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Ein Leben ohne Liebe ?

hallo ihr,

ich habe das mal ebend gelesen und möchte auch was dazu loswerden.

ich bin einer der menschen die noch nie liebe empfunden haben.
ich kann mir es nicht erklären aber ich empfinde sowas einfach nicht.
ich bin zwar erst 19 jahre jung, sehe recht normal aus, komme mit menschen gut klar,
aber sowas wie liebe empfand ich noch nicht. ich kann mir es nicht erklären, ich habe nie für jemmanden sowas empfindet. nochnichtmal für meine eltern, obwohl die sich sehr gut um mich gekümmert haben und immer für mich da waren und für mich gesorgt haben.

mein vater zog vor 3 jahren aus, da wurde ich grade 16. als meine mutter mir dies sagte das sie sich trennen, war es mir fast gleichgültig. es hat mich nicht weiter gestört das er weg war, oder wo meine mutter einen autounfall hatte und ewig im krankenhaus lag, es war mir egal. es war gefühlsmässig nichts da.

ich empfinde wut, hass, zorn, schmerz, freude, spaß, fröhlichkeit ... und ich kann auch das leben genießen, aber sowas wie liebe, geborgenheit, wärme empfinde ich nicht. ich verstehe es selber nicht warum, ich kann es mir nicht erklären.

ich selber spüre auch seit etwa einen halben jahr eine gewisse leere in mir aber ich weis nicht wo diese herkommt.
ich sitz sehr viel abends, nachts im sommer auf dem balkon und seh mir den himmel an und will verstehen wieso ich sowas nicht empfinden kann. aber ich versteh es nicht. ich habe fast schon den eindruck es gibt einfach solche menschen die
keine liebe empfinden können und es nie werden können. ich war deswegen schon immer ein "einsamer wolf" aber ich hab denoch freunde, gute sogar, die auch wissen das was mit mir nicht stimmt aber es sich nicht erklären können was, und wenn sie mich fragen kann ich es ihnen auch nicht sagen was mit mir los ist.

es gibt nur ein lebewesen, wo ich sagen könnte er ist mir wichtig, und das ist mein altdeutscher schäferhund. er ist einer der wenigen die immer zu mir halten und die damit kein problem haben wie ich bin, und das ich so bin, ohne liebe ... deswegen schätze ich ihn sehr.

es ist schwer zu beschreiben wie sich sowas anfühlt, so ohne liebe, aber soviel kann ich sagen, es ist als würde im herz die finsterniss regieren. ein weißer mensch sagte mal zu mir: " du trägst finsterniss in deinen herzen, wut hass und zorn, aber solang du sie nicht überhand gewinnen lässt und das kleine vorhandene licht in deinem herzen wohl behütest, wirst du eines tages die finsterniss in deinem herz verlieren."
ich wusste damit nichts anzufangen eine extrem lange zeit, aber jetzt weis ich was er damit meinte und versuche selber herrauszufinden wieso ich keine liebe empfinden kann. ich hoffe ich find irgendwann die antwort darauf.

ich kann auch soviel sagen wenn man keine liebe empfindet, stellt man sich ab und zu die frage wieso lebt man eigentlich, was macht das leben für einen sinn, wieso ich, wieso bin ich so wie ich bin, warum kann ich keine liebe empfinden ...

diese fragen gehen immer einem im kopf herrum aber man findet keine antwort ...

ich hoffe ihr versteht nun mal einen solchen menschen etwas besser.
danke fürs lesen.
bei fragen stellt sie.

mfg

blacky

PS: der spitzname blacky wurde mir deswegen gegeben ^^
 
Es gibt Menschen, die behaupten, Sie brauchen keine Beziehung, keinen Partner, keine Liebe. Sie kommen mit sich alleine zurecht, brauchen niemanden, der ihnen Liebe, Zuneigung, Geborgenheit und ein Gefühl von Sicherheit gibt.............

Nun, ich bin ein solcher Mensch! Ich bin 28 Jahre jung und hatte in meinem bisherigen Leben lediglich eine Beziehung, welche nach zwei Jahren zu Ende ging. Zum Geschlechtsverkehr kam es auch erst dann dazu, also mit 24. Die Geschichte endete im 2007, nachdem zuerst eine einmonatige Gedenkenspause eingelegt wurde. Ich war verblüfft, denn ich fühlte zu meinem Erstaunen gar nichts, ganz im Gegenteil, ich war froh, denn ich hatte somit mehr Zeit für mich! Summa summarum, als definitiv alles aus war, vermisste ich sie ein wenig... ein komisches Gefühl! Doch schnell gingen die traurigen Tage vorbei, und es wurde mir bewusst, dass dies das Beste war, was mir je passiert ist! Wieviele male wünschte ich mir in der Beziehung alleine zu sein, Sachen zu tun, was ich nicht wollte, Sachen zu sagen, welche nicht stimmten (Hauptsache sie war Glücklich), mich zu beugen und zu allem ja sagen...etc...etc! Kein Valentinstag, keine Geburtstagsgeschenke (ich kann nicht schenken, ich finde das peinlich), keine Wheinachten.... so könnte ich den ganzen Tag weiterschreiben!!! Bitte, nicht als Vorwurf verstehen, ich finde es total gut wenn man sich verliebt, aber ich will das nicht! Ich freue mich für alle denen Amor über den Weg läuft!!! Doch ich - bleibe lieber alleine, so kann man auch keine Schäden anrichten! Mein Gott, habe ich eine schlechte Erfahrung gemacht, ständiges abmachen, fast jeden Tag während zwei Jahren!! Meine Persönlichkeit wurde nur sehr wenig akzeptiert, und musste immer verdammt aufpassen was ich sagte, ansonsten wurde sie stinkwütend! Ich sagte doch nie was schlimmes, das gehört zu meinem Wesen! Ach, ich verstehe das einfach nicht! Immer, wenn ich etwas gut für mich fand, war es schlecht! Aus diesem Grunde habe ich mir geschworen den Frauen aus dem Weg zu gehen, dann kann auch nichts schlimmes passieren und niemand kommt zu Schaden. Naja, eigentlich war ich gar nicht richtig verliebt, ging die Beziehung ein weil ich Angst hatte nie eine echte Erfahrung zu machen! Wäre ich nie eine eingegangen, würde auch nicht wissen wie es ist, richtig? Jetzt da es weiss, klemme ich ab! Klar, Wärme und Geborgeheit ist ja schon schön, aber dann klingt es ab und es wird langweilig, dann kommen die Probleme und man fragt sich wieso! Also, wieso soll ich mir das antun? Es gibt sie, die, die keine Liebe brauchen. Für mich heisst Liebe Verpflichtung, Stress und Ärger... sorry, jedoch bewundere ich alle die, die lieben können!
 
AW: Genug!

Ich kenne es, Schattenkind der Liebe. Oh ja. Nun, erst werde ich von meiner besten Freundin verraten, und dann werde ich von niemandem geliebt. Ja, es ist sehr hart. Und ja, da ist Mitleid und Bedauern ziemlich nervig. Dann will man einfach nur seine Ruhe haben, weil man denkt: "Die anderen verstehen das doch sowieso nicht! Da sollen sie doch ihre Klappe halten und sich um ihren eigenen Kram kümmern!"
Tja... ich habe es erneut versucht, habe versucht, mit anderen Leuten normal umzugehen, nett zu sein, doch...... ich bin nur auf Ablehnung gestoßen... auf Spott... und auf Demütigung.
Da fragt man sich doch: Wieso das alles? Wieso habe ich bloß jemals daran geglaubt, es gäbe Liebe? Wieso war ich so dumm gewesen und habe es nicht erkannt? Eine Antwort: Ich war blind gewesen. Töricht.
Und noch eine Frage stellt sich: Gibt es Gerechtigkeit? Ich war immer nett gewesen, doch was hat es mir gebracht? Verrat, Spott, Ablehnung, Demütigung... Bitterkeit.
Tja, Gerechtigkeit.... die ganze Welt ist ungerecht.
 
Der Beitrag ist, kurz gesagt, ignorant. Allein die Aussage, dass ein solcher Mensch nie das Gefühl haben kann sich frei zu fühlen, ist völlig falsch. Ein Mensch der sich gegen eine Beziehung und diese Art von Liebe entscheidet, kann dennoch Liebe in seinem Leben haben, sei es die Liebe seiner Familie oder seiner Freunde. Sie mögen für sich entschieden haben, dass die Schmetterlinge ihnen gut tun, andere verspüren hauptsächlich Unwohlsein. Verliebtheitsgefühle sind nicht bei jedem Menschen gleich. Hinzu kommt, dass manche Menschen ihre Freiheit lieben. Schon durch Freunde und die Umwelt wird man darin beschränkt. Eine Beziehung tut das in noch größerem Maße. Nur weil die Menschen darauf ausgelegt sind, sich zu vermehren, heißt das noch lange nicht, dass sie sich in eine Beziehung begeben müssen. Nonnen und Mönche befinden sich auch nur in Beziehung zu Gott. Wenn Sie diese Menschen bemitleiden möchten, dann ist dies Ihre Sache, aber dadurch wird es nicht richtiger. Selbst gegen Sexualität kann sich ein Mensch entscheiden. Es gibt verschiedene Gründe, aus denen sich jemand gegen eine Beziehung entscheiden kann. Diese Entscheidung macht ihn nicht zu einem armen oder bemitleidenswerten Menschen, für den Sie wünschen müssen, dass er das erfährt, was Ihnen so wundervoll vorkommt. Sie macht ihn lediglich zu einem Menschen, der anders ist als Sie.
 
Hallo,

finds auch ein wenig überladen die Aussage, das Menschen ohne Liebe keinen Lebensinhalt mehr haben, wenn das so währe... . Nein das ist natürlich Quatsch.
Jeder wie er mag mit oder ohne Liebe. Frag mich sowieso immer warum manche da so ein Drama bzw. Hickack draus machen???
Jeder wie er mag, basta 😀.
 
Tja, das habe ich auch lange geglaubt, dass ein Leben ohne Liebe trotzdem einen Lebensinhalt haben kann.
Aber mittlerweile weiß ich: dem ist nicht so (was mich im Moment vor einige Probleme stellt).
Wie Dr. House schon sagt "Für alles gibt es Gründe". Und in der Tat, es ist so.
Jahrelang habe galt ich als gefühlskalter "Roboter" gegolten und ich war auch so (einige, die mich nicht gut kennen, meinen ich wäre noch immer so). Ich habe Gefühle unterdrückt um nicht kaputt zu gehen und im Nachhinein war es die richtige Wahl (besser als zum Emo zu werden 😛). Ich habe nicht über mich nachgedacht und das Problem ignoriert (das ist in der Tat möglich). Ich hatte durchaus viel Spaß, weil ich auch immer einen ziemlichen großen Freundeskreis hatte. Zu der Zeit dachte ich echt, dass Spaß das einzige wichtige im Leben sei und man ihn zum zentralen Lebensinhalt machen kann.
Als sich das Problem von alleine löste (es war nicht beherschbar, ich hatte es nicht zu verantworten und konnte es nicht beeinflussen), öffnete ich mich automatisch in dem Maße wie mein Problem kleiner wurde. Ich habe im Halbschlaf gewagt mich dem Problem zu stellen und hab solange drüber nachgedacht bis es mich gelangweilt hat. Danach habe ich mich einer Freundin offenbart (eigentlich hat sie mich abgefüllt und mich genötigt).
Auf einmal nahm ich viel mehr aus meiner sozialen Umgebung war, Gefühle anderer z.B.. Mittlerweile kann ich sie gut erkennen und deuten, aber nachvollziehen fällt mir noch schwer. Und letztendlich bleiben natürlich viele Narben. Wenn man ein Leben lang seine Eltern nicht umarmt und sich nicht seinen Gefühlen stellt, hinterlässt das leider Spuren. Als Kind habe ich Liebe verweigert (in jeder Form), was sicher auch damit zu tun hatte, dass ich geschlagen wurde. Jedenfalls war meine Bilanz negativ (keine Liebe, einiges an Leid). Ich habe nochnichmals ansatzweise getrauert, als mein/unser Hund gestorben ist (da war ich vielleicht 8).
Nun bin ich soweit und kann denke ich, als Betroffener, darüber urteilen und anderen helfen (ist irgendwie so ein neues Bedürfnis mit dem ich vielleicht was gut mache will).
Blackysuns Leere ist mMn verdrängtes Bedürfnis nach Liebe. Mir gings/geht's ähnlich.
These: Alle Menschen haben ein unterschiedlich großes Grundbedürfnis nach Liebe (so wie auch fast alle intelligenteren Tiere), welches aber verdrängt werden kann und überlagert werden kann (Spaß, Drogen, Religion inkl. Ersatzreligionen, übermäßig viele Freunde (bei den Jungs wo man es eh nicht so gefühlskram hat)).
Für diese Verdrängung/Überlagerung gibt es einen (oder mehrere) Gründe (Probleme). Wenn die Probleme beseitigt sind, erkennt man die innere Leere und löst diese durch Liebeszuführung (große Hürde, da Vorerfahrungen fehlen !)
 
