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Eizellenspende

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Hallo KosmischerKerl,

schau mal hier: Eizellenspende. Hier findest du vielleicht was du suchst.

na dann ab nach tschechien! da bkeommt man ne eizelle für 8000 euro hab ich grad gelesen..

Da bekommst du auch ein Hotelzimmer noch für unter 20 Euro und das Benzin kostet viel weniger als hier. In Ungarn gibt es superqualifizierte Zahnärzte, die alle Behandlungen zu einem Bruchteil der Kosten die man hier hat ausführen. Aber das war wohl nicht das Thema?

Du wolltest wissen warum Eizellenspende in Deutschland nicht möglich ist, noch nicht. Oder diskutieren wir nun den osteurpäischen Binnenmarkt?
 
Was heißt hier nicht technisch machbar? in anderen Ländern wirds gemacht, und das sogar der Europäische Gerichtshof
Technisch machbar ist auch Fruchtwasseruntersuchung und Blutuntersuchung.
Ich denke, es ist die Fragestellung, was "technisch" machbar ist. Natürlich ist vieles technisch machbar. Da hast Du schon recht und man könnte diese erlaubte Grenze auch in Deutschland denen der übrigen Länder anpassen oder diese Grenze erst gar nicht setzen und alles erlauben, was technisch machbar ist.

Das führt zu der Frage, wie tatsächlich mit dieser technischen Machbarkeit umgegangen wird. Eine logische Folge: Die dadurch/wieauchimmer gezeugten Kinder müssen auch entsprechende Bedingungen haben und auch (wieauchimmergeartete) gesellschaftliche und philosophische Wurzeln, das meinte ich mit "nicht nur eine technische Sache". Ich vermute, auch hier wirst Du noch von den MÖglichkeiten begeistert sein.

Die andere logische Folge - bezogen auf die Fruchtwasseruntersuchung - ist, dass durch technische Machbarkeit und somit genauere Informationen etwa 90 Prozent der werdenden Mütter abtreiben lassen, wenn eine wahrscheinliche oder auch nur möglicherweise eintretende Behinderung des werdenden Kindes festgestellt wird, oftmals gedrängt und bedrängt durch das eigentlich neutral beraten sollende medizinische Personal, mit dem diese werdenden Mütter zu tun haben. DAs ist dann die Praxis der Theorie von den vielen modernen MÖglichkeiten.
 
Ich denke, es ist die Fragestellung, was "technisch" machbar ist. Natürlich ist vieles technisch machbar. Da hast Du schon recht und man könnte diese erlaubte Grenze auch in Deutschland denen der übrigen Länder anpassen oder diese Grenze erst gar nicht setzen und alles erlauben, was technisch machbar ist.

Das führt zu der Frage, wie tatsächlich mit dieser technischen Machbarkeit umgegangen wird. Eine logische Folge: Die dadurch/wieauchimmer gezeugten Kinder müssen auch entsprechende Bedingungen haben und auch (wieauchimmergeartete) gesellschaftliche und philosophische Wurzeln, das meinte ich mit "nicht nur eine technische Sache". Ich vermute, auch hier wirst Du noch von den MÖglichkeiten begeistert sein.

Die andere logische Folge - bezogen auf die Fruchtwasseruntersuchung - ist, dass durch technische Machbarkeit und somit genauere Informationen etwa 90 Prozent der werdenden Mütter abtreiben lassen, wenn eine wahrscheinliche oder auch nur möglicherweise eintretende Behinderung des werdenden Kindes festgestellt wird, oftmals gedrängt und bedrängt durch das eigentlich neutral beraten sollende medizinische Personal, mit dem diese werdenden Mütter zu tun haben. DAs ist dann die Praxis der Theorie von den vielen modernen MÖglichkeiten.
Klar gibt es grenzen, die man einhalten soll, das ist klar, aber diese grenze erscheint mir echt zu niedrig.

Mit den Philosophischen Wurzeln:
im Prinzip gilt das selbe auch für adoptierte Kinder: sie wissen auch oft nicht, wer die biologischen eltern sind.

Ist die Fruchtwasseruntersuchung pflicht? ich glaube nicht, weil sie ist ja auch nicht so risikoarm hab ich gelesen.
von daher, wer sie machen lässt hat sich doch shcon vorher gedanken darüber gemacht, was er im falle einer behinderung macht, oder nicht?
 
Mit den Philosophischen Wurzeln:
im Prinzip gilt das selbe auch für adoptierte Kinder: sie wissen auch oft nicht, wer die biologischen eltern sind.

Ist die Fruchtwasseruntersuchung pflicht? ich glaube nicht, weil sie ist ja auch nicht so risikoarm hab ich gelesen.
von daher, wer sie machen lässt hat sich doch shcon vorher gedanken darüber gemacht, was er im falle einer behinderung macht, oder nicht?

Mit Philosophie (schlechthin) hat dieses Thema so rein gar nichts zu tun. Wohl eher mit Ethik. Und genau da liegt der Hase begraben.
 
Zuletzt bearbeitet:
im Prinzip gilt das selbe auch für adoptierte Kinder: sie wissen auch oft nicht, wer die biologischen eltern sind.
Ich meine, wenn Du diesen Umstand als neutral oder egal einschätzt und nicht als schlimm und schicksalhaft, dann bist Du wirklich emotional unempfindlich. Und somit als Partner für eine Frau meiner Meinung nach weniger zu empfehlen.
Ist die Fruchtwasseruntersuchung pflicht? ich glaube nicht, weil sie ist ja auch nicht so risikoarm hab ich gelesen.von daher, wer sie machen lässt hat sich doch shcon vorher gedanken darüber gemacht, was er im falle einer behinderung macht
DAnn hast Du Dich doch schon vorgebildet. Ich denke auch nicht, dass diese Untersuchung Pflicht ist, aber ab einem gewissen Alter wird das halt "vom medizinischen Standpunkt heraus" als für notwendig betrachtet und was will frau dann schon dagegen haben, im Gegenteil es erfordert Mut, abzuwägen und nicht zum Schluss der medizinischen Notwendigkeit zu tendieren. Natürlich machen sich Frauen darüber Gedanken über ihr Alter und diese Empfehlung mit zunehmendes Zahl an Jahren zunehmend empfohlen wird.
Oft findet halt ein Meinungs-Austausch statt - vor und nach der medizinsichen Beratung.
 
