Ehemalige Freiberufler habe ich selbst übrigens nur nach sehr gründlicher Begutachtung eingestellt.
Die fügen sich nicht so gut in Teams ein, haben Schwierigkeiten, von dieser Unabhängigkeit in eine Hierarchie zu wechseln, brauchen Zeit, um zu begreifen, dass sie nicht mehr der lonely fighter sind und sich in Rahmenbedingungen einfügen müssen, sich absprechen müssen usw. Das hat nicht so sehr was mit "hinter die Kulissen gucken" zu tun. Zumindest bei mir.
Ja das auch. Doch das wird wenn, auch erst sichtbar wenn man eingestellt wurde. lol...
Offensichtlich war ich hier und da nicht überzeugend genug. Was nicht an mir gelegen haben muss. Doch das betrachte ich eher sportlich. Wer weiss was mir dadurch alles erspart blieb.
😀
Teamarbeit liegt mir zwar viel mehr, aber ohne geht es auch. Nur würde ich mich mit Einzelkämpfern im Team nicht wirklich arrangieren können. Das schließt sich doch selber aus. Das hatte ich nur 1x. Das war für alle kein Vergnügen. Für die Kundschaft natürlich auch nicht.
Es ist mitunter auch sehr schwierig, in einem "eingeschworenen" Team fuß zufassen, wie Du sicher selber weißt.
Im Grunde bin ich recht Blauäugig in die Selbstständikeit. Idee und zack... nach 6 Wochen verwirklicht. Keinen Schimmer von Vertragsverhandlungen, den Bürokram nur mit sehr leidlichen Durchblick und ach... - Man wächst mit seinen Aufgaben. Das war das Motto für jeden Tag. Was bleibt einem auch anders übrig? Nix. Schließlich war mein Kapital, meiner hände Arbeit + mein hoffentlich guter Umgang mit Mensch
und Haustier
und Finanzamt.
😀
(Für die Tierchen hatte ich immer was in der Tasche. *schleim* Nur eine Rottweiler, der muste meinen Knackarsch probieren. Echt! = *großesautsch*
😀)
Also ich kann Dich da weiterhin nur ermuntern das durchzuziehen. Geht ja eh nicht mehr anders.lol...
Da muss ich aufpassen, denn bis zur Rente will ich nicht freiberuflich bleiben, also nicht zu sehr einrichten darin.
Und eine Sache wieder: ich halse mir gerade eine Sache nach der anderen auf. Typisch. Ich muss jetzt ein paar Gänge zurückschalten. Aber so ist das meist. Wenn ich für etwas brenne, dann vollständig.
Augenhöhe ist so wichtig. Mit den Kunden und mit den KlientInnen/ Lernenden. Das ist immer mein Credo gewesen. Und nur so funktioniert es. Augenhöhe und Wahrhaftigkeit, Ehrlichkeit. Ich hasse Geschwurbel. Rhetorische Taktiken. Furchtbar. Das ist für mich jemanden betrügen, ihn einwickeln. Erinnert mich an den Vorwerk-Vertreter gleich nach der Wende, der meiner arbeitslosen Nachbarin ein viele tausend D-Mark teures Gerät andrehen wollte.
Oh ja... die Rente... Beim Start ein heißes Thema. Man weiß ja nicht wie es an-läuft.
Da kann ich auch nur raten, brenne nicht zu viel! Nicht das Dir der Brennstoff für die Reserve (Finanzell und Körperlich) nach dem Start ausgeht.
Dafür hatte ich mit meinem Unternehmenberater, einen Notfallplan erstellt.
Manchmal ist es zu viel des Guten, weißt. Hatte mich anfangs etwas darin verstrickt, mich zu breit aufzustellen usw...
Ich habe sehr viel Kohle investieren müssen. Doch das rechfertigte noch lange nicht das, was ich so auf dem Schirm hatte. War halt gut gemeint, sagte der Berater.
Damit will ich nur sagen, es ist gut, wenn einer einem ab und an prüfend auf die Finger schielt.
😉 Schon wegen der Euphorie. Die verführt halt gern.
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lol... Vorwerk-Vertreter.... Höre mir bloß damit auf. Wie die Sch....fliegen..... dann gab es noch Amway.... und ach... ja... das war Abzocke vom feinsten.