Tja, das habe ich auch lange geglaubt, dass ein Leben ohne Liebe trotzdem einen Lebensinhalt haben kann.
Aber mittlerweile weiß ich: dem ist nicht so (was mich im Moment vor einige Probleme stellt).
Wie Dr. House schon sagt "Für alles gibt es Gründe". Und in der Tat, es ist so.
Jahrelang habe galt ich als gefühlskalter "Roboter" gegolten und ich war auch so (einige, die mich nicht gut kennen, meinen ich wäre noch immer so). Ich habe Gefühle unterdrückt um nicht kaputt zu gehen und im Nachhinein war es die richtige Wahl (besser als zum Emo zu werden 😛). Ich habe nicht über mich nachgedacht und das Problem ignoriert (das ist in der Tat möglich). Ich hatte durchaus viel Spaß, weil ich auch immer einen ziemlichen großen Freundeskreis hatte. Zu der Zeit dachte ich echt, dass Spaß das einzige wichtige im Leben sei und man ihn zum zentralen Lebensinhalt machen kann.
Als sich das Problem von alleine löste (es war nicht beherschbar, ich hatte es nicht zu verantworten und konnte es nicht beeinflussen), öffnete ich mich automatisch in dem Maße wie mein Problem kleiner wurde. Ich habe im Halbschlaf gewagt mich dem Problem zu stellen und hab solange drüber nachgedacht bis es mich gelangweilt hat. Danach habe ich mich einer Freundin offenbart (eigentlich hat sie mich abgefüllt und mich genötigt).
Auf einmal nahm ich viel mehr aus meiner sozialen Umgebung war, Gefühle anderer z.B.. Mittlerweile kann ich sie gut erkennen und deuten, aber nachvollziehen fällt mir noch schwer. Und letztendlich bleiben natürlich viele Narben. Wenn man ein Leben lang seine Eltern nicht umarmt und sich nicht seinen Gefühlen stellt, hinterlässt das leider Spuren. Als Kind habe ich Liebe verweigert (in jeder Form), was sicher auch damit zu tun hatte, dass ich geschlagen wurde. Jedenfalls war meine Bilanz negativ (keine Liebe, einiges an Leid). Ich habe nochnichmals ansatzweise getrauert, als mein/unser Hund gestorben ist (da war ich vielleicht 8).
Nun bin ich soweit und kann denke ich, als Betroffener, darüber urteilen und anderen helfen (ist irgendwie so ein neues Bedürfnis mit dem ich vielleicht was gut mache will).
Blackysuns Leere ist mMn verdrängtes Bedürfnis nach Liebe. Mir gings/geht's ähnlich.
These: Alle Menschen haben ein unterschiedlich großes Grundbedürfnis nach Liebe (so wie auch fast alle intelligenteren Tiere), welches aber verdrängt werden kann und überlagert werden kann (Spaß, Drogen, Religion inkl. Ersatzreligionen, übermäßig viele Freunde (bei den Jungs wo man es eh nicht so gefühlskram hat)).
Für diese Verdrängung/Überlagerung gibt es einen (oder mehrere) Gründe (Probleme). Wenn die Probleme beseitigt sind, erkennt man die innere Leere und löst diese durch Liebeszuführung (große Hürde, da Vorerfahrungen fehlen !)



Das was du beschreibst ist einer der Gründe für die Entwicklung der Menschen... du hast dazu gelernt...

Man kann vieles falsch machen/ viele Fehler im Leben machen, sehr lange ein "falsches" Leben führen, aber dann lernt man aus dseinen Fehlern und DAS ist das Wichtigste im Leben überhaupt.
Manche geben sich auf, ohne abzuwarten.... die Erkenntis WAS und WARUM sie ständig die selben Fehler gemacht haben...
Ich denke du bist auf dem besten Weg, ein Leben zu führen, das dich tatsächlich befriedigt und dir die Erkenntnis verschafft ""WARUM du überhaupt gelebt hast....
Mach ES besser bei deine Kindern und wiederhole nicht die Fehler deiner Eltern. LG die Le😉🙂




 
AW: Genug!

