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Elterngeld wird gestrichen?

B

Bohemia

Gast
Besonders kleine Kinder gehören in fremde Betreuung und nicht zu den Eltern, ist das damit gemeint? Damit junge Mütter arbeiten gehen können.

Ehrlich gesagt, ich bin froh, dass ich nie in eine Kita musste. Einmal wollte ich es, freiwillig aber mir fehlte die Mama so sehr, dass ich nur noch weinte.
 

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Nordrheiner

Sehr aktives Mitglied
Meine Meinung ist:
Kleinkinder bis zum 3. Lebensjahr gehören nur zu einer Bezugsperson, am besten zur Mutter. Untersuchungen zeigten, dass Kleinkinder sehr unter hohem Stress leiden, wenn die Bezugsperson wechselt.

Auch stelle ich sehr in Frage, ob der Aufbau des Urvertrauens ausreichend aufgebaut werden, wenn den Kleinkindern Grund geliefert wird, etwaiges aufgebautes Vertrauen wieder zu verlieren.

Betreuungsgeld ist eine wirklich gute Sache. Es unterstützt die Mütter, die zuhause bleiben u. ihre Kinder großziehen. Ob das Betreuungsgeld das einzige und das ausreichende Mittel ist, lässt sich diskutieren und ggf. durch flankierende Maßnahmen verbessern. Die Entscheidung des obersten Gerichts bzw. die Begründung ist jedenfalls familienfeindlich. Aber jetzt könne ja die SPD-regierten Länder zeigen, was sie unter sozial verstehen.

Es mag Notsituationen geben... die eine Kita auch für Kleinstkinder erforderlich und sinnvoll erscheinen lassen. Ich sehe jedoch keinen Grund, daraus eine Not für alle Eltern zu machen und möglichst alle Kleinstkinder in eine Kita zu stecken. Warum sollen Kinder zur Welt kommen, wenn sich doch fremde Personen darum kümmern?

Ich hörte einen grünen Politiker, der im Fernsehen doch tatsächlich meinte: Kinder, die nicht in die Kita gehen, wird die Chance frühkindlicher Bildung verwehrt. Wenn dieser Politiker im Strohsack aufwuchs, kann ich ihn sogar verstehen. Ansonsten habe ich den Eindruck, dass uns Politiker für dumm verkaufen wollen.
 

diabolo

Aktives Mitglied
Nordrheiner, du bringst da was durcheinander in dem Beitrag. Kita = Kindergarten (also AB 3 Jahren). Die Betreuung davor ist die Kinderkrippe.

Bei der jetzigen gesellschaftlichen und arbeitspolitischen Entwicklung haben viele Eltern gar keine Wahl mehr, ob sie das Kind in die Kinderkrippe geben. Das wird meist aus Notwendigkeit geboren.

Ob es sinnvoll ist, ein Kind nicht in den Kindergarten zu geben, ist strittig. Sie bekommen dort tatsächlich viele neue Eindrücke und lernen viel (sowohl intellektuell als auch sozial).
Etliche Kitas sind zudem auch halbtags.
 

pecky-sue

Aktives Mitglied
Da stimme ich dir voll zu Nordrheiner und ja Bohemia, mein erster ist mit 4j. in den Kindergarten gegangen.
Er hat auch geweint und immerzu geweint mit 3 Jahren. Gott sei Dank konnte er schon gut sprechen.
Es war aber auch ein furchtbarer Kindergarten.
Ich finde Kinder sollten erst in den Kiga, wenn sie richtige Sätze sprechen können. Und somit ihren Eltern erzählen können was sie schönes und unschönes erleben im Kindergarten.

Frauen lassen sich zu Gebärmaschinen machen, die ihre Kinder in Kigas, geben wenn sie grade 1 Jahr alt sind, um arbeiten zu gehen. Scheiß schwachsinnige Emanzipation!
Emanzipieren von der bösen Männerwelt und sich abhängig machen vom Staat und Kiga Einrichtungen. sich zum Sklaven machen lassen.
Eine Pseudo Unabhängigkeit. Und sie glauben es noch.

Die Mütter glauben sie sind toll, es macht ihren Kindern nichts aus, bekommen sie von den Erziehern erzählt, aber die lügen meistens.
Gestern habe ich erlebt, wie vier kleine Kinder, wenns hoch kommt 1 1/2 jahre alle vier beim Spaziergang bitterlich nach ihren Mamas weinten, weinten.
Wahrscheinlich sind sie deshalb spazieren gegangen, damit nicht noch mehr anfangen zu weinen!
Und ich vermute bei der Abholung wird kein Wort über das dolle Weinen gesprochen. Dann kommen so Sätze wie, Hat super geklappt die ganze Zeit, das hat ihr Kleiner/e ganz toll gemacht. Und dann werden die Sachen aufgezählt die den Kleinen Spass gemacht haben.
Wie sehr sie geweint haben, kein Wort.

Ich weiß nicht warum Mütter das machen, Beruf und Geld gegen Kinderseelen.
Das ist so traurig.

Da kann man als Frau die grade Mama geworden ist, noch nicht mal soviel Herz aufbringen, 3-4 Jahre bei seinem Kind zubleiben.
Das ist ja für die moderne emanzipierte Frau zuviel verlangt.
Ist es das??
Warum nehmen diese Frauen nicht gleich die Pille, sie wollen doch eh keine Mama sein.
Ich werds nicht verstehen.
Die schönsten und anstrengensten Jahre nicht selbst mit seinem Kind verbringen zu wollen, da gibt es keine Argumentation, die mir das verständlicher macht.

Das macht mich so traurig und ich habe Angst um unsere Zukunft.

Und deswegen wird das Betreungsgeld abgeschafft. Damit bloß keiner mehr auf die Idee kommt.
Und die Frauen lassen es mit sich machen.
So eine Bevormundung hätten sie sich von den Männern nie gefallen lassen.
 
Zuletzt bearbeitet:

brandonf.

Aktives Mitglied
Kann man in der Überschrift Elterngeld gegen Betreuungsgeld austauschen.

Jedenfalls ist es ja für verfassungswidrig erklärt worden und die Aasgeier streiten sich schon um die freiwerdenden Gelder.
Wer es bisher bezieht wird allerdings Vertrauensschutz genießen und es bis zu Ende bekommen.
Hochinteressant jedenfalls wie unkritisch das BVerfG etwaig mit der Bewertung des ESM und ähnlichen Dingen umgeht.
Umgestoßen wird dann selbstverständlich eine Leistung für Familien, wo man doch auf die Idee kommen könnte die Mütterrente oder die Rente mit 63 ebenfalls als verfassungswidrig wegen Verstößen gegen den allgemeinen Gleichbehandlungsgrundsatz zu sehen.

Meines Erachtens haben Kinder vor dem Alter von drei Jahren nichts in der Krippe zu suchen. Das sind für mich ausschließlich Verwahranstalten mit nicht ausreichend qualifizierten Mitarbeitern, welche so tun, als ob sie die Pädagogik erfunden haben.
Besonders toll ist, dass das Betreuungsgeld ausschließlich von "bildungsfernen" Schichten bezogen worden ist.
1.Wer ist bildungsfern? 2.Soll das etwa in der öffentlichen Meinungsmache auf Hartz4-Empfänger gemünzt werden? 3.Wie kann das sein, wenn dort das Geld auf den Regelsatz angerechnet wird? 4.Wie kann man so arrogant sein und jemanden als bildungsfern betiteln, der anscheinend selbst für seinen Lebensunterhalt sorgen kann? (alle Bezieher des Betreuungsgeldes).

Um mal ein Beispiel zu geben:
Ich habe und beziehe als Mann ebenfalls Betreuungsgeld, weil ich aufgrund meiner Selbstständigkeit mein Kind selbst erziehen kann. Diese Leistung wird komplett in das Kind investiert. Ausflüge in den Zoo, Museen und ganz ganz viele Bücher.
Man kann nicht pauschal sagen, dass 95% der Bezieher Frauen sind und deswegen die Frau an den Herd getrieben wird. Das ist für 150,00 Euro gar nicht so einfach möglich. Aber was möglich ist: Einem Kind davon im Monat zusätzlich an die zehn Kinderbücher kaufen oder anders ein paar schöne Stunden zu bereiten.
Solch eine kleine Anerkennung sollte jedenfalls dafür drin sein, dass man den Staat nicht ein Vielfaches an Kitaplatz-Zurverfügungstellung kostet.

Ich bin einmal gespannt, was man denn als nächstes kappen will. Vielleicht die Familienversicherung, weil das ja auch die Frauen vom Arbeitsmarkt fernhält. Oder auch das Kindergeld? Das kann man doch in den Kita-Ausbau stecken.

Besonders toll, wenn ich für so etwas bezahlen muss und doppelt die "A-Karte" gezogen habe, wenn ich eine Kita nicht in Anspruch nehme und mein Kind 1.selbst erziehe und 2. später in einen privaten Kindergarten stecke. Da trifft es einen dann doppelt und dreifach, wenn das Betreuungsgeld gestrichen und in der Kommune sogar die Grundsteuer für den kostenlosen Kita-Besuch angehoben wird. Kann rot-grün nur umverteilen und darüber nachdenken, was man mit dem Geld von durchschnittlichen Steuerzahlern anstellen soll? Diese Meinungsmache ohne zumeist selbst etwas geleistet zu haben widert mich an.

