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Eigene Schuld - fremde Schuld

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Antwort 1
Burbacher vertritt die Ansicht, dass Schuld durch schuldhaftes Handeln entsteht. Das ist allgemein auch meine Meinung. Ich würde sie nur ausdehnen und unter schuldhaftes Handeln auch schuldhaftes Unterlassen einbeziehen.
Ich behaupte, dass Gott existiert und Er lt. Bibel einen Anspruch hat, dass Menschen nach Ihm fragen und Seine Gebote halten. Insofern machen sich z.B. Agnostiker schuldig.
[...]
Ist damit die Verwirrung beseitigt?
@ Nordrheiner
Die hälfte Deiner Kommentare und Aussagen an mich sind nicht besonders relevant und (absichtlich(?)) total verbogen. Nenn es wie Du willst - objektiv, subjektiv, neutral... - es geht immer um die Kunst als subjektives Individuum so nahe wie möglich an die Wahrheit rann zu kommen. Ich weis nicht, welche Ausrede Du Dir selbst mit Deiner Haarspalterei geben möchtest. Eines ist fakt: was auch immer ein Mensch glaubt ändert nichts an der Realität. Alleine aus diesem Grund, sollte man als Individuum daran interessiert sein Technicken zu entwickeln um so nahe wie möglich an die Wahrheit heran zu kommen, dabei gibt es genügend Andockstellen, echte Überschneidungen, Schnittstellen mit dem Universum – und genau das ist die Grundlage..., wenn er sich selbst schon nicht vollkommen ausklinken kann. Aber diese Erfahrung versteht nur jmd, der es selber erlebt hatt...
Aber das ist ein anderes Thema.
Mein Beitrag (#291) war ein bisschen Gehirnjogging als eine Grundlage für den folgenden Post:
Wahrscheinlich wird das auch mein letzter sein, da ich auf meine anderen Fragen (S.52 - #257) von Dir unfairer weise bis jetzt noch keine vernünftigen Antworten bekommen habe und es wohl auch immer so bleiben wird (hoffentlich nicht) und das obwohl ich einen klare Struktur für eine adäquate Form des Dialoges vorgeschlagen habe.

Nur zur Orientierung für die geistige Landkarte. Wir bewegen uns immernoch auf dem Gebiet meiner ersten Frage. Wo es um die Schuld geht. Das sag ich jetzt nur, weil Du schon erwähntest, dass ich angeblich vom Thema abweiche.
Ein Ausflug in die Objektive Betrachtungsweise der Dinge ist für Dich wichtig um zu verstehen worum es überhaupt geht.

Es geht um Gleichwertigkeit, um Gleichberechtigung. Zwischen verschiedenen Entitäten (Auch verschiedener Götter).
Nordrheiner stell Dir vor ich verlange einfach so 1000 € jeden Monat von Dir. Einfach so.
Jetzt musst Du buckeln und zu sehen wo Du diese Belastung, das Geld für mich herbekommst was Du jeden Monat an mich überweisen musst ohne, dass ich dafür etwas tun muss.
Überschreite ich da nicht eine Grenze? Ist das Fair?
Wenn ich jetzt aber eins zwei neue Vokabeln hinzu erfinde, um damit das Denken der Menschen zu manipulieren wie "Anspruch" und "Schuld". Sieht dann die Sache auf einmal anders aus?
Oder hat sich rein objektiv eigentlich garnichts verändert? Außer das was sich die Menschen nun in ihren Köpfen einbilden?

Wenn ich jetzt einen "Anspruch" an Dich habe 1000 € zu verlangen und Du mir das Geld nicht monatlich gibst, dann machst DU DICH "SCHULDIG" ! DU bist der TÄTER!
Auf einmal wird Täter- und OpferRolle vertauscht. Es Spielt keine Rolle was ich jetzt von Dir verlange, ob es jetzt 1000 € sind, oder ein Auto, oder ob ich will, dass Du an mich glaubst...
Der Inhalt der Forderung ist egal, es geht um die Forderung an sich!
Das Prinzip ist, dass ich als eigenständige Entität etwas aus Deiner Entität, also von Dir, aus Deiner Existenz verlange, einfach so, die ganze Zeit, durch meinen "Anspruch".

Allah hat diesen "Anspruch" auch, dass man an ihn glaubt. Gott hat diesen "Anspruch". Was ist wenn Zeus und Konsorten, Odin & Loki und Konsorten den "Anspruch" auch haben?
Was ist mit all den anderen außerirdischen Rassen irgendwo in der gewalltigen Weite des Weltalls und deren Götter mit Namen die ich nicht mal aussprechen kann. Was ist mit deren "Anspruch"? Und machen wir uns nicht alle "Schuldig"? Die ganze Zeit?
Wie soll das gehen? Da brauch ich ja erstmal ne Liste aller Götter die es so gibt, dass ich auch ja keinen vergesse, sonst mach ich mich ja "schuldig"!
Da habe ich so viel Schuld auf mir geladen..., selbst wenn ich mir mein Leben lang Mühe gebe, am Ende meines Lebens stell ich fest: "Verdammt, da gabs ja noch 2 Götter, die hab ich die ganze Zeit vergessen." - alles umsonst... .
Und wenn Du mir jetzt sagst, es gäbe nur den einen Gott, Deinen Gott, dann blendest Du wieder die Realität aus. Denn exakt das selbe, sagen die Jungs die an Allah glauben auch. Willst Du das etwa ignorieren? Und wer weis, wens da noch so gibt...
Wo ist da der Unterschied zwischen Dir und den anderen? (A = B – immer drann denken. Es bringt auch nichts wenn Du subjektiv die anderen Buchstaben (Religionen, Götter) ausblendest.)
Versteckter Text, Trigger-Gefahr:

Wahrscheinlich ist Dir die Subjektivität deshalb so wichtig, da sonst Dein ganzes Gerüst zusammen bricht. Bedenke aber eines, es ist nur Dein persöhliches Gerüst, an der Realität an sich hat sich überhaupt nichts verändert.


Das Wort "Anspruch" und "Schuld" sind die 2 Enden ein und der selben Verwerfung.
Und diese heist: Der "Anspruchhaber" saugt die ganze Zeit etwas aus dem "Schuldigen" heraus.
Und durch diese ThinkTank Begriffe bilden sich die Opfer ein, dass es auch noch ihre Pflicht sei von selber ihr Blut und Lebenskraft zum Vampir bringen zu müssen – da sie ja sonst
"SCHULDIG" sind!
Nochmal: Täter- und OpferRolle werden hier verschleiernder Weise vertauscht.

Wenn ich über andere Herrschen will, dann werde ich ihnen als erstes Gedankenkomplexe in ihr Denken einpflanzen und solange sie diese nicht durchschauen, sorgen die Kriechenden von selber die ganze Zeit dafür, dass ich ihr Herrscher bleibe! (Willkommen in der Matrix.)
(Aus diesem Grund können andere Leute, welche nicht mit diesem GedankenVirus: "Schuld" infiziert wurden sind, auch nicht all zu viel damit anfangen...)

Ja, je mehr ein Mensch sich selbst entdeckt um so mehr ist er auch zunehmend in der Lage Einfluss auf seinen Willen zu nehmen - der Grad der Freiheit steigt.
Es geht um Fairness, orientiere dich daran... .
Jede intelligente Entität in diesem Universum, kann auf die selben Ideen, die selbe Vorstellungen kommen – aus sich selbst heraus. Aus dem göttlichen Funken des Lebens welcher er selbst durch seine pure Existenz an sich bereits schon ist. Weil er ein Teil des ein und des Selben Universums ist. Und in einem logischen Gedankenkonstrukt, kann er alles andere auf dieses Fundament aufbauen.
Eine Universelle Orientierung und Sprache welchen allen Lebewesen im Universum aus sich selbst heraus potentiell zugänglich ist. Weil wir leben. Weil wir das Leben sind. Weil wir die Energie des Universums sind.

"Weisheit wäre keine Weisheit, wenn sie nicht allen Lebewesen im Universum potientiell zugänglich wäre."

Heutzutage im 21. Jhr. Im verzinsten Schuldgeldsystem System, dem Fiat Money gilt folgende Tatsache: Geld ist Schuld!
Es ist diesmal nur wesentlich rafinierter verpackt. Da die praktische und wirtschaftliche Funktionsweise des Geldes einfach so aufgebaut ist. Und dementsprechend nach den praktischen sich daraus ergebenden Gesetzen funktioniert, ohne dass die Menschen darüber aufgeklärt sein müssen, dass es genau so funktioniert. Vielleicht der größte Trick der Menschheitsgeschichte.

Dementsprechend ist es Zeit für ein zweites Zeitalter der Aufklärung...
 
Zuletzt bearbeitet:
Zur Erinnerung:
[...]
Ich würde folgendes vorschlagen:
Um zu vermeiden, dass irgendwie "abgelenkt" wird, möchte ich darauf hinweisen, dass man in jedem einzelnen Post sowohl seine Fragen an die jeweils andere Seite stellen kann und gleichzeitig Anworten kann. Zur Übersicht kann man das auch unterteilen in zuerst den >FrageBereich< und dann den >Anwort Bereich<.

<===Frage Berreich: ===>

-1- Meine Verwirrung bezüglich der gegebenen Schuldigkeit des Menschen die davon abhängt ob er an Gott Glaubt oder nicht ist nach wie vor vorhanden. (Beitrag 235)
Die Antwort von Nordrheiner an Tsunami im (Beitrag 243) in welcher geschrieben steht, dass man diese 2 Aussagen so nicht gegenüberstellen darf verwirt mich noch mehr.
Sind diese 2 Aussagen (Sinngemäß) nun von dir Nordrheiner?
Der (Beitrag 232) von Burbacher welcher sich auf den (231er) von Tsunami bezieht, bestätigt die Einschätzung von Tsunami doch.
Danach rudert Burbacher wieder zurück mit folgendem Zitat:
"Schuld setzt schuldhaftes Handeln vorraus"[-Burbacher]

-2- Es gibt mehrere Religionen auf der Welt. Und da gibt es einen Mann der hat ein Kind vergewaltigt und anschließend getötet, dadurch trägt er Schuld. Der Christ sagt, dass Gott über ihn richten wird. Der Buddist sagt, dass er sich sehr viel negatives Karma aufgeladen hat und er im nächsten Leben als Frosch zur Welt kommt. Der Islamist sagt, ja was sagt der eigentlich? Dass er dann trotzdem 46 Jungfrauen im Himmel bekommt? Wie auch immer.
Wer von denen hat Recht? Und warum hat derjenige der Recht hat, mehr Recht als die anderen?

-3- Kann wer im Namen der gesammten christlichen Identität sprechen (oder zum Großteil) um mir auf gleicher Augenhöhe zu begegnen? Denn wenn nicht, dann rede ich nur mit einem subjektiven Individuum, was zwangsläufig bedeutet, dass es nicht wirklich etwas aussagt, da es bei dem nächsten "christen" schon wieder ganz anders sein könnte, heist: ich weis dann garnicht mit wem(was) ich rede.
Tipp: Man kann differenzieren zwischen der rein persöhnliche Sichtweise und der übergeordneten Identität (also Label wie: Christentum, Judentum, Buddismus) und es entsprechend kennzeichnen.
Man (Christ) muss sich also die Frage stellen, würde diese Aussage von mir jeder andere Christ auch so beantworten? Ja, Nein, oder in Teilen zu gefühlt 80%?
Es geht darum: Ich muss es einschätzen können um in meiner geistigen Landkarte die Antworten an den richtigen Stellen einordnen zu können.


<===Antwort Berreich: ===>
[...]

Habe ich alle Glaubensbegriffe gefunden oder gibt es noch mehr?[-Laures]
Wie oben erwähnt, gehört zu meinem Glauben nicht nur das Wissen, mein Wissen, sondern auch das Vertrauen in das, was ich nicht von Anfang an beurteilen kann. Du könntest es mit Deinem Beispiel von Einstein vergleichen (in dem Faden Schuld). Es kommt zu einer Erkenntnis, die zu weiteren vertrauensvollen Schritten (wie z.B. das Forschen) führt. Das Ergebnis rechtfertigt dann, in der Rückschau, dass die vertrauensvollen Schritte richtig waren.
Lediglich war die Erkenntnis bei Einstein ein reines Ergebnis seines Denkens. Und bei mir ist - im Bezug zu Glauben - Erkenntnis etwas,
was geschenkt und nicht erarbeitet wird.
Während Tsunami merkbar frei formuliert, habe ich bei Dir den Eindruck, dass Du längere Texte irgendwo abschreibst. Kann das sein?
Nein, denn im gegensatz zum Christen wird mir das Wissen nicht "geschenkt" durch eine Bibel oder dergleichen. Ich muss mir alles selber erarbeiten. [-Vgl. gedankliche Erkenntniswerkzeuge]
Ich kann nicht einfach aus der Bibel abschreiben... . Schließe nicht von Dir selbst auf andere und
werd hier nicht unverschämt... .
Schon seit ich ein kleines Kind bin, forsche ich, denn ich bin neugierig. Und wenn ich alle Std. zusammen zählen würde die ich schon mit Nachdenken und Grübeln verbracht habe, mit Bücher lesen, mit Dokus anschauen, mit Experiemente machen... ich glaub ernsthaft da kommt über ein ganzes Jahr zustande, oder auch 2.
Eine Anstrengung die ein Christ wohl nie machen muss...
Entwicklung... kommt von selber etwas tun! Ansonsten werdet ihr euch nie weiter entwickeln... .


Kleines Agnostiker FAQ Teil II:

Mann: Glaubst du an Gott?

Agnostiker: Ich kann mit "Glauben" nicht viel anfangen. Denn das was ich glaube ist vollkommen irrelevant. Es würde nichts an der Realität ändern, so wie sie wirklich ist. Ich kann nur anfangen zu versuchen Dinge zu wissen. In dem ich sie herausfinde.
@ Nordrheiner. Und dieses schon seit jahren gesammelte Wissen - welches eben nicht selbst erfunden ist und nicht von mir stammt oder von jmd anderen unreflektiert übernommen - stelle ich Dir lediglich vor, das ist alles.

Edit 1:
Ich behaupte: Neugieriger Agnostiker, sind die wahren Forscher unter den Gesinnungen....
->Sei offen für alles, glaube an nichts.

Und ja, der ist auch von mir ;-) ... ist ja nicht besonders schwer....
Einfach mal eigenständig denken und sich nichts "schenken" lassen, das ist alles ;-)

Edit 2:
Da fällt mir in diesem Zusammenhang mit der "Schuld" & "Anspruch"-Thematik gleich noch der Nächste ein:
->Sei vorsichtig mit Dingen die man an Dich heranträgt die "umsonst" sind.
Denn vielleicht kosten sie Dich Deine Seele!

Edit 3:
-> FaceBook ist (nicht) umsonst...

Edit 4:
Das habe ich bestimmt alles nur irgendwo abgeschrieben...

