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Ein Vierteljahrhundert pure Sch**ße!

Danke für den Tiipp, jedoch hatte ich dort schon angefragt und mich persönlich beworben. Das Problem ist mein BTM Eintrag von früher ... Auch wenn er schon lange zurück liegt lässt sich da nichts machen. Eine andere Möglichkeit wäre die Ausbildung zum Sozialhelfer womit ich unter anderem in der Altenpflege arbeiten kann. Die Chance eine Stelle damit zu bekommen ist aber eher gering ...

4 Monate wäre es gewesen mit Job. Jetzt weiß ich es nicht wie lange es noch dauern wird. Das schlimme oder gute ist, wie man es sieht, die Tatsache das hier für mich zuhause keine Post ankommt. Mein Vater hat für sich ein Postfach angemeldet und meine Post landet bei ihm, wozu auch immer er es gemacht hat ... Ich habe schon 2 Nachsendeanträge gestellt, doch haben die nichts genutzt und die Post landet weiterhin bei ihm im Postfach.
 
AW: Ein Vierteljahrhundert pure Scheiße!

Hallo Daniel,

ich glaube fest, dass du es schaffst da raus zu kommen.
Weg aus dieser Stadt. Irgendwo neu anfangen, wo dich niemand kennt ist wirklich gut.
Mögliche Ansprechpartner wäre das Arbeitsamt, Caritas oder Diakonie können auch helfen.
BFD, FSJ...find ich, ist ein guter Anfang.
Du bist 25 Jahre, hast Anspruch auf eine eigene Wohnung, nimm deine Rechte war!!!
Das mit deiner Familie tut mir leid, die haben dich nicht verdient.
Familie kann man sich leider nicht aussuchen.

l.g. Hexe

P.S. dein Vater kann dir auf Knien danken, dass du ihn nicht wegen Unterschriftfälschung und Kreditbetrug angezeigt hast.
 
AW: Ein Vierteljahrhundert pure Scheiße!

Lieber Daniel,

das ist wirklich absolutgrauenvoll, was du da Tag für Tag erlebst.Das muß aufhören, möglichst sofort! Es hat mich - wie die anderen - sehrbewegt, was du geschrieben hast. Das so etwas wirklich vorkommt in unseremLand, das Menschen und Kinder so leben müssen, ist wirklich unvorstellbar. Dubist ein bewundernswerter junger Mann, dass du daran noch nicht zerbrochenbist. Aber du mußt dort wirklich ganz schnell raus und die gesamte Verbindungzu deinen lieblosen, verwahrlosten Eltern kappen, damit du erst einmal an einemgeschützten Ort zu dir kommen kannst. Das hast du ja schon selbst erkannt.

Du hast geschrieben, Montag- also morgen - möchtest du etwas in Angriff nehmen, damit sich deine Situationverändert und verbessert. Ich versuche jetzt einfach mal, ein paar konkreteVorschläge für dich aufzuschreiben, vielleicht kannst du damit etwas anfangen:

Setze dich gleich Montagfrüh mit dem Arbeitsamt in Verbindung und sage dort, dass du kurzfristig ineine andere Stadt umziehen willst, damit sie dir (möglichst schriftlich)bestätigen, dass es dadurch mit der Auszahlung des Arbeitslosengeldes keine Problemegeben wird. Dort kannst du auch gleich nachfragen, wie es mit Wohngeld odersonstigen Zuschüssen aussieht bzw. dir dort die richtigen Ansprechpartner fürdiese Fragen sagen lassen. Du könntest sagen, dass du bessere Chancen in einernächstgrößeren Stadt hast, schnell einen Job zu finden, oder du bist ehrlichund lässt sie dort zumindest grob wissen, was du zu Hause durchleiden mußt.

Hab mal gegoogelt, wohl weit genug weg vonLippstadt und deinen Eltern, aber nicht zu weit entfernt sind z.B. dieUniversitätsstädte Münster und Bielefeld. Dort gibt es zum einen durch dieStudenten eine größere Anzahl gleichaltriger Leute und zum anderen könntest duso dort ein günstiges WG-Zimmer finden. Das kostet sicherlich für dich vielÜberwindung, aber du wärst auf diese Weise nicht total alleine in der neuenStadt und hättest gleich ein wenig Anschluß, und vor allem ist es günstig.

Ich denke, dann erstmal dortirgend einen Job zu finden, müßte doch sicherlich klappen, denn im Moment geht es ja noch nicht um deine berufliche Laufbahn, sondern um etwas anderes. Dann hättest du zum einen gleicheinen geregelten Tagesablauf, hättest eine Aufgabe auf die du dich vollkonzentrieren kannst, etwas Geld in der Tasche und – vor allem – lernst du auchdort gleich neue Leute kennen.