Zusammengefasst fragt man sich, warum man überhaupt noch Kinder bekommen soll. Werden die einem demnächst von einem rot-grünen Begrüßungskomitee sofort nach der Geburt entrissen?
 

Darknessgirl

Aktives Mitglied
Naja, aber macht es Sinn, die Frauen dafür anzuschreien? Du bedienst genauso Klischees (von der karrieregeilen Frau), wie du sie gleichzeitig anprangerst.

Es ist nun mal Fakt, dass viele Familien schlichtweg das Geld benötigen, um zu überleben, oder willst du zwar ein Kind zu Hause haben, aber kein Geld, um ihm ein schönes Zuhause zu bieten?

Ich finde es nicht okay, diese Frauen, die alles dafür tun, um über die Runden zu kommen und gleichzeitig einen Kompromiss zu finden, um für die Kinder da zu sein, an den Pranger zu stellen.

Zudem ist es toll, dass Frauen immer gleich als karrieregeil abgestempelt werden, wenn sie arbeiten wollen. Lustig, dass das bei Männern nie so ist, dabei können Väter sich auch ganz toll um die Kinder kümmern, wenn sie nicht mehr gestillt werden müssen. Erziehung ist eine gemeinsame Aufgabe. Arme Gesellschaft, die so denkt.

Viel mehr ist die Frage, was getan werden muss, damit Familien selbst die Wahl haben, für welche Variante sie sich entscheiden. Also, ob die Mama zu Haue bleiben möchte oder nicht oder eben der Vater.

Es muss ausreichend Geld zur Verfügung stehen, um die 3 Jahre überbrücken zu können, zudem müssen Unternehmen daran arbeiten, dass die drei Jahre Abwesenheit nicht zum Karrierekiller werden, denn in 3 Jahren Abwesenheit kann sich in einem Unternehmen viel verändern. Man könnte also überlegen, z.B. einen Tag pro Woche zu vereinbaren, an dem die Frau kurz ins Unternehmen kommt (für zwei Stunden müsste das umsetzbar sein), um sich auszutauschen.

Die Akzeptanz für Väter, die zu Hause bleiben wollen, sollte in der Gesellschaft größer sein. Schließlich haben auch sie ein Recht, an der Entwicklung des Kindes teilzunehmen.

Gleichzeitig sollte das Kita-Angebot aber auch verbessert werden, damit auch Mütter eine Chance haben, die ihre Kinder abgeben wollen. Man muss auch bedenken, dass Kitas beispielsweise zur Integration von Migranten Beitragen können, da die Kinder hier die Sprache und den Umgang mit anderen Kindern lernen können. Zudem sind nicht alle Eltern unterfordert mit ihren Kindern, für sehr bildungsferne Schichten sind Kitas oft die einzige Chance, die Kinder schulfit zu machen.

Just my two Cents.
 

mikenull

Urgestein
Dabei hat es sich doch so gut angehört: Der Staat zahlt für etwas, das nicht in Anspruch genommen wird. Mir würden da viele Dinge einfallen......( Bemerkungen über diese bayrische Partei oder gar über die Maut, erspare ich mir )
 
B

Bohemia

Gast
Nordrheiner, du bringst da was durcheinander in dem Beitrag. Kita = Kindergarten (also AB 3 Jahren). Die Betreuung davor ist die Kinderkrippe.

Bei der jetzigen gesellschaftlichen und arbeitspolitischen Entwicklung haben viele Eltern gar keine Wahl mehr, ob sie das Kind in die Kinderkrippe geben. Das wird meist aus Notwendigkeit geboren.

Ob es sinnvoll ist, ein Kind nicht in den Kindergarten zu geben, ist strittig. Sie bekommen dort tatsächlich viele neue Eindrücke und lernen viel (sowohl intellektuell als auch sozial).
Etliche Kitas sind zudem auch halbtags.
Ich hatte auch Krippe gemeint aber auch Kitas. Hatte selber das Wort Kita benutzt, weil ich Kindertagesstätte meinte, beides Kita und Krippe. Ich bin ja so blöd, dass mir das Wort Krippe nicht einfiel, entschuldige bitte. Das fiel mir ein, wo du Nordrheiner eigentlich zitiert hast. Ich habe denselben Fehler gemacht, bitte sei mir nicht böse, es tut mir sehr leid, dass ich nicht an das Wort Krippe gedacht hatte bei sehr kleinen Kindern. Ich bin eben zu alt, früher gab es so etwas noch gar nicht und als die Wörter Kita und Krippe ins Leben gerufen wurden, war ich auch schon aus dem Alter heraus, wo man noch Kinder zuhause hat. Früher hieß das auch nur Kindergarten.
 

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