Edit 5:
Merkwürdig, dass die meisten meiner Texte genau auf Dich zugeschnitten sind, aber das ist bestimmt alles nur Zufall ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Hinsichtlich der Frage "wie gehe ich mit Schuld um?" mache ich es - wenn ich was falsch gemacht habe - wie Du. Und wenn ein anderer Mensch etwas falsch machte, mache ich es heute differenzierter. Ich überlege, wie ich aus einer negativen Situation (Verhaltensweise) eine positive machen kann. Da ich den Anderen nicht ändern kann, besteht mein "positiv machen" i.d.R. aus folgenden Schritten: zunächst versuche ich durch Fragen herauszufinden, warum machte der Mensch was er machte? Und dann überlege ich, was ihn motivieren könnte, sein Verhalten zu ändern.
Das geht nur, wenn ich genügend Zeit zur Überlegung und für ein Gespräch habe. Ganz zum Schluß der bisherigen Überlegungen überlege ich, welche Hilfestellung ich geben könnte. Und manchmal sehe ich auch eine Hilfestellung darin, dem anderen den Kopf zu waschen.

Das oben Geschriebene ist mein Idealverhalten. Oft kann ich das "automatisch". Aber nicht immer. Je emotionaler eine Situation ist, um so mehr versuche ich, Ruhe reinzubringen. Gelingt es mir nicht, bin ich selbst emotional sehr aufgewühlt, ist mein Lösungsverhalten eher für die Tonne.

Meine Motivation ist "optimales Lösungsverhalten". Das Nachdenken darüber prägt mich schon seit dem ca. 10. Lebensjahr und hat mich auch zu meinem Beruf geführt. In der Schuldfrage gibt es sehr oft kein optimales Lösungsverhalten, welches auf jede Situation zutrifft. Ich muß die Details klären und kann dann erst kann ich mir eine Meinung und über ein passendes Lösungsverhalten bilden. Wie ein Arzt, der erst untersucht, dann eine Diagnose erstellt und dann erst ein Medikament verschreibt.

Aufgrund meiner Erfahrungen habe ich schon etliche verschiedene Lösungen für unterschiedlichste Situationen erarbeitet und praktisch erlebt. Die Essenz aus diesen Erfahrungen möchte ich gerne teilen. Man könnte sagen: Hilfe zur Selbsthilfe. Ich verbinde Lösungsverhalten mit sozialer Mitverantwortung. Ich bin glücklich - wenn Du glücklich bist (weil Dein Problem gelöst wird). Das ist meine Motivation.
Es gibt Fragen und Probleme, bei denen ich kein Lösungsangebot habe. Was ich jedoch in solchen Fällen habe, ist meine Einstellung: Wenn ich keine Lösung kenne - dann suche ich sie.
Und das könnte man als meine Botschaft bezeichnen.

Darüberhinaus finde ich es spannend, wenn jemand eine andere Lösung kennt. Ich meine nicht "eine andere Antwort auf eine Frage", sondern wirklich "andere Lösung". Und eine Lösung ist für mich dann gegeben, wenn die Hoffnung auf Glück zunimmt oder sich das Glück (Problemlösung wird erreicht) sogar praktisch einstellt. Daraus, dass ein anderer Mensch eine mir bisher nicht bekannte Lösung zu einem speziellen Fall mitteilt, bereichere ich meinen Schatz an Lösungsmöglichkeiten. Ein ständig auf Lösungen bedachter Mensch ist jemand, der in Deinem Wohnzimmer die Uhr klaut - um Deinem Nachbarn zu erzählen, wie spät es gerade ist. *g Abschreiben erlaubt.

LG, Nordrheiner

Ja und Nein.

Nicht für alle Probleme gibt es Lösungen - nicht heute, hier und jetzt. Wie Burbacher schon schrieb, mag es sein, dass du deine Kutsche zu schwer belädst. Und niemandem ist damit geholfen, wenn deine Kutsche zusammenbricht. Und gleichfalls hilft nicht jedem ein "Gottespflaster". Es gibt eine Menge Menschen, denen geholfen werden muss, und es gibt eine Menge Menschen, die helfen - auch wenn sie nicht an einen oder deinen christlichen Gott glauben. Du magst glauben, dass es sie zu schlechteren, unvollständigen oder schuldigen Menschen macht. Ich glaube das nicht.

---

Du wirst (wahrscheinlich) immer sagen, denken und glauben, dass ein liebenswert und gerecht handelnder Mensch "nicht gut genug" (vor Gott) ist. Und das sehe ich persönlich als nicht akzeptablen Affront gegenüber meinen Mitmenschen, der Welt und dem Kosmos.

---

Und wenn ich ganz ehrlich bin, dann sehe ich das nicht als Gottes Schuld, sondern als deine höchstpersönliche.

---

Wie ich dir schon sagte: Ich hatte "Gotteserfahrungen", kenne "groß" und "klein". Und ich werde einen Dreck tun, mir Kirchenbauer und Bibelrezitierer als göttlichen Maßstab zu nehmen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin jeder echte Agnostiker auf diesen Planeten, das ist / ich bin Universell! Ich kann im Namen aller sprechen! Übernimm Dich da bloß nicht.
Es kann nur eine Wahrheit geben!

