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Eigene Schuld - fremde Schuld

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Da gebe ich Dir Recht. Jedoch kann man sich in jedem Alter Vorbilder suchen. Es mag sein, dass durch das Alleingelassen-Sein in dem Kind Begrenzungen entstanden oder dass es Grenzen als unüberwindlich empfunden hat und keinen Vater oder keine Mutter hatte, die ihm Mut machte, die eine oder andere Grenze zu überwinden.

Wenn also die fehlende Orientierung oder der fehlende Mut die Begrenzung ausmachen, dann liegt die Lösung in "Orientierung finden" sowie in "Mut fassen".
 
Da gebe ich Dir Recht. Jedoch kann man sich in jedem Alter Vorbilder suchen. Es mag sein, dass durch das Alleingelassen-Sein in dem Kind Begrenzungen entstanden oder dass es Grenzen als unüberwindlich empfunden hat und keinen Vater oder keine Mutter hatte, die ihm Mut machte, die eine oder andere Grenze zu überwinden.

Wenn also die fehlende Orientierung oder der fehlende Mut die Begrenzung ausmachen, dann liegt die Lösung in "Orientierung finden" sowie in "Mut fassen".

Nun haben wir da aus unterschiedlichsten Gründen natürlich unterschiedliche Herangehensweisen.
 
die Herangehensweise mag verschieden sein. Aber sie sollte nachvollziehbar sein. Es empfiehlt sich, dies ggf. mit Hilfe von Dritten zu prüfen, damit man sich nicht in eigenen Gedankengängen verfängt.
 
Kommt jetzt mal wieder aus dem Blauen, aber ja:

Ich denke, dass es eine Schuld sein könnte, sich (zu) gering zu schätzen.

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Was denkst DU dazu?
 
Kommt jetzt mal wieder aus dem Blauen, aber ja:

Ich denke, dass es eine Schuld sein könnte, sich (zu) gering zu schätzen.

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Was denkst DU dazu?

Nehmen wir als Ausgangsbeispiel
1) Diebstