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eine Möglichkeit? Vorsicht-fromm...

  • Starter*in Starter*in nachts unterwegs
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N

nachts unterwegs

Gast
Vom ersten Aufwachen bis zum Einschlafen müssen wir den anderen Menschen ganz und gar Gott befehlen und ihm überlassen und aus unseren Sorgen für den Andren Gebete für ihn werden lassen.
Dietrich Bonhoeffer
 
nachts unterwegs meinte:
>>>Vom ersten Aufwachen bis zum Einschlafen müssen wir den anderen Menschen
den anderen Menschen > was ist mit uns selbst?

>>>ganz und gar Gott befehlen
keiner kann Gott was anbefehlen

>>>und aus unseren Sorgen für den Andren Gebete für ihn werden lassen.
Dietrich Bonhoeffer
also sind jene die keine Sorgen haben, davon freigesprochen für andere zu beten?



Lieber Dieter Bonhoeffer, zu deinen ersten Ansatz, man sollte von morgens bis abends auf sich selbst schaun und nicht auf die Fehler anderer.
Wie Jesus schon sagte achte lieber auf deinen eigenen Balken als auf den Strohhalm des anderen.
Und zum letzten Ansatz ich kann mir zwar kaum vorstellen dass es irgendjemand auf dieser Welt gelingt keine Sorgen zu haben jedoch wenn sollte dieser noch mehr dankbaren Herzens im Gebet versinken.
Alles Gute
 
Hast schon irgendwie recht. Doch ich seh es z. Zt.etwas anders. Hab mich verliebt und doch keine Chance( abgesehen von dem Spaß, den er auch wollte). Und ich wußte von Anfang an, das ich nur für ihn beten kann, mehr nicht.Leider steht es nicht in meiner Macht, etwas für ihn zu tun, außer ihn zu lieben. Und vielleicht ist er irgendwann doch darüber froh, das es jemanden gab, der ihn liebte.
Alles andere steht wohl nicht in unserer Macht.Gott gibt uns zwar die Freiheit zu wählen u. er geht da mit uns mit, wo wir nicht seinem Weg folgen, aber er ist kein Wunschautomat für uns. So bleibt uns wohl doch nur, ihm etwas anzuvertrauen und darauf zu hoffen, das er das Beste daraus macht. Sein Plan ist nicht der Unsrige, Wir können nur daran glauben- und lieben- und loslassen.
 
Dietrich Bonhoeffer, der ich nicht bin, und der auch schon lange nicht mehr lebt, wollte, glaube ich, sagen, dass er mehr Sinn darin sieht, für einen anderen zu beten, als sich um ihn zu sorgen.

Für mich war dieser Satz ein Lichtblick, weil mir dabei eingefallen ist, dass ich, auch wenn ich sein Problem nicht lösen kann, trotzdem etwas tun kann für einen anderen. (Wobei ich es mit dem Beten auch schon lange nicht mehr versucht hattte. Die Erinnerung an die Möglichkeit zu beten, war der eigentliche Lichtblick.) Wenn ich mich selbst mit Sorgen um den anderen plage, die ich aber auch nicht lösen kann, ist dem anderen oft auch nicht geholfen, und ich ziehe mich selbst nur vollkommen mit runter. Und Beten ist eine Aktivität, die ich ja auf jeden Fall mal versuchen kann, die besser ist, als mit dem anderen in seinen Sorgen zu versinken. D.h., ich kann was für ihn tun und bin nicht einfach nur mit in der Abwärtsspirale drin.

Finde auch sehr anregend, was nobody 9 dazu geschrieben hat. In ähnliche Richtungen gingen meine Gedanken auch. Ich hatte es nur nicht so vertieft.
 
Ich stimme dir da auch zu.
Fällt mir aber schwer so zu beten. Wenn ich in der Gemeinde bin, da fühl ich mich doch beim Gebet etwas abseits. Mir persönlich sind Lieder da lieber. Da kann ich fühlen was ich sage. Denke, das es da oben trotzdem ankommt und ER mein Herz sieht.
Es ist aber schon schwer, nicht selbst die Initiative zu ergreifen, sondern zu warten und zu beten. Z.Zt. macht es mich fast wahnsinnig, nichts tun zu können außer zu beten und zu warten. Weil es mein Leben ist und die Zeit davonläuft.
 
Tut mir wirklich leid, wenn ich diese Ansichten nicht teilen kann.
Aber ich finde, dass man sich auf sein Leben selbst konzentrieren muss und nicht alles vom "Gott" abhängig machen sollte. Wo komm ma denn da hin???
Ich find das alles einfach zu christlich...
 
Das ist ja auch dein gutes Recht.

Mir ging es nur so, dass ich in meinem Leben schon sehr oft auf Situationen gestoßen bin, wo ich keine Lösung aus mir selbst heraus mehr wusste.
 
@Civil = also das innere kann ohne den äußeren Menschen nichts tun. Es gibt nun mal auch Dinge wie Krankheit Tot oder sonstige Katastrophen wo man selbst nichts mehr tun kann da zu wissen dass mich jemand so liebt oder mir mehr wünscht als er selbst im Stande ist und deshalb für mich betet finde ich großartig. Kann man aber nur wenn man an Gott glaubt und weiss dass der Mensch sich nicht so hoch einschätzen sollte denn damit erniedrigt er sich selbst. Die Warnung " Vorsicht - fromm " find ich gut dann wissen jene die nicht daran glauben sich hier auch nicht beteiligen müssen. Ist sicher nicht eröffnet worden um andere zu überzeugen sondern mit denen ins Gespräch zu kommen die ähnlich denken aber sicher nicht um anderen mitzuteilen dass sie da falsch denken wie sie denken denn das wird jeder nur genau am Ende seines Lebens erfahren da kann sich keiner mit seiner Meinung überlegen fühlen.
 
@ geisterjäger
wenn du meinen Beitrag genau gelesen hast, dann hast du auch gelesen, dass das meine persönliche Meinung darüber ist. Ich wollte damit sicher nicht andere Ansichten abwerten, und auch nicht von meiner überzeugen. Aber so wie es für mich aussieht lässt Du mir meine nicht!!!
just for info:
Ich glaube an Gott, lasse mich aber trotzdem nicht davon beeinflussen...
Nur meine persönliche Meinung!!!
sorry, dass ich auch eine hab!!!
 

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