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Eigene Schuld - fremde Schuld

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Das gute Leben? .....

Wenn diese Welt in Flammen aufgeht, ist das vielleicht nicht mehr als ein Lernprozess.

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Menschen haben schon so viel Zeit mit Kampf, Wettkampf und Verschwendung vergeudet. Vielleicht wird es tatsächlich mal Zeit für etwas Neues.

Im Prinzip hast du Recht. Jedoch haben die Menschen eben noch nicht genug gelernt, ist meine Überlegung.
 
Ja, es ist eine traurige Welt.

Und manchmal gibt es da einen Schimmer, den wir Liebe, Wahrhaftigkeit, Ehrenwertigkeit, das Gerechte und das Gute nennen.
 
Dachte gerade mal wieder über Schuld nach. Das Problem bei dem Begriff ist für mich, dass irgendjemand irgendjemandem etwas schuldet bzw. schulden könnte. Und so sehe ich das Leben nicht.

Aus meiner Sicht gibt es Probleme, um deren Lösung man bemüht sein sollte.

Und das wiederum setzt aus meiner Sicht voraus, dass man Probleme erkennt, analysiert, Lösungsstrategien sowie Fähigkeiten entwickelt, und diese dann auch anwendet.
 
Dachte gerade mal wieder über Schuld nach. Das Problem bei dem Begriff ist für mich, dass irgendjemand irgendjemandem etwas schuldet bzw. schulden könnte. Und so sehe ich das Leben nicht.

Aus meiner Sicht gibt es Probleme, um deren Lösung man bemüht sein sollte.

Und das wiederum setzt aus meiner Sicht voraus, dass man Probleme erkennt, analysiert, Lösungsstrategien sowie Fähigkeiten entwickelt, und diese dann auch anwendet.

Auch wenn ich weitgehend zustimme: Sich jedoch nicht um Lösungen zu bemühen... bewirkt Schuld.
 
Nicht für alles muß man zwanghaft nach Lösungen suchen, manches erledigt sich einfach durch Zeitablauf und Sitzfleisch. Manche Entwicklungen kommen ganz von selber, wenn man ihnen die nötige Zeit läßt. Und das sind oft die besten Lösungen, weil sie "natürlich" zustande kommen. Wer mit dem Strom paddelt und nur hin und wieder leicht korrigiert, tut sich viel leichter, als wer ständig gegen die Strömung ankämpft.
 
Definiere bestmöglich. Man muß nicht überall zwanghaft die Nummer Eins sein, da kämpft man sich nur sinnlos ab. Wenn es für einen selber ist, ist "ausreichend" meistens völlig ausreichend. Mit ständigem Potential, sich bei günstiger Gelegenheit doch noch verbessern zu können, ohne allzu großen Aufwand.
 
Definiere bestmöglich. Man muß nicht überall zwanghaft die Nummer Eins sein, da kämpft man sich nur sinnlos ab. Wenn es für einen selber ist, ist "ausreichend" meistens völlig ausreichend. Mit ständigem Potential, sich bei günstiger Gelegenheit doch noch verbessern zu können, ohne allzu großen Aufwand.

Gute Frage: Was ist bestmöglich?

Und was ist das Gute?

Ich befürchte, dass solange Menschen sich darüber nicht einig werden können, es auch keinen Frieden geben wird.

~~~

Die Sache ist ja die, dass jeder meint, dass er das Beste tut - sei es ein Trump, ein Kim Jong Un, ein V***, ein Flüchtling, ein Rechtsradikaler oder der gemeine Mensch auf der Straße.
 
Ich weiß nicht. Kann man denn mehr schuldig sein, als sich nicht um ein bestmögliches Leben zu bemühen?

Definiere bestmöglich. Man muß nicht überall zwanghaft die Nummer Eins sein, da kämpft man sich nur sinnlos ab. Wenn es für einen selber ist, ist "ausreichend" meistens völlig ausreichend. Mit ständigem Potential, sich bei günstiger Gelegenheit doch noch verbessern zu können, ohne allzu großen Aufwand.

Bestmöglich würde ich übersetzen mit Leidenschaft, für das Erreichen eines Zieles einzutreten.

Aus dem alten Japan ist das Hagakure bekannt, ein Ehrenkodex für Samurais. Das Hagakure lehrt den Weg des Kriegers. Um bestmöglich zu leben, sollte man sich auf den Tod vorbereiten. Der idealisierte Sinn des Sterbens liegt im glühendenEinsatz für das eigene Ziel, woraus Loyalität, Mut und kindliche Pietät entstehen.

In unserer Gesellschaft fehlt es an Idealen sowie an der (glühenden) Leidenschaft, sich für das Erreichen des anvisierten Zieles einzusetzen. Ich kann mir vorstellen, dass Menschen Schuldgefühle haben, ohne zu erkennen, wirklich etwas falsch getan zu haben. Dabei - so denke ich - ist der Ursprung lediglich die fehlende Leidenschaft für das eigene Ziel.
Von daher halte ich die Einstellung, sich immer nur ausreichend einzusetzen, für die falsche.
 
Bestmöglich würde ich übersetzen mit Leidenschaft, für das Erreichen eines Zieles einzutreten.

Aus dem alten Japan ist das Hagakure bekannt, ein Ehrenkodex für Samurais. Das Hagakure lehrt den Weg des Kriegers. Um bestmöglich zu leben, sollte man sich auf den Tod vorbereiten. Der idealisierte Sinn des Sterbens liegt im glühendenEinsatz für das eigene Ziel, woraus Loyalität, Mut und kindliche Pietät entstehen.

In unserer Gesellschaft fehlt es an Idealen sowie an der (glühenden) Leidenschaft, sich für das Erreichen des anvisierten Zieles einzusetzen. Ich kann mir vorstellen, dass Menschen Schuldgefühle haben, ohne zu erkennen, wirklich etwas falsch getan zu haben. Dabei - so denke ich - ist der Ursprung lediglich die fehlende Leidenschaft für das eigene Ziel.
Von daher halte ich die Einstellung, sich immer nur ausreichend einzusetzen, für die falsche.

Aus meiner Sicht eine extrem gute Kurzbeleuchtung der menschlichen Verhaltensweisen und Nicht-Verhaltensweisen, sei es hier in Deutschland oder irgendwo anders auf der Welt.
 
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