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eingemauerte tote Babys

V

Varenia

Gast
MAn hört im Fernsehen, dass in Altenburg Thüringen, Anfang dieses Jahres, ein Mann sich selbst und seine Frau anzeigte, er habe 1992 und 1994 zwei Babyleichen in seinen Keller eingemauert.
Als ich dieses in den NAchrichten Anfang Januar hörte unfassbar was für Menschen...
Die Frau wurde wegen Totschlags angeklagt.
Ich dachte, was für eine böse Frau, welche Frau bekommt Ihre Baby und tötet sie und der Ehemann mauert sie ein. Abartig, was für eine kranke Welt, diese Frau gehört für immer hinter Gitter, so meine damaligen GEdanken.

Ich nahm an dieser Verhandlung teil, ich sah die Frau, 44 Jahre alt, ein angenehmes Äusseres, dunkle schulterlange Haare, blaue Augen, zierliche Figur.
Ich verfolgte etliche Zeugenaussagen, Aussagen in denen die Vorgschichte dieser Tat zum Vorschein brachten. Ihr Ehemann hat sie psychsich, körperlich misshandelt, JAhre über JAhre. Er trank, er schlug sie, tretete sie, warf Gegenstände nach ihr.
Die Frau machte eine Umschulung kümmerte sich um ihre beiden damals noch kleinen Töchtern, pflegte ihre sterbende Grossmutter, was tat ihr mann, er misshandelte sie dafür. Sie wurde schwanger, von ihm, bewiesen.
Sie verdrängte die Schwangerschaft, durch Psychologen erwiesen, noch nicht mal ihr Körper, wiess Wölbungen oder andere Zeichen auf.
dies haben mindestens 8 KOlleginnen bestätigt, sie war immer schlank. Sie gear diese Kinder auf der Toiltette und sagt aus sie waren tot, der Ehemann mauert sie im Keller ein.
Sie wollte keinen Arzt, nahm auch in Kauf, dass sie selbst verblutet.
Der Psychologe sagte sie hatte einen Abwehrmechanismuss entwickelt.

Nun Der Staatsaanwalt forderte 8 1/2 Jahre, wegen Tötung durch Unterlassen, ( Unterlassen, man geht davon aus, die Kinder starben, weil man nichts tat, nach der Geburt)
Es konnte aber nicht mehr erwiesen werden ob die Kinder lebend geboren wurden, durch die Überreste, seien, sie anhand der Grösse der Knochen, lebensfähig gewesen.
Die Verteidigung fordert Freispruch, in dubio proreo, im zweifelsfall für die Angeklagte.
Urteil: für die Mutter : 9 Jahre, der Richter, sagt man muss davon ausgehen, dass die Kinder erstickt worden.
Urteil: für den Vater: Ermittlungen gegen ihn eingestellt, Beihilfe zum
Totschlag, verjährt.

Wer weiss, ob nicht der Ehemann hand an gelegt hat?

Warum läuft dieser Mensch frei rum, ist denn nicht die Mutter mehr Opfer als Täter?

Wie soll in so einem Fall, die Richter entscheiden, wenn sie keines Gesetzesgrundlage haben?
Ich empfand mit dieser Frau nur Mitleid, ist das Urteil gerecht?

Das wollte ich mal loswerden, ich hoffe, es interessiert jemanden...
VArenia
 
HAbe ich eingefügt:

[Hallo,

ich denke hier liegt es auch sehr an der Frau, ob der Mann auch Strafe erhält oder nicht, ob sie das Maul aufgemacht hat und den Typen für seine Straftaten angezeigt hat, bzw. dahingehend Strafantrag gestellt wurde.
Scheint mir mal wieder ein klassisches Beispiel für ne devote und passive Frau, die sich nicht zur Wehr setzt, alles immer nur passiv hinnimmt, aussitzt...Schläge, Misshandlungen, Schwangerschaften...GEburtetc...Sie hat psychisch nen Hau weg..denn es gehört schon was dazu Säuglinge aufm Klo zu gebären, umzubringen und einmauern zu lassen.

