@ Trampelzwerg
Also, um das klarzustellen: wenn irgendwas Schlimmeres mit den beiden gewesen wäre, dann hätte ich ohne zu zögern die Kosten bezahlt. Trotz der Perspektive, sie wahrscheinlich nicht zu behalten. Aber so dachte ich mir, dass es geht, weil nichts akut negatives vorliegt und nichts darauf hinweist. Und wenn es ihnen plötzlich schlecht gegangen wäre, weil sie Plastik gefressen haben oder irgendwas anderes, hätte ich sie sofort gepackt und wäre zur Tier-Notfallklinik gefahren.
Aber ja, wenn ich nicht mal die Perspektive habe, sie eindeutig zu behalten, dann finde ich persönlich es auch nachvollziehbar, dass man sagt, man möchte noch nicht hunderte oder tausende von Euro ausgeben, sondern abwarten, wie sich die Dinge entwickeln oder die nächste Stelle darauf hinweisen, dass man zwar eine pauschale Untersuchung hat machen lassen, man sie aber tiefgehend durchchecken lassen sollte. Und nachdem ich mir gesagt habe, dass ihr Zustand so an sich okay ist und ich sie nicht die nächsten Wochen behalten will, wenn es so schlecht weiterläuft, dann fand ich es nicht bedenklich, nicht sofort alles durchchecken zu lassen.
Hätte es gehießen, die sind schwer krank oder haben Schmerzen oder es weist etwas auf Krankheiten oder Probleme hin, dann hätte ich sofort mehrere Untersuchungen veranlasst und bezahlt. Auch, wenn ich sie später an eine bessere Stelle gegeben hätte.
Es ist total schief gelaufen. Mir wurden die Katzen als anfänger-geeignete Tiere angedreht, die kaum Probleme machen. Ich habe viele Fragen gestellt und mich vorab informiert und dass die mich so angelogen habe, habe ich einfach nicht gewusst.
Mir ist klar, dass ich da sehr naiv war. Aber auf der anderen Seite: was hätte ich denn zur Überprüfung noch fragen sollen, die hätten mich ja weiter angelogen.
Hätte ich gewusst, was auf mich zukommt, dann hätte ich sie nie zu mir genommen. Ich hatte also plötzlich Katzen bei mir sitzen, die mich total überfordert haben mit ihren Problemen und Störungen. Und trotzdem wollte ich es mit ihnen versuchen und habe gehofft, dass es klappt. Hat es aber leider nicht.
Ich könnte sie jetzt auch einfach aussetzen. Runterbringen und dann wieder in die Wohnung gehen. Oder sie ohne nachzudenken zu ihren Vorbesitzern zurückbringen. Aber trotzdem versuche ich für sie eine Stelle zu finden, die gut mit ihnen umgeht und wo sie sich wohlfühlen - auf der anderen Seite kann ich aber auch nicht für die nächsten Monate hier Tiere haben, die mich nervlich total fertig machen und von denen ich nicht wusste, dass sie so sind, weil mir anderes vorgegaukelt wurde. Also ist das Tierheim schlichtweg eine Option, wenn auch eine der letzten. Ich werde definitiv mit dem nächsten Zuhause in Kontakt bleiben und auch nachhaken, wie es ihnen geht und alles ganz genau erklären, was schief gelaufen ist und dass die Katzen nochmal richtig intensiv durchgecheckt werden sollten.
Bevor ich näher in Betracht gezogen habe, mir eine Katze oder zwei ins Leben zu holen, habe ich auch rumgerechnet, was die so kosten und was ich für sie zurücklegen sollte. Habe hier sogar nachgefragt und nachrecherchiert und mich bei Freunden erkundigt, die selbst Katzen haben. Es ist also nicht so, dass ich ohne über den finanziellen Aspekt nachzudenken mir Haustiere geholt habe.
Ich habe jetzt nur die zweite Version von deinem Posting gelesen, aber ich hoffe, dass du meine Motive ein Haustier haben zu wollen nicht missverstehst oder falsch deutest. Mir ist die große Verantwortung bewusst und dass man sich Kümmern muss. Aber wenn man dann Katzen vor sich sitzen hat, die unter falschen Tatsachen vermittelt wurden und einen überfordern, muss man zuliebe der Tiere einsehen, dass man woanders besser mit ihnen umgehen kann. Und dann ist es doch zumindest teilweise legitim, dass man nur das notwendigste an medizinischen Untersuchungen abdeckt, solange sie keine Schmerzen haben oder der Tierarzt sagt, dass man bei etwas bestimmten mehr nachschauen sollte usw.
@ Landkaffee
Da es Privatpersonen waren, die ihre Katzen abgeben wollten, ist kein Vertrag zustande gekommen. JA, JA