mo89
Neues Mitglied
Hallo,
so ich hoffe das ich hier weiter komme und endlich ein Weg aus meine sehr tiefen Loch finde.
Seid ich am 13.03. diesen Jahres einen schweren Autounfall hatte, bin ich nur noch in einem tiefen Loch und lasse kaum noch einen an mich ran. Von außen tue ich stark, aber innerlich will ich einfach nur noch sterben.
Am 13.3 bin ich mit den Dienstagwagen (Smart) aus unerkenntlichen Gründen (Blackout) gegen einen Baum gefahren. Ich hatte letztes Jahr extra eine Weiterbildung gemacht, damit ich als Pflegehelferin arbeiten kann. Ich hatte endlich meinen Traumjob gefunden, ich war mein eigener Herr und dürfte Autofahren. Schon vorher lief es in meinem Leben nicht gerade prickelnd. Hatte mich im Dezember letztes Jahr von meiner Freundin getrennt, nach dem ich ausgenutzt wurde wie ein Sozialamt. Stress mit ihren Eltern, Streit mit meiner Familie, ihre Nicht-Unterstützung und das sie mir so gut wie nie halt gegeben hatte, gaben mir den Rest, dass ich mich in der zweijährigen Beziehung mehrmals geritzt hatte, schon an einen Selbstmordversuch gedacht hatte und hab bis zu 40kg zugenommen. Ich habe mich einfach aufgegeben. Erst nach einem sehr langen Gespräch mit einer guten Freundin, schöpfte ich wieder Kraft und begann wieder zu leben, bis zu diesen Autounfall.
Nach meinen Autounfall lag ich zwei Wochen im Krankenhaus, hatte erst so einen externen Fixateur, dann 5 Tage später die richtige Operation mit Material Einsetzung (zweimal linkes Sprunggelenk gebrochen, Kniescheibe angebrochen, Lungenquetschung, Fentanyl-Reaktion mit Intubation, Milzquetschung und diverse blaue Flecken). Danach war ich zwei Monate zu Hause und hatte bisschen ambulante Physiotherapie, bevor es zur Rea ging. In der Zeit hatte mich, mir mittlerweile sehr wichtig Person im Haushalt geholfen und mir im allgemein gute geholfen. Aber ich fühlte mich so S****. Ich bin 22 Jahre und dürfte meiner Freundin dabei zugucken wie sie meine Toilette putzte, mir was kochte, mir beim Duschen half, für mich einkaufte. Ich konnte eigentlich kaum was machen.
Dann am 17.5 ging meine Reha los, endlich. Endlich konnte ich richtig anfangen wieder fit zu werden. Auch hatte ich endlich da eine Psychologin gefunden die mir zugehörte hatte und es hat mir auch geholfen.
Dann traf mich der Schlag, ich hatte plötzlich einen richtig schlimmen deformierten Fuß, Schmerzen wie Sau und keiner half mir. Die Schwestern sagten nur wenn die Schwellung schlimmer wurde das es am Wetter lag, ich soll es hochlegen und kühlen. Irgendwann hab ich mich den gefügt, aber immer mit den Gedanken da stimmt was nicht. Endlich hatte ich mal Chefarzt-Visite und es wurde eine Röntgenkontrolle angesetzte. ENDLICH!!!!
Dann kam 2 Tage später mein Röntgentermin. Und ich hatte den Tag davor besuch gehabt und Pläne mit einer Freundin für den Sommer gemacht: Fahrrad fahren, Inliner fahren, Schwimmen, ein WE an der Ostsee verbringen. An der Mimik von Röntgenassistenten merkte ich das was nicht stimmte, also habe ich mir meine Bilder angeschaut. Alles kaputt, meine Schrauben gebrochen, meine Platte gebrochen, meine schon etwas verheilten Brüche wieder kaputt sogar noch mehr. Für mich brach die Welt zusammen, wieder alles von vorne. Der Sommer war gelaufen, ich sah meine Pläne verblassen.
Am 09.6 hieß es ab in die Rettungsstelle. Ich wollte über Pfingsten nach Hause, in den Zoo oder zum Friseur. Nein ich musste im Krankenhaus bleiben. Am 15.6 bin ich operiert wurden und musst dann noch bis zum 30.06 drin bleiben. Geschlagene 3 Wochen war ich da und die Ärzte behaupteten ich hätte eine Anpassungsstörung, weil ich immer nur auf Streit aus war.
