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Elektrotechnikstudium

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Gast

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Ja stimmt das gehört zum studieren auch dazu wenn man bedenkt, dass andere leute in der woche so viel arbeiten, sollte man als student auch so viel lernen, das ist eigentlich nur fair.
 

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GoingCrazy

Gast
Nun das größte Problem am E-Technik Studium ist aus meiner Sicht das Lernen an sich.
In andern Fächern ließt man ein Buch man behandelt Themengebiete die man verstehen muss oder lernt es auswendig.
Da kann man sich leicht zu motvieren, zumindest geht es mir so.

Bei E-Technik allerdings bersteht das Lernen vorwiegend aus Übungsaufgaben rechnen. Oftmals hat man ein Thema verstanden, aber einem fehlt das mathematische Know How (Additionstheoreme z.B). Mir persöhnlich fällt so ein trockenes vor sich hin rechnen ziemlich schwer, deswegen ist die Motivation wohl das größte Problem überhaupt. Vorallem wenn man weiß, dass das von der Relevanz eher hinten ansteht. Sicher ist es nie verkehrt das zu beherschen, aber dafür gibt es Matlab usw.

40 Std die Woche wird schon hinkommen, auch wenn "arbeiten" an sich auf jeden Fall stressiger ist.
 
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Gast

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1 ECTS sind ca. 30 Arbeitsstunden. Und beim Elektrotechnik Studium kommt das auf jedenfall hin! Wenn nicht sogar mehr... Fächer wie Regelungstechnik und Antriebstechnik; Programmieren da sind es meiner Meinung nach wesentlich mehr als nur 30 pro ECTS, wenn man da nicht gerade ein gutes Händchen hat kanns gerne mal das doppelte sein, andere Fächer wieder umgekehrt...

30 ECTS sind ca. + - 900 Arbeitsstunden, was genau so viele Stunden wie ein Arbeitsvertrag ist mit ca. 28 Tage bezahltem Urlaub. D.h. also man arbeitet für das Studium ca. 8 Stunden pro Tag.

Übrigens zu diesem Grundlagenbuch was hier erwähnt wird. Das ist Kindergarten Zeugs, eher für Studenten aus einer anderen Fachrichtung die mal die Grundlagen bissen verstehen wollen...

Die Maxwell-gleichungen; Diffeneranzialgleichungen; Laplacetransformation; Partialbruchzerlegung; Lineare Algebra; Linearisierung, sowas solltest du dir anschauen um ein Elektrotechnik Studium zu beurteilen, das sind Sachen die immer wieder während des Studium vorkommen.
 

Eanisy

Mitglied
Wow ganz langsam nicht übertreiben.

Natürlich schafft man sein Studium nicht, wenn man nichts tut, aber 40h die Woche? Lasst euch nicht abschrecken.

Ich kenne einige E-Technik Studenten, die wiederholen die Vorlesungen und bisschen das Skript am Wochenende und fangen erst frühsten 1 Monat vor der Prüfungsphase an zu lernen und die bestehen und das mit guten Noten.

Außerdem ist auch nicht jede Vorlesung wichtig. Ich kenne keinen Studenten, der immer zur jeder Vorlesung gegangen ist.

Also keine Angst, schaut wie ihr mit dem Stoff zurecht kommt und geht das ganze gemütlich an. Ihr werdet das Studentenleben mit Suff und Frauen voll ausleben können und keine Lernmaschinen werden.


Mich nervt einfach das Gerede " Du wirst 294 Stunden brauchen und wenn du weniger lernst, dann bestehst du nicht" , es ist immer noch individuell...

