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Ein Dasein ohne samrtphone

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Es ist schon richtig, dass die Menge der Dienste, für die man ein Smartphone benötigt, stetig ansteigt. Für meine Bankkonten brauche ich z.B. eines, da die TANs für Überweisungen nicht mehr per SMS verschickt, sondern über eine App verwaltet werden. Oder wie bereits erwähnt die DHL-App für die Packstation. Mit anderen Worten: Ohne persönliche Einschränkungen kommt man früher oder später nicht mehr drum herum sich eines zuzulegen. Dennoch: Ob man das Gerät als Tool einsetzt oder zum Smartphone-Zombie mutiert, der das Teil keine 5 Minuten aus der Hand legen kann, liegt an der Art und Weise wie man es verwendet und wo man seine Grenzen zieht.
 
Mit wem soll man sich unterhalten, wenn man im Auto sitzt und auf jemandem wartet?? 😉

Ich bin auch niemand der andere einfach anquatscht.
Auch beim Arzt im Wartezimmer würde ich mich nicht über privates mit anderen Patienten
die ich kenne unterhalten, weil da jeder zuhört. Denn es gibt ja immer jemanden der einen kennt, der einen kennt,....

Man muss nicht im Auto sitzen wenn man wartet, man kann aussteigen, sich strecken, bisschen gehen, sich die Umgebung anschauen 😉. Aber stimmt schon was du sagst.

Beim Arzt gibt es eh immer nur Smaltalk, obwohl wann war ich denn das letzte Mal beim Arzt 😀.
 
Ich finde ein Smartphone sehr praktisch.
Wenn ich z. B. dein e-book-reader nicht dabei habe, kann ich da lesen.
Auch bin ich viel mit Hund in Wäldern unterwegs, da ist es praktisch, das Auto wiederzufinden, wenn man ganz neue Wege probiert.
Auch beim Mantrailing nutze ich eine App, die mir aufzeigt, wie sauber Hund und ich gearbeitet haben.

Es gibt für mich noch einiges mehr an praktischen Dingen, die mir das Smartphone eröffnet.
Grundsätzlich nutze ich es aber nur Auswärts. Zuhause macht es der Laptop.
 
Geht das heute überhaupt noch? Ich habe bisher immer noch ein ganz normales Handy - und muss feststellen, dass mir viele Bereiche ohne smartphone verschlossen bleiben.

Wem ergeht es auch so und wer ist irgendwann dann doch eingeknickt und hat sich ein Smart zugelegt?

Ich selbst hab bisher echt null Bock auf dieses Dingens....

Ich habe auch nur ein normales Handy und bin froh darüber.
Ein Smartphone würde mich nur stressen.
Ich kenne Leute, die haben weder PC noch Handy, noch Smartphone und vermissen nichts.
Auf Internet könnte ich allerdings nicht mehr verzichten.
 
Tröste Dich, der von mir sehr geschätzte Harald Welzer hat auch nur ein Handy.

Allerdings möchte ich nicht auf ein Smartphone verzichten. Man kann durchaus mal in eine Situation kommen, wo man eine bestimmte Info sucht. Ich denke mal, dass die Vorteile meist die Nachteile überwiegen.

Habe mein Smartphone auch nur in der unabhängigen sparsamen Prepaid-Variante.
 
Mein geliebtes Nokia 6310i hatte leider nach zig Jahren den Geist aufgegeben und ein Smartdingens habe ich nur, weil man damit auch Bilder und Videos machen kann, ansonsten würde mir ein einfaches Handy reichen.

Ansonsten wünsche ich denen viel Spass, die ihr Bankkonto damit vernetzen, wenn sie eines Tages nichts mehr auf der Bank haben und Mahnungen bekommen.
Jede Software ist Manipulier- und Knackbar und welche Gefahren Datenspionage haben kann werden sehr Viele noch am Leib spüren...

LG
 
Ich nutze mein Smartphone überwiegend als Informationsquelle. Dementsprechend habe ich auch mehrere solche Apps installiert, die mich mit Informationen versorgen, z.B. zu Bahnabfahrtszeiten, Wettervorhersage, Wikipedia, einige Zeitungs-Apps, etc. Außerdem nutze ich es relativ häufig zum Finden von Zielen in der Stadt, und es ersetzt gewissermaßen den Stadtplan bzw. die Stadtpläne.

Trotzdem finde ich es bedenklich, dass es zunehmend Dinge gibt, für die ein Smartphone irgendwann fast unverzichtbar zu werden scheint. In Helsinki beispielsweise basieren die Nahverkehrstickets in der Straßenbahn schon weitgehend auf der Funktionalität einer entsprechenden App. Noch gibt es auch Papiertickets, aber mir scheint, die Stadtwerke scharren schon mit den Hufen, um endlich die teuren Ticketautomaten abschaffen zu können.
 
Wenn wir früher 🙂rolleyes🙂 zum Beispiel an der Bushaltestelle gewartet haben haben wir uns mit den Mitwartenden unterhalten. Heute glotzt jeder nur noch ins Handy. Finde ich schade 🙁.

Zum Thema: Ohne Smartphone fände ich es schwierig, aber machbar.

jeder mensch ist anders

meine mutter z.b. (momentan mitte 80) tickte da wie du. egal wo sie hingeht oder fährt, immer mit den leuten unterhalten. auch heute noch, beim einkaufen oder was auch immer (zum glück rüstig).

ich habe auch zu zeiten als es kein handy gab einen teufel getan und bock auf n gespräch mit irgendwem gehabt. viel zu "eigen" und nicht menschenaffin eingestellt.

auch heute kann man sich mit seinen mitmenschen unterhalten, wenn man bock drauf hat. auch wenn das gegenüber nen smartphone in der hand hält. wie gesagt, jedem das seine, bzw jedem das, was ihn/sie glücklich macht.


@ catley : ein sehr guter freund von mir und stammspieler unserer doko runde, weigert sich auch sich ein smartphone zu holen. den aspekt "teuer", den hier jemand genannt hat, kann ich null unterschreiben, aber dennoch kann man locker mit allem klarkommen auch ohne so ein ding. auch wenn ich zugebe, dass es schwerer wird, weil viele dinge einfach stark drauf umgestellt werden. dennoch geht es.

die eltern meiner partnerin z.b. (bzw der noch lebende teil, vater leider letztes jahr verstorben) sind da wirklich extrem futuristisch gewesen und sehr interessiert an allem neuen (vor allem vater, aber auch mutter nutzt mitlerweile tablet usw), meine können damit NICHTS anfangen (sind aber wie oben erwähnt auch mitte 80, eltern von freundin 20 jährchen drunter)
 
Welche Bereich sind dir denn konkret verschlossen? Willst du dich mit anderen per whatsapp oder so vernetzen?



Nein, sicherlich nicht, ich halte mich aus alledem komplett heraus.
Nein, es geht um den ganz normalen Alltag.
Nur ein Beispiel aus meinem unmittelbaren Umfeld: Hier gibt es einen Fahrräderverleih. Sprich: Hier stehen Räder (ähnliche Situation wie jetzt die neuen Elektroroller), die man nutzen kann nach Bedarf. Man muss sie nur freischalten - per App - und dann entsperren - per übermitteltem Code.
Das alles geht aber nur über ein Smartphone - wer keines hat: Pech.
Und ich stoße im Alltag auf immer mehr Beispiele; noch hält es sich in Grenzen, aber ich bin ziemlich sicher, dass der Tag kommt, an dem man ohne Smartphone sich kaum noch im Alltag bewegen kann.
Und es nervt mich, dass einem zunehmend dieses Dingens aufgezwungen werden soll.
 
Bis dieser "Tag des Grauens, an dem man NICHTS MEHR ohne smartphone tun kann" anbricht, werden die meisten von uns... tot sein.

Und die jetzigen kids wachsen da rein.

No reason to get excited! 🙂
 

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