Wieder ist ein Jahr rum. 2019 war echt aufregend.
Die Freiberuflichkeit läuft gut. Nach wie vor. Mehr Aufträge als ich realisieren kann. Ich muss öfter nein als ja sagen. Für 2020 sind ein paar wirklich lukrative Sachen dabei. 700 € Tagessatz und man entschuldigte sich sogar noch, dass man mehr nicht zahlen könne 😀 In manchen Branchen mag das und mehr üblich sein, aber in der Bildung/ im Sozialwesen ist das wirklich sagenhaft. Ich bin gespannt 🙂
Dazu, weil das Leben ja sonst langweilig wäre, habe ich mich heftig verliebt und befinde mich seit einem dreiviertel Jahr in einer frischen und intensiven Beziehung. Das hat geholfen, mir für 2019 wirklich Urlaub zu gönnen (2018 hatte ich bis auf eine Woche gar keinen Urlaub gemacht) und bin mehrere Male verreist. Zwar immer nur recht kurz und auch eher in der Nähe, aber es war wirklich wunderbar.
Natürlich hat das noch einmal alles furchtbar durcheinander gewirbelt und meine tatsächlich gerade erst etablierten Abläufe torpediert. Ich schrieb ja schon, dass Selbstdisziplin nicht gerade eine meiner herausragenden Eingenschaften ist. Dazu bin ich impulsiv und emotional. Naja.
Also, die Beziehung verliert gerade seine rosaroten Brillen, nun heißt es, im Alltag anzukommen und zu schauen, wie tragfähig das Ganze ist. Wünschen würden wir uns beide das sehr.
Aber es heißt auch, mir endlich wieder einen soliden Arbeitsrhythmus zuzulegen und den auch zu verteidigen, denn Freiberuflichkeit heißt nun einmal, zu Hause, abends und am WE arbeiten zu müssen. Vor dem Unterricht ist die Vorbereitung, danach die Nachbereitung, dann die Klausuren und Facharbeiten korrigieren und Notenkrams erledigen, Akquise betreiben und mit Hinz und Kunz kommunizieren.
Das muss mein Freund noch lernen.
Trotzdem und auch deswegen: es war wieder ein gutes Jahr und ich bin immer noch sehr zufrieden mit meinen Entscheidungen.