Jedenfalls wohne ich jetzt Übergangsmäßig wieder bei meiner Mutter, weil dieses Mal ich nicht auftreten darf, bis zu 26.7, da wird mir meiner Stellschraube rausgenommen. Wieder alles von vorne. Physiotherapie, Reha. Bis Ende September Mitte Oktober bin ich krankgeschrieben und wird mein Heilungsprozess dauern.
Für mich als Arbeitsmensch mit Zukunftsmensch mit Kontroll-Verlust Ängste die Hölle auf Erden. Jetzt bin ich wieder bei meiner Mutter, kann nicht alleine Dusche oder bin nach 5 Minuten einfach nur alle, bin für lange Strecken auf den Rollstuhl angewiesen, fühle mich wie ein Eindringling. Die ersten paar Tage war es schön, meine Schwester hat extra ihr Zimmer geräumt, damit ich ein Zimmer für mich alleine habe. Aber jetzt fühle ich mich einfach beschissen (Sorry die Wortwahl). Ich denke wieder zu lange über mein Leben nach, am liebsten würde ich mir den Fuß abnehmen lassen, ich kann Nachts nicht mehr schlafen, mir fehlt meine (beste) Freundin zum reden, ich bin einfach nur noch ein kaputtes, nervlich am Ende Frack. Am liebsten würde ich einfach nur einschlafen und nicht mehr aufwachen wollen. Ich kann nicht mehr. Könnte nur heulen, finde kein Ausweg mehr.
Ich weiß einfach nicht mehr weiter.
Da ist noch so viel was mit belasten tut, aber wenn ich jetzt weiterschreibe, aber ich schaffe es Kräfte mäßig leider nicht mehr. Die Sache soll endlich ein Ende habe, ich will wieder leben.
Immer wenn ich was geschafft habe bin ich stolz auf mich, aber das Aufbauen klappt nicht mehr so, weil ich dann immer dran denke, dass ich schon mal auf 70 Kilo Teilbelastung war, ich konnte da bald ohne Krücken laufen. Nein ich muss weiter 3-4 Monate auf den Dingern laufen
Was soll ich machen?
Mo89
:wein: :wein: :wein: :wein: :wein: :wein:
so ich hoffe das ich hier weiter komme und endlich ein Weg aus meine sehr tiefen Loch finde.
Seid ich am 13.03. diesen Jahres einen schweren Autounfall hatte, bin ich nur noch in einem tiefen Loch und lasse kaum noch einen an mich ran. Von außen tue ich stark, aber innerlich will ich einfach nur noch sterben.
Am 13.3 bin ich mit den Dienstagwagen (Smart) aus unerkenntlichen Gründen (Blackout) gegen einen Baum gefahren. Ich hatte letztes Jahr extra eine Weiterbildung gemacht, damit ich als Pflegehelferin arbeiten kann. Ich hatte endlich meinen Traumjob gefunden, ich war mein eigener Herr und dürfte Autofahren. Schon vorher lief es in meinem Leben nicht gerade prickelnd. Hatte mich im Dezember letztes Jahr von meiner Freundin getrennt, nach dem ich ausgenutzt wurde wie ein Sozialamt. Stress mit ihren Eltern, Streit mit meiner Familie, ihre Nicht-Unterstützung und das sie mir so gut wie nie halt gegeben hatte, gaben mir den Rest, dass ich mich in der zweijährigen Beziehung mehrmals geritzt hatte, schon an einen Selbstmordversuch gedacht hatte und hab bis zu 40kg zugenommen. Ich habe mich einfach aufgegeben. Erst nach einem sehr langen Gespräch mit einer guten Freundin, schöpfte ich wieder Kraft und begann wieder zu leben, bis zu diesen Autounfall.
Nach meinen Autounfall lag ich zwei Wochen im Krankenhaus, hatte erst so einen externen Fixateur, dann 5 Tage später die richtige Operation mit Material Einsetzung (zweimal linkes Sprunggelenk gebrochen, Kniescheibe angebrochen, Lungenquetschung, Fentanyl-Reaktion mit Intubation, Milzquetschung und diverse blaue Flecken). Danach war ich zwei Monate zu Hause und hatte bisschen ambulante Physiotherapie, bevor es zur Rea ging. In der Zeit hatte mich, mir mittlerweile sehr wichtig Person im Haushalt geholfen und mir im allgemein gute geholfen. Aber ich fühlte mich so S****. Ich bin 22 Jahre und dürfte meiner Freundin dabei zugucken wie sie meine Toilette putzte, mir was kochte, mir beim Duschen half, für mich einkaufte. Ich konnte eigentlich kaum was machen.
