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Eigene Schuld - fremde Schuld

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Und wo ist noch "ihre Pracht" von anno 700 oder anno 300 v. Chr.? Bis auf ein paar von Touristen bestaunten Restchen dahin und zerstört, dazwischen machen sich Neubauten breit. Es sind einfach zu viele Kriege und Veränderungen drüber weggegangen. Warum erwähnst Du nicht die Klassiker, Rom oder Jerusalem? Oder Jericho, eine der ältesten mehr oder weniger dauerbewohnten Städte der Welt. Auch die sieht heute nicht mehr so aus wie vor 9000 Jahren. So ist das mit Städten, sie sind ewig im Wandel, aber wenn sie am richtigen Ort liegen, an Handelsstraßen, am Wasser, an Orten von immerwährendem Interesse und Nutzen, dann können sie über Jahrtausende bestehen, solange wie Menschen in Städten leben wollen oder müssen.

Es geht doch bei dem Stichwort Pracht nicht um museumsreife Bauten und Statuen, auch nicht um das Aussehen, sondern vor allem um wirtschaftliche Größe und Bedeutung. Und gerne kann man viele andere Städte, wie Rom und Jerusalem, auf die Liste setzen. Ich brachte nur ein paar Beispiele... und wollte keine vollständige Liste erstellen.
 
Das habe ich nicht getan. Ich habe nur erklärt, dass Dein Maßstab und Deine Ansichten nicht für alle anderen auch gelten müssen.

Es geht nicht immer um meine Meinung. Es gibt sowas wie medizinische/psychologische Erkenntnisse, die zum Erkennen von gesund/krank hilfreich sind. Und es gibt sowas wie Irrtümer. Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass Menschen, die keine Angst fühlen, angstfrei sind oder - wenn "ich" mich nicht krank fühle, dann bin "ich" gesund.
 
Es geht nicht immer um meine Meinung. Es gibt sowas wie medizinische/psychologische Erkenntnisse, die zum Erkennen von gesund/krank hilfreich sind. Und es gibt sowas wie Irrtümer. Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass Menschen, die keine Angst fühlen, angstfrei sind oder - wenn "ich" mich nicht krank fühle, dann bin "ich" gesund.
Um das ging es aber in meiner Antwort nicht.
 
Vor dem Tod nicht, vor dem Sterben höchstens. Mit dem Atmen aufzuhören, das stelle ich mir schwer vor.
 
Vor dem Tod nicht, vor dem Sterben höchstens. Mit dem Atmen aufzuhören, das stelle ich mir schwer vor.

Interessant. Weiß gar nicht so recht, ob ich mir schon viele Gedanken um Tod und Sterben gemacht hatte. Ich denke schon, und dann hatte ich es einfach für mich abgehakt.

Wir kommen und gehen, würde ich mal ganz salopp sagen. Klar, jeder hat da so seine Sicht dazu, ob es nun ein Atheist ist oder ein Gläubiger. Aus meiner Sicht soll das jeder so handhaben, wie er denn meint. Ich bleibe bei meiner "uralten" Aussage: "Erstmal dieses Leben zu Ende leben, dann schauen wir weiter."

Bin jetzt nicht suizidgefährdet, aber hänge jetzt auch nicht extrem an diesem Leben. Ich denke, dass wir alle unsere Zeit haben, und dann sind eben unsere Nachfolger dran.

Was nun das Sterben selbst betrifft, so mag das zwar grundsätzlich auch ein langer und schmerzvoller Prozess sein, aber ich denke, dass wir da alle schon möglichst gute Wege gefunden haben, um Leid/Schmerzen möglichst gering zu halten. Beispielsweise wären da wohl Morphium oder Patientenverfügungen zu erwähnen.

Es soll ja auch durchaus so sein, dass Menschen trotz Alterseinschränkungen und/oder -beschwerden durchaus "friedlich einschlafen".

Und das mit dem "Frieden" mag so ein Knackpunkt sein, wo wir direkt die Kurve zu Angst und/oder Schuld kriegen können.

So könnte ich mir vorstellen, dass Menschen oft gar nicht so sehr Angst vor dem Tod haben, was ja relativ abstrakt ist, sondern viel mehr und zumindest latent davor, bestimmte (definierte oder undefinierte) Dinge nicht getan, nicht erreicht bzw. unterlassen zu haben.

So könnte eine zumindest latente Angst bzw. Schuld des Menschen in dem Gefühl bestehen, sein Leben nicht gut bzw. nicht gut genug zu nutzen bzw. genutzt zu haben - was natürlich einen gewaltigen Spielraum dafür offenlässt, was man in diesem Leben tun oder nicht tun sollte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich komme zurück.

Nordrheiner, was ist Schuld?

~~~

Wenn du die vorgenannte Frage beantwortest, beantworte ich dir auch gerne, wie man mit Schuld umgeht.
 
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