Ich meine, wenn Du diesen Umstand als neutral oder egal einschätzt und nicht als schlimm und schicksalhaft, dann bist Du wirklich emotional unempfindlich. Und somit als Partner für eine Frau meiner Meinung nach weniger zu empfehlen.
Natürlich ist es ein Problem für die adoptierten Kinder nicht zu wissen wo sie her kommen, das ist nicht von der Hand zu weißen. Aber es ist nicht schlimmer, als für ein anderes kind, das (aus welchem grund auch immer nicht weiß, wer seine biologischen eltern sind. oder seh ich da wieder was falsch?
DAnn hast Du Dich doch schon vorgebildet. Ich denke auch nicht, dass diese Untersuchung Pflicht ist, aber ab einem gewissen Alter wird das halt "vom medizinischen Standpunkt heraus" als für notwendig betrachtet und was will frau dann schon dagegen haben, im Gegenteil es erfordert Mut, abzuwägen und nicht zum Schluss der medizinischen Notwendigkeit zu tendieren. Natürlich machen sich Frauen darüber Gedanken über ihr Alter und diese Empfehlung mit zunehmendes Zahl an Jahren zunehmend empfohlen wird.Oft findet halt ein Meinungs-Austausch statt - vor und nach der medizinsichen Beratung.

ich weiß schon was du meinst - noch vor ein paar jahren wäre niemand auf die idee gekommen jemanden anzurufen, den er in 4 minuten trifft (nur so als beispiel, wie schnell die technischen möglichkeiten normal werden und genutzt werden..)
Und: Ja, ich mach mir gedanken bevor ich fragen stelle. oft komme ich erst durch die vorbildung auf die Fragen..
Und: ich hab was gelesen über eine Alternative zur Fruchtwasseruntersuchung:
Im Blut der Mutter schwimmen auch Gen-Schnippsel des Kindes. wenn man genug hat kann man risikoärmer nachschauen.. nur so nebenbei, aber das wird erst in 10 jahren normal sein..
 
Aber es ist nicht schlimmer, als für ein anderes kind, das (aus welchem grund auch immer nicht weiß, wer seine biologischen eltern sind. oder seh ich da wieder was falsch?
Diese schlimme Situation könnte schlicht und einfach durch ein Unterlassen diese Vorgangs verhindert werden.
noch vor ein paar jahren wäre niemand auf die idee gekommen jemanden anzurufen, den er in 4 minuten trifft (nur so als beispiel, wie schnell die technischen möglichkeiten normal werden und genutzt werden..)
Aber unser aller steinzeitgenetischen Bedingungen - die Erwartung von ähnlichen Vorfahren abzustammen - ändern sich weder in 4 Minuten und noch weniger im Zeitraum von ein paar Jahren.
Im Blut der Mutter schwimmen auch Gen-Schnippsel des Kindes. wenn man genug hat kann man risikoärmer nachschauen..
Sicher ist das weniger Risiko für die angehende Mutter. Das Risiko fürs mögliche Kind wird wohl gleichbleiben.
 
Diese schlimme Situation könnte schlicht und einfach durch ein Unterlassen diese Vorgangs verhindert werden.
Das könnte sie auch durch das verbieten von Samenspenden. wird es aber nicht, weil das gesetz (wie schon mehrfach gesagt) von 1991 stammt und Samenspende damals schon technisch machbar und üblich war, Eizellenspende aber nur in der Theorie möglich war.
Sicher ist es logischer ein Kind zu adoptieren, das das Problem eh schon hat, als eines in die welt zu setzen, das es so nicht geben würde.
aber mir fällt grad auf, die eigentliche frage war, warum ist samenspende erlaubt und eizellenspende verboten.
und außer dem Erhöhten Risiko für die spenderin seh ich da immer noch keinen zwischen samen- und eispende.

Sicher ist das weniger Risiko für die angehende Mutter. Das Risiko fürs mögliche Kind wird wohl gleichbleiben.
Es ist insofern risikoärmer für das kind, weil es ja in der mutter ist, und es risikoärmer für die mutter ist..
aber ich weiß schon wie du das meinst...
 
Man merkt, dass hier größtenteils Männer diskutieren... 🙄

Ich denke, dass hier in Deutschland nur sehr wenige Frauen - eben wegen der damit verbundenen Komplikationen - zu einer Eizellen-Spende bereit wären.
Mein Ex-Mann war aufgrund einer Hodenkrebs-Erkrankung in der Jugend zeugungsunfähig und wir hatten uns damals mal über die Möglichkeiten der IVF bzw. ICSI informiert.

Als ich hörte, was das für mich bedeutet hätte (wochenlang Hormone mit z.T. massiven Nebenwirkungen einnehmen, dann ein chirurgischer Eingriff (zwar minimal-invasiv, aber trotzdem ein Eingriff), dann ein erneuter Eingriff zum Einsetzen der befruchteten Eizellen, verbunden mit dem Risiko einer Mehrlings-Schwangerschaft), da hab ich dankend abgelehnt.
 
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