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Ein Leben ohne Arbeit

@schlimmer.... (istmirzulang)

Ok, und nachdem wir dann alles vollkommen individualisiert, uns überall eingefühlt, alle Rollen und Klisches entlarvt und jeder sich selbst befreit hat, was bleibt dann noch übrig? Interessiert dich das überhaupt oder willst du einfach nur enthäuten, die Oberfläche abkratzen um zu sehen was drunter ist und das dann in die Welt hinausbrüllen? Was soll dein ganzes Getippse hier eigentlich? Falls du wirkliche Weisheiten anzubieten hast, lass es uns wissen, aber das aus dem Internethalbwissenspool ausgespuckte und dazu noch unzulängllich zubereitete was du uns hier servierst dreht einem bestenfalls den Magen um. Dann bleib doch lieber bei Gedichten, da hat man wenigstens noch Interpretationsspielraum und kann sich zumindest in der Hoffnung wiegen, dass hinter den Metaphern und Gedankenspielen auch etwas Wahres und Wichtiges verborgen ist.
 
"ja,..alles schon gehört, kapitalismus usw. schnee von gestern. kann man nix machen ist halt so,..also alles wieder beim alten!?" oder? du verlässt dich wohl gerne auf politiker, weil du bist ja nur ein bürger. als bürger kann man ja eh nichts machen, also wozu die mühe an einem ideal oder so einen schwachsinn festzuhalten? und ja nichts widerfragen das schon mal durchgekaut wurde. ich war gestern im arbeitsamt, obwohl ich nicht arbeitslos bin und durfte da eine halbe stunde sitzen und dem treiben zuschauen. man sieht die den menschen ihre scham an und sie lässt sich nicht leugnen. blickescheuend hetzen sie aus diesem gebäude. eine etwas älltere frau, vielleicht so um die 40 kam rein und versuchte stümperhaft mit irgenwelchen vorbeizischenden arbeitslosen und beamten ins gespräch zu kommen, wurde aber nur scheinfreundlich abgewiesen, bis sie mich sitzend entdeckt hatte. war klar dass ich ihr meine aufmerksamkeit schenken müsste, so hatte sie begonnen zu reden. alles was sie sagte klang nach einer einzigen begründung und rechtfertigung für ihr dasein im gebäude. ich kam zu keinem wort, an einer meinung war sie schlicht nicht interessiert. man muss nicht sehr empathisch sein um ihren frust und ihren zwang zu spüren, und die schlecht versteckte scham in ihren augen zu erkennen. für WAS? dass sie nicht arbeitet?

die differenzierung zwischen "arbeitende" und "nicht arbeitende" ist eine farse der modernen menschlichen existenz

diese frau hat nicht die selbstsicherheit ohne weiteres wieder einen job zu bekommen, und diese, solch eine frau ist mit sicherheit nicht freiwillig arbeitslos geworden. aber schämen darf sie sich für uns arbeitende, schämen für all die "vermeindlichen schmarotzer". diese scham hat sie sich sicher nicht in ihrer phantasie ausgedacht. diese scham hat ihre quelle in stupiden neidischen heuchlerischen dogmen. in einer aufgesetzten möchtegerngerechtigkeit. ich bin ein narzist und habe meine portion selbstbewusstsein, hab mich aber dennoch geniert als ich vor 2 jahren für einen monat arbeitslos war. wie mag es wohl dieser frau gegangen sein und ist sowas in einer GESELLSCHAFT notwendig?

und wenn alle das system an allen arbeitslosen zusammenbricht, was dann?
dann haben wir alle sicherlich weniger geld, aber ein bisschen würde kann wieder gedeihen
 
hier wieder nur schwarz-weiss-Malerei... 🙄
Nicht jede Frau, die arbeiten geht, ist eine immer lächelnde, top-gestylte Superpowerfrau...

Hatha-Yoga hab ich mein Lebtag noch nicht gemacht, meinen Freund kann ich nicht schultern... und dressiert bin ich auch nicht.

Mein Freund hat noch nie in seinem Leben Eyeliner getragen (der würd mich fragen, ob ich sie noch alle habe), hat mit Sicherheit keine weibliche Seite - und er hat kein Problem damit, dass in einer Beziehung BEIDE verdienen.

Wow....das ist ja perfekt!



