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Eigene Schuld - fremde Schuld

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Da Du, friek, offensichtlich nur kritisieren willst - ohne eigenen positiven Beitrag zum Thema dieses Fadens zu liefern, suchst Du Dir am besten einen anderen Faden. Ich habe kein Interesse, mit Dir Fragen zu und über Gott zu diskutieren, zumal diese nicht Gegenstand dieses Fadens sind.
 
Da Du, friek, offensichtlich nur kritisieren willst - ohne eigenen positiven Beitrag zum Thema dieses Fadens zu liefern, suchst Du Dir am besten einen anderen Faden. Ich habe kein Interesse, mit Dir Fragen zu und über Gott zu diskutieren, zumal diese nicht Gegenstand dieses Fadens sind.

Das war irgendwie klar. Wenn du nicht ausweichende Vorträge halten kannst ist dir das schreiben plötzlich zu doof. Ich habe lediglich das Selbe getan wie du auf vielen Seiten dieses Threats, wo du Leuten am laufenden Band menschenfeindliche Gleichgültigkeit, Egoismus, Selbstgerechtigkeit oder auch ganz generell Schuld vorwirfst.

Und zu dem Unterstrichenen. DU bist es doch, der ständig Gott und die Bibel ins Spiel bringt. All deine Aussagen, Argumentationen und Themen basieren im Prinzip fast ausschließlich auf deinem christlichen Glauben. Du bekommst das vielleicht gar nicht mehr mit weil es so mit dir verwachsen ist. Aber da brauchst du dich dann jedenfalls wirklich nicht zu wundern und definitiv nicht zu beschweren wenn man dich im Bezug darauf kritisiert. Bei einem schwerst Gläubigen wie dir, ist es einfach nicht möglich deine Ansichten zu kritisieren ohne gleichzeitig auch deine Religion zu kritisieren, denn sie ist nun mal die Basis all deiner Ansichten.

Ob dir das nun gefällt oder nicht.
 
Das war irgendwie klar. Wenn du nicht ausweichende Vorträge halten kannst ist dir das schreiben plötzlich zu doof. Ich habe lediglich das Selbe getan wie du auf vielen Seiten dieses Threats, wo du Leuten am laufenden Band menschenfeindliche Gleichgültigkeit, Egoismus, Selbstgerechtigkeit oder auch ganz generell Schuld vorwirfst.
Du tust weder das Selbe noch das Gleiche wie ich.
Und zu dem Unterstrichenen. DU bist es doch, der ständig Gott und die Bibel ins Spiel bringt. All deine Aussagen, Argumentationen und Themen basieren im Prinzip fast ausschließlich auf deinem christlichen Glauben.
Wenn meine Aussagen auf meinem Glauben basieren, so bringe ich Gott und Bibel nicht gleichzeitig in die Disukussion ein. Darüberhinaus habe ich eine Lebenserfahrung, wie viele andere Menschen auch. Da muss ich nicht unbedingt Glaubensaussagen in ein Gespräch einbringen. Sag mal, kannst Du nicht differenzieren oder willst Du nicht differenzieren?

Du bekommst das vielleicht gar nicht mehr mit weil es so mit dir verwachsen ist. Aber da brauchst du dich dann jedenfalls wirklich nicht zu wundern und definitiv nicht zu beschweren wenn man dich im Bezug darauf kritisiert.

Und warum diese Kritik? Und dann gerade in diesem Faden? Was bezweckst Du?
Bei einem schwerst Gläubigen wie dir, ist es einfach nicht möglich deine Ansichten zu kritisieren ohne gleichzeitig auch deine Religion zu kritisieren, denn sie ist nun mal die Basis all deiner Ansichten.

Ob dir das nun gefällt oder nicht.

Du darfst mich ja gerne kritisieren. Nur wird überhaupt nicht deutlich, warum Du das tust.
Du erweckst den Eindruck, dass Du lediglich Deine negative Einstellung zu Deinen Mitmenschen und zu Religion allgemein präsentieren willst. Warum in diesem Faden? Du könntest mir auch eine PN zu mir und meiner Einstellung schreiben, wenn es Dir wirklich nur darum geht.
Du wirkst ziemlich frustriert - weil Du offensichtlich mit eigener und fremder Schuld nicht positiv umgehen kannst. Daher ist es verständlich, dass Du auf an Dich gerichtete Fragen zu diesem Hauptthema wiederholt ignorierst.
Das hat nichts mit Glauben und Religion zu tun. Das hat etwas mit Deiner familiären Herkunft zu tun, mit Deiner negativen Einstellung zum Thema Familie, mit Deinem für Dich frustrierenden Weltbild und mit Deinem Lernverhalten.
Ich gewinne den Eindruck, dass hinter Deinem negativen Diskusstionsstil eine persönliche Erfahrung steckt, die mit dem Stichwort "Schuld" (eigene?) in Dir hochkommt. Willst Du darüber mal was schreiben?

Der Zweck dieses Fadens ist verschiedene Möglichkeiten, wie Menschen mit eigener Schuld und fremder Schuld umgehen, zu betrachten. Wir lernen unterschiedliche Vorgehensweisen kennen und betrachten (mögliche) Folgen unterschiedlicher Verhaltensweisen. Dies zu tun ist kein Zeitvertreib. Es gibt viele Menschen, die sich selbst als schuldbeladen wahrnehmen - sowie viele Menschen, die unter dem schuldhaften Verhalten anderer Menschen leiden. Wie gehen wir - in so einer Situation - damit um? Welche Einstellung und welches Verhalten wäre hilfreich - und was weniger? Das Ziel heisst: Hilfreiche Möglichkeiten kennenlernen und über Erfahrungen im Umgang mit Schuld nachzudenken.
Dabei müssen wir nicht über religiöse Fragen sprechen. Und sprechen wir darüber, nur weil es sich ergibt, dann ist eine religiöse Frage eher ein Nebenschauplatz.
Du willst religiöse Fragen/Einstellung zum Hauptthema machen. Warum? Wo ist da der gute Zweck für Dich? Von welcher eigener Schuld oder von welcher Erfahrung in Deinem Leben willst Du ablenken?
Komm auf die an Dich gerichteten Fragen zurück. Schreib Deine Antworten zum Thema Umgang mit eigener und mit fremder Schuld. Und nimm positiv am Gespräch teil.

Nordrheiner
 
Schon lange beobachte ich, dass in Foren, die sich mit den Sorgen und Nöten von Menschen beschäftigen, über alles geredet und geschrieben werden darf, nur nicht über Glaube und Religion.
Bekennt ein Mensch wie Nordrheiner oder auch ich seinen Glauben, darf er oder sie sicher sein, in die Schusslinie zu geraten. Ich finde das nicht nur höchst ärgerlich, seltsam, sondern auch einem solchen Forum nicht angemessen und letztlich gegen das gerichtet, was man ja eigentlich will.
Dieses Forum hat das Wort "Hilfe" in seinem Namen stehen. Und dann gibt es Menschen, die darüber schreiben, wie ihnen ihr Glaube, ihr religiöser Background hilft, mit ihren Problemen, ihrer oft kritischen Situation besser umzugehen.
Was ist daran verwerflich?
Sagt mir ein Mensch, dass ihm die Philosophie eines Albert Camus hilft, an sich und seinem Leben nicht zu verzweifeln, dann respektiere ich das. Wenn er will, diskutiere ich mit ihm auch Schnittstellen zwischen meiner religiösen Überzeugung und dem Existentialismus eines Albert Camus.
Gelingt uns beiden das dann, können wir beide fröhlicher unserer Wege gehen und haben sogar Verständnis füreinander gefunden.
Begegnet mir ein depressiver Mensch, der mir erklärt, sein politisches Engagement, die Begegnung und die Zusammenarbeit mit seinen Parteifreunden stabilisierten ihn immer wieder, dann kritisiere ich nicht sein politisches Engagement. Für ihn hat dies etwas Sinn Schaffendes.
In therapeutischer Arbeit mühen sich Therapeuten immer wieder darum, der von Menschen erlebten Leere, Angebote aufzuzeigen, wie die Betroffenen diese Leere füllen könnten.
Dabei hüten sie sich in der Regel davor, diese Angebote zu bewerten, wenn der Patient eine Affinität zu ihnen hat.
Hier beobachte ich seit einiger Zeit geradezu das Gegenteil, wird doch kritisiert, demontiert, in Frage gestellt, was anderen Menschen im Innersten wichtig ist und heilig.
Das hat mit Hilfe nichts zu tun. Im Gegenteil.
Ich nenne das destruktiv, menschenfeindlich und zynisch.

Burbacher
 
Burbacher,

was offensichtlich ist und somit den einen oder anderen hier "anfuchst", verstehe ich, ist, dass Nordrheiner alle naselang impliziert, dass Gott die einzige und beste Lösung auf "die Schuldfrage" ist. Insofern ist es eine janusgesichtige Aussage seinerseits, dass er über Schuld sprechen wolle, aber nicht über Gott. Da stellt er sich doch selbst ein Bein.

Er hat es doch selbst schon sinngemäß wie nachfolgend geschrieben:

Nordrheiner: "Warum empfinden Menschen Schuld?"

Nordrheiner: "Weil sie nicht an Gott glauben."

---

@Nordrheiner

Aus deiner Sicht ist ein "schuldfreies", gutes, gerechtes und "vollständiges" Leben doch nur mit Gott möglich. Täusche ich mich da?

Für dich kommt es gar nicht in die Tüte, dass ein "gutes und gerechtes Leben" keines Gottes bedarf, oder?

Und weil es so ist, siehst du bei jedem nicht-gläubigen Menschen eine Schuld/Mangel/Makel, richtig?

Ohne Gott geht es nicht, richtig?
 
Zuletzt bearbeitet:
Tsunami,

Du schreibst:

"was offensichtlich ist und somit den einen oder anderen hier "anfuchst", verstehe ich, ist, dass Nordrheiner alle naselang impliziert, dass Gott die einzige und beste Lösung auf "die Schuldfrage" ist."

Und damit hat Nordrheiner Recht. Das ist in der Tat die Quintessenz der christlichen Lehre zur Schuldfrage. Die Gottesferne versetzt schon nach alttestamentlicher Sicht den Menschen in den Zustand der Schuld. Die Geschichte vom Sündenfall zeigt das in einer beeindruckenden Weise.

Der schuldhaft gewordene Mensch versteckt sich vor Gott, nachdem ihm die Versuchung zuvor die Frage gestellt hatte, die den Weg in die Schuld einleitete: "Sollte Gott gesagt haben?"

Ich bin im Übrigen davon überzeugt, dass wir Menschen mehr oder weniger alle mindestens einen Restbestand an Wahrnehmung für Gut und Böse, Recht und Unrecht haben. Diesem durchaus vorhandenen Bewusstsein für Gut und Böse wird durch Relativierung entgegengewirkt. Ich habe etwa die konservative Pädagogik der 50iger und zum Teil auch der 60iger Jahre, die mit Verboten und Verurteilungen arbeitete, als erschreckend und domestizierend erlebt.

Andererseits fand ich die Folgen der 68iger Bewegung, der nichts heilig war, als erschreckend und grausam. Ohne diese Bewegung und die alles negierende Ausrichtung, was Recht und Gesetz anging, was bis dahin geltende Werte und Überzeugungen anging, wäre die Baader-Meinhof-Bewegung nicht möglich gewesen.

Das traf ebenso - damit Du mir keine Rechtslastigkeit unterstellst- für den Nationalsozialismus zu und den Stalinismus genauso. Auffällig und symptomatisch für beide Bewegungen war die Erhebung ihrer obersten Repräsentanten Hitler und Stalin in einen gottähnlichen Status.

Die Verheißung der Versuchung "Und ihr werdet sein wie Gott" wurde auf schreckliche Weise Wirklichkeit. Das aber ist nach christlicher Überzeugung Schuld.

Wer sich über Gott erhebt, den Menschen zum Maßstab und Herr über seinesgleichen und der Dinge macht, wird schuldig in diesem Sinne und gefährdet sein eigenes Menschsein und das Menschsein seiner Mitmenschen.

Die Folgen kennen wir: Auschwitz, Nagasaki, der Terror der Roten Khmer oder aber auch in unserer Zeit das Terror-Regime von Isis.

Sollte Gott gesagt haben? Die Antwort ist einfach. Ja, er hat.
Zum Wohle des Menschen und des Lebens.

Ich bin da ganz auf Nordrheiners Seite.

Burbacher
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Aussage (bin nicht religiös daher kann ich hier Fehler machen) ich glaub von der Lex Aurea war ja sinngemäß sowas wie:
"Ihr sollt einander lieben und im Geist der Brüderlichkeit begegnen denn ich bin der HERR!!"
Ist prinzipiell eine gute Idee, niemand soll sich über jmd. anderen stellen (denn da steht schon wer).

Er hat es doch selbst schon sinngemäß wie nachfolgend geschrieben:

Nordrheiner: "Warum empfinden Menschen Schuld?"
Nordrheiner: "Weil sie nicht an Gott glauben."
Wenn die Aussagen von Tsunami als gute Zusammenfassung stimmen (ich hab mir nicht den ganzen Thread angesehen), dann ist das natürlich relativ schwer verdaulich für jeden nicht Christen.

Von mir eine Aussage eines nicht Christen:
Ein Mensch kommt rein und unschuldig zur Welt.
Er kann noch gar keine Vorstellung von Gott haben. Was ist das überhaupt?
Christliche Logik:
Aber dadurch dass, das Baby daher nicht sofort an Gott glaubt, ist er in der Logik der Christen sofort schuldig.

Sehe ich das richtig?
 
Zuletzt bearbeitet:
Laures,

Du fragst:

"Christliche Logik:
Aber dadurch dass, das Baby daher nicht sofort an Gott glaubt, ist er in der Logik der Christen sofort schuldig.

Sehe ich das richtig?"


Das unterschreibe ich nicht. Der Säugling ist unschuldig. Schuld setzt schuldhaftes Handeln voraus.
Jesus etwa spricht davon, dass die Kinder im Zustand der Unschuld sind.

Burbacher
 
Danke für die Antwort Burbacher,


ah ok.
Dann bedeutet das, dass es doch nicht zwangsläufig so ist, dass ein Mensch schuldig ist wenn er nicht an Gott glaubt. ("Schuld setzt schuldhaftes Handeln vorraus"[-Burbacher])
Denn das tut ein Baby ja (noch) nicht - also an Gott glauben. Und ein Baby würde ich schon als Mensch definieren, daher erfüllt er diese Prämisse.

Logische Schlussfolgerung wäre, dass Tsunami (auf den ich meinen Gedanken aufgebaut hatte) die Sache falsch interpretiert hatte?
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Mensch definiert "Schuld" seit Ewigkeiten über die Kirche/Göttern.
Wenn du zb Ehebruch begehst, ist es eine Sünde und du machst dich schuldig. Lt. Kirche steht man im Tod vor dem Gericht Gottes.
Ihr wisst das ja, und ich will das einfach darstellen.

Dazu braucht es Glauben. Was ist aber wenn es Gott in der Form, wie die meisten glauben, gar nicht gibt? Wohin dann mit der Schuld, wer richtet dann? Niemand? Oder jede Person über sich selbst? Steht der Mensch nicht schon zu sehr unter der "Fuchtel" der Kirche? (..mal Öl ins Feuer giesse😀)

Machen wir Menschen uns nicht selbst kaputt mit der Schuldfrage? Sind es nicht wir (selbst) die entscheiden, was richtig oder schuldhaft ist?
Schuld wächst erst im Laufe des Lebens mit den Handlungen die wir tun oder unterlassen. Richtet nicht eher die Gesellschaft über den Mensch und Gott wird nur als Werkzeug benutzt um die Leute "im Zaum zu halten"?


Liebe Grüße
SchwarzeSeele
 
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