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Einsamkeit ein Leben lang

G

Gast

Gast
Ich bin so einsam in diesem Leben und ich wünsche mir doch eigentlich nichts mehr als Teil einer Gemeinschaft zu sein, in der ich wirklich ich sein kann.
Aber die Leute sind oft so ignorant und nur auf Oberflächlichkeit und ihr eigenes Wohl bedacht. Öffnet man sich, wird man ausgenutzt und dennoch versuche ich immer wieder mich beliebt zu machen. Ich versuche die Interessen anderer Menschen zu teilen, mich für ihr Leben zu interessieren. Aber niemand interessiert sich für mich. Nicht mal meine Familie. Und ich merke wie ich nach und nach mein Selbst verliere und immer wieder Abstriche an mir selber in Kauf nehme, um anderen Leuten zu imponieren.
Vielleicht hört sch das weinerlich an aber dieses Gefühl des Nicht-verstanden-Werdens und des Einsam-sein-in-einer-Menge-aus Menschen zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben.


Es gibt ein Lied, welches ich gerne höre. Vielleicht hilft es zu verstehen, was ich meine.
https://www.youtube.com/watch?v=TVzrQqNiDOY
 

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I

Indigold

Gast
Hallo,

ich kenne das von mir selbst.
Jahrelang habe ich versucht es allen recht zu machen. Hab mich triggern lassen und wollte auch immer dazu gehören.

Irgendwann, es war ein langer Weg, hab ich erkannt, dass es nichts bringt wenn ich mich stets verbiege, dass ich immer traurig sein werde, weil ich entweder nicht dazu gehöre oder eben weil ich mich verbiege.

Ich habe die Dinge so angenommen wie sie sind und vor allem habe ich mich selbst so angenommen wie ich bin.. ich habe es akzeptiert und dann losgelassen. Seitdem bin ich mir selbst viel näher und auch glücklicher. Auch wenn ich nicht dazugehöre.. was ich mittlerweile auch garnicht mehr will.

Vllt solltest du in dich gehen und dich selbst fragen, was Du eigentlich davon hast, wenn du immer für andere da bist und dich immer interessierst. Und was du im Umkehrschluss selbst zurückbekommst. Frage Dich, ob du das wirklich brauchst.. fange an, dich so zu akzeptieren wie du bist und werde dir klar darüber was du wirklich willst und brauchst.
 
D

Dakini

Gast
Ich finde, sobald man sich irgendwie verbiegen muss, dann ist es einfach nicht das richtige.
Wenn man nicht sich selbst sein kann, was bringt es einem?
 
G

Gast

Gast
Wie schön, dass jemand geantwortet hat. Vielen Dank an euch.

Ihr habt recht, man sollte sich nicht verstellen. Aber wenn ich mich für andere Menschen interessiere, dann ist ja durchaus ernst gemeint. Ich möchte ja Menschen kennenlernen, etwas über sie erfahren. Aber ich möchte eben auch, dass dies keine einseitige Sache wird.
Irgendwie passiert es mir total häufig, dass mir Menschen ihr ganzes Leben erzählen und auch über sensible Dinge sprechen. Ich scheine irgendwie solch eine Ausstrahlung zu haben, dass sich Menschen mir gerne anvertrauen.
Aber sehr, sehr oft kommt nichts zurück. Keine Fragen nach meinem Leben. Fange ich von mir aus an zu erzählen, wird dies mit einem kurzen Kommentar abgetan und der andere erzählt seine Story weiter.
Und das ist etwas, was ich nicht begreife. Und so fühle ich mich einsam, selbst wenn ich mit Menschen rede. Und das ist nicht erst seit kurzen so, sondern eigentlich schon immer. Selbst mein Vater interessiert sich nur öberflächlig für mich, erzählt mir aber gerne viel aus seinem Leben. Ich verstehe das nicht...
 

RausDamit

Mitglied
Hey!

Danke für das Lied. Sehr gut, sehr gut, sehr schön! :)

Sag' mal, wenn du dich für andere interessierst...dann tatsächlich aus einem inneren Bedürfnis heraus, die Dinge zu wissen, die du erfragst, d.h. mit Aufregung, Freude und der anschließenden Genügsamkeit, dass du die Person jetzt besser kennst?

Oder...geht es dir darum, endlich auch einmal das Interesse zu verspüren, dass du anderen zuteil werden lässt, aber an dir? Dass du quasi...hmm, als würde alles nach einem Gesetz funktionieren, das besagt, dass du so viel bekommst, wie du gibst, gibst, um dann zu bekommen? Verstehst du?

Hey...
es ist schrecklich, das Nicht-verstanden-werden. Aber ich glaube, es ist Illusion, Leute zu suchen, die einem das Gefühl des Verstandenwerdens geben.
Aber es ist irgendwann nicht mehr so schlimm, wenn du lernst, mit dir zu sein. Und Indigold sagt's cool: Irgendwann dann hast du auch gar keinen Bock mehr auf die anderen. Ich meine, lass' deinen Blick schweifen: Hast du wirklich Bock, dazuzugehören? :)

Edit: Und danke für das Bekanntmachen mit Rainald Grebe...habe gleich mal 'ne Karte gekauft, ihn zu sehen. Ich bin gespannt!
 
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