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  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Eltern haben mein Leben in Rechnung gestellt

Es ist hier nun mal ein Forum, in dem jemand mit Sorgen und Problemen, Hilfe, Rat oder Austausch mit anderen sucht. Wenn dir dieses Thema nicht gefällt, dann musst du nicht antworten. Es ist ja niemand dazu verpflichtet.

Es ist außerdem sehr unverschämt, dann auch noch Lügen oder Ähnliches zu unterstellen. Du bist stattdessen diejenige, die hier irgendwelche ausgedachten Behauptungen aufstellt (Indien). Ich habe nicht geschrieben, dass ich die erste Kaiserin auf dem Mond bin, sondern nur, dass ich nicht im gleichen Land, wie meine Eltern lebe.

Dein Verhalten stiftet Unruhe. Das ist unter anderem ein Grund, weswegen Moderatoren eingreifen müssen, Antworten gesperrt werden oder ganze Themen geschlossen werden. Damit ist dann niemandem geholfen.

Außerdem fühlen sich manche dann vielleicht unwohl und antworten auf ihre eigenen Themen nicht mehr.

Wenn man die Sorgen und Probleme anderer nicht ernst nehmen will oder kann, dann ist man vielleicht im falschen Forum unterwegs. Und wenn man es dann noch zur eigenen Belustigung nutzt, sagt das viel aus.





Das stimmt. Sie könnte alles mögliche an meine Brüder verschenken. Es gibt dabei aber auch noch ein paar Feinheiten, die man dann klären muss. Wenn sie ihnen z.B. das Haus schenken, aber selber dort wohnen bleiben etc. Außerdem wird eventuell dann die Drohung „Du wirst enterbt“ nochmal relevant.



Meine Eltern müssen aber auch damit leben, dass ich sie so behandle, wie ich sie behandle, aufgrund meiner Kindheit.

Lass dich hier nicht verunsichern von Personen, die sich deine Geschichte nicht vorstellen können. Das was du schilderst, finde ich absolut nicht unvorstellbar, auch wenn es tatsächlich ein krasser Fall ist und keineswegs der Standard. Umso mehr ist dir doch zu gratulieren, dass du dem ganzen im wahrsten Sinne des Wortes frühzeitig entflohen bist und auch einen so großen räumlichen Abstand zu deiner Herkunftsfamilie geschaffen hast.

Ich empfehle dir, dich da auch jetzt nicht auf irgendwelche ernsthaften Diskussionen mit deiner 'Familie' einzulassen und in die Verteidigungsposition drängen zu lassen.

Du hast dir ein Leben weit weg von denen aufgebaut. Sie mögen davon halten was sie wollen, wichtig ist, dass du damit in Einklang und bei dir bist. Damit hast du Tatsachen geschaffen, die nicht zu ignorieren sind.

Sollten also tatsächlich konkrete 'Forderungen' an dich adressierst werden, atme durch und bleibe äußerlich gelassen. Wenn eine Antwort erforderlich scheint, sage dass du dies zur Kenntnis genommen hast. Fertig.

Provoziere nicht und erkläre dich nicht. Du hörst dir die Albernheiten an und sagst, du hast dies zur Kenntnis genommen. Mehr ist dazu nicht zu sagen.

Das Erbe ist später das, was deine Eltern noch besitzen oder nicht mindestens 10 Jahre vor einem Todesfall notariell überschrieben oder verschenkt wurde. Wenn es soweit ist, kannst du deinen Anspruch entsprechend geltend machen.

Was es dann allenfalls zu erben gibt und ob sich dieser Aufwand und die Nerven lohnen, weißt du besser als wir.

Beim Tod eines Elternteils wird üblicherweise bei einer Zugewinngemeinschaft davon ausgegangen, dass jedem Elternteil die Hälfte vom gesamten Besitz/Vermögen gehört. Die Hälfte davon gehört somit dem zuerst verstorbenen Elternteil und bildet das Erbe. Dieses Erbe wird gesetzlich aufgeteilt in 50% an den verbliebenen Ehepartner und die anderen 50% zu gleichen Teilen an die Kinder. Das wären bei drei Kindern also gut 16% pro Kind von der Erbmasse bzw. gut 8% vom Gesamtvermögen des Ehepaares. Davon gehen noch alle Kosten für die mit dem Todesfall und der Beisetzung anfallenden Kosten ab, die die Erbengemeinschaft natürlich zu gleichen Teilen tragen muss.

Wenn deine Eltern also nicht sehr vermögend sind, sobald der erste Elternteil verstirbt, ist es nicht der Rede wert, was da finanziell für dich 'raus springen' könnte.

Du musst entscheiden, ob du bereit bist, so viel Energie da rein zu stecken, wenn es dir am Ende mehr ums Prinzip geht als tatsächlich eine Art nennenswertes 'Schmerzensgeld' für all die Demütigungen und Verletzungen in deiner Kindheit und Jugend als 'Entschädigung' erwarten zu können.

