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Einfach weg..

Hallo Buntehäsin,

schau mal hier: Einfach weg... Hier findest du vielleicht was du suchst.

Das wirkt ein bisschen ungewöhnlich, denn normalerweise zieht man ja nicht einfach aus, ohne dass es jemand mitbekommt.

Üblicherweise gibt es ja Besichtigungstermine für die alte Wohnung und auch eine Übergabe an den Vermieter oder Hausmeister. Spätestens bei Besichtigungsterminen oder der Übergabe an den Vermieter oder Hausmeister fällt den Nachbarn ja auf, dass ein Umzug stattfindet.

Ist das vielleicht noch nicht passiert?
Eventuell kommen sie ja auch noch einmal vorbei, um die Wohnung zu streichen und offiziell zu übergeben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich weiß nicht was sie wollten. Hätten sie was gesagt, wäre es einfacher gewesen.
Das liest sich hier schon teilweise so als ob die vor etwas geflohen sind, wenn der Auszug so plötzlich kam und anbei: Ich finde es auch nicht gut, dass sie dir nichts gesagt haben, so sollte man Freunde nicht behandeln, ich kann dich echt verstehen. 🍀

Darf ich dir ein kleines Trostblümelein senden? 🌼
 
Ich vermute, du hast in diesem Kontakt zu den Nachbarn mehr gesehen als die Leute ihrerseits. Für sie war es wahrscheinlich eher eine nette Bekanntschaft, du hast es als tiefe Freundschaft gesehen.

Heute ist es ja eine Kleinigkeit, über das Internet Kontakt zu halten.

Wenn diese Leute an einer weiteren Kontaktpflege mit dir interessiert gewesen wären, hätten sie dich rechtzeitig von dem Umzug in Kenntnis gesetzt und dir Kontaktdaten hinterlassen.

Ich würde mich da lossagen. Solche Erfahrungen macht man oft, und gerade in unserer heutigen Zeit. Es ist eine ganz normale Lebenserfahrung. Sowas muss man abhaken, auch wenn es schwer fällt.
 
Das ist mies, da gibt es nichts schönzureden.
Über die Gründe kann man nur spekulieren, das wurde hier ja schon getan.
Wenn man plant, wegzuziehen, dann hat man sich ja innerlich schon vom alten Wohnort gelöst. Und möchte oft einfach nur schnell weg. So ging es mir oft, das Alte war Historie, das Neue wartete schon, und ein neues Kapitel wurde aufgeschlagen. Das kennt wohl jeder, sobald eine neue Sache beschlossen ist, ist das Alte nur noch abzuhandeln, und man freut sich auf das Neue.

Hättest du vielleicht zu viel "Trara" gemacht? (Nicht böse gemeint, ich weiß gerade nicht, wie ich es besser ausdrücken kann). Vielleicht wollten sie einfach in Ruhe ihren Krempel verladen und ins Neue starten und nicht so viel darüber reden müssen.

Nein, wirklich - wenn ihr so ein gutes Verhältnis hattet - so eine Aktion ist übel, das tut man seinen guten Nachbarn nicht an. Vielleicht sorgt Karma dafür, dass sie am neuen Wohnort keine nette Nachbarschaft mehr haben ... !

Und du solltest dir selber den Gefallen tun, jetzt nicht "Jahrelang", wie erwähnt wurde, zu trauern.
Nimm es hin, sei wütend, traurig, aber versuche, es abzuhaken. Und schau konstruktiv nach neuen Kontakten (es gibt auch Foren für Menschen im Autismus-Spektrum, zum Beispiel).

Und ganz allgemein: ich wollte nie dicke Freundschaften zu Nachbarn, das tut fast nie gut. Man kann sich zu sehr in die Töpfe schauen, irgendwann kippt die gute Stimmung, auch wenn es anfangs super lief. Selber erlebt und x-mal beobachtet. Eine gewisse Distanz ist bei Freundschaften oft besser.

