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Einfluss der Tankwarte auf den Benzinpreis?

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Acromantula74

Sehr aktives Mitglied
Hallo,

ich hab mich gestern abend gefragt, welchen Einfluss die Tankwarte selbst noch mal auf den Benzinpreis haben.

Ich kam auf einer Strecke von 35 km an 4 Tankstellen vorbei, jede hatte einen anderen Preis, von 1,39 € - 1,47 € für den Liter Super.

Dann fällt mir bei mir im Wohnort immer auf, dass die "blaue" Tanke grundsätzlich die teuerste im Umkreis von 10 - 15 km ist und viele Bewohner beschweren sich, das sei ein "Preistreiber".

Wie kommen diese Unterschiede von Tanke zu Tanke überhaupt zustande? Dass die unterschiedlichen Marken unterschiedliche Preise haben, leuchtet mir noch ein Stück weit ein, aber warum kostet es an der "blauen" in Ort A 3 Cent mehr als an der "blauen" in Ort B, 5 km weiter?
 
Die Tankwarte/Tankstellenbetreiber haben keinerlei Einfluß auf die Preise. Höchstens in der Form, daß sie die Preise der Konkurrenz an die eigene Gesellschaft melden müssen - worauf die, neue Preise festsetzen. Möglicherweise heutzutage elektronisch von der Zentrale aus.
Ja, hinter das andere Thema steige ich auch nicht. Ich sehe hier z.B. ( Frankreich ) einen Supermarkt dessen Tanke gut 15 Cent billiger anbietet, als die "normale" Station direkt gegenüber.
Und - das verblüfft am meisten - trotzdem regen Kundenverkehr hat.
 
man sagt, dass der tankstellenpächter lediglich einen cent am benzin verdient. kein wunder, dass das warenangebot bereits einer durchschnittlichen tankstelle ziemlich reichhaltig ist.
 
Und der Witz dabei ist, dass alle das gleiche Benzig verkaufen. Es egal ist, ob ich an der Blauen oder an der Gelben oder an der XYZ tanke.

Die Tanklastzüge fahren alle brav der Reihe nach in der Raffinerie an die gleiche Ladestation.

Ja, DAS beobachte ich auch immer!
Der Tanklastzug beliefert immer erst die Blaue bei uns im Ort und fährt dann die 2 km weiter zur Freien.

Lachhaft.

Fühl mich da als Kunde schon ziemlich verarscht.
 
Ja, DAS beobachte ich auch immer!
Der Tanklastzug beliefert immer erst die Blaue bei uns im Ort und fährt dann die 2 km weiter zur Freien.

Lachhaft.

Fühl mich da als Kunde schon ziemlich verarscht.

Nun, das ist so wie bei Aldi und Co. Hinter den Eigenmarken von Aldi stecken nahmhafte Hersteller dahinter, für die selben Produkte du beispielsweise bei Rewe oder Edeka bis zu 30 Prozent und mehr bezahlen darfst.

Im übrigen beziehen nicht alle Tankstellen den "gleichen Kraftstoff". Es kommt nämlich immer darauf an, welche Raffinerie sich in der Region befindet.
 
Meines Erachtens ist da viel Ausbeutung im Spiel, sodass ich tendenziell für eine Art staatlicher Kontrolle dieser Angelegenheit wäre. Und unter Kontrolle verstehe ich nicht nur einen Blick auf verbotene Preisabsprachen.

Nach meiner Erfahrung ist es in Bielefeld überall fast gleich teuer. Allerdings habe ich auf meinen Fahrten quer durch Bielefeld die Erfahrung gemacht, dass die Kellermarke "Star" billiger zu sein scheint. Leider komme ich bei denen nicht so oft lang.

Diese Kette will Bikern zu bestimmten Zeitpunkten auch einen GratisKaffee liefern: Neue star Aktion: tank einfach star

Ansonsten sollte ich vielleicht auch mehr in diese PreisvergleichsSuchmaschinen des Internets reinschauen. Das kennt ihr ja vielleicht. Wenn man gezielt bei einer Kellermarke an bestimmten Zeitpunkten tankt, kann man durchaus etwas sparen, denke ich.

Im Übrigen denke ich, dass die Tankstellenpächter eher keinen Einfluss auf die Preise haben.
 
Mit dem Cent pro Liter wäre ich vorsichtig. Ich hatte ja mal einen bekannten, der eine Jet-Tankstelle hatte. Der bekam damals 1,5 Pfennige pro Liter. Aber: Das wird mit der Menge, die er verkauft hat, immer weniger. Ab bestimmten Literzahlen waren es nur bis 0,5 Pfennige pro Liter. Dazu online Überwachung der Gesellschaft ( Kasse ) und jeden Abend Einzahlung des Umsatzes auf der Bank.
Dazu einen Vertrag mit einer ( im Besitz der Benzingesellschaft ) Firma, die alles liefert, was in der Tanke verkauft wird. ( zu überhöhten Preisen versteht sich )
Tankstellenbetreiber sind - wenn ihnen die Tanke nicht selbst gehört - sowas wie Leibeigene der Gesellschaften. Wirklich kein empfehlenswertes Gewerbe.
 
Mit dem Cent pro Liter wäre ich vorsichtig. Ich hatte ja mal einen bekannten, der eine Jet-Tankstelle hatte. Der bekam damals 1,5 Pfennige pro Liter. Aber: Das wird mit der Menge, die er verkauft hat, immer weniger. Ab bestimmten Literzahlen waren es nur bis 0,5 Pfennige pro Liter. Dazu online Überwachung der Gesellschaft ( Kasse ) und jeden Abend Einzahlung des Umsatzes auf der Bank.
Dazu einen Vertrag mit einer ( im Besitz der Benzingesellschaft ) Firma, die alles liefert, was in der Tanke verkauft wird. ( zu überhöhten Preisen versteht sich )
Tankstellenbetreiber sind - wenn ihnen die Tanke nicht selbst gehört - sowas wie Leibeigene der Gesellschaften. Wirklich kein empfehlenswertes Gewerbe.

Es gibt aber auch die Möglichkeit, dass man mit einem Pauschalbetrag bezahlt wird, unabhängig wieviel Umsatz ein Pächter macht.
 
Meines Erachtens ist da viel Ausbeutung im Spiel, sodass ich tendenziell für eine Art staatlicher Kontrolle dieser Angelegenheit wäre. Und unter Kontrolle verstehe ich nicht nur einen Blick auf verbotene Preisabsprachen.

Der größte Fehler war damals, die Brühe für den Handel an der Börse freizugeben. 🙄
 
Ich hab ja noch die schönen Zeiten an der Tankstelle erlebt. Man fuhr mit seinem Auto auf die Tanke und ein Tankwart mit Umhängetasche kam angetrabt. "Vollmachen". Ja, und dann wurde nach dem Öl gesehen. Man konnte bequem in der Kiste sitzenbleiben.
Und zu Mopedzeiten gab es natürlich noch die "Tankstellen" wo die Oma eine Zapfsäule hatte und dieses Mischergerät für die 1:50 Mischung. Ach Gott, was haben wir da betrogen.....

Und ich oute mich: In späteren Jahren war die Tankstelle unser abendlicher Treffpunkt. Man konnte in Ruhe seine Cola trinken und den Tag vorübergehenlassen.
 
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