Wenn der Fall durch die ersten Instanz gegangen ist, kann die Frau bzw ihr Anwalt in Revision gehen und auch Wiederaufnahme in Sachen Strafverfahren gegen den Mann machen..ich denke jedoch, dass sie es nicht tun wird..es kann sein dass sie derart verkorkst und im Liebesbegriff pervertiert ist, dass sie die gesamte Schuld auf sich nimmt um ihren Partner zu schützen...Trauriges Schicksal, aber zu großen Teilen durch die Frau selber mitverursacht. Sie hat sich selbst ggü total verantwortungslos gehandelt, indem sie sich nicht geschützt hat, falls ihr Mann die Kinder getötet hat, hat sich auch das geduldet und nix dazu gesagt..sie hat sich da treiben lassen wie ein Blatt im Wind anstatt ihr Leben aktiv selber in den Griff zu kriegen. Sich selber und der Umwelt was vorgelogen. Ehrlich gesagt habe ich dieser Frau ggü kein großes Mitleid...in Grundzügen schon, aber ich sehe in ihr auch klar ne Mittäterin..nix gegen Gewalt zu tun ist auch ne Art Mittäterschaft. Ich denke sie hat egoistische gehandelt..ihren Partner über das Wohl der Kinder gesetzt...sich verstrickt in einer perversen Liebe, ständig verdrängt und weggesehen anstatt sich den Realitäten zu stellen. Sie ist sowohl Opfer als auch Täterin...aber sie ist letztlich ne erwachsene Frau, die in der Lage sein müsste Recht von Unrecht zu unterscheiden und auch einigermaßen vernünftig und verantwortungsbewusst zu handeln..und das hat sich ja nun wirklich nicht getan!

Ehrlich gesagt finde ich es in Hinsicht auf den Vater skandalös, dass der straffrei ausgeht? Das mit der Verjährung kapiere ich nicht..wäre dann nicht auch der Totschlag verjährt gewesen?

In Hinsicht auf die Gesetzesgrundlagen weiss ich nicht genau Bescheid....vielleicht weiss Winnetou ja was dazu?

Gruß
Tyra
 
Hi Varenia,

schreckliche Sache mit den Babys.
Aber auch wenn der Vater die Mutter so fertig gemacht hat ist sie dennoch auch schuld.
Man darf, egal wie man selbst leidet, seine Babys nicht ersticken.
Aber dass der Vater mal wieder straffrei ausgeht ist absolut mies!
Tolles Rechtsystem :mad:
lg, fee
 
Hi Tyra, hi Fee

So wie du, Tyra, habe ich es auch gesehen. Ebenso der Gutachter, dieser hat gesagt, dass sie ein selbstwertdefizit hat. Aufgewachsen bei den Grosseltern, sie war als 4. geborenes Kind iherer Eltern nicht erwünscht.
Aber auch ich war kein gewünschtes Kind und auch von meinen Grosseltern auf gezogen worden, man muss trtzdem stark sein, so meine ich. Aber jeder Mensch geht anders damit um, die einen zerbrechen, die anderen macht es stärker, oder es kommt wie hier, zur Katastrophe, leider gehen aber die wahren Täter, hier der Ehemann straffrei aus.
Zwecks dem Straffrecht, Totschlag verjährt nicht, aber die BEihilfe zu Totschlag verjährt.

Etwas beruhigend ist, dass die Verteidigung, Frau Wolf ( war vor einem Jahr meine Anwältin) in Revision gegangen ist, so muss der FAll, nochmal geprüft werden. Ich hoffe, aber ob ich da richtig liege, weiss ich nicht, dass auch die Ermittlungen, was den Ehemann betrifft neu auf gerollt werden.

Hi Fee,
so wie ich es aufgenommen habe, ist nie geklärt, ob die Kinder nach der Geburt gelebt haben, sie hat zwar zwei Töchter schon geboren, hatte aber auch schon zwei Fehlgeburten gehabt.
So wie es der Richter sieht, dass sie erstickt wurden, liegt dennoch nahe, aber kann es nicht auch der Ehemann geatn haben?
Übrigens hat der Ehemann jahrelang gedroht, mit den Sätzen, denke dran du hast noch zwei Leichen im Keller, aber die Frau lernte im November einen anderen Mann kennen, Silvster, wollte sie ausziehen, da zeigte der Mann sie an. Eindeutig Rache, so sah es auch das Gericht.