-2- Es gibt mehrere Religionen auf der Welt. Und da gibt es einen Mann der hat ein Kind vergewaltigt und anschließend getötet, dadurch trägt er Schuld. Der Christ sagt, dass Gott über ihn richten wird. Der Buddist sagt, dass er sich sehr viel negatives Karma aufgeladen hat und er im nächsten Leben als Frosch zur Welt kommt. Der Islamist sagt, ja was sagt der eigentlich? Dass er dann trotzdem 46 Jungfrauen im Himmel bekommt? Wie auch immer.
Wer von denen hat Recht? Und warum hat derjenige der Recht hat, mehr Recht als die anderen?

Wer Recht haben will, wird in vielen Fällen danach suchen müssen. In diesem Leben werden wir nicht Antworten auf alle Fragen finden.

-3- Kann wer im Namen der gesammten christlichen Identität sprechen (oder zum Großteil) um mir auf gleicher Augenhöhe zu begegnen? Wer sollte es nötig haben, Deinem Niveau entsprechen zu müssen? Ich denke, diese Frage ist auch nicht an mich gerichtet.

Denn wenn nicht, dann rede ich nur mit einem subjektiven Individuum, was zwangsläufig bedeutet, dass es nicht wirklich etwas aussagt, da es bei dem nächsten "christen" schon wieder ganz anders sein könnte, heist: ich weis dann garnicht mit wem(was) ich rede.
Tipp: Man kann differenzieren zwischen der rein persöhnliche Sichtweise und der übergeordneten Identität (also Label wie: Christentum, Judentum, Buddismus) und es entsprechend kennzeichnen.
Man (Christ) muss sich also die Frage stellen, würde diese Aussage von mir jeder andere Christ auch so beantworten? Ja, Nein, oder in Teilen zu gefühlt 80%? Niemand muß sich die Fragen so stellen, wie Du es Dir wünschst. Oder?
Es geht darum: Ich muss es einschätzen können um in meiner geistigen Landkarte die Antworten an den richtigen Stellen einordnen zu können.

Wie geht Ihr mit Schuld bei Euch selbst um?

Ich denke und handele im wesentlichen nach dem Kathegorischen Imperativ. Ich halte diese Grenzen ein. Ich werde nicht wirklich schuldig. Das kann ich einfach nicht. Es würde meine ganze Identität in Frage stellen. Schuldig für mich zu sein, kann ich mir so wenig vorstellen wie, dass am nächsten Tag nicht die Sonne aufgeht. Es funktioniert einfach nicht. Was Du Dir vorstellen kannst oder nicht, ist das Eine. Die Realität das Andere.

Wenn jedoch jmd diese Grenzen in Bezug auf mich nicht einhält, verwirkt er gleichzeitig jedes Recht darauf sich auf den Kathegorischen Imperativ beziehen zu können. Bei nahezu allem was ich dann gegenüber dieser Person tue, entsteht dann bei mir keine Schuld.
Es gilt natürlich das Prinzip der Verhältnismäßigkeit. Wenn mir jmd etwas tut was keine Absicht war, dann macht er sich nicht schuldig (ich muss ihm das nur glauben). Das habe ich auch schon versucht der Politesse deutlich zu machen, die mir ein Ticket verpasste wegen falschem Parken. Es hat nichts genutzt.

In meiner Kindheit....musste ich in meiner Familie relativ viel Leid ertragen.
Und bereits als kleines Kind fing ich mir an Gedanken zu machen wie die Dinge eigentlich sein sollten, wie die Menschen, wie eine Familie eigentlich sein sollte.
Wie Menschen in Wirklichkeit mit einander umgehen sollten.
Ich bin sehr sensibilisiert, gar extrem sensibilisiert darauf die Grenzen wahrzunehmen, ab wann ich die Grenze zu einem anderen Menschen überschreite und wo nicht.
Ich darf zB. immer sagen was ich denke, ich darf aber niemals anderen vorschreiben was er zu denken hat.
Dann mach auch niemandem Vorschriften, wie er Dir zu antworten hat - siehe oben. Das Wort "muss" kommt öfter bei Dir vor.

Ich kann ihn aber meine Gedanken anbieten durch welche er selbst die Möglichkeit hat zu entscheiden ob er etwas davon annimmt oder nicht, ganz oder in Teilen oder Abwandlungen davon.
Das trifft auf alle Berreiche zu in dem die Verantwortung einer Person ausschließlich auf sich selbst gerichtet ist. Sobald eine Person in Bezug auf irgend ein Thema in irgend einer Art & Weise auch noch eine Verantwortung für andere hat, dann herrschen dort andere Regeln. Aber das würde jetzt zu weit führen.

Wie geht Ihr mit Schuld um, die ihr bei dem Anderen seht?

