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Eigene Schuld - fremde Schuld

Status
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Deine Politik ist nicht die von Trump oder Putin. Auch will ich nicht sehen, wenn Du destruktiv bist. Viel lieber würde ich sehen, dass Du Dich um Erkenntnis bemühst.

Bemühst DU dich denn um Erkenntnis?

Hat dich deine Erkenntnis denn nicht nur so weit gebracht, anderen Menschen ein schlechtes Gewissen einreden zu wollen, und ihnen mittels der Bibel ein Schwert über den Kopf halten zu wollen?
 
A

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Re: Eigene Schuld - fremde Schuld
Frohe Weihnachten

Nicht nach Erkenntnis zu streben, halte ich für einen Fehler. Mir würde es nicht genügen, wenn ich lediglich sagen könnte: "Ich bin nicht auf dieser Welt, um zu versagen." Es wäre mir, als ob ich schuldhaft meine Lebenszeit vergeude, anstatt etwas Sinnvolles anzufangen, etwas, was auch anderen Menschen hilft, z.B. dass aus großen Problemen kleine werden.

Als ich diese Zeilen schrieb, mußte ich daran denken, dass wir ja Weihnachten haben. Das ist das Fest, an dem Christen Jesus feiern, der kam, um uns aus schuldhaften Verstrickungen zu befreien.

Frohe Weihnachten, Tsunami
 
Der Satz

"ich bin nicht auf dieser Welt, um zu versagen"


setzt ja ein Ziel, wenn nicht sogar ein gesamtes Wertsystem voraus. Meinst du nicht?

Nein. Er klingt lediglich ganz gut. Aber ohne Konkretisierung, was genau gemeint ist, ist dieser Satz nicht mehr als eine Parole, deren Sinn und Wert ungewiss ist.


Und wenn es dir um Erkenntnis geht, was hälst du von Selbsterkenntnis?

Selbsterkenntnis ist sehr wichtig - jedenfalls für mich. Dafür brauche ich viel. So brauche ich als Hilfsmittel z.B.
- Menschen mit Wissen und mit Empathie
- Selbsterfahrung und Auswertung
- die Fähigkeit zu lernen und Gelerntes umzusetzen
- Vorbilder (mit denen ich mich vergleichen kann)
Auch will ich auf tragende Werte aufmerksam machen, mit deren Hilfe ich einen Maßstab habe, um mich und mein Umfeld bewerten zu können.

Wenn einem Menschen vieles von dem Vorgesagten fehlt, ist Selbsterkenntnis eher nur ein großes Stückwerk und führt - je lückenhafter die Hilfsmittel sind - zu einem falschen Selbstbild.
 
Nein. Er klingt lediglich ganz gut. Aber ohne Konkretisierung, was genau gemeint ist, ist dieser Satz nicht mehr als eine Parole, deren Sinn und Wert ungewiss ist.




Selbsterkenntnis ist sehr wichtig - jedenfalls für mich. Dafür brauche ich viel. So brauche ich als Hilfsmittel z.B.
- Menschen mit Wissen und mit Empathie
- Selbsterfahrung und Auswertung
- die Fähigkeit zu lernen und Gelerntes umzusetzen
- Vorbilder (mit denen ich mich vergleichen kann)
Auch will ich auf tragende Werte aufmerksam machen, mit deren Hilfe ich einen Maßstab habe, um mich und mein Umfeld bewerten zu können.

Wenn einem Menschen vieles von dem Vorgesagten fehlt, ist Selbsterkenntnis eher nur ein großes Stückwerk und führt - je lückenhafter die Hilfsmittel sind - zu einem falschen Selbstbild.

Nun, ich bin da nicht wirklich verlegen. Habe ich mich doch vielleicht mehr seziert, als es viele andere Menschen getan haben.

Ich strebe das Höchste und Beste an.
 
Und ja, es mag ein Schuldanerkenntnis sein, wenn man feststellt, dass nicht nur die anderen schuld sind, sondern auch man selbst.

~~~

Manchmal mögen es nur kleine Dinge sein. Nämlich, dass man nicht aufsteht, sein Haupt erhebt und sagt, was zu sagen ist. Auch das kann eine Schuld sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich möchte dich etwas fragen, Nordrheiner.

Sind Verbrechen gegen den eigenen Partner schwerwiegender als Verbrechen gegen die Gesellschaft?

Hintergrund: Natürlich ist das nicht der Regelfall, aber mir ist aufgefallen, dass manche Menschen ihre Partner schlechter behandeln, als sie sich jemals einem "Menschen in freier Wildbahn" gegenüber verhalten würden.

Wie erklärst du dir das?
 
Ich möchte dich etwas fragen, Nordrheiner.

Sind Verbrechen gegen den eigenen Partner schwerwiegender als Verbrechen gegen die Gesellschaft?

Hintergrund: Natürlich ist das nicht der Regelfall, aber mir ist aufgefallen, dass manche Menschen ihre Partner schlechter behandeln, als sie sich jemals einem "Menschen in freier Wildbahn" gegenüber verhalten würden.

Wie erklärst du dir das?

Über das Warum könnte man seitenlang schreiben. Um es kurz zu machen: Das gesunde Verhalten besteht für mich darin, dass jeder seinen Partner/in schützt und fürsorglich respektvoll behandelt. Im Krieg würden Soldaten sagen: "Ich passe auf Deinen A**** auf und Du auf meinen."

Wer einen Partner hat, der genau entgegengesetzt handelt, hat seinen Feind bereits gefunden.
Ich finde so ein Verhalten insofern schwerwiegender, weil sich ein charakterloser Mensch an einem schwächeren Menschen vergreift. Und mit "sich vergreifen" ist nicht nur Gewalt gemeint.

Bei einem Menschen, der sich an der Gesellschaft verschuldet, der jedoch seine eigene Familie/Partner schützt, findet man schnell auch gute Charaktereigenschaften. Bei einem Menschen, der seine eigenen Partner/in schlecht behandelt, dauert die Suche nach guten Charaktereigenschaften viel länger und ist ggf. vergeblich.
 
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