Findefuchs
Sehr aktives Mitglied
Danke für deine Worte, Tabula Rasa. Es erleichtert mich, dass ich nicht die einzige bin, die solche Erfahrungen gemacht hat und dass ich nicht wie jemand rüberkomme, der sich naiv reingestürzt hat in die Katzenhaltung.
Es stimmt, obwohl ich mit Katzen groß geworden bin, habe ich mir selbst Ratgeber gekauft, im Internet recherchiert und mit erfahrenen Katzenhaltern geredet. Ich war zu den Anlaufstellen immer ehrlich und habe direkt gesagt, dass das meine ersten eigenen Katzen wären und ich deswegen Anfängerin bin und dem entsprechend einer Katze mit schwerer Geschichte kein gutes Zuhause bieten könnte, weil ich da ganz eindeutig meine Grenzen für mich erkannt und abgesteckt habe.
Habe heute mit meiner Mutter geredet und ihr alles erzählt. Sie hatte schon sehr viele Katzen in ihrem Leben, zum Teil ganz schwere Fälle und alle möglichen Geschichten - sie hat auch gesagt, dass ich sowas gar nicht vorhersehen konnte und auch nicht in der Lage bin, als "Erstling" solche Probleme zu bewältigen.
Ich habe da einfach der Pflegestelle vertraut und der Tierschutzverein (der übrigens privat ist) hat mir gesagt, dass die beiden nicht direkt von ihnen betreut werden, aber sie sich um die Vermittlung kümmern und auch nur Gutes von der Pflegestelle gehört haben und ich mir keine Sorgen machen soll - einen 15 Jahre alten Siamkater hatten sie noch für mich, der aber ein extremes Ruhebedürfnis hat und für eine junge Frau in einer WG und mit öfteren Besuch von Freunden nicht geeignet ist. Dann meinten sie auch, dass sie sonst NUR Freigänger vermitteln und keine Wohnungskatzen - weil das für die meisten Tiere schlimm ist und sie deswegen nur Vermittler sind, wenn es um Wohnungskatzen-Fälle geht.
Mit einem zweiten privaten Tierschutzverein stand ich auch noch in Kontakt. Aber die haben seit 3 oder 4 Wochen nichts mehr von sich hören lassen, obwohl sie meinten, sie hätten mehrere Katzen für mich und melden sich wieder bei mir auf jeden Fall für Kennenlern-Termine und ich habe dann mehrmals dazwischen angerufen und nachgefragt, da haben sie zum Teil schon genervt reagiert, obwohl ich höflich zu einer humanen Zeit angerufen habe, nachdem ich über eine Woche auf Rückmeldung gewartet habe ... dann wurde ich vertröstet und wieder vertröstet ...
Als dann der andere Tierschutzverein (der mir die beiden Katzen vermittelt hat) dann spontan gesagt hat, dass es zwei dringende, aber sehr liebe und einfache Fälle zu vermitteln gibt, dachte ich mir "Warum nicht, bevor du jetzt noch mehr Wochen wartest und vertröstet wirst? Und du hast ja gesagt, dass du noch nicht viel Katzenerfahrung hast."
Meine Mama hat gesagt, ich soll nicht aufgeben. Und dass es nicht an mir liegt oder einer Unfähigkeit. Und wenn die Wunden verheilt sind, kann ich ja nochmal versuchen, mir eine oder zwei nette Katzen zuzulegen, mit denen ich eine schöne Zeit verbringen kann, ohne mich so sehr überfordert und ausgelaugt zu fühlen und die dann für mich wunderbare Wegbegleiter und Gefährten werden. Aber ich habe jetzt echt Panik, dass ich WIEDER dann über den Tisch gezogen werde. Ich meine, man kann ja tatsächlich vieles nicht vorhersehen und am Ende sitzt da WIEDER ein Tier, das mich total überfordert. Und wie soll ich bitte erkennen oder dem vorbeugen, dass man mir erneut problematische Tiere aufschwätzt, unter dem Deckmantel dass es Anfänger-Tiere sind, die kaum Probleme machen? Noch mehr reden? Die Katze zehnmal auf der Pflegestelle besuchen? Wobei ich bei Letzterem glaube, dass es egal ist, ob man da zweimal hingeht oder zehnmal - im Endeffekt wird man ja doch nicht sehen, welche Macken die Katzen haben oder welche Probleme sie machen, weil man nur einen Ausschnitt bei den Besuchen sieht und man auch hier viel schönreden kann.
Ach, es ist so traurig. Gerade eben waren die beiden zwei kleine Teufel - jetzt liegen sie friedlich bei mir, ganz brav und ruhig und die Katze "redet" die ganze Zeit mit mir. 😱
Es stimmt, obwohl ich mit Katzen groß geworden bin, habe ich mir selbst Ratgeber gekauft, im Internet recherchiert und mit erfahrenen Katzenhaltern geredet. Ich war zu den Anlaufstellen immer ehrlich und habe direkt gesagt, dass das meine ersten eigenen Katzen wären und ich deswegen Anfängerin bin und dem entsprechend einer Katze mit schwerer Geschichte kein gutes Zuhause bieten könnte, weil ich da ganz eindeutig meine Grenzen für mich erkannt und abgesteckt habe.
Habe heute mit meiner Mutter geredet und ihr alles erzählt. Sie hatte schon sehr viele Katzen in ihrem Leben, zum Teil ganz schwere Fälle und alle möglichen Geschichten - sie hat auch gesagt, dass ich sowas gar nicht vorhersehen konnte und auch nicht in der Lage bin, als "Erstling" solche Probleme zu bewältigen.
Ich habe da einfach der Pflegestelle vertraut und der Tierschutzverein (der übrigens privat ist) hat mir gesagt, dass die beiden nicht direkt von ihnen betreut werden, aber sie sich um die Vermittlung kümmern und auch nur Gutes von der Pflegestelle gehört haben und ich mir keine Sorgen machen soll - einen 15 Jahre alten Siamkater hatten sie noch für mich, der aber ein extremes Ruhebedürfnis hat und für eine junge Frau in einer WG und mit öfteren Besuch von Freunden nicht geeignet ist. Dann meinten sie auch, dass sie sonst NUR Freigänger vermitteln und keine Wohnungskatzen - weil das für die meisten Tiere schlimm ist und sie deswegen nur Vermittler sind, wenn es um Wohnungskatzen-Fälle geht.
Mit einem zweiten privaten Tierschutzverein stand ich auch noch in Kontakt. Aber die haben seit 3 oder 4 Wochen nichts mehr von sich hören lassen, obwohl sie meinten, sie hätten mehrere Katzen für mich und melden sich wieder bei mir auf jeden Fall für Kennenlern-Termine und ich habe dann mehrmals dazwischen angerufen und nachgefragt, da haben sie zum Teil schon genervt reagiert, obwohl ich höflich zu einer humanen Zeit angerufen habe, nachdem ich über eine Woche auf Rückmeldung gewartet habe ... dann wurde ich vertröstet und wieder vertröstet ...
Als dann der andere Tierschutzverein (der mir die beiden Katzen vermittelt hat) dann spontan gesagt hat, dass es zwei dringende, aber sehr liebe und einfache Fälle zu vermitteln gibt, dachte ich mir "Warum nicht, bevor du jetzt noch mehr Wochen wartest und vertröstet wirst? Und du hast ja gesagt, dass du noch nicht viel Katzenerfahrung hast."
Meine Mama hat gesagt, ich soll nicht aufgeben. Und dass es nicht an mir liegt oder einer Unfähigkeit. Und wenn die Wunden verheilt sind, kann ich ja nochmal versuchen, mir eine oder zwei nette Katzen zuzulegen, mit denen ich eine schöne Zeit verbringen kann, ohne mich so sehr überfordert und ausgelaugt zu fühlen und die dann für mich wunderbare Wegbegleiter und Gefährten werden. Aber ich habe jetzt echt Panik, dass ich WIEDER dann über den Tisch gezogen werde. Ich meine, man kann ja tatsächlich vieles nicht vorhersehen und am Ende sitzt da WIEDER ein Tier, das mich total überfordert. Und wie soll ich bitte erkennen oder dem vorbeugen, dass man mir erneut problematische Tiere aufschwätzt, unter dem Deckmantel dass es Anfänger-Tiere sind, die kaum Probleme machen? Noch mehr reden? Die Katze zehnmal auf der Pflegestelle besuchen? Wobei ich bei Letzterem glaube, dass es egal ist, ob man da zweimal hingeht oder zehnmal - im Endeffekt wird man ja doch nicht sehen, welche Macken die Katzen haben oder welche Probleme sie machen, weil man nur einen Ausschnitt bei den Besuchen sieht und man auch hier viel schönreden kann.
Ach, es ist so traurig. Gerade eben waren die beiden zwei kleine Teufel - jetzt liegen sie friedlich bei mir, ganz brav und ruhig und die Katze "redet" die ganze Zeit mit mir. 😱