Ich bin weder eine Marionette noch entmenschlicht, aber Du solltest vielleicht bei den bunten Pillchen auf die Menge achten... und nicht immer alles zusammen einschmeissen.

Das find ich echt witzig 🙂 ich mag Humor. In Zukunft trenn ich die roten von den roten...




Es gibt zwar Punkte bei meiner Arbeit, die mir nicht sooo gut gefallen, aber im Großen und Ganzen: JA, meine Arbeit gefällt mir. Das kannste jetzt glauben oder lässt es bleiben... mir wurscht. Wie Menschen wie Du über mich denken, ist mir eh egal.

Das ist nicht selbstverständlich, dass sich jeder einen Job suchen kann, der einem auch gefällt bzw. dass man selbst wählen darf, was man arbeiten möchte.

Es SOLLTE aber selbstverständlich sein - darum gehts mir.

Und ich gratuliere zum Abgrenzungsvermögen. Mich hat das immer ganz hibbelig gemacht, wenn mich jemand nicht "mochte". Wie schon vorher mehrmals erwähnt: ich schließe mich beim Lernprozess nicht aus.
 
Der Gedanke nicht arbeiten zu müssen ist prinzipiell verständlich. Allerdings passt hier sehr gut der Spruch: "Von nichts kommt nichts"!

Als junger Mensch täglich gerade so über die Runden zu kommen, fänd ich persönlich genausowenig erstrebenswert. Zu viel Zeit und zu wenig Geld, das kann üble langeweile und depressionen hervorrufen. Also nicht nur arbeiten kann Krankheiten verursachen.
Als angenehm würde ich die goldene Mitte einstufen. Also einen halbtagsjob oder arbeiten bis Anfang oder Mitte fünfzig, und dann ruhe haben.
 
@schmetterling

Hast du das PPS meines vorletzten Beitrags gelesen? Diese Frau gehörte sicherlich nicht in den Topf den ich meinte. Und dass ich Bürger bin, nunja, staatenlos hat nicht nur Vorteile, aber meine Meinung über Politiker, die kannst du gar nicht kennen, da ich sie hier noch nicht kund getan habe. Aber ich kann dir zumindest verraten, dass ich seit mindestens 10 Jahren nicht mehr weiss welche Partei und schon gar nicht welche Personen ich wählen soll. Also wähle ich die, die am wenigsten Unheil anrichten können, da sie gar nicht erst auf dem politischen Parkett erscheinen, da mir das Nichtwählen immernoch, vielleicht bin ich da ein bischen altmodisch, als undemokratisch erscheint. Du könntest also sehen, dass ich sehr wohl, wenn auch nur im Kleinen, durchaus an Idealen festhalte, auch wenn sie noch so ausgelutscht sein sollten.

Nur Ideale, ich weiss du hörst das nicht gerne, hätte ich früher auch nicht (wie ich mich für diesen Satz verachtet hätte), besonders die Großen, schwinden angesichts kleiner menschlicher Bedürfnisse. Wer Hunger, Durst oder Angst hat, pfeift auf Ideale, es sei denn - und das ist eigentlich profan - es dient einer übergeordneten Sache. Und das ist doch heutzutage - und das sage ich mit dem Wissen es bestimmt schon etliche Male von mir gegeben zu haben, was man auch als "Schnee von gestern" deuten könnte - die Crux. Welches höhere Ideal, oder konkreter, welches brauchbare Gesellschaftsmodell könnte man denn ansteuern? Das Sozialistische, das Konfuzianische ,den Kommunismus, eine globale Diktatur, Demokratie (nicht mit diesem Menschen, vielleicht mit der Version 2.0)? Ich sage direkt "Gesellschaftsmodell", da ein Ideal als solches, z.B. Altruismus, nur in der indiviuellen Ausprägung lebbar ist, aber nicht ohne Gesellschaftsmodell auf alle übertragbar ist. Alle diese Modelle sind bereits gescheitert (mit Ausnahme des Konfuzianismus) oder im Begriff dessen, religiöse Modelle lege ich als Vertreter der Säkularisierung strikt ab - aus gutem Grund - also was bleibt?