Ich hab eine elektrotechnische Ausbildung absolviert und somit die perfekten Vorraussetzungen für ein Studium. Bereits in der Ausbildung habe ich eine Klausur des Faches "Digital Technik 1" erfolgreich absolviert.
 

inn3B

Aktives Mitglied
du schreibst, dass dich Elektrotechnik ziemlich interessiert. Das ist doch schonmal eine sehr gute Voraussetzung um das Studium zu packen!
FALSCH.
Interresse am Fach ist notwendig, aber ohne die nötigen Fähigkeiten bringt selbst der höchste Fleiß nichts und man versagt auf kläglichste Weise.
Ein Studium ist kein Ponyhof, bei dem es einen Keks gibt, wenn man nur etwas Interesse zeigt.

Ich selbst studiere auch Ingenieurswissenschaften, Maschinenbau.
Die mathematischen Voraussetzungen sind extrem hoch.
Ich hatte dieses Semester Elektrotechnik als Nebenfach, die Klausur hat mir alles abverlangt, obwohl es nur Nebenfach mit wenig ECTS- Punkten war.

Zur Orientierung für Dich:
Ich war damals im Mathe- LK, war dort wie Du Durchschnitt mit einer 3.
Ich hab in dem Studium schwer zu kämpfen, aber ich denke, ich schaffe es.
Also müsste es auch für Dich machbar sein.

Der zeitliche Aufwand ist ebenfalls extrem.
Du hast ständig Projektarbeiten und Praktikas zu meistern, die noch nebenher erledigt werden müssen.
Du musst schon von Anfang an vehement dabei bleiben, darfst nicht nachlassen, sonst hast Du keine Chance.
Das Studium wird unglaublich anstrengend und Du wirst oft an Deine Grenzen stoßen.
Nur zur Info.

Alles in Allem solltest Du dieses Studium auf jedenfall antreten.
Chancen, es zu meistern, hast Du auf jedenfall. Und den nötigen Willen, denke ich auch.
Und, um nicht alles schlecht zu reden, das Studium kann auch wirklich Spaß machen.
 

inn3B

Aktives Mitglied
Wow ganz langsam nicht übertreiben.

Natürlich schafft man sein Studium nicht, wenn man nichts tut, aber 40h die Woche? Lasst euch nicht abschrecken.
40 h sind ein absolut realistisches Maß !
In meinem Maschinenbaustudium entspricht das in etwa diesem Aufwand.

Ich kenne einige E-Technik Studenten, die wiederholen die Vorlesungen und bisschen das Skript am Wochenende und fangen erst frühsten 1 Monat vor der Prüfungsphase an zu lernen und die bestehen und das mit guten Noten.
Tatsächlich ? Bist Du den ganzen Tag dabei und beobachtest, was sie machen ?
Entweder sie lügen, oder es sind absolute Ausnahmegenies und somit nicht mit dem TE zu vergleichen.


Also keine Angst, schaut wie ihr mit dem Stoff zurecht kommt und geht das ganze gemütlich an. Ihr werdet das Studentenleben mit Suff und Frauen voll ausleben können und keine Lernmaschinen werden.
Hirnloses Klischee !
Ich hab keine Ahnung woher dieses Gerücht herkommt, aber Freizeit fürs Feiern und Frauen hat man, zumindest in diesem Studium nicht.
Dieses Klischee hat sich nur entwickelt, da viele Studenten mit reichen Eltern nur so vor sich hinstudieren, von den Eltern ausgehalten werden und kein Interesse an einem Abschluss oder zumindest an einem Abschluss in absehbarer Zeit haben.
Wer nur 1 Klausur pro Semester mitschreibt und 10 Jahre studieren kann, der hat natürlich die Zeit zum Saufen und feiern.
Wer das hier "gemütlich" angeht, wird brutalst auf die Fresse fallen.


Mich nervt einfach das Gerede " Du wirst 294 Stunden brauchen und wenn du weniger lernst, dann bestehst du nicht" , es ist immer noch individuell...
So ist es aber leider nunmal. Das ist kein Gerede, sondern kommt von Menschen, die Erfahrung darin gemacht haben.


Ganz zum Schluss würde mich interessieren, woher Du Dich so toll mit dem Studentenleben auskennst, Eanisy.
Hast Du ein Ingenieursstudium hinter Dir ?
 

