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Ein Hindernis nach dem anderen..

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Mitglied
Hallo liebe ForumMitglieder,

Ich bin 23 Jahre, Neu hier und möchte euch mal meine Situation schildern. Ich hoffe sehr auf Hilfe und Tipps zu meiner Situation da ich ratlos bin. Vorweg die Geschichte wird etwas lang.

Aufgrund mehreren chronischen Erkrankungen gleichzeitig, bin ich zurzeit nicht in der Lage zu arbeiten.
GdB Prozente wurden beantragt und bekommen habe ich 30. Widerspruch für mehr Prozente wurde abgelehnt.
Ein Anwalt wurde eingeschaltet, doch passiert ist bisher nichts. Er meinte beim Gespräch wir reichen Klage ein, er kann jedoch nichts versprechen.

Es fällt mir schwer körperlich und Psychisch Kraft zu finden, um Vollzeit oder Teilzeit arbeiten gehen zu können. Bisher habe ich nur Minijobs meistern können. Doch im Moment ist es so schlimm, dass ich nicht mal das kann.
Ich wohne noch bei den Eltern und bin somit auf Sie angewiesen. Beide Elternteile sind Frührentner jedoch recht fit, um sich selber zu versorgen.
Dennoch habe ich das Gefühl , dass beide das ausnutzen und verlangen viel von mir. Streiten tun sie sich auch oft was ich mir nicht gerne anhöre. Ebenso bin ich ein sehr sensibler Mensch und mache mir über alles sorgen.

Befinde mich wegen Depressionen, einer Angsterkrankung, Schlafstörungen und Panik Attacken in Therapie.

Zuhause habe ich nicht viel Ruhe, was für meine Psyche meiner Meinung nach, nicht von Vorteil ist. Ich habe ein durchgangszimmer (meine Eltern wollen nicht umziehen). Es ist ziemlich laut, man hört alles was in der Wohnung passiert sowie von draußen. Ständig will jemand was von mir und Privatsphäre habe ich auch keine.
Das Bad das ist ständig besetzt und ich leide an einer pancolitis ulcerosa. Meine Mutter leidet an einer Blasenschwäche und oft „streiten“ wir uns fast wer es zuerst benutzen darf. Mein Vater ist ein sehr ungeduldiger Mensch der schickt mich raus während ich Zähne putze (was ja nur ca.2 min dauert) um aufs Klo zu gehen. Warten kann er nicht bis ich fertig bin oder steht dann genau vor der Tür. Wenn ich Dusche/Bade, das selbe. Muss dann SOFORT aus dem Wasser raus, ob fertig oder nicht.
Ich bin kein Mensch der lange braucht und auch keiner der Nie sein Mund aufmacht, aber diese Laune die dann Zuhause herrscht wenn ich was sage, die kann ich einfach nicht ertragen.
Meine Mutter leidet auch an Panik Attacken was auf eine Erkrankung zurückzuführen ist und dann hyperventiliert sie manchmal und ich bin nicht gemacht für sowas. Mein Vater drängt mich dann dazu sie beruhigen, statt das selber zu machen.
Mein Vater ist einer der will dass wir alle selbstständig sind aber will von uns auch auf Händen getragen werden. Von ihm höre ich 1000 mal am Tag das Wort Schei*** ohne nachvollziehbaren Gründen.

Natürlich hat jeder Mensch irgendwelche Macken, ich habe jetzt nur Negative Sachen aufgezählt, dabei liebe ich meine Eltern über alles und würde Sie niemals ersetzen. Desswegen kümmere ich mich auch und Sorge mich viel um Sie, aber ich glaube meine Nerven sind für sowas einfach nicht gemacht.
Was das Thema ausziehen betrifft weiß ich, die würden ohne mich klar kommen.