Ich befinde mich also eher in einem Zustand des Wartens, als der Resignation. Manchmal ist Geduld auch eine Tugend und das beobachtende Wartende vielleicht die bessere Lösung als das aktiv Handelnde, zumindest solange das Handelnde kein konkretes Ziel verfolgt. Bestes Beispiel Nordafrika. Da wurde gehandelt, ohne Frage und wild drauflos, vorgeblich aus Gründen der Erlangung der Freiheit. Welcher Freiheit aber? Der Freiheit - und das befürchte ich - den Weg in das tiefste Mittelalter einzuschlagen, weil das eigentliche Ziel, die Freiheit des Denkens und der des Einzelnen in einer freiheitlichen Grundordnung nämlich, gar nicht konkret avisiert wurde. Dafür war keine Zeit und wohl auch kein Raum. Raum war für Exzesse, Gewalt und Aufbruch, kurz: "Zerstörung". Zerstörung wäre folgerichtig auch das was wir hier im Westen, nach einer langen, schon fast unnatürlichen Zeit des friedvollen Miteinanders, brauchen und was sich in all den Zerfallserscheinungen, die auch du in dieser Gesellschaft wahrnimmst, bereits manifestiert. Aber wäre das Apokalyptische und nichts anderes ist es, eine Lösung des 21. Jahrhunderts, wäre das nicht eine Bankrotterklärung des "modernen" Menschen, oder anders formuliert: "Gibt es den "modernen" Menschen überhaupt? Meine Meinung: Nein. Es gibt den homo technesis, der glaubt dass das Wesen des Menschen durch die Technisierung seiner selbst sowie seiner Umwelt sich zu ändern vermöge, aber nur durch Erlangung von mehr Wissen wird man nicht weise.....

Ich schweife ab. Deine Begegnung im Arbeitsamt war sicherlich erschreckend, aber gab es denn jemals eine Zeit in der du nicht irgendwo solche Begegnungen haben konntest. Ich gehöre nicht zu denjenigen die sagen: "Früher war alles besser!". Das halte ich für völligen Blödsinn. Es war immer manches gut und manches schlecht, die einzige Konstante die ich da finden kann ist die, dass es auch immer eine Gruppe Menschen gab, denen es besonders gut ging und eine andere der es besonders schlecht ging. Und wenn die Gruppe derer, denen es besonders schlecht ging eine gewisse Anzahl überschritt, und dann noch eine oder mehrere Personen auftauchten, die den Frust der anderen instrumentalisieren konnten, dann schäumte der Topf irgendwann über, und dann ging die ganze Sache von vorne los. Nur wenn die Köpfe der Aufstände wirlich eine ganz konkrete, sehr ausgereifte und aussergewöhnliche Vision hatten und auch bereit waren dafür alles zu riskieren waren Änderungen von Dauer, tja und genau auf diese Menschen warte ich, da ich die Vision leider selbst noch nicht hatte.

Trotzdem finde ich es gut, dass du dich aus einem für dich unbefriedigenden Zustand herrausgewühlt hast und hoffe, dass du nach dem Studium sinnvolle Anwendung für deine erworbenen Kenntnisse findest, vielleicht hast du ja Glück und hast die alles erneuernde Idee......
 
Zuletzt bearbeitet:
als erstens, ich kann offensichtlich kein englisch. ;-)

zweitens, bedanke ich mich herzlichst für die ausführlich lange stellungnahme, welche ich zu würdigen verstehe!

ideale sind so eine sache für sich. ich könnte jetzt natürlich behaupten solange wir wasser, essen und trinken haben, hingegen viele andere nicht, woher maße ich mir an von begrifflichkeiten zu sprechen. von worten, frasen. doch gibt es ein bindeglied zwischen deren leid und unserem luxus. genau das ist es eben. unser wohlstand wäre ohne ausbeutung von anderen kulturen erst gar nicht möglich. und wenn ich von werten rede, dann spreche ich davon sich selbst in einer weise kennen zu lernen und achten zu lernen um überhaupt begreifen zu können was es bedeutet im wohlstand direkt auf kosten anderer zu leben. ein mensch der seinen wert nicht kennt, ist auch schwer in der lage empathisch auf andere zu blicken. es liegt in der natur der dinge dass das eigene wohl über das der anderen steht. unser ganzer interkultureller prozess dreht sich um ausbeutung. solange wir uns selbst, wenn auch subtil, ausbeuten lassen, ohne es zu merken, werden wir niemals in der lage sein zu begreifen was es bedeutet das wir durch unser selbstverleugnerisches und blindes leben andere ausbeuten. wir stecken da alle drin, ausnahmslos. bis auf ein paar urvölker meinetwegen. man merkt davon natürlich nichts, wenn man beim schlecker oder bei kik einkaufen geht, selbst wenn eine tv-dokumentation einen die fakten direkt auf die stirn tackert, begreifen wir es nicht.

