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Emanzipation

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ich frag mich nur
tausende jahre lang waren die rollen klar verteilt und so hatt die menschheit doch bis heute überlebt

klar wenn eine Frau schlau ist und gute Arbeit leistet sollte sie genauso wie männer gefördert werden! ich versteh nur nicht warum das jetz genau zu dieser Zeit so eine relativ große rolle spielt das Frauen jetz in diesem jahr 2010 genau dasselbe machen wollen wie männer das denken hätte doch auch 1820 auftauchen können oder erst 2200 ?

Erstmal waren die Rollen nicht überall so klar verteilt, es gab und gibt durchaus nicht wenige Matriarchate auf der Welt.

Was unsere Breiten angeht so haben die Frauen heute auch mehr Chancen, da es mehr Berufe gibt, die nicht mehr körperlich orientiert sind und somit die Frauen aufgrund ihrer körperlichen Konstitution nicht benachteiligt sind.

Übrigens musste bis 1970 der Ehemann einwilligen, dass die Frau arbeiten darf, so lange ist das noch gar nicht her.

Sicherlich spielt auch die durch die Pille möglich gewordene Geburtenkontrolle eine große Rolle, da die Frauen nun nicht mehr ungewollt durch Schwangerschaften auf die Berufsausübung verzichten müssen.

Dadurch sind Frauen auch nicht mehr finanziell so auch Ihre Männer angewiesen und selbstbestimmter als früher.

Nicht zuletzt hat auch der religiöse Einfluss abgenommen, der die Frauen doch gerne als ewige Hüterin des Hauses gesehen hätte und ihnen auch heute noch die Verhütung untersagt.

Die Frauen haben also heute schlicht mehr Möglichkeiten als früher und machen davon Gebrauch.

Heute KANN Frau Hausfrau sein MUSS ES ABER NICHT ZWANGSLÄUFIG.

Sie hat die Wahl und kann selbst bestimmen.

Und ich sehe das als sehr positive Entwicklung .
 

Hallo Chris1970,

schau mal hier: Emanzipation. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Für mich gehören die Begriffe Emanzipation, Gleichberechtigung und Gerechtigkeit zusammen.

Ich habe ein ziemlich starkes Gerechtigkeitsempfinden, weswegen ich mich eine ungleichberechtige Beziehung nicht vorstellen kann. Für mich gibt es keine zwangsläufige "Rollenaufteilung". Wer gern und gut kochen kann, soll es tun. Wer gut Regale aufbauen kann, soll das ebenso machen. Wer besser Karten lesen kann, gibt den Weg an. Ob das im jeweiligen Fall Mann oder Frau ist, ist mir völlig egal. Ich sehe z.B. keinerlei Anlass, deutlich mehr im Haushalt zu tun als mein Freund. Andererseits schau ich bei technischen Problemen immer, ob ichs nicht selbst lösen kann. Sowas mit dem Geschlecht zu koppeln, ist für mich im Grunde absurd...

Ich finde es absolut wichtig, dass Frauen dieselben Chancen auf eine berufliche Entwicklung haben wie Männer, egal ob sie Ärztin oder Baggerfahrerin sein wollen. Genauso sollten Männer das gleiche Recht haben, eine Auszeit für Kinder zu nehmen.

Dass die Sache in der Geschichte nicht so war, ist u.a. der Tatsache geschuldet, dass unsere Vorfahren eben nicht in einer demokratischen Gesellschaft lebten. Werte wie Freiheit, Toleranz und eben Gleichberechtigung sind m.E. die größten Errungenschaften unserer Zeit.

Aber weil es diese Werte noch nicht so lange gesellschaftlich verankert sind, ist der Umgang damit eben noch nicht so sicher. Deswegen vielleicht der "Aufschrei", wenn es in besagten Liedern um Frauen geht. "Frauenverachtendes" wird sicher eher wahrgenommen als "Männerverachtendes". Auch nicht okay eigentlich...

Soweit mal auf die Schnelle meine Gedanken zum Thema
 
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