Liebe Grüße varenia
 
Hallo Winnetou


Sag mal meinte:
Also am 19.Sept. erfuhr ich aus dem Nachrichten, dass der Prozess beginnt.
Da war ich aber nicht dabei, hinterher erfuhr ich, dass diesen Tag, der Ehemann ausgesagt hat, als erster Zeuge. Das hätte ich gern mit erlebt.
Die Anwältin, sagte im PLadoyer, dass ihm alles egal war, ihn beschrieb sie kalt herzig und brutal, sein Auftreten vor GEricht, sie sagte dieser Zeuge hat sich unmöglich benommen. Sie sagte, ist es nicht naheliegend solch einem MEnschen so etwas zuzutrauen, keiner weiss, was sich wirklich zugetragen hat. Selbst in dieser Schwangerschaft, in der er abstritt, der Vater zu sein, er sah sich als gehörnter Ehemann, hätte Grund gehabt, diese Schande verschwinden zu lassen. So ihre Worte im Pladoyer, weiterhin kann man ausgehen, dass durch seine Tritte und Schläge die Kinder schon tot waren, sie stütze sich dabei auf ein Gutachten des GErichtsmediziners, der nicht auch Totgeburten nicht ausschloss, es könne sich die Plazenta gelöst haben oder sich die Nabelschnur um den Hals gewickelt haben, dies waren Gründe für die Anwältin auf Freispruch.
Die Kinder beides Mädchenbei eines konnte festgstellt werden, dass es 48 cm gross war.

Zu den Verhandlungstagen.
der zweite war am26, der dritte am 27. Urteilsspruch am 28. Ich war bei den 2. und 3. mit dabei, leider konnte ich zum Urteilsspruch, aber meine Freundin und Cusine waren und sagten, dass viele Leute im Publikum geweint haben, als sie von den 9 Jahren hörten.

Schreibe später weiter...

Liebe Grüße
Varenia
 
Hi,

das mag jetzt hart klingen, aber ich denke die Frau hat auf jeden FAll diese Strafe verdient. Aber natürlich auch der Ehemann..falls der die schwangere Frau in den Bauch getreten hat dürfte das auch sowas wie Totschlag sein...aber hier ist halt auch die Frau gefragt, dass sie dahingehend Strafantrag stellt etc. Wegen Körperverletzung und vorsätzlicher Tötungsabsicht der ungewollten Babys oder so was..ich kann echt nicht glauben, dass sowas verjährt sein soll....Und wenn sich die Bestrafung nur auf die Frau fokussiert und der Mann straffrei ausgeht kommt mir das auch sehr mittelalterlich und frauenfeindlich vor.

Hörigkeit hin oder her..irgendwo muss doch in jedem ne Grundvernunft stecken, die einen dazu bewegt seinen Hintern oder Bauch in Sicherheit zu bringen, sich selbst oder die Kinder zu schützen. Wenn man keine Lust auf noch mehr Kinder hat kann man doch abtreiben oder aber die Babys direkt nach der Geburt zur Adoption freigeben oder aber anonym in eine Baby...wie heißt das nochmal...also es gibt da Stellen wo man Babys abgeben kann...Babyklappe, jetzt hab ichs..also dort kann man die Babys reintun und fertig. Es gibt da zig Möglichkeiten.
Aber was diese Frau und auch dieser Mann da abgezogen haben...alles heimlich und die Frau geht nie zum Arzt weil der Mann sie dauernd verwemst und der Mann oder auch die Frau Schiss haben, dass das rauskommt und dann die ganze Schwangerschaft verbergen..der Mann geht auf ne Schwangere los....und geht straffrei aus..immer wieder kopfschüttel. Ich finds echt gruselig wie krank manche Leuts drauf sein können.
Den anderen Fall mit der Frau mit den 9 in Blumenkästen verbuddelten BAbys den Winnetou zitiert hat fand ich auch den Hammer..hab das seinerzeit auch mit Entsetzen in den Medien mitverfolgt. Ne waschechte Soziopathin oder Psychopathin..das alle Babys Totgeburten waren ist ja so gut wie auszuschliessen....echt der Hammer zu werfen wie ein Karnickel und die Babys dann auch so emotionslos als solche behandeln. Welche Menschenverachtung und Gefühlskälte dahinter stecken muss.

