Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

eine Möglichkeit? Vorsicht-fromm...

  • Starter*in Starter*in nachts unterwegs
  • Datum Start Datum Start
@civil...siehst du da hast du meine Meinung anscheinend genau so falsch in den Hals gekriegt wie ich wohl deine.
 
Und was wird nun aus dem beten?
Ist beten vielleicht sowas wie ein Zwiegespräch mit sich selbst, seinen Gefühlen u. Selbstzweifeln? Ist nicht jeder auf der Suche nach etwas Höherem, Bestimmendem im Leben? Und nur in der Hektick u. Schnelllebigkeit unserer Zeit geht dabei das Göttliche verloren, ist glauben nicht mehr "in"... Man glaubt schon so viel, Da ist kein Platz mehr für das Wesentliche im Leben. Schließlich sind wir alt genug, um selbst zu entscheiden.....



Mir persönlich hiftt es, das ich weiß, da ist jemand der mich versteht, auch wenn ich nichts sage, der in mein Herz schaut- und mich liebt?!
 
ich bin jetzt 36 Jahre. Ich habe glaube ich mit 15 od. 16 Jahren damit angefangen, zu Beten. Es hat mich immer begleitet. Es war immer auch ein Gebet für andere. Es war immer Gut..
 
Mir fällt was ein von dietrich Bonhoeffer:

Noch will das alte unsre Herzen quälen,
noch drückt uns böser Tage schwere Last.
Ach Herr, gib unsern aufgeschreckten Seelen
das Heil, für das Du uns geschaffen hast.

Und reichst Du uns den schweren Kelch, den bittern,
des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,
so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern
aus Deiner guten und geliebten Hand.

Doch willst Du uns noch einmal Freude schenken
an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,
dann woll′n wir des Vergangenen gedenken,
und dann gehört Dir unser Leben ganz.

Laß warm und hell die Kerzen heute flammen
die Du in unsre Dunkelheit gebracht,
führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen!
Wir wissen es, Dein Licht scheint in der Nacht.

Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
so laß uns hören jenen vollen Klang
der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet,
all Deiner Kinder hohen Lobgesang.

Von guten Mächten wunderbar geborgen
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.


Ich finde den Text sehr schön, besonders die letze Strophe.

Mir hat der immer viel Mut gemacht.

später habe ich gehört, dass hat er im KZ geschreiben. wie viel Galuben muss man haben um das im KZ zu schreiben?
 
Also ich sehe es wertfrei. den anderen Gott befehlen, heisst nicht Gott was befehlen zu wollen. Ich interpretiere es den anderen gott befehlen..ihn an Gott zu überlassen, und wenn man den Text genau liest, ist er auch wertefrei.


Wenn ich jemanden Gott übergebe, heisst doch nicht unbedingt das ich religiös sein muss. Es gibt ja auch das höhere Selbst, den Gott in uns, das Vertrauen zu uns selbst. Für mich heisst es nur, ich muß den anderen loslassen. Ich kann niemanden kontrollieren oder wenn ich gar nichts mehr tun kann, lasse ich los und vertraue das sich alles zum Besten ordnet.
 
Ist schon klar, daß man innerlich losläßt. Und dann hofft, das alles ein gutes Ende nimmt. Ein gutes Ende in unserem Sinne!?
Bin mit dem glauben groß geworden und doch ist es schwer, im richtigen Moment loszulassen.Wie weit muß man leiden? Muß man sich selbst verlieren?
Es ist ein Trost für mich: von guten Mächten Wunderbar geborgen... Ich kenn das Lied. Und trotzdem fällt es mir schwer, alles Gott zu überlassen. Seine Wege sind halt nicht unsere. Geht mir echt schlecht. Betet jemand für mich? Mein Kopf sagt nein, aber mein Herz zerreist es fast. Es ist ein Teufelskreis und ich weiß nicht, wie ich mich befreifen kann. Kann ICH das überhaupt?
 
Hallo Nobody,

oft sieht alles aussichtslos aus (wie bei mir auch seit einem Jahr)

loslassen heisst nicht aufgeben, es heisst nicht mehr krampfhaft etwas festhalten zu wollen..seine Wünsche z.B. denn man kann sowieso nichts festhalten.

Loslassen heisst auch die Probleme einfach mal vergessen, wenn wir sowieso nichts machen können, helfen Grübeleien nicht weiter...

manchmal wenn ich irgendwas unbedingt wollte, habe ich es erst recht nicht bekommen...wenn ich loslies und nicht mehr damit rechnete, passierte oft das womit ich nicht rechnete.
 
Danke!
In meiner Jetztigen Situation wäre es doch ein aufgeben- ich will aber nicht verlieren. Ich will etwas, was ich nicht haben darf. Aber ich will....
Wie ein kleines Kind. Mein Herz und Verstand ist aller Klarheit beraubt...

Ein Leitspruch von mir war: Lerne warten, denn entweder ändern sich
die Dinge oder dein eigenes Herz.

Wie kann man loslassen? DAnn hätte doch alles keinen Sinn. Hoffe, das meine ungesagten Hilfeschreie da oben ankommen. Und sich etwas ändert....
 

Anzeige (6)

Thema gelesen (Total: 0) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben