Ja, es gibt viele Dinge, die man als Liebe bezeichnen kann oder so empfindet. Und später stellt es sich vielleicht heraus, dass es vielleicht doch etwas anderes ist. So es um das "gute Gefühl" geht, ich habe als Kind auch sehr viel Zeit vor meiner Nintendo-Konsole verbracht, war da kaum von wegzukriegen. Schule und so, alles nicht wichtig. War's Liebe? So würde ich das nicht bezeichnen. Es war eher eine sehr zeitintensive und freudvolle Beschäftigung - "neue Welten" zu entdecken, besser zu werden, einen Level nach dem anderen zu schaffen, ein Spiel nach dem anderen bis zum Ende durchzuspielen.
Was es nun Liebe an sich bzw. fundamentale Liebe anbelangt, die endet eigentlich nie, oder? Eine Beziehung/Partnerschaft hingegen kann durchaus enden.
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Liebe existiert grundsätzlich überall und natürlich auch in einem selbst. Muss man das zu einem gewissen Maße instandhalten bzw. in sich bewahren, damit es nicht kaputtgeht? Ich denke schon.
Wie es sich nun mit Beziehungen/Partnerschaften verhält, ob man die auch immer instandhalten bzw. aufrechterhalten kann? Schwierig zu sagen, finde ich. Wenn man sich die Realität so betrachtet, scheint das manchmal zu klappen, und manchmal nicht.
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Wenn es nun um die Liebe der eigenen Person geht, ob man sich nach Liebe ausrichtet oder nicht, das mag nicht einfach sein, aber ist grundsätzlich die eigene Entscheidung und Handlung, nicht die irgendeiner anderen Person auf dieser Welt.
Ob man liebevoll ist oder lieblos, das lässt man sich besser nicht von anderen aufzwingen, sondern entscheidet das besser für sich selbst. Dann ist es gewissermaßen grundsolide und nicht so sehr von den Gemütsschwankungen und zuweilen wirren Handlungen anderer abhängig.