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Eigene Schuld - fremde Schuld

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Hallo, Tsunami,
zu Deinem Beitrag 203 folgendes:

Ich gebe Dir Recht: Bosheit ist in gewisser Weise Dummheit.
Wir alle wollen Glück. Der boshafte Mensch versucht es mit Bosheit. Vielleicht kommt er damit auch (bei Menschen) durch und erreicht seine Ziele, wie z.B. Macht und materiellen Reichtum. Aber er verhält sich trotzdem dumm: Er rechnet nicht mir Gott. Der boshafte Mensch läuft sein ganzes Leben mit wachsenden Schulden = Belastungen herum. Ich glaube gerne, dass Menschen mit dieser Methode äusserlich sehr erfolgreich sein können. Ich bezweifel allerdings, dass sie glücklich sind.
LG, Nordrheiner

PS. Den Sinn Deines Beispiels "Brötchen oder Steak" habe ich nicht wirklich verstanden

Argh. Wirklich?

Und ich dachte, ich hätte es so einfach ausgedrückt, wie es überhaupt nur möglich ist.
 
Bezogen auf den boshaften Mensch, stimmt das auch. Der boshafte Mensch läuft in sein selbstgemachtes Unglück in der Hoffnung, Glück zu finden. Wie dumm ist das denn?
 
I(...) Nur besteht halt ein großer Unterschied zwischen wirklich vergebener Schuld und unvergebener Schuld, mit der ich den anderen in "seine Hölle" schicke, in dem Moment sicher nichtsahnend, dass mir das Gleiche drohen könnte.

LG, Nordrheiner

Oh, dann DROHT das?
Oder geht es um den kategorischen Imperativ nach Kant: Im "Volksmund":

"Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem anderen zu."




mfg



Landkaffee
 
Ich denke schon, dass im Zusammenhang mit Schuld "immer was" passiert.
Der kategorische Imperativ ist gar nicht so verkehrt, gilt aber sowohl vor der Schuldentstehung als Warnung, als auch nach Entstehung von Schuld. Gilt für beide, den Schuldigen und denjenigen, dem Unrecht widerfahren ist.
LG, Nordrheiner
 
Hmm.. schwierig.

Vielleicht aber auch ganz einfach. Ich bin mir nicht endgültig schlüssig, aber würde es so definieren:

Nicht-Schuld ist, sein Bestes zu tun. Schuld wiederum, es nicht zu tun.
 
Aus meiner Sicht bedarf es für „gut“ oder „böse“ einen fixen, also unveränderlichen Maßstab. Und wenn Du die Bibel ablehnst – dann hast Du ein Problem, so einen unveränderlichen, weit über menschliche Gesetze hinausgehenden und gültigen, Maßstab zu finden. Soweit richtig?

Ahja also muss ich an den unsichtbaren Wolkenonkel glauben um erkennen zu können was "wirklich" richtig und was falsch ist. War ja klar. So muss man auch nicht seinen eigenen Grips einschalten.

Andererseits – und das halte ich für das Wichtigere – empfinde ich ein solches Leben, in welchem dem Mitmenschen geholfen wird, als bereichernd für mein eigenes Leben. Es trägt zum Sinn erfüllten Leben bei.
Schön für dich aber es macht Jemanden eben nicht automatisch zu einem schlechteren Menschen nur weil er die Dinge anders handhabt als du.

Jetzt kannst Du mal Deine Schwarz-Weiss-Malerei anbringen, dann wird Dir evt. auch klarer, was ich meine: In der einen Welt lebt jeder seinen Egoismus aus. Der Stärkere hat Recht. Der Schwächere muß den Stärkeren fürchten und geht unter. In der anderen Welt packt man gemeinsam Aufgaben an. Es gibt keine Angst vor dem Stärkeren. Und gut ist, was dem Mir und dem Dir hilft, das Leben zu verschönern, zu verbessern. In welcher dieser Welten willst Du leben?

Ohh bitte es gibt doch immer einen Stärkeren, ganz besonders in deiner Welt. Stärker als Gott geht doch gar nicht. Er ist das ultimative Alphatier und du richtest dich bedingungslos nach ihm aus. Wobei Gott ja im Prinzip selber als Egoist gesehen werden kann. Er zwingt den Menschen seine Vorstellungen auf bzw. bestraft jeden, der sich ihm widersetzt. Klingt irgendwie nicht wirklich sonderlich sozial.

Und zu meiner angeblichen Schwarz-Weiss-Malerei. Du denkst doch, dass jeder Mensch, der nicht an Gott glaubt, sich automatisch schuldig macht. Mehr Schwarz-Weiss geht doch gar nicht mehr.
 
Aus meiner Sicht bedarf es für „gut“ oder „böse“ einen fixen, also unveränderlichen Maßstab. Und wenn Du die Bibel ablehnst – dann hast Du ein Problem, so einen unveränderlichen, weit über menschliche Gesetze hinausgehenden und gültigen, Maßstab zu finden. Soweit richtig?


Ahja also muss ich an den unsichtbaren Wolkenonkel glauben um erkennen zu können was "wirklich" richtig und was falsch ist. War ja klar. So muss man auch nicht seinen eigenen Grips einschalten.
Wie findest Du mit Deinem Grips den unveränderlichen Maßstab? Das hast Du noch nicht verraten.

Schön für dich aber es macht Jemanden eben nicht automatisch zu einem schlechteren Menschen nur weil er die Dinge anders handhabt als du. Anders heißt nicht automatisch schlechter. Am besten, Du teilst mit, wie Du die Dinge handhabst, so können wir darüber auch konkret reden.

Ohh bitte es gibt doch immer einen Stärkeren, ganz besonders in deiner Welt. Stärker als Gott geht doch gar nicht. Er ist das ultimative Alphatier und du richtest dich bedingungslos nach ihm aus. Wobei Gott ja im Prinzip selber als Egoist gesehen werden kann. Er zwingt den Menschen seine Vorstellungen auf bzw. bestraft jeden, der sich ihm widersetzt. Klingt irgendwie nicht wirklich sonderlich sozial.
Du vergißt, dass wir mit Gott nicht Gleiche unter Gleichen sind. Es gibt Rechte, die Dir zustehen. Es gibt Rechte, die dem Staat - aber Dir nicht zustehen. Und damit Du Dich nicht benachteiligt fühlst: Gleiches gilt für alle Einzelpersonen. Und es gibt Rechte, die keinem Menschen zustehen. Warum beschwerst Du Dich?
Es ist wie es ist.



Hallo, friek,
ich verstehe schon Deinen Unmut. Du gehörst zu den Menschen, die sich ihre Definition von "gut" und "böse", "richtig und falsch" selbst zurechtschneidern. Und das führt nach meiner Meinung zu Problemen, die wir heute weltweit haben. Die Starken bestimmen was richtig ist und was nicht. Der Egoismus triumphiert. Wenn Du zu denen gehörst, die sich ihre Definition von richtig und falsch zusammenschneidern, dann unterscheidest Du Dich in dieser Hinsicht nicht von den Starken - nur eben mit dem "kleinen" Unterschied, dass Du nicht zu den Starken gehörst und daher weniger Einfluß hast.
Wie handhabst Du Schuld und Vergebung? Wie gehst Du mit eigener - wie mit fremder Schuld um?

Das sind die Fragen, um die es hier geht. Kritisiere doch erst dann meine Handhabung, wenn Du es besser machst.
Die Grundfrage in diesem Faden ist doch nicht, ob man an Gott glaubt oder nicht. Auch Gläubige sind nicht ohne Schuld. Gläubige gehen auch nicht immer gleich mit eigener oder fremder Schuld um. Es bleibt die Frage, wie Du damit umgehst???

LG, Nordrheiner
 
Hallo, friek,

folgender Beitrag von Dir fiel mir auf:

Zitat von Beitrag frieks vom 7.3.2015 im Faden: „keine Lust zu arbeiten“
"Ich persönlich kritisiere nur Leute, Handlungen oder Ideologien die irgend welchen Leuten auf irgendeine Art schaden ob direkt oder indirekt. Dinge unreflektiert zu kritisieren und als falsch oder schlecht zu bezeichnen nur weil sie nicht in mein Weltbild passen oder ich sie einfach doof finde zeugt jedenfalls nicht von besonders viel Tiefgang."

Gott passt nicht in Dein Weltbild. Das habe ich aus Deinem vorherigen Beitrag verstanden. Also lass uns lieber darüber reden, wie Du mit eigener oder fremder Schuld umgehst.

LG, Nordrheiner
 
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