mental kann man viel verstehen, aber emotional begreifen?

ich setze mich ein für etwas, wovon ich zugegeben selber noch nicht weiss um was es sich dabei handelt. und weil ich wie du bisher keinen besseren weg, keine visionen erkannt habe mache ich aus überzeugung das beste das ich kann. diesem unterschlagenen etwas gehör verschaffen. politik ist ein konstrukt, wirtschaft auch, religion genauso. was aber echt ist, sind wir, wenn wir denn echt sind. und irgendwie fehlt das, das wesentliche, aus dem eigentlich jegliches denken und jegliche handlung entspringen sollte. du wirst mir sicher zustimmen dass die wirtschaft und die politik nicht zwingend für uns menschen sind, als viel mehr für ein datenmäßig erfassbares scheinsubjekt. ja nicht mal subjekt, sondern eine breite fehlindoktrinierte brühe mit absurden wünschen die es zu befriedigen gilt. in der politik dreht sich alles um arbeitsplatzsicherung. es scheint nur zu diesem zweck werden politiker gewählt. doch was bedeutet arbeit eigentlich wenn die hauptaufgabe der politik darin besteht einfach nur für beschäftigung zu sorgen und "staatliches wachstum" alleinig an eine wirtschaft zu koppeln? wozu geht man eigentlich konkret arbeiten? was für eine arbeit machen wir eigentlich im hinblick auf unsere nachkommen? was tun wir konkret für sie, für unsere und deren zukunft? ich mein, es geht darum dass man SEHR viel zeit irgendwo hin investiert,...und dabei soll man ausschliesslich geld bekommen?

ich lasse mich hier gerne als sozialschmarotzer einstufen. ja, im wahrnehmungskontext der meinsten bin ich es. ich beziehe zwar kein arbeitslosengeld, habe es nie lange getan, aber, ich beziehe ein selbsterhalterstipedium und geh informatik studiren. ich mache mir nichts aus informatik, aber ich habe mir jetzt ein halbes jahr gegönnt um mich neben den vorbeireitungslehrgängen für die studienberechtigung ausschliesslich mit mir selber zu beschäftigen. und ich gehe seit einem 3/4 jahr nicht mehr arbeiten. ich beschäftige mich sehr intensiv mit mir selbst und gehe dabei wenig zimperlig mit mir um. genauer gesagt werfe ich entgültig mein ganzes leben auf den kopf und suche nach dem unbeschädigten wesen in mir welches irgend wann in der vergangenheit von der gesellschaft mit müll unter nachdruck vollgelabert wurde. nach über 10 jahren depression und dumpfheit stehe ich jetzt für das recht ein sein zu dürfen ohne in eine rolle gepresst zu werden. und siehe da, ein hauch von lebensgefühl macht sich manchmal für sekunden bemerkbar. eines dass ich in meinen beruflich und gesellschaftlich erfolgreichsten zeiten nicht mal annähernd in der echtheit so verspürt habe. die gesellschaft verkommt im zunehmenden maße und alle spüren es, begreifen es aber nicht, eben nicht mal wenn sie es direkt zu hören bekommen. das traurige ist die menschen greifen dann unbewusst nach jedem strohhalm im aussen um ihren inneren konflickt zu umgehen und wenn es geht, greifen sie nach einem grösseren strohhalm. beispielsweise dem zu der gruppe arbeitenden zu gehören als denen der arbeitslosen. damit ich mich besser fühle, zur gruppe der einheimischen als derer der ausländer damit ich mich über den nicht selbst eingestandenen rassissmus besser fühle. die menschen greifen nach allem was fassbar ist, nicht mal logisch sein muss um irgendwie ein bisschen bestätigung zu bekommen. doch wer gesteht sich das ein,...es ist doch viel zu abstrakt, das kann nicht sein,...