Ich betrachte die Person. Wenn diese Person im Gegenwärtigen Zustand das Schuldige Monster ist, dann ist er das schuldige Monster.
Wenn die Identität der Person sich jedoch weiter entwickelt und diese Person zu einem anderen Menschen geworden ist, dann ist derjenige für mich per Definition zu einem anderen Menschen geworden und ihn trifft diese Schuld dann nicht mehr, es würde den falschen Menschen treffen, dann kann ich ihn auch verzeihen, dann ist er nicht mehr Schuldig, denn er ist nun ein anderer Mensch.
Das wäre wie wenn ich den falschen verurteilen würde. Das Aussehen spielt keine Rolle, nur sein Geist in ihm spielt eine Rolle.
Wenn die Person in seiner Identität jedoch die selbe oder ähnliches bleibt, dann bleibt er das selbe gefährliche Monster.
Wenn ein Mann mit einer Waffe, die ganze Zeit Leute umbringt, dann muss er unbedingt gestoppt werden. Er kann auch notfalls selbst erschossen werden, das ist vollkommen Ok! Denn dieser Mann ist in dem Augenblick und in dem Stadium in dem er sich befindet, ein Monster.
Solange diese Identität erhalten bleibt, wird dieser Mann weiterhin gefährlich sein. Und genau das ist nämlich das Problem. Es ist die gegenwärtige Identität, die diesen Mann schuldig macht. Die kann er auch noch haben nach der Tat, sollte er sich nicht ändern. Und je nachdem – das würde jetzt aber zu komplex werden das zu erklären – auch sogar vor der Tat.
Wenn dieser Mann jedoch ehrlich bereut was er getan hat und dann auch, wirklich anfängt ein komplett anderer Mensch zu werden, dann ist er das auch hinterher und dann kann man ihn auch verzeihen. Selbstverständlich, muss er darin überzeugen (was sehr schwer sein kann).
(Eine solche Veränderung ist ein Prozess, einer an dem der Mann arbeiten muss, da wird kein Schalter umgelegt von einem Augenblick zum anderen. Und diesen Prozess, also ein Vorgang, den kann man auch beobachtend verfolgen und sehen.)
Wenn jmd gerade dabei ist, mich die ganze Zeit zu verletzen, dann entsteht Leid und Zerstörung.
Es ist der absolut natürliche Reflex des Lebens, gegenüber dieser Bedrohung mit negativen Gefühlen zu reagieren. Solange er mit einem Messer in mich hinein sticht, kann ich ihn nicht verzeihen, denn er ist der Mann, der mir die ganze Zeit das antut. Jemand der an dieser Stelle verzeihen würde, ist für mich irre.
Aber wenn ich wahrhaftig weis, dass dieser Mann zu einem anderen Menschen geworden ist, dann ist er zu einen anderen Menschen geworden. Dann kann ich ihn verzeihen, denn das alte Monster ist fort, das ist jetzt ein anderer Mensch... und diesen anderen Menschen trifft keine Schuld mehr.
Das ist das Grundprinzip.
Leider weis ich, aus Erfahrung und durch meine Menschenkenntnis, dass nur sehr wenige Menschen in der Lage sind sich zu verändern und ihre komplette Denkwelt um zu gestallten.
Und dass ich anscheinend irgendwie anders funktioniere als die meisten.
Aus diesem Grund bin ich dementsprechend misstrauisch....
Ich habe das lange genug beobachtet und studiert.
Ich kenne nur sehr wenige Menschen die das können. Aber umso beindruckter bin ich dann bei solchen Menschen, weil ich weis, dass das sehr rar ist.
Es ist sogar sehr wichtig ausgesprochen misstrauisch zu sein.

Wie geht Ihr mit eigenen Schuldgefühlen um, wenn z.B. der Therapeut die Schuld zumindest graduell nicht nachvollzieht?

Ich habe noch nie in meinem Leben Schuldfühle gehapt. Es ist für mich auch absolut unmöglich etwas tun zu können um Schuldgefühle zu bekommen, das ist wie ein Naturgesetz in mir.

Das Fehlen jeglicher Schuldgefühle kann auch mit der einseitigen Sicht oder dem dicken Fell zu tun haben.
Denn dazu müsste ich einen unschuldigen Menschen etwas antun. Das ist mir absolut unmöglich.
Nicht mit Absicht.

Wie geht Ihr mit fremden Schuldgefühlen um, bei denen ihr die Schuldgefühle nicht nachvollziehen könnt zumindest nicht in der Intensität, wie der Schuldfühlende seine Schuldgefühle wahrnimmt?

Es verwirrt mich, ich kann damit nichts anfangen. Das einzige was mir übrig bleibt ist, ihm das zu erklären wie ich das sehe. Daraufhin fängt er es vielleicht an zu relativieren. Mehr steht nicht in meiner Macht.

Es kann nur eine Wahrheit geben.

Dem letzten Satz kann ich sogar zustimmen.
 
Ist ja mal wieder sehr aussagekräftiges Zeug was Du laberst....
Ich zweifel daran ob Du die Intension meiner Ausführungen überhaupt richtig verstanden hast...

"Das Fehlen jeglicher Schuldgefühle kann auch mit der einseitigen Sicht oder dem dicken Fell zu tun haben."[-Nordhreiner]

Dass gerade ein belehrender Satz mit "einseitiger Sicht" von Dir an mich kommen muss, ist echt der Burner xD
Aber ja, rede jeden Menschen die Schuld ein... wir sind alle Schuldig!

Sorry, aber das fängt an Niveau los zu werden...