Eanisy

Mitglied
Doppelpost weil der Eintrag hier irgendwie nicht nach oben gerutscht ist beim klicken auf den Mainthread also das hier bitte löschen!!
 
Zuletzt bearbeitet:

Eanisy

Mitglied
Ich beantworte deine Fragen sehr gerne!

Ich schaue meinen Freunden nicht über die Schulter, aber ich verbringe Zeit mit Ihnen. Ich gehe auch einem Studium nach und ja oh schreck es ist ET.

Gut ich muss folgendes zugeben: Ich hab vorher eine schulische Ausbildung als ETA gemacht und meine Schule kooperiert mit der FH in der Nähe. Das heißt, ich muss nicht an den Praktikas teilnehmen, da meine Ausbildung schon genug Laboreinheiten hatte und diese somit im Studum wegfallen.

Dies impliziert natürlich das selbe oder zumindestens ein ähnliches Niveau, wie die Praktika an der FH, sonst würde es ja diesen Wegfall nicht geben. Dementsprechend habe ich auch einige andere nützliche Kenntnisse in der Elektrotechnik, C-Programmierung und anderen Fächern erhalten, so dass ich einfach über ein gutes technisches Grundverständnis verfüge und die technischen Zusammenhänge etc. leichter verstehe, als ein Abiturient.

Ich habe in meiner Ausbildung Klausuren geschrieben, die auch in der FH geschrieben wurden.

Sind somit alle Fragen beantwortet? :)
 
G

Gast

Gast
@inn3B:

Also mir ist ja klar, dass ET zu den schwereren Studiengängen gehört, insbesondere die ersten 2 Semester Grundlagen, welche je nach Wissenstand ganzschön reinhauen können. Aber so extrem knallhart, wie du es beschreibst, ist imho nur Maschinenbau und diverse Elite-Studiengänge. Für eine 40h Woche hätten die meisten Studenten schon aus Nebenjobgründen keine Zeit, was im höheren Semester durchaus normal ist (außer du hast die besagten reichen Eltern).
 
G

Gast

Gast
Im Moment studiere ich ET an der RfH in Köln. Von den etwa 50 bis 60 Personen aus dem ersten Semester sind noch 15 bis 20 da. Klingt erstmal abschreckend, aber viele studieren einfach etwas... weil sie etwas studieren wollen oder müssen.

An den meisten FHs gibt es Vorkurse, wahrscheinlich sitzt Du gerade in einem und da fällt Dir die Hand ab vom Schreiben. Such Dir gute Kollegen in der Zeit und wurstel Dich nicht alleine durch. Ein Prof. von mir hat mal gemeint; nett ist der kleine Bruder vom "Ar....loch". Damit ist gemeint, suche Dir die richtigen Kollegen aus, also die von denen Du denkst das sie es schaffen werden. Das müssen nicht die nettesten sein. Selbst wenn Du maches nicht verstehst.... und Du wirst niemals alles verstehen, kannst Du dir das immer noch gemeinsam erarbeiten. Es wird Fächer geben... da setzt Du dich rein und gehst genauso unwissend raus wie du reingegangen bist. Das ist nicht tragisch! Lern deswegen nicht alleine und versuche es auch nicht alleine zu schaffen. Das ist besonders wichtig, weil es fast immer Altklausuren gibt... wenn man die hat oder an die ran kommt, ist man ein Stück weiter. Deswegen versuche auch Verbindungen zu den höheren Semestern zu bekommen. Das ist recht leicht, weil es immer ein paar gibt die ein Modul nicht bestehen und im Hörsaal auftauchen.... anquatschen und plaudern öffnet dann mit der Zeit Tür und Tor.

ET ist wirklich nicht leicht, aber mit der Gruppe auf jeden Fall schaffbar. Ich habe auch kein Abitur, sondern nur eine Zulassung, aber werde es schaffen und wenn ich mit 35 das kann... schafft man das in jüngeren Jahren besser.
 

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