in meinem ganzen proszess der selbstfindung, selbstwerdung, und wahrscheinlich hab ich noch nicht mal die hälfte des weges hinter mir, konnte ich nur wahrliche erkenntnisse und einsichten gewinnen wenn ich mein altes muster gebrochen habe. und ich tue es immer noch, mich brechen um für neues offen zu sein. und bei gott, es ist nicht einfach seinen inneren schweinehund des eigenen ichs willen zu begegnen. und es ist nicht leicht sich mit dingen zu konfrontieren die man lieber meiden würde, weil sie unangenehm sind und schmerzen. aber anderst geht es nicht. und das ist arbeit, harte arbeit und da soll dann noch einer daher kommen und behaupten nur weil es dem staat kein geld einbringt ist es nicht wert genug dass ich meinen kindern meine aufgearbeiteten schmerzen nicht weitergebe, die ich von meinen hart arbgeitenden eltern bekommen habe, wie ich es getan hätte wäre ich stetig von dummer arbeit abgelenkt gewesen. und ja,...das brechen von dogmen und mustern lasse ich die gesellschaft bezahlen, die sich allgemein zu schade ist es selber anzugehen und lieber sich in ein leben der ablenkung flüchtet. es bedarf immer einzellner die die grenzen einer gesellschaft durchbrechen, für sich und letztlich die gesellschaft und selbst wenn ich es unglaublich stümperhaft mache, was ich zugebe, mach ich es dennoch! und versuch dabei nicht mehr und minder zu sein als ein mensch.


und ehrlichkeit gehört zum geschenk der selbstfindung:


ithink ich hätte dich am liebsten erwürgt, aber du zeigst mir mit deiner wortgewandheit wieder muster in mir auf die es zu bewälltigen gilt,...DANKE

..und es geht heiter weiter...
 
und ich gehe seit einem 3/4 jahr nicht mehr arbeiten. ich beschäftige mich sehr intensiv mit mir selbst und gehe dabei wenig zimperlig mit mir um. genauer gesagt werfe ich entgültig mein ganzes leben auf den kopf und suche nach dem unbeschädigten wesen in mir welches irgend wann in der vergangenheit von der gesellschaft mit müll unter nachdruck vollgelabert wurde. (...)
und ja,...das brechen von dogmen und mustern lasse ich die gesellschaft bezahlen

Sorry für die harten Worte, aber für mich ist das eine - im wahrsten Wortsinn - faule Ausrede. :mad:

Erinnert mich an einen Ex, der hat nach dem Abitur einfach gar nichts mehr gemacht, weil er "seine Seele heilen" musste.

Seine Mutter hat er damit wirtschaftlich und psychisch zerstört, bei mir hat er es zum Glück nicht geschafft. Widerlich, sowas.
 
liebe katze,

ich tue mir echt schwer auf deine - ich weiss nicht wie ich es nennen soll, regungen?, zuckungen? - einzugehen.

was ich sehr wohl merke ist eine verdrussenheit und eine desempathie gegenüber psychisch angeschlagenen.
ich denke dir hat man in der kindheit nicht die nötige aufmerksamkeit entgegen gebracht wenn es dir nicht gut ging und du hast als kleines mädchen versucht stark zu sein. und das versuchst du immer noch, stark sein. deine lebensweise vor anderen zu verteidigen, mit aller gewallt.

du redest abfällig über deinen ex-freund ohne dir wahrscheinlich jemals gedanken darüber gemacht zu haben was ihn denn zu seinen handlungen getrieben hat? du hast wahrscheinlich auch niemals versucht dich in ihn hineinzufühlen. denn das kannst du gar nicht. du hast es selber nicht erfahren dass sich andere in dich einfühlen. was du kannst, ist "sachliches" verlust zu begreifen, deswegen schilderst du auch sowas wie "wirtschaftlich zerstört" und "psychisch zerstört" ist für dich nur ein begriff. denn da müsstest dich mit einschliessen wenn du ehrlich zu dir selber wärst.