Und ich selber habe es auch erlebt: Bekannte aus unserem Ort, mit denen wir zehn Jahre und länger immer mal wieder plauderten, Hunderunden zusammen gingen, einmal sogar im Garten zusammen Kaffee tranken, sind auch sang- und klanglos weggezogen. Ich wusste, dass sie es länger geplant und zwischendurch mal wieder verworfen hatten. Dann auf einmal war das Namensschild am Haus ab ... und neue Leute da. Das fand ich nicht schön. Mein Mann hatte sogar WhatsApp-Kontakt - eine kurze Nachricht: Wir haben jetzt ein Haus in X gefunden möchten uns verabschieden, alles Gute euch - das hätte doch gereicht. Aber nee, sang- und klanglos weg. Wir waren nicht so dicke wie du mit deinen Leuten, aber selbst bei eher losen Bekannten, die man jahrelang gesehen hat, finde ich es nicht schön. Wenn auch längst nicht so verletzend wie in deinem Fall.
 
Also ich weiß nicht, warum man der TE unterstellen muss, dass sie nicht in der Lage ist, eine Freundschaft von einer Nachbarschaft zu unterscheiden. Vielleicht nimmt man einfach mal das, was hier geschrieben wird, als gegeben an.

Aber ich habe gelernt, dass man mit seinen engen Freunden redet und sagt was los ist. Hätten sie mir gesagt, dass sie wegziehen wollen, hätte ich mich vorbereiten können und es leichter gefunden. Auch hätte ich mich verabschieden können, was ja so nicht möglich war für mich aber wichtig gewesen wäre um einen Abschluss zu haben.
Das habe ich auch so gelernt und ich kann sehr gut verstehen, wie du dich jetzt fühlst. Nicht nur einfach so stehengelassen, sondern auch verarscht, denn nachdem ihr die ganze Zeit Freud und Leid geteilt habt, wie du schreibst, hättest du dir mindestens erwarten können, dass dir eine Zeit zum Abschiednehmen gewährt wird.

Ich könnte mir vorstellen, dass das den Leuten selber arg ist, dass sie umziehen mussten, und dass sie das nicht erläutern wollten. Vielleicht fiel es ihnen selber sehr schwer, und dann ist so eine Nacht und Neben Aktion ohne Abschiedsfeier und pipapo wohl einfacher. Kann ja sein, dass sie arbeitslos geworden sind und ihnen gekündigt wurde, oder dass was Schlimmes im Familienkreis passiert ist.

Ich fand den Vorschlag, einen Brief zu schreiben, der ihnen dann wohl nachgesandt wird, eigentlich ganz gut Entweder dir gelingt dadurch doch noch eine Kontaktaufnahme, oder es ist eine symbolische Möglichkeit für dich, doch noch Abschied zu nehmen.
Ich würde da keine Vorwürfe reinschreiben, sondern nur dass es dir sehr leid tut dass sie jetzt nicht mehr deine Nachbarn sind, dass ihr ja so viel miteinander durchlebt habt, und dass du dich sehr freuen würdest, wenn sie sich bei dir melden würden, wenn sie in ihrem neuen Leben angekommen sind.
 
Also ich weiß nicht, warum man der TE unterstellen muss, dass sie nicht in der Lage ist, eine Freundschaft von einer Nachbarschaft zu unterscheiden. Vielleicht nimmt man einfach mal das, was hier geschrieben wird, als gegeben an.
Weil solch' Empfindung nicht immer auf Gegenseitigkeit beruhigt - ich glaube, diesen Hinweis meint keiner böse.

Wäre ich an der Stelle der TE, würde ich mir auch denken, gut, dann war es zwar eine sehr schöne Zeit, aber diese scheint nun vorbei zu sein. Als wahre Freundin, würde ich sofort Bescheid geben, wenn ich umziehe und mich auch danach noch melden.
 
Natürlich gibt es keine Verpflichtung sich abzumelden. Aber ich habe gelernt, dass man mit seinen engen Freunden redet und sagt was los ist. Hätten sie mir gesagt, dass sie wegziehen wollen, hätte ich mich vorbereiten können und es leichter gefunden.
Vielleicht sie aber nicht. Manche Leute verabschieden sich gerade bei denen nicht, wo es besonders schwer fällt oder sie ein schlechtes Gewissen haben.
 

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