Tod durch Ersticken kann durch diese Nabelschnurgeschichte passieren, aber natürlich auch nach der Geburt durch Eingriff....das jedoch alle beide Kinder bereits bei der Geburt totgewesen sein sollen klingt ein bissel unwahrscheinlich..wie auch immer: unterm Strich hat sich die Frau daneben benommen...und der Mann ebenso...beide sollten an sich in den Knast, damit klar wird: SO nicht, Leute.

Bin mal gespannt was sich so in der Revision tun wird.

Gruß
Tyra
 
Zuletzt bearbeitet:
Hörigkeit hin oder her..irgendwo muss doch in jedem ne Grundvernunft stecken, die einen dazu bewegt seinen Hintern oder Bauch in Sicherheit zu bringen, sich selbst oder die Kinder zu schützen.

Hi Tyra

JA, so sah ich es innerlich für mich auch, irgendwann, auch wenn sie gegen die Schwangerschaften einen Abwehrmechanismus entwickelt hat, sich auch kein Bauch zeigte, dafür sagten ca. 8 Zeugínnen aus, irgendwann hätte es doch, spätestens bei der Geburt klick machen müssen im Kopf, irgendwann hätte sich dochj das Gehirn einschalten müssen.
Wenn sowas wirklich passieren kann, darf es nicht 2 Jahre später nochmal passiern, dass ist das was ich ihr vorwerfe.
Aber es ist doch auch, wenn auch ein sehr grausames Beispiel wozu es führen kann, wenn Frau, sich durch einen agressiven Ehemann nicht wehren kann.
Wir lesen doch hier immer wieder Threads, von Frauen die sich nicht wehren können. Diese Frau konnte sich auch nicht wehren und es endete in einer Katastrophe.

Für mich unverständlich, die ermittlungen wurden gegen den Ehemann eingestellt, er so, die Justiz war glaubhaft, es hätte kein Grund bestanden, gegen ihn weiter zu ermitteln.
Was ich aus der Verhandlung erfuhr, war dass er sich bei seiner Zeugenaussage, wiedersprach, beim 2. Kind sagte er aus, dass das Kind im Keller lag tot, dann lag es auf dem Dachboden, ein anderes mal meinte er, es lag im Flur.
Dies bestätigte die jüngere Tochter, sie fragte den Vater immer wieder, er sagte immer was anderes.
Ich denke, da könnte die VErteidigung anknüpfen, mangelte Ermittlungen, Verfahrensfehler ect.

Freispruch, nein auch wenn mir die Frau leid tat, Freispruch wäre kein gerechtes Urteil gewesen.
Der Staatsanwalt, forderte für das erste Kind minderschwerer Fall von Totschlag, sonst 5 nur 3 1/2 Jahre, da stütze er sich auf den Psychologen, weil sie einen Abwehrmechanismus entwickelte hatte, Beim zweiten Kind zwei Jahre später, sagte er wussste sie was Sache war, er forderte 5 JAhre, nannte es eine Wiederholungstat, zusammen 8 1/2.
Es ist wohl selten das der Richter über das vom Staatsanwalt geforderte Strafmass hinaus geht, er urteilte zu 9 Jahren.
Zu seinem Grund gab er an, dass er davon ausgeht Tod durch Ersticken, die Mutter keinen Arzt holen wollte, sie bei der allerersten Vernehmung log sie sagte es seien Fehlgeburten gewesen im 5. Monat. Sein letzter Satz war, die Kinder hätten genau wie ihre beiden ersten Töchter ein Recht gehabt zu leben, tote Kinder gehören auf dem Friedhof und nicht in den Keller eingemauert. Wo wir doch wieder beim Ehemann sind. Der hatte sie ja eingemauert, zu sowas gehört schon sehr viel!
Ich hoffe noch immer das der Typ zur Rechenschft gezogen wird!