Aktuell kannst du dich entspannt zurück lehnen und jeden weiteren Konfrontationsversuch an dir abprallen lassen und als Bestätigung zu sehen, dass du 'zum Glück' den Absprung geschafft hast und ein Ozean zwischen euch liegt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es wäre vielleicht konsequent auf das Erbe zu verzichten. Ich will dabei aber nicht konsequent sein. Und ja vielleicht ist es ein bisschen trotzig. Will ich nicht abstreiten. Meine Brüder sollen nur nicht noch mehr dafür "belohnt" werden, dass sie Männer sind.
Nachdem du nicht verhindern kannst, dass deine Eltern deine Brüder weiterhin bevorzugen, solltest du dir eine Strategie überlegen, wie du dieses Thema aus deinen Gedanken verbannen kannst.
Und wenn ich letztendlich ihm das Geld schenke oder das Geld an Obdachlose verteile.
Es ist aber nun mal nicht dein Geld, jedenfalls nicht solange deine Eltern noch leben und du es nicht geerbt hast. Es ist doch müßig, jetzt über ein potenzielles Erbe nachzudenken, jetzt solltest du dir erst mal klarwerden, wie du deine "Beziehung" zu deiner Familie in der nahen Zukunft gestalten willst.
 
Meine Eltern stellen sich unter Pflege alles vor, was so passieren könnte. Also von Hilfe im Alltag, bis zum waschen usw.
Das verlangen sie aber nicht von meinen Brüdern und meine Brüder werden das auch nicht machen. Sie sind Männer und Männer gehen arbeiten. Männer machen so etwas nicht. Das ist Frauensache. Das haben sie doch so von unseren Eltern gelernt und sehen es auch so.



Meine Eltern leben in Deutschland. Ich denke es wird nur deutsches Recht in frage kommen.



USA



Wer braucht schon Eltern, die nichts machen außer Sexismus zu betreiben? Wer braucht schon Eltern, die einen nicht unterstützen?



Ich habe das Geld nicht nötig, aber ich will es dennoch haben. Ich habe sehr gute Verwendung dafür.
Es ist doch so, dass es im Moment um nichts Konkretes geht ausser der nervigen Ansage deiner Eltern und der AUfrechnung, nachdem du gesagt hast, du wirst sie nicht pflegen und dich um sie alleine kümmern usw, wenn sie nicht deine Brüder gleichberechtigt auch in die Pflicht nehmen.

Es ist vollkommen klar, dass du zu nichts verpflichtet bist. Dann sei konsequent. SChreib deinen Eltern deine Position auf, was du von der Sache hälst und verzichte auf dein Erbe. Das wäre konsequent.

Alles andere ist hier nur Jammern und Schimpfen auf die bösen Eltern.
 
Der aus meiner Sicht wertvollste Beitrag hier:

Nachdem du nicht verhindern kannst, dass deine Eltern deine Brüder weiterhin bevorzugen, solltest du dir eine Strategie überlegen, wie du dieses Thema aus deinen Gedanken verbannen kannst.

Es ist aber nun mal nicht dein Geld, jedenfalls nicht solange deine Eltern noch leben und du es nicht geerbt hast. Es ist doch müßig, jetzt über ein potenzielles Erbe nachzudenken, jetzt solltest du dir erst mal klarwerden, wie du deine "Beziehung" zu deiner Familie in der nahen Zukunft gestalten willst.

@Eloo , deine Eltern können noch viele Jahre leben.
Überleg mal, wieviel unbeschwerte Lebenszeit sie dir schon nahmen.
Wieviel davon willst du dir noch vermiesen lassen? Für Geld?
Ist es das wirklich wert?

Nimmt dir das den erlittenen Schmerz, macht das die Spuren rückgängig, die bei dir hinterlassen wurden?

Hast du dich mit der Vergangenheit, dem Verhältnis zu deinen Eltern und dem zu deinem Brüdern mal intensiv auseinandergesetzt, versucht das aufzuarbeiten?

Wie möchtest du die nächsten 10, 20 Jahre leben?
Was tut dir gut?
Was tut dir nicht gut?
Was ist gut im Leben zu haben?
Was wäre besser nicht im Leben zu haben?

Du kannst nur deinen eigenen Weg gehen. Und hoffentlich später nicht zuviel bereuen.
 
Ehrlich gesagt finde ich dieses Thema irgendwie Geldgeil und unempathisch.

Die spannenden, unterschiedlichen Lesarten.

Wer nimmt nicht gerne Geld mit?
Doch, wenn ich dich richtig verstanden habe, @Eloo , würdest du nicht ausschließen, es (teilweise) zu verschenken.
Und du erwähntest bereits Trotz, der eine Rolle spielt.

Ich lese eine Geschichte mit vielen schmerzhaften Verletzungen.
Ungerechtigkeiten. Lieblosigkeiten. Benachteiligungen. Usw.
All das macht etwas mit der Psyche eines Kindes, eines Heranwachsenden, und der Erwachsene lebt mit diesen eingegrabenen Spuren.

Da wenigstens eine Art finanziellen Ausgleich zu wollen, eine Art trotzige Rache, Genugtuung, könnte eine mögliche Reaktion sein.
 

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