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Einstellung und Facebook

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Hallo zusammen,

habt ihr euch eigentlich auch schon mal Gedanken gemacht, wenn Ihr euch bei Firmen bewerbt, ob diese Eure Facebookauftritte durchforsten?

Bei mir zum Beispiel könnte man meinen, ich würde der AFD nahe stehen, also vom Schreiben her, was natürlich nicht stimmt, aber trotzdem ist das schon eine Art Diskriminierung, die man da teils erlebt.
 
Ja, darüber sollte nachgedacht werden, was man über sich via social media verbreitet. Das Arbeitgeber ihre Bewerber prüfen ist, je nach Stelle sogar notwendig.
Was daran jetzt Diskriminierung sein soll, verstehe ich nicht.
wenn er z. B wegen seiner politischen Einstellung nicht eingestellt würde, verstößt das gegen das Grundgesetz.
"3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden."
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, darüber sollte nachgedacht werden, was man über sich via social media verbreitet. Das Arbeitgeber ihre Bewerber prüfen ist, je nach Stelle sogar notwendig.
Was daran jetzt Diskriminierung sein soll, verstehe ich nicht.
Naja, man darf nicht danach bewertet werden, welche Partei man vielleicht wählt. Meine Beiträge könnten auf ein bestimmtes Wahlverhalten schließen.
 
wenn er z. B wegen seiner politischen Einstellung nicht eingestellt würde, vertößt das gegen das Grundgesetz.
"3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden."
Müsste erstmal bewiesen werden, dass die Einstellung deswegen nicht erfolgt.
Ist man das Aushängeschild einer Firma oder soll social Media managen ist es doch eher ungünstig, kontroverse Standpunkte online zu stellen unter Klarnamen.
 
Es ist dein persönlicher Entscheid, welche Informationen du öffentlich teilst. Selbstverständlich nutzen andere Personen, wie auch potentielle neue Arbeitgeber, die Suchfunktion und schauen, wie Interessenten sich präsentieren und was sie von sich preis geben.

Daher sollte man eben sorgfältig abwägen, welche Fotos und Kommentare man als digitale Fußstapfen hinterlassen möchte.

Und natürlich gilt, je einflussreicher und repräsentativer die ausgeschriebene Position und je renommierter das Unternehmen, umso wichtiger, dass eben bei Bewerbern nicht nur die 'Skills' sondern auch die 'Attitude' mit den Werten des Unternehmens übereinstimmen.

Das ist weder diskriminierend noch unfair, sondern legitim und erspart unangenehme Überraschungen während der Probezeit.

Das Internet ist ja kein privater, vertrauter Raum, sondern eben öffentlich zugänglich.
 
Naja - bei Bewerbungen Bundeswehr, BND, öffentlicher Dienst, da gibt es teilweise die Sicherheitsüberprüfungen U1, Ü2, Ü3.

Ansonsten die üblichen Verdächtigen: Google und den Bewerbernamen, Twitter, X ...

Bei Zeugnissen Papier ist geduldig. Aber tendenziell wird eher bei dem vorherigen Arbeitgeber angerufen.
 
Müsste erstmal bewiesen werden, dass die Einstellung deswegen nicht erfolgt.
Ist man das Aushängeschild einer Firma oder soll social Media managen ist es doch eher ungünstig, kontroverse Standpunkte online zu stellen unter Klarnamen.
Das bekommt man ja leider nie mitgeteilt, warum es nicht gekappt hat. Ich kann mich allerdings an eine Firm erinnern, wo ein guter Freund sich mal vorgestellt hat und man hat ihm es wirklich so gesagt, er wäre ihnen einfach zu behindert.

Nun könnte man natürlich direkt per Gericht kommen...... aber genau das Ehrliche finde ich besser, als irgendwelche Ausflüchte anzugeben.
 
wenn er z. B wegen seiner politischen Einstellung nicht eingestellt würde, verstößt das gegen das Grundgesetz.
"3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden."
Daher schreiben Firmen ja auch ihre Absagen als bla, bla, bla.... sie müssen diese ja auch nicht begründen.

Man entscheidet sich einfach FÜR eine andere Person, deren Profil noch besser passt, und bedankt sich für das Vertrauen.
 

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