Dann am 17.5 ging meine Reha los, endlich. Endlich konnte ich richtig anfangen wieder fit zu werden. Auch hatte ich endlich da eine Psychologin gefunden die mir zugehörte hatte und es hat mir auch geholfen.
Dann traf mich der Schlag, ich hatte plötzlich einen richtig schlimmen deformierten Fuß, Schmerzen wie Sau und keiner half mir. Die Schwestern sagten nur wenn die Schwellung schlimmer wurde das es am Wetter lag, ich soll es hochlegen und kühlen. Irgendwann hab ich mich den gefügt, aber immer mit den Gedanken da stimmt was nicht. Endlich hatte ich mal Chefarzt-Visite und es wurde eine Röntgenkontrolle angesetzte. ENDLICH!!!!
Dann kam 2 Tage später mein Röntgentermin. Und ich hatte den Tag davor besuch gehabt und Pläne mit einer Freundin für den Sommer gemacht: Fahrrad fahren, Inliner fahren, Schwimmen, ein WE an der Ostsee verbringen. An der Mimik von Röntgenassistenten merkte ich das was nicht stimmte, also habe ich mir meine Bilder angeschaut. Alles kaputt, meine Schrauben gebrochen, meine Platte gebrochen, meine schon etwas verheilten Brüche wieder kaputt sogar noch mehr. Für mich brach die Welt zusammen, wieder alles von vorne. Der Sommer war gelaufen, ich sah meine Pläne verblassen.
Am 09.6 hieß es ab in die Rettungsstelle. Ich wollte über Pfingsten nach Hause, in den Zoo oder zum Friseur. Nein ich musste im Krankenhaus bleiben. Am 15.6 bin ich operiert wurden und musst dann noch bis zum 30.06 drin bleiben. Geschlagene 3 Wochen war ich da und die Ärzte behaupteten ich hätte eine Anpassungsstörung, weil ich immer nur auf Streit aus war.
Jedenfalls wohne ich jetzt Übergangsmäßig wieder bei meiner Mutter, weil dieses Mal ich nicht auftreten darf, bis zu 26.7, da wird mir meiner Stellschraube rausgenommen. Wieder alles von vorne. Physiotherapie, Reha. Bis Ende September Mitte Oktober bin ich krankgeschrieben und wird mein Heilungsprozess dauern.
Für mich als Arbeitsmensch mit Zukunftsmensch mit Kontroll-Verlust Ängste die Hölle auf Erden. Jetzt bin ich wieder bei meiner Mutter, kann nicht alleine Dusche oder bin nach 5 Minuten einfach nur alle, bin für lange Strecken auf den Rollstuhl angewiesen, fühle mich wie ein Eindringling. Die ersten paar Tage war es schön, meine Schwester hat extra ihr Zimmer geräumt, damit ich ein Zimmer für mich alleine habe. Aber jetzt fühle ich mich einfach beschissen (Sorry die Wortwahl). Ich denke wieder zu lange über mein Leben nach, am liebsten würde ich mir den Fuß abnehmen lassen, ich kann Nachts nicht mehr schlafen, mir fehlt meine (beste) Freundin zum reden, ich bin einfach nur noch ein kaputtes, nervlich am Ende Frack. Am liebsten würde ich einfach nur einschlafen und nicht mehr aufwachen wollen. Ich kann nicht mehr. Könnte nur heulen, finde kein Ausweg mehr.
Ich weiß einfach nicht mehr weiter.
Da ist noch so viel was mit belasten tut, aber wenn ich jetzt weiterschreibe, aber ich schaffe es Kräfte mäßig leider nicht mehr. Die Sache soll endlich ein Ende habe, ich will wieder leben.
Immer wenn ich was geschafft habe bin ich stolz auf mich, aber das Aufbauen klappt nicht mehr so, weil ich dann immer dran denke, dass ich schon mal auf 70 Kilo Teilbelastung war, ich konnte da bald ohne Krücken laufen. Nein ich muss weiter 3-4 Monate auf den Dingern laufen
Was soll ich machen?
Mo89
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