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Ein großer Teil deutscher Schüler versagt kläglich

  • Starter*in Starter*in EuFrank
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Politik hin oder her... Jeder ist für sich selbst oder seine Kids verantwortlich, dass gelernt und unterstützt und gefördert wird etc...

Ja natürlich, aber wenn nun den Eltern jede Möglichkeit das eigene Kind so zu fördern, wie es ihres Erachtens nach die beste Methode ist, genommen wird?

So ist es ja ganz offensichtlich mittlerweile der Fall und ein echtes Problem.

Und mal davon abgesehen ist es eben nicht nur eine Frage der Eltern. Ein Kind, das seine Schulzeit in einer dermaßen schlecht organisierten Schule mit Lehrern die das Letzte sind und mit wohlmöglich weniger kameradschaftlichen Klassenkameraden verbringt, das wird auch bei den vernatwortungsbewusstesten Eltern, die ihr Kind noch so unterstützen, irgendwann darunter leiden. Denn auch Eltern können in den Schulen nicht immer viel ausrichten und bei unkooperativen Lehrern und Direktoren können sie lassen und tun was sie wollen, da hilft alles nichts. Und das ist dann widerum eine Frage der Politik und des Schulsystems...
 
... na das ist ja eine einfache Lösungsmöglichkeit ... es gibt schon Freizeitmöglichkeiten, auch ohne dass dafür horrende Gelder von Eltern zu zahlen wären ... Man muss sich aber dafür auch mal selbst kümmern und nicht nur darauf warten, dass einem etwas präsentiert wird von den Politikern z. B., oder von den Lehrern oder von den Eltern ... Außerdem geht es in der Diskussion doch nicht ums Sitzen vorm PC, das ist nur eine Komponente, und es gibt dazu nicht nur die Alternative des Herumlungerns ...

Lg Eisherz


Das ist doch Quatsch.

Schwimmbäder und Jugendzentren werden geschlossen, Spielplätze und Sportplätze werden verwahrlost uvm...

Du kennst scheinbar die Realität nicht, wie es in vielen Städten aussieht. 😉
 
Politik hin oder her... Jeder ist für sich selbst oder seine Kids verantwortlich, dass gelernt und unterstützt und gefördert wird etc....

Es kann nicht sein, daß Kinder nur dann in der Schule erfolgreich sind wenn sie vom Elternhaus gefördert werden.
Es gibt Eltern die können ihre Kinder nicht fördern, sei es aus finanziellen oder anderen Gründen, diese Kinder dürfen aber nicht benachteiligt sein. Leider sind sie es aber, und mit solchen Ansichten wie oben genannt wird sich das auch nicht ändern.
Nur bedenken viele Leute nicht das da auch potenziall für unsere Zukunft verloren geht, da es in den sogenanten unteren Schichten bestimmt auch intelligente Kinder gibt, die nur nie die Möglichkeiten zum richtigen Lernen bekommen.
 
Als meine Jüngere in die Schule kam, wurde in Thüringen auch die neue Schuleingangsphase eingeführt. Es wurden Erst- mit Zweitklässlern gemeinsam unterrichtet. Es sollte so sein, dass die Kinder diverse Stationen durchlaufen sollten, mit der Wahl, Aufgaben aus der ersten oder eben schon schwierigere aus der zweiten Klasse zu lösen. Umgekehrt können Zweitklässler Aufgaben der Erstklässler lösen, wenn in manchen Fächern Schwierigkeiten bestanden. Insgesamt sollte die erste und zweite Klasse in einem, zwei oder drei Jahren erreicht werden, je nachdem, wie 'gut' die Schüler waren....

Hörte sich alles ganz gut an, Problem war bloß, dass während dieser Stunden kaum einer schaute, was die zwei Klassen eigentlich wirklich machten (lag z. Teil auch am Personalmangel). So kam es immer öfters vor, dass am WE die Kids nach Hause kamen mit ihrem Hefter und -zig Blättern mit ungelösten Aufgaben der jeweiligen Station.

Irgendwann revoltierten dann die Eltern. Konnte ja nicht angehen, dass die Kids in der Schule spielen und die Eltern am WE dann den Unterricht aufholten.....

Insgesamt gibt es sicher viele gute Ideen, die Umsetzung ist grauenvoll.
Die Kids gehen zwar täglich zur Schule, ob sie was mit nach Hause bringen, sei dahin gestellt. Und das hat überhaupt nichts mit elterlicher Förderung zu.
Die Autorität der Lehrer ist vielmals dahin, sie haben einfach nichts mehr zu sagen und viele scheinen sich damit abgefunden zu haben ("ihr könnt die ganze Stunde machen was ihr wollt, ich werde für Anwesenheit bezahlt!" - Zitat der Englischlehrerin..)
 
