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Eltern kümmern sich nicht

Was ist der Hintergrund? Sie wollen euch nicht besuchen, dann finde ich die Frage, ob sie eine Woche bei euch die Kinder sittet, schon etwas befremdlich.
Was ist der Hintergrund? Sie wollen euch nicht besuchen, dann finde ich die Frage, ob sie eine Woche bei euch die Kinder sittet, schon etwas befremdlich.
Danke für die Antwort, Sie hat sie früher schon mal gesittet und der Hintergrund war dass sie mehr Zeit mit den Enkeln verbringt immerhin wollte sie von Anfang an einen Oma Nachmittag der jedoch nie stattfindet.
 
Auch wenn sie die Großeltern sind, sie sind nicht verpflichtet.
Es ist traurig ja, aber du kannst es nicht ändern.

Es ist traurig und tut weh, aber versuche es zu akzeptieren.

Setze Grenzen, wenn sie nur kommen, wenn sie was brauchen. Sie nehmen aber geben nichts.

Falls es dich psychisch arg belastet, arbeite es therapeutisch auf.
Wenn du ohne Therapie klar kommst, akzeptiere und kümmer dich um deine Familie und um die Menschen, die dir gegenüber die Arme offen halten und für dich da sind.
 
Danke für die vielen Antworten und weiteren Fragen. Meine Mutter ist in Pension der Vater ab nächstem Jahr.
Wir wohnen in den Alpen und ich kann mir einfach nicht vorstellen ins Flachland zu ziehen. (Hab's mal probiert mit meiner ersten Beziehung hat aber nicht funktioniert)
Ich werde nochmals ein Gespräch suchen mit meinen Eltern und dann weiterschauen
 
Ihr wohnt doch nur eine halbe Stunde weg, wieso kommt ihr nicht oft zu ihnen???
Ich kann mir vorstellen, dass sie wegen dem so sind, weil ihr selten bis gar nicht Zeit mit ihnen verbringt.
Ohne Grund sind sie nicht so, vielleicht möchten sie mehr Zuwendung von euch und weil diese nicht gegeben wird, verweigern sie sich euch (ebenso).

Ich würde jedenfalls versuchen, dass ihr peu à peu in diese beiden Leute investiert, bis sie von sich aus und gern wieder guten Kontakt mit euch haben.
 
Wir sind gerade bei unserem neuen Babyenkerl plus den Jungs zu Besuch- sie wohnen fast drei Autostunden weg von uns.
Meine Schwiegertochter schrieb das letzte Mal: jeder Zeit wieder, ihr könnt kommen, wann immer ihr wollt- solche "Kleinigkeiten" tragen dazu bei, dass Oma sein leicht fällt. Mein Lebensgefährte ist nicht der leibliche Opa, wegen diesen lieben Zeilen ist auch er gern mit dabei.
Ich will damit sagen, Herzliche Willkommenskultur muss schon da sein, um sich eingeladen zu fühlen. Habt ihr diese vielleicht versäumt? Dann holt das halt nach. Fährt hin zu ihnen und gebt zu verstehen, dass sie euch lieb sind und die Enkerl sollen, wie bei uns hier ist, in die Hand gedrückt werden, Oma ist da...!!! Bei meinem Freund ist es auch so- weil seine Schwiegertochter zu ihm so herzlich ist, tut er alles für sie. Bei meiner anderen Schwiegertochter gibt es vier Kleine, diese wohnen näher, auch da wäre ich wenig dort, würde ich das Gefühl haben, man kann nicht mit mir. Die anderen beiden Enkerl sind schon erwachsen und ab und an krieg ich sie zu sehen, ihnen gehts gut und mir, wenn ich sie seh. Das ist doch wichtig!!! Ihr müsst dazu beitragen genau so, nicht nur sie!
 
Man kann natürlich überlegen, ob man was anders hätte machen sollen.
Aber manchmal gibt es nichts zu verstehen oder zu erklären - da ist dann einfach kein Interesse da.
Für mich selber undenkbar ( wenn ich Enkel hätte, habe leider keine), und ich kenne es auch nur so in meinem Familien- und Bekanntenkreis, dass die Großeltern verrückt auf die Enkel sind und sich drum reißen, sie zu sehen.
"Enkelkinder sind das Dessert des Lebens", heißt es. Das finde ich schön gesagt. Aber es gibt auch Menschen die auf dieses "Dessert" einfach keine Lust haben ... warum auch immer.
Schade zwar, aber nachlaufen würde ich nicht!

Eine andere Möglichkeit als Wegziehen wäre, sich Ersatz-Großeltern zu suchen. Vielleicht vermittelt die örtliche Caritas, Diakonie o.ä. so etwas? Es gibt ja auch ältere Herrschaften, die sich Enkel wünschen und diese Rolle gern ausfüllen. Vielleicht habt ihr ja Glück und findet so jemanden?
 
Meine Frau will nur noch wegziehen zu ihren Eltern, die leider 350km weg wohnen, aber sogar 6h Bahnfahrt auf sich nehmen um Aktivitäten ihrer Enkel zu sehen und zu erleben.
Kannst du ihren Wunsch nachvollziehen?

Mit der Zeit und verbunden mit dem Verhalten deiner Eltern wird der Wunsch nicht kleiner werden und je mehr Nichts kommt, desto belastender wird das Thema innerhalb eurer Beziehung.

Das gilt es abzuwägen.
Das und die notwendigen Schritte, die ein Umzug so mit sich bringt.
Beruf, Nähe zu den Schwiegereltern.
Was auf der einen Seite zu wenig bis gar nicht stattfindet, kann auf der anderen Seite zu viel sein. 😉

Für die Kinder jedenfalls wäre es toll, wenn die Großeltern Interesse haben und ein Gemeinsam stattfindet.
 
Was bedeutet „Kümmern“ für euch eigentlich, und wie viel „Kümmern“ erwartet ihr? Vielleicht habt ihr einfach unterschiedliche Vorstellungen davon, was Großeltern leisten sollen. Enkelkinder selten zu sehen bedeutet schließlich nicht, sie nicht zu lieben.

Ich finde es merkwürdig, dass ihr einen Umzug von 350 km erwägt, nur weil die anderen Großeltern euch öfter besuchen. Großeltern haben ein eigenes Leben und keine Verpflichtung, auf ihre Enkel aufzupassen oder jede Familienfeier zu besuchen. Sie entscheiden selbst, wie viel Zeit sie mit ihren Enkeln verbringen möchten.

Eine Woche Betreuung von zwei Kleinkindern ist eine große Verantwortung. Sie haben noch kein Zeitgefühl, für sie kann eine Woche sehr lang sein. Wenn sie ihre Großeltern kaum kennen, kann es gut sein, dass sie euch Eltern vermissen. Was passiert dann? Kommt ihr schnell (aus eurem Urlaub?) zurück, oder sollen die Großeltern eine Woche lang mit den nach ihren Eltern weinenden Kindern zurechtkommen?
Wenn die Kinder die anderen Großeltern viel besser kennen, warum kommen diese nicht für eine Woche zu Besuch und übernehmen die Betreuung?
 

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