Von meiner Schwester bekomme ich nicht viel Hilfe, da sie viel unterwegs ist und demnächst auch auszieht. Sie ist auch nicht so ein einfühlsamer Mensch wie ich, der sich über alles und jenes Sorgen macht. Sie sieht Sachen sehr locker, oder besser gesagt vieles ist ihr egal und ich wünschte mir, ich könnte mir eine Scheibe von ihr abschneiden. Jedoch fühle ich mich damit sehr alleine gelassen und kriege keine Ünterstützung von Ihr. Ich habe auch nicht die Kraft, die Energie und das Geld natürlich, um so viel unterwegs zu sein wie Sie, um nicht mitzukriegen was zuhause los ist.


Meine Psychotherapeutin hat mir geraten von zuhause auszuziehen, um Ruhe zu finden und damit ich mal endlich meine Privatsphäre habe. Doch anderseits möchte sie kein Brief an das Jobcenter schreiben, wodurch dieses mir eine Wohnung genehmigen würde. Sie meinte ‚sie hätte sowas noch nie gemacht’ und sie versteht das wohl nicht, warum die vom Jobcenter so etwas verlangen.
Nochmal drauf ansprechen kann ich sie zurzeit auch garnicht weil ich nun auch nicht mehr (Familien)versichert bin da ich vor kurzem 23 geworden bin. Und somit kann ich meine Therapie auch nicht fortsetzen.
Ständig „lehnt mich die Aok ab“ unser Anwalt meinte vor kurzem noch er hätte die Sache geregelt. Dann habe ich bei der AOK angerufen und noch mal nachgefragt, aber die meinten ‚Ne sie sind hier nicht angemeldet‘. Das selbe mit dem Jobcenter, da meine Eltern „genug“ Rente kriegen bin ich durch das Jobcenter auch nicht versichert.
Ich habe seit 3 Jahren einen Freund. Dieser möchte aber nicht mit mir zusammen ziehen, weil seine Mutter dann alleine ist. Er ist zwar kein Einzelkind, aber er ist derjenige der für Sie aufkommen muss, da er der jüngste von seinen Geschwistern ist, und der jenige, der (noch) nicht verheiratet ist und selber noch keine Kinder hat, was ich aber ungerecht ihn und mir gegenüber finde, dass er dafür aufkommen muss. Drängen möchte ich ihn auch nicht mit mir zusammen zu ziehen und der Grund dafür sein, dass ich die beiden, also ihn und seine Mutter „trenne“. Ich komme auch super mit seiner Mutter klar. Ich würde mir wünschen, er würde mal von selber vorschlagen dass wir zusammen ziehen sollten, weil er ja weiss wie es mir zuhause geht. Als seine Mutter lange Zeit im Urlaub war, habe ich bei ihm gewohnt, es hat alles super geklappt und mir ging es auch sehr gut. Ich frage mich wie lange das so gehen wird und wie er sich das in Zukunft vorstellt. Dazu kriege ich nie ausdrückliche und verständliche Antworten von ihm, was das Thema zusammenziehen betrifft. Er hängt einfach viel zu sehr an seine Mutter. Er ist schon ein ziemliches Muttersöhnchen würde ich sagen was einerseits schön ist, mir gefällt es dass er so Falilienbewusst ist, aber mit sein 26 Jahren würde ich auch langsam mal weiter denken, oder wenigstens Pläne machen.
Zu den beiden würde ich nicht ziehen wollen weil da immer was los ist und ich ja meine Privatsphäre und Ruhe brauche. Bei ihm sind täglich seine kleinen Nichten/Neffen, auf die seine Mutter aufpasst. Und es kommt und geht ständig jemand, von seinen Geschwistern/Schwager usw. Was sagt ihr zu meiner Situation wie würdet ihr Vorgegen.. Wahrscheinlich denken jetzt viele ich sollte mal mit meinen Eltern reden und einpasse Dinge klären, jedoch versuche ich das seit Jahren ohne Erfolg. Ich glaube man kann einen Menschen einfach nicht ändern.. ich glaube Sie würden paar Sachen erst einsehen wenn ich weg von zuhause bin.. was meint ihr dazu.. vielen Dank für’s lesen und für jeden Tipp.
 

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