Ich kann langsam die Anschuldigungen anderer User hier nachvollziehen und das obwohl ich Neutral und unvoreingenommen an diesen Thread rann gegangen bin...
Es gibt ein Indianisches Sprichwort, das geht ähnlich so:
"Oh großer Manitu, lass mich nie über jemanden Urteilen, ehe ich nicht mindestens 1 Km in dessen Mokassins gegangen bin."
[-Quelle:#237]

Denn in der Logik der Schuld so wie Du sie darstellst, bleibt garnichts anderes übrig als zu Deinem Glauben zu konvertieren um Schuldfrei zu sein. Was ist das sonst außer Missionierung? - Heimlich durch die Hintertür, indirekt, da Du es direkt ja bestreitest... .

Aber wahrscheinlich war es wohl meine Schuld nicht wahr?^^
Genauso wie bei den anderen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo, Laures,
zu Deinem Beitrag 317 antworte ich Dir nachstehend in Blau.

Nordrheiner
Die hälfte Deiner Kommentare und Aussagen an mich sind nicht besonders relevant und (absichtlich(?)) total verbogen.
Wenn Du meine Aussagen nicht verstehst, frag einfach nach. Wenn Du sie jedoch nicht akzeptierst, solltest Du den Grund nicht bei mir suchen. Wenn sie für Dich nicht relevant sind – willst Du damit andeuten, dass ich Dir nicht mehr antworten soll??

Mein Beitrag (#291) war ein bisschen Gehirnjogging als eine Grundlage für den folgenden Post:
Also wenn ich mich nicht irre, waren einige Fehler enthalten, wie ich Dir bereits aufzeigte.

Wahrscheinlich wird das auch mein letzter sein, da ich auf meine anderen Fragen (S.52 - #257) von Dir unfairer weise bis jetzt noch keine vernünftigen Antworten bekommen habe und es wohl auch immer so bleiben wird (hoffentlich nicht) und das obwohl ich einen klare Struktur für eine adäquate Form des Dialoges vorgeschlagen habe.

Warum hältst Du Dich nicht selbst an Deine Struktur Fragen und Antwortbereich? Auch schlug ich Dir vor, Unterpunkte zu bilden. So wird vermieden, dass Fragen übersehen werden.


Nur zur Orientierung für die geistige Landkarte. Wir bewegen uns immernoch auf dem Gebiet meiner ersten Frage. Wo es um die Schuld geht. Das sag ich jetzt nur, weil Du schon erwähntest, dass ich angeblich vom Thema abweiche.
Ein Ausflug in die Objektive Betrachtungsweise der Dinge ist für Dich wichtig um zu verstehen worum es überhaupt geht.
Sei mir nicht böse, aber was für mich wichtig ist, kann ich noch selbst bestimmen.


Es geht um Gleichwertigkeit, um Gleichberechtigung. Zwischen verschiedenen Entitäten (Auch verschiedener Götter).
Nordrheiner stell Dir vor ich verlange einfach so 1000 € jeden Monat von Dir. Einfach so.
Jetzt musst Du buckeln und zu sehen wo Du diese Belastung, das Geld für mich herbekommst was Du jeden Monat an mich überweisen musst ohne, dass ich dafür etwas tun muss. Da irrst Du. Wenn Du einfach so etwas von mir verlangst, sage ich schon NEIN, wenn ich es für richtig halte.
Überschreite ich da nicht eine Grenze? Ist das Fair?
Ob fair oder nicht - es funktioniert so nicht, jedenfalls nicht bei mir.
Wenn ich jetzt aber eins zwei neue Vokabeln hinzu erfinde, um damit das Denken der Menschen zu manipulieren wie "Anspruch" und "Schuld". Sieht dann die Sache auf einmal anders aus?
Oder hat sich rein objektiv eigentlich garnichts verändert? Außer das was sich die Menschen nun in ihren Köpfen einbilden?
Wozu solch ein fehlerhaftes Beispiel?? Beispiel wofür? Wenn Du so nicht-funktionierende Beispiele bringst, vermute ich, dass Du irgendwas nicht verstanden hast. Woran liegt es??


Allah hat diesen "Anspruch" auch, dass man an ihn glaubt. Gott hat diesen "Anspruch". Was ist wenn Zeus und Konsorten, Odin & Loki und Konsorten den "Anspruch" auch haben? Muss ich das wissen?

Was ist mit all den anderen außerirdischen Rassen irgendwo in der gewalltigen Weite des Weltalls und deren Götter mit Namen die ich nicht mal aussprechen kann. Was ist mit deren "Anspruch"? Und machen wir uns nicht alle "Schuldig"? Die ganze Zeit?
Wie soll das gehen? Da brauch ich ja erstmal ne Liste aller Götter die es so gibt, dass ich auch ja keinen vergesse, sonst mach ich mich ja "schuldig"!
Da habe ich so viel Schuld auf mir geladen..., selbst wenn ich mir mein Leben lang Mühe gebe, am Ende meines Lebens stell ich fest: "Verdammt, da gabs ja noch 2 Götter, die hab ich die ganze Zeit vergessen." - alles umsonst... .
Tja, wenn Du jeder Religion gerecht werden willst, dann hast Du ein Problem.

Und wenn Du mir jetzt sagst, es gäbe nur den einen Gott, Deinen Gott, dann blendest Du wieder die Realität aus. Denn exakt das selbe, sagen die Jungs die an Allah glauben auch. Willst Du das etwa ignorieren? Und wer weis, wens da noch so gibt...
Was ist denn die Realität?

Wo ist da der Unterschied zwischen Dir und den anderen? (A = B – immer drann denken. Es bringt auch nichts wenn Du subjektiv die anderen Buchstaben (Religionen, Götter) ausblendest.) Mein Tipp: Lies z.B. die Bibel, den Koran und vergleiche. Dann werden Dir etliche Unterschiede klar werden.


Das Wort "Anspruch" und "Schuld" sind die 2 Enden ein und der selben Verwerfung.
Und diese heist: Der "Anspruchhaber" saugt die ganze Zeit etwas aus dem "Schuldigen" heraus.
Und durch diese ThinkTank Begriffe bilden sich die Opfer ein, dass es auch noch ihre Pflicht sei von selber ihr Blut und Lebenskraft zum Vampir bringen zu müssen – da sie ja sonst
"SCHULDIG" sind!
Nochmal: Täter- und OpferRolle werden hier verschleiernder Weise vertauscht.
Ich habe zwar keine Ahnung, warum Du dieses Vampirbeispiel bringst, aber es ist eine schöne Abwechslung.

Wenn ich über andere Herrschen will, dann werde ich ihnen als erstes Gedankenkomplexe in ihr Denken einpflanzen und solange sie diese nicht durchschauen, sorgen die Kriechenden von selber die ganze Zeit dafür, dass ich ihr Herrscher bleibe! (Willkommen in der Matrix.) Und Du meinst, das könnte Dir gelingen, falls Du über andere Menschen herrschen willst??
(Aus diesem Grund können andere Leute, welche nicht mit diesem GedankenVirus: "Schuld" infiziert wurden sind, auch nicht all zu viel damit anfangen...)
Also eines muß man Dir lassen: Du gibst Dir sehr viel Mühe. Ich lernte mal: Je schwieriger eine Antwort zu verstehen ist – je größer die Fehlerquelle.

Es geht um Fairness, orientiere dich daran... . Um Deinen Begriff für Fairness? Fairness in Bezug auf was? Und höre endlich auf mit dem untauglichen Versuch, mir Anweisungen geben zu müssen. Hast Du einen Befehls- oder Anweisungszwang?


Jede intelligente Entität in diesem Universum, kann auf die selben Ideen, die selbe Vorstellungen kommen – aus sich selbst heraus. Aus dem göttlichen Funken des Lebens welcher er selbst durch seine pure Existenz an sich bereits schon ist. Weil er ein Teil des ein und des Selben Universums ist. Und in einem logischen Gedankenkonstrukt, kann er alles andere auf dieses Fundament aufbauen.
Eine Universelle Orientierung und Sprache welchen allen Lebewesen im Universum aus sich selbst heraus potentiell zugänglich ist. Weil wir leben. Weil wir das Leben sind. Weil wir die Energie des Universums sind.
Deine philophische Ausführung ist hoffentlich nicht so gemeint, dass jeder dem zustimmen muß, oder?

"Weisheit wäre keine Weisheit, wenn sie nicht allen Lebewesen im Universum potientiell zugänglich wäre." Wieso das denn??

Heutzutage im 21. Jhr. Im verzinsten Schuldgeldsystem System, dem Fiat Money gilt folgende Tatsache: Geld ist Schuld!
Mein Vorschlag: Lass volkswirtschaftliche Begriffe weg, solange Du davon nichts verstehst. Ich habe 20 € im Portemonnaie. Die gehören mir. Wem schulde ich jetzt was? Wer schuldet mir jetzt was?

Es ist diesmal nur wesentlich rafinierter verpackt. Da die praktische und wirtschaftliche Funktionsweise des Geldes einfach so aufgebaut ist. Und dementsprechend nach den praktischen sich daraus ergebenden Gesetzen funktioniert, ohne dass die Menschen darüber aufgeklärt sein müssen, dass es genau so funktioniert. Vielleicht der größte Trick der Menschheitsgeschichte.
Von wem hast Du denn diese „Weisheit“?

Dementsprechend ist es Zeit für ein zweites Zeitalter der Aufklärung...
Willst Du die Menschen aufklären über Geld und die wirtschaftliche Funktionsweise?

Nordrheiner
 
(Ein Mensch mit absolut freiem Willen würde augenblicklich sterben.)
was ist ein absolut freier Wille? Und warum würde ein Mensch augenblicklich sterben? Durch wen oder was??

(Solange ein Mensch irgendetwas will, so lange wird er nicht frei sein. Der Wille des Menschen ist sein Gefängnis.)
Verstehe ich Dich richtig: Du empfiehlst Menschen, ihren Willen aufzugeben? Also Medikamente, die das bewirken, gibt es ja schon.

Ich sagte, dass man ohne Wille sterben müsse, weil man ohne einen Willen nicht leben kann. Die einzige andere Antriebskraft wäre eventuell Schuld.

Was auch immer aber du willst, an diesen Willen bist du gebunden - also im Gefängnis deines Willens, niemals frei. Wenn du etwas willst, dann beschreibt das einen Wegpunkt B, den du von deinem Wegpunkt A anstrebst.
 
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