Es kann nicht sein, daß Kinder nur dann in der Schule erfolgreich sind wenn sie vom Elternhaus gefördert werden.
Es gibt Eltern die können ihre Kinder nicht fördern, sei es aus finanziellen oder anderen Gründen, diese Kinder dürfen aber nicht benachteiligt sein. Leider sind sie es aber, und mit solchen Ansichten wie oben genannt wird sich das auch nicht ändern.
Nur bedenken viele Leute nicht das da auch potenziall für unsere Zukunft verloren geht, da es in den sogenanten unteren Schichten bestimmt auch intelligente Kinder gibt, die nur nie die Möglichkeiten zum richtigen Lernen bekommen.


Richtig! Schule ist nämlich schon lange nicht mehr kostenlos. Und da brauch man gar nicht mit dem einfachen Schulmaterial wie Stifte und Bücher anzufangen.
Wenn Förderung der Schüler nur mit teuren Projekten möglich ist (die die Eltern bezahlen müssen), und diese auf jeder höheren Schule immer teurer werden, können sich viele einfach nicht mehr leisten, ihr Kind aufs Gymnasium zu schicken. Unabhängig vom Intellekt.
 
Ich denke, es gibt mehrere Faktoren...

1. Fehlende Motivation durch die Eltern
2. starres Schulsystem - Kinder werden nicht nach ihren Gaben gefördert
3. Teilweise ungeeignete Lehrer

Wobei der 1. Punkt am meisten wiegt.

Noch zu den Schularten ....

Die Schule sollte zum Kind passend ausgesucht werden. Nicht jedes Kind wäre in einer Gesamtschule gut aufgehoben, obwohl ich von dieser Schulform total überzeugt bin.
Meine Tochter hat dort einen guten Realschulabschluß gemacht, wobei sie nur eine Hauptschulempfehlung hatte.
 
Ich denke das es auch viel an den zum Teil hohen Ausländeranteilen in den Schulen liegt. Die ziehen oft die ganze Klasse runter weil sie nicht richtig Deutsch können und einige deutsche Kinder gewöhnen sich auch dieses "Kanakisch" an und weil sie so reden schreiben sie dann auch so. Das ist zumindest in den unteren Schulformen oft so ich erlebe die oft im Bus und die sind zum kotzen da möchte man echt manchmal etwas Verstand und Benehmen reinprügeln🙄

Da frage ich mich doch wieso Menschen ohne fundierte Deutschkenntnise eine deutsche Staatsangehörigkeit bekommen können oder eine verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung .

Ein weiteres Problem sehe ich darin das viele Eltern einfach keine Zeit haben sich um Ihre Kinder zu kümmern bei mir in der Klasse gehen fast bei allen beide Elternteile arbeiten weil ein Einkommen kaum noch ausreicht.

Wie sollen sich die Eltern da um Ihre Kinder kümmern so wie sie es müssten ? Da bleiben halt zwangsläufiig Kinder die ein bisschen dümmer sind auf der Strecke weil sie nicht gefördert werden können von den Eltern.
 
Die Eltern befassen sich doch kaum noch mit ihren Kindern. Wenn ich z.b. sehe wie wenig meine Schwester mit der Großen lernt und liest ..... gerade das ist im Grundschulalter wichtig
 
Die Eltern befassen sich doch kaum noch mit ihren Kindern. Wenn ich z.b. sehe wie wenig meine Schwester mit der Großen lernt und liest ..... gerade das ist im Grundschulalter wichtig

Ich weiß nicht, ob man sich es nicht zu einfach macht immer alles auf die Eltern zu schieben.
Ich bin Jahrgang 65 und kann mich eigentlich nicht daran erinnern das mir zuhause einmal vorgelesen wurde oder sich meine Eltern die Mühe gemacht hätten mit mir zu lernen und ich bin trotzdem meinen Weg gegangen.
Ich denke das wir heute viel zu Leistungsorientiert sind, es gibt fast kein miteinander sondern nur noch gegeneinander und die schwachen gehen unter.
Ich sehe es auch bei meiner Tochter, sie ist ein wirklich intelligentes Mädchen, wurde mit 5 Jahren eingeschult, da sie sich selber das Lesen beigebracht hatte, trotzdem hat sie es in der Schule sehr schwer da sie eine eigene Meinung hat und diese natürlich auch vertritt, solche Kinder sind nicht mehr erwünscht. Alle müssen wenn möglich gleich pflegeleicht sein dürfen nicht aus dem Raster fallen und auf gar keinen Fall irgendetwas hinterfragen.
 
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