Ja, leider muss ich dir recht geben, ich habe mich unsterblich in einen Mann
verliebt und dachte DAS IST DIE LIEBE MEINES LEBENS !
Eigentlich ist er es immer noch nur mit dem Unterschied, dass sich seine Liebe zu mir schon "in Luft aufgeloest hat".
Nun stehe ich vor den Scherben meiner Liebe und was habe ich davon ?
Entweder ich akzeptiere es und lebe ohne Liebe mit ihm weiter oder ich
werde wahrscheinlich daran zugrunde gehen.
Liebe ist gleichzeitig der Himmel und die Hoelle oder das Leben und der Tod.
Verliebtsein ist richtig Liebe ist das falsche Wort dafuer...
Lieben koennen nur Tiere und treu sein auch, Menschen sind dafuer ungeeignet.
Bye meine Lieben

Warum soll man an die Liebe glauben? Liebe ist wie russisches Roulette, was gibt es da schon woran man glauben kann? Es gibt keine sogenannte "wahre" Liebe an die es sich zu "glauben" lohnt, sondern nur eine Zeit der geistigen Armut genannt "Verliebtsein", aus der, sofern sie denn erwiedert wird, später entweder eine längere Freundschaft (die manche auch als "Liebe" bezeichnen) wird, oder die sich in Luft auflöst. Liebe ist ein schönes Gefühl mit fadem Beigeschmack. Warum sollte man überhaupt sein Leben danach ausrichten? Warum soll ich mich davon abhängig machen? Warum soll ich einen anderen Menschen zu meinem Lebensinhalt machen und dann nur enttäuscht, verletzt und gedemütigt werden, wenn es doch auch anders gehen kann?
 
Ein Leben ohne Partner bedeutet nicht ein Leben das von Gefühlskälte und Lieblosigkeit bestimmt wird. Natürlich gibt es auch Menschen, bei denen dies der Fall ist und dann ist es gut, wenn sie etwas dagegen unternehmen, da dies auf lange Sicht durchaus dazu führen kann, dass ein Mensch zu Alkohol oder sonstigen Mitteln greift. Dennoch ist es nicht bei allen so.

Es gibt auch Menschen, die eine größeres Bedürfnis nach Sexualität haben als andere.

Dem letzten Beitrag kann ich nicht beipflichten. Menschen sind natürlich in der Lage zu lieben und treu zu sein und eine Großzahl der Tierarten ist es nicht. Natürlich ist es schmerzhaft, wenn Liebe nicht erwidert wird oder eines Tages vergeht, aber deswegen zu behaupten, aber die Behauptung ist dennoch falsch.
 
Hach ja....das Kribbeln usw...das kenne ich zu gut
aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ich in meinen gelebten 25 Jahren oft verliebt war, mal war es eine Schwärmerei, mal war es eine ernste Beziehung, in der ich mich (ohne mich besser darzustellen) bemüht habe, selbige aufrecht zu erhalten..selbst nachdem meine damalige Freundin sich charakterlich radikal verändert hatte und ich oftmals der Sündenbock für ihre Mißerfolge im Leben war. Da trifft es wirklich zu, dass Liebe blind macht. Selbst nachdem wir uns trennten, weil sie fremdging, gab ich mir die Schuld an allem..hatte Selbstzweifel, war der Meinung ihr nicht das gegeben zu haben was sie gebraucht hat.
Als ich es nach jahrelangem Alkoholmißbrauch und einer wirklich dunklen Phase meines Lebens geschafft habe, mein Leben wieder in den Griff zu bekommen und mir Ziele gesetzt hatte, die ich verwirklichen kann, traf ich, so dachte ich, meine bessere Hälfte. Das war kein Verliebtsein..das war Liebe..keine Ahnung wie ich es beschreiben soll. Leider wurden meine Gefühle nicht erwidert, und erfahrungsgemäß vergingen unerwiderte Gefühle bei mir nach einer Weile, doch nicht bei ihr. Bei ihr ist es anders, ich kann es mir selbst nicht erklären, aber ich weiß, dass dieser Schmerz und diese Enttäuschung nie vergehen werden.
Ich für meinen Teil schließe es aus, dass es für mich sowas wie Gegenliebe gibt. Ich bin zwar "erst" 25, aber die negativen Erfahrungen haben mich schon sehr geprägt und ich habe den Glauben an die Liebe verloren. Ein Leben ohne Liebe ist möglich, es ist nur irgendwie leer...
auch wenn meine mutter manchmal gesagt hat "es ist schlimm nicht geliebt zu werden, doch viel schlimmer ist es, wenn du selbst nicht liebst"....ich glaube nicht mehr daran
 

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