? BLÖDSINN - wenn die Schalter doch vorne sind!

😀😛😀
 
Im Schnitte schneiden Mädchen in den Schulen besser ab, in den Unis studieren mehr junge Frauen als Männer. Das kommt nicht von besonderer Förderung, sondern von Chancengleichheit.

nein, von chancenungleichheit in den schulen, welche nun die jungs benachteiligt 😉
das geht mit dem stoff los (das deutsche bildungssytem in der sekundarstufe ist sehr humanistisch und technikfeindlich), und geht über die extrem hohe frauenquote bei den lehrern bis hin zur unzureichender förderung von jungs (es gibt girl-days für naturwissenschaftlich interessierte mädels (is ja ok), allerdings keine boys-days für ernährungswissenschaftlich oder pädagogsich interessierte jungs.

frauen mögen an mancher stelle benachteiligt sein - aber in schulen sind es zumeist die jungs, die leiden, wenn eine geschlechtsspezifische benachteiligung vorliegt.
also nix mit chancengleichheit....
 
nein, von chancenungleichheit in den schulen, welche nun die jungs benachteiligt 😉
das geht mit dem stoff los (das deutsche bildungssytem in der sekundarstufe ist sehr humanistisch und technikfeindlich), und geht über die extrem hohe frauenquote bei den lehrern bis hin zur unzureichender förderung von jungs (es gibt girl-days für naturwissenschaftlich interessierte mädels (is ja ok), allerdings keine boys-days für ernährungswissenschaftlich oder pädagogsich interessierte jungs.

frauen mögen an mancher stelle benachteiligt sein - aber in schulen sind es zumeist die jungs, die leiden, wenn eine geschlechtsspezifische benachteiligung vorliegt.
also nix mit chancengleichheit....

Insgesamt bestreite ich gar nicht, dass die Emanzipationswelle die waage zu anderen Seite hin hat kippen lassen. Da jetzt aber draus zu machen, dass die Mädchens schlechter oder die Jungen besser abschneiden würden, halte ich für eine gewagte These. Gerade in der Sekundarstufe hebt sich der Mädchenbonus (mehr weibl. personal, Mädchen sind pflegeleichter) doch wieder auf (höherer Männeranteil bei Lehrern, wissenschaftlich orientierte Fächer)

Vor allem das Argument, dass humanistische Bildung zu Lasten technischer und wissenschaftlciher Bildung gehen soll, ist für mich der absolute Nonsens.

Das mit dem Boys-Day wär doch mal eine Alternative.
 
Vor allem das Argument, dass humanistische Bildung zu Lasten technischer und wissenschaftlciher Bildung gehen soll, ist für mich der absolute Nonsens.

ich hab es so erlebt während meiner zeit auf der 'penne'.
die naturwissenschaftlichen lehrer bzw. deren fächer hatten einen schlechteren stand als das fach deutsch - auch in der oberstufe!
und die geisteswissenschaftlichen lehrer haben oft ein überlegenheitsgefühl an den tag gelegt, aus welchen manche auch keinen hehl gemacht haben.
naturwissenschaftlich orientiert sind die meisten gymnasien nun wirklich nicht.

ich bin kein naturwissenschaftler, und eher laienhaft an diesen aspekten interessiert, aber die einstellung vieler im bildungssystem ist bedauerlich....

es gibt viele pädagogen, die mir da zustimmen. sind sehr viele artikel zu ergoogeln.

übrigens: der männliche lehreranteil in der sekundarstufe mag ausgeglichen sein - aber gerade in der grundschule wäre ein angemessener männeranteil unter den lehrern aus pädagogischer sicht wichtig...
 
"Humanistische" Gymnasien gibt es immer weniger. gerade hier in der Großstadt und mit Kindern in dem Alter bin ich momentan dicht dran an der gegenwärtigen Schullandschaft.

Ich stimme zu, dass es mehr männliches lehrpersonal in der grundstufe geben müsste. Gerade bei der hohen Quote an Alleinerziehenden, die mehrheitlich Mütter sind, fehlt es an männlichen Identifikationsfiguren, die Jungs auch verstehen und denen sie Vorbild und Spiegel sein können.

Dabei geht sicher auch der eine oder Andere verschütt, hat Identitätsprobleme, wird sein Jungssein von den "Tanten" als ungezogen erlebt und kritisiert.

Daher: Boysday in Kita udn Grundschule!
 
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