Auf was für eine Stelle bewirbst Du Dich denn überhaupt? Also was für eine Branche ist es denn?
Man darf ja nicht vergessen, dass es NATÜRLICH Branchen oder Jobs gibt, in denen es immer auch gewisse Anforderungen an die innere Haltung gibt.
Ist das bei deinen gesuchten Stellen vielleicht der Fall?
Ich meine: Ich arbeite zB oft für die Kirche. Da brauche ich jetzt dann aber meiner Meinung nach nicht daherkommen und über die Kirche herziehen, was das für ein Sauverein ist. Dann darf ich da halt nicht arbeiten, wenn ich das so sehe.
Man würde ja auch nicht bei einem Bäcker arbeiten wollen, wenn man selbst sagt: Bei uns ist das Brot echt mies und es wird bei der Arbeit gepfuscht.
Genauso sollte halt jemand, der zB keine Kinder mag jetzt nicht beim Kinderarzt arbeiten (auch nicht als Putzkraft.) Und WENN er unbedingt beim Kinderarzt anfangen will, sollte er halt vielleicht nicht auf Facebook, damit rumwerfen, wie schlimm er Kinder findet.
Das wären also direkte inhaltliche Aspekte, bei denen man sich schon fragen sollte: Wenn ich SO überzeugt von etwas bin, das ich es ins Internet stellen muss, will ich dann überhaupt einen Job, bei dem ich diese Überzeugung verleugnen muss?
Aber auch wenn die Überzeugung nicht in direktem Zusammenhang mit der Tätigkeit steht, muss man sich ja auch fragen, in wie weit man für seine Überzeugungen einstehen will.
Also klar gibt es Momente im Leben, wo es eben auch weh tun kann, eine Überzeugung zu haben, weil sie einen dann eben zB ins Aus katapultiert.
Muss man sich halt fragen, in wieweit man dies in Kauf nehmen will oder nicht.
Das ist eben auch eine persönliche Abwägung.
Ich zB würde niemals einen Auftrag der AFD annehmen- egal wie gut die zahlen. Die dürften also durchaus wissen, wie ich zu ihnen stehe, denn es wäre mir wurscht, wenn die sagen: hey, die Vio beauftragen wir nicht, die postet ja auf Facebook dies und das.
Also ich persönlich möchte mich nicht grundsätzlich verbiegen müssen, um einen Job zu bekommen, den ich nicht bekommen würde, wenn ich meine Haltung zeige.
Aber wo man da seine persönliche Grenze hat, muss jeder selber wissen: und bitte dann halt erst DANACH sich auf den sozialen Medien äußern.
Ist vielleicht sowieso grundsätzlich nicht verkehrt, sich auf den Sozialen Medien eher sparsam zu äußern.
Aber wenn wir wüssten, um was für eine Stelle es sich handelt, könnte man das auch ein bischen genauer einschätzen.
Man darf ja nicht vergessen, dass es NATÜRLICH Branchen oder Jobs gibt, in denen es immer auch gewisse Anforderungen an die innere Haltung gibt.
Ist das bei deinen gesuchten Stellen vielleicht der Fall?
Ich meine: Ich arbeite zB oft für die Kirche. Da brauche ich jetzt dann aber meiner Meinung nach nicht daherkommen und über die Kirche herziehen, was das für ein Sauverein ist. Dann darf ich da halt nicht arbeiten, wenn ich das so sehe.
Man würde ja auch nicht bei einem Bäcker arbeiten wollen, wenn man selbst sagt: Bei uns ist das Brot echt mies und es wird bei der Arbeit gepfuscht.
Genauso sollte halt jemand, der zB keine Kinder mag jetzt nicht beim Kinderarzt arbeiten (auch nicht als Putzkraft.) Und WENN er unbedingt beim Kinderarzt anfangen will, sollte er halt vielleicht nicht auf Facebook, damit rumwerfen, wie schlimm er Kinder findet.
Das wären also direkte inhaltliche Aspekte, bei denen man sich schon fragen sollte: Wenn ich SO überzeugt von etwas bin, das ich es ins Internet stellen muss, will ich dann überhaupt einen Job, bei dem ich diese Überzeugung verleugnen muss?
Aber auch wenn die Überzeugung nicht in direktem Zusammenhang mit der Tätigkeit steht, muss man sich ja auch fragen, in wie weit man für seine Überzeugungen einstehen will.
Also klar gibt es Momente im Leben, wo es eben auch weh tun kann, eine Überzeugung zu haben, weil sie einen dann eben zB ins Aus katapultiert.
Muss man sich halt fragen, in wieweit man dies in Kauf nehmen will oder nicht.
Das ist eben auch eine persönliche Abwägung.
Ich zB würde niemals einen Auftrag der AFD annehmen- egal wie gut die zahlen. Die dürften also durchaus wissen, wie ich zu ihnen stehe, denn es wäre mir wurscht, wenn die sagen: hey, die Vio beauftragen wir nicht, die postet ja auf Facebook dies und das.
Also ich persönlich möchte mich nicht grundsätzlich verbiegen müssen, um einen Job zu bekommen, den ich nicht bekommen würde, wenn ich meine Haltung zeige.
Aber wo man da seine persönliche Grenze hat, muss jeder selber wissen: und bitte dann halt erst DANACH sich auf den sozialen Medien äußern.
Ist vielleicht sowieso grundsätzlich nicht verkehrt, sich auf den Sozialen Medien eher sparsam zu äußern.
Aber wenn wir wüssten, um was für eine Stelle es sich handelt, könnte man das auch ein bischen genauer einschätzen.