seine mutter hat er sicher nicht ruiniert. die hat ihr leben nicht in den griff bekommen und hat es ihm in seiner erziehung einfach aufgebürdet. das machen die meisten eltern, unbewusst und kinder welche auf die liebe der eltern angewiesen sind nehmen die bürde bereitwillig an, nur für ein bisschen liebe. das ist ein sehr unbewusster und langwieriger prozess, aber alles in allem ist die mutter am wesen des sohnes ganz alleine selber schuld. hätte sie sich im vorfeld mit ihren sachen beschäftigt hätte ihr sohn erst keine depression bekommen.

auf meinen langen text bist du genau an dem punkt eingegangen, wo du dich angegriffen gefühlt hast. die gesamtheit des textes ist aber an dir vorbei gegangen. was ich auszudrücken versuchte interessiert einen menschen wie dich gar nicht,..denn deine meinung ist festgefahren und daran willst du nicht rütteln, weil du angst hast. ich würde an deiner stelle mit deiner mutter reden...so wie dein exfreund mit seiner reden sollte. und wie ich mit meiner noch einiges aufzuklären habe.

du bist leider einfach nur kalt, und selbst in deiner begrifflichkeit nicht mal sonderlich talentiert.

werte das nicht als angriff, sondern als unfähigkeit meinerseits mit dienen ängsten umzugehen
 
liebe katze,

ich tue mir echt schwer auf deine - ich weiss nicht wie ich es nennen soll, regungen?, zuckungen? - einzugehen.

was ich sehr wohl merke ist eine verdrussenheit und eine desempathie gegenüber psychisch angeschlagenen.
ich denke dir hat man in der kindheit nicht die nötige aufmerksamkeit entgegen gebracht wenn es dir nicht gut ging und du hast als kleines mädchen versucht stark zu sein. und das versuchst du immer noch, stark sein. deine lebensweise vor anderen zu verteidigen, mit aller gewallt.

Oh, der Herr Hobby-Psychologe hat zugeschlagen... jeder, der Dich und Deine Lebensweise nicht versteht, hatte eine schlechte Kindheit. 😀

du redest abfällig über deinen ex-freund ohne dir wahrscheinlich jemals gedanken darüber gemacht zu haben was ihn denn zu seinen handlungen getrieben hat?
du hast wahrscheinlich auch niemals versucht dich in ihn hineinzufühlen. denn das kannst du gar nicht.

Was ich kann und was nicht kann, kannst DU nach einem Tag und einer Handvoll Beiträge in einem anonymen Internetforum überhaupt nicht beurteilen. :mad:
Ihm ist die Schule als Kind entsetzlich schwer gefallen, er entstammte einem dysfunktionalen Elternhaus (Ergebnis eines Karnevals-ONS, der Vater hat sich kaum gekümmert), von daher wusste ich schon, warum er Probleme hat.
Ich hab ihm 2 Jahre lang versucht, zu helfen (er hat wahllos schrottreife Oldtimer aufgekauft, was ihm einen 5-stelligen Schuldenberg beschert hat) aber es war ein Kampf gegen Windmühlen, weil er nicht einsichtig war, sondern immer weiter Schrott aufgekauft hat.

seine mutter hat er sicher nicht ruiniert. die hat ihr leben nicht in den griff bekommen und hat es ihm in seiner erziehung einfach aufgebürdet.

Seine Mutter war zu gutmütig, sie hat sich von ihm belabern lassen und auf sein Drängen einen hohen Kredit aufgenommen und in die T-Aktie investiert... auf einem Großteil der Schulden hockt sie immer noch und "darf" auch mit über 70 zu ihrer Rente nebenher jobben gehen... wenn das nicht ruiniert ist... :mad: und das hat auch mit "ihr Leben nicht in den Griff bekommen" nichts zu tun.

auf meinen langen text bist du genau an dem punkt eingegangen, wo du dich angegriffen gefühlt hast. die gesamtheit des textes ist aber an dir vorbei gegangen. was ich auszudrücken versuchte interessiert einen menschen wie dich gar nicht

Ok, hart aber ehrlich... ich hab einen Großteil Deines wirren Geschreibsels einfach nicht VERSTANDEN.

du bist leider einfach nur kalt, und selbst in deiner begrifflichkeit nicht mal sonderlich talentiert.

werte das nicht als angriff, sondern als unfähigkeit meinerseits mit dienen ängsten umzugehen

Ich kann und will mit Deiner Faulheit auch nicht umgehen. 🙄
 

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