Das Ziel ist, dass duwirklich erstmal zu dir kommst, deinen Weg selbstbestimmt gehst und dichüberhaupt erstmal selbst besser kennenlernst. Das geht nicht unter so einemRiesendruck, den du da jeden Tag zu Hause hast. Ich kann total verstehen, dassder Gedanke, die Verbindung mit beiden Elternteilen und vor allem mit deinerMutter zu lösen, für dich erschreckend ist. Sie sind die einzigenBezugspersonen, die du im Moment noch hast, aber ehrlich Daniel – das sindkeine Menschen, die dir Gutes wollen und dich unterstützen, sondern dichausnutzen und dich herabziehen in ihre selbst produzierten Müllhaufen. Siekönnen nicht für sich selbst sorgen und laden dir im wahrsten Sinne des Wortesden ganzen Dreck und sämtliche Verantwortung seit deiner Kinderzeit auf dieSchultern.

Das muß bitte sofortaufhören, du hast ein ganz anderes, schöneres Leben verdient!!!!!!!!!!!

Du warst so mutig und hastdich hier in dem Forum offenbart, und du siehst, wieviele Leute an deinemSchicksal Anteil nehmen und dir von Herzen wünschen, dass du da rauskommst undein glücklicheres Leben führen kannst. Natürlich mußt du dich alleine auf denWeg machen, alleine die Dinge in die Hand nehmen, aber wir hier werden dich aufdem Weg begleiten. Nur durch das Internet natürlich, aber du mußt das somitnicht total alleine durchstehen, sondern bekommst hier fast 24 Stunden am TagErmutigung und Unterstützung.

Wenn ich irgend etwas fürdich „aus der Ferne“ tun kann, dann lass es mich bitte wissen, ich würde michfreuen, wenn ich dir irgendwie weiterhelfen könnte.

Ganz viele liebe Grüße,

Susi
 
komm nach berlin 🙂 hier findet jeder was.

versauer nicht in dem dreck. sei ein bisschen radikaler. du willst doch raus da, oder? es wird sich nichts ändern, also hau rein!
 
Guten Tag Daniel86

Ich habe deine Einträge genau durchgelesen. Das, was ich jetzt schreiben werde, wird sich anhören als sei ich ein A*******. Bin ich auch vielleicht, ich weis das nicht. Aber um mir ein gutes Bild von Dir zu machen, möchte ich Dir einige offene Fragen stellen.

1.Wie alt war dein Bruder, als er die Familie verließ?
2.Weshalb will dien Bruder nicht mehr mit Dir reden? So undankbar kann er doch nicht sein. Denn intuitiv betrachtet haben Geschwister mit schlechten Eltern eine engere Beziehung zu einander als andre.
3.Weshalb bist du nicht spätestens mit 12 zu Jugendamt gegangen?
4.Du bist 25 also bist Du in einer Zeit zur Schule gegangen, wo man in den Schulen, zu mindest in Westeuropa/Nordeuropa, sehr darauf geachtet hat, dass die Kinder zu Hause nicht misshandelt wurden. Wohl verstanden Misshandlung ist nicht nur sexueller Natur, sondern alles, was man einem Kind antut, was nicht gut für seinen Werdegang ist oder in seiner Natur gehört. Weshalb hat die Schule das nicht weiter verfolgt?
5.Wie kann sich Dein Vater mit Deinem Namen ein Darlehn besorgen, wenn Du nicht selber unterschreiben hast?
6.Welche Bank gibt denn einen Jungenmann, der ein Einkommen von 900 Euro hat, 20'000 Euro?

L.G.
Hans
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Daniel86,

finde es echt schade, dass du dich bisher gar nicht mehr gemeldet hast - mache mir Gedanken, wie es dir inzwischen geht und hoffe sehr, dass du dich aus deiner Situation befreien konntest! Wäre schön, wenn du dich kurz melden würdest, bin irgendwie sicher, dass du hier nach wie vor in den Beiträgen mitliest.

Ganz viele Grüße,
Susi
 
Hallo daniel!
ich hoffe, es geht dir gut!!!!bitte melde dich doch mal. hat sich vielleicht bereits etwas geändert???falls nicht, hätte ich vielleicht einen Vorschlag. also ich habe hier in bielefeld, da wohn ich das westfalenkolleg besucht. viele meiner Mitschüler hatten keine Berufsausbildung, müssen aber einer mindestens vierjährigen Berufserfahrung nachgegangen sein und müssen diese auch nachweisen können. ich bin mir allerdings net ganz sich ob die mittlere reife verlangt wird. dort kannst du dann auch elternunabhängiges Bafög beantragen, das waren bei mir knapp 600 euro. da könnte man schon eine winzig kleine Wohnung von finanzieren.dort könntest du dann dein Abitur nachmachen um dann vielleicht zu studieren. und zu alt bist du net. ich bin auch schon 24 und beginne jetzt erst zu studieren. 🙂 also melde dich doch bitte....
 

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