Varenia
 
Was ich komisch finde, ist, dass solche Leute ihre Kinder anscheinend trotz alledem um sich haben wollen. Sonst würden sie sie ja woanders verscharren, wäre ja viel sicherer.

Aber sie bauen sie ins Haus ein, in Blumenkästen, was weiß ich. Abartig. Dennoch komisch, oder? 😕




Darkside

JA, ich denke, jeder mit einem normalen, gesunden Menschenverstand, kann so eine Tat nicht nachvollziehen.
Vielleicht ist es die Angst, dass wenn man sie ausserhalb verscharrt, findet.
Aber war es nicht so, dass die Frau mit den Kindern in den Blumenkästen mit ihnen umgezogen ist, aber vielleicht irre ich mich da auch...
Keine Ahnung, aber es krank.

Varenia
 
NIcht nur komisch, sondern recht makaber sowas..wenn ich mir vorstelle diese Frau mit den Blumenkästenkinderleichen, die die wiederholt auch wieder ausbuddelt...echt krank sowas...

Also ich hab in meiner Jugend mal nen toten Kanarienvogel gehabt, den ich im Garten verbuddelt und aus Neugier wie schnell der verrottet wieder ausgebuddelt habe...aber sowas ist halt das Äußerste der Gefühle und ne infantile Sache.
Menschliche Babies wie Blumenerde in nen Blumenkasten stopfen...kopfschüttel ...null Achtung vor der Menschheit.
Der Richter hatte da Recht tote Kinder gehören auf den Friedhof und nirgendwo anders hin.
 
Rechtsprechung aber so, dass unwahre Angaben des Angeklagten nur sehr bedingt zu seinen Ungunsten verwendet werden dürfen. Und in diesem Fall geht das Strafmaß sogar noch über den Antrag der Staatsanwaltschaft hinaus... ganz schön hart.

Also, ich bin mal gespannt wie das weitergeht.[/QUOTE]


Hallo Winnetou,

Ja, aber in diesem Fall, so meine ich zu urteilen zu können, hat der Richter, ihr vorgehalten, dass sie gelogen hat.
Vielleicht nach dem Motto,wer einmal lügt dem glaubt man nicht, keine Ahnung, warum der Richter so argumentierte. Den Tod durch ersticken, konnte keiner beweisen, das Gericht nimmt na, dass ein Tod durch ersticken nahe liegt. Selbst der Staatsanwalt, ging von einem Tod durch Unterlassen aus.
Der Gutachter sagte aus, dass durch Aspiration die Kinder von selbst starben konnten oder durch Unterkühlung.
Aber wie schon gesagt, es konnte nur bewiesen werden, dass die KInder lebensfähig waren, aber keiner weiss, dass sie gelebt haben.
Das wird auch nie mehr geklärt werden können. Ich persönlich halte es nicht für ausgeschlossen, dass sie vielleicht wirklich gelebt haben, entweder kurz darauf starben oder der Ehemann, Hand angelegt hat.
Einfach unfassbar, dass die Ermittlungen gegen ihn eingestellt worden.

Aber wenn man es von einer anderen Seite betrachtet, was wäre, wenn in Dubio proreo durchgekommen wäre, was die Verteidigung gefordert hat, wäre die Frau frei gesprochen...
Ich selbst habe die Hintergründe in der Verhandlung miterlebt, aber wie nimmt man auf, wenn man im Fernsehen sieht, die Frau bekommt Freispruch?
Ich denke, es musste ein Hartes Urteil her, eines das abschreckt, schon allein für die Aussenwelt, die dies nur aus den Medien verfolgen.

Nun ja, ich bin gespannt, ob das Verfahren neu aufgenommen wird, entweder wird die Revision abglehnt oder es klärt sich noch was auf.
Vielleicht nimmt man den Ehemann doch noch genauer unter die Lupe.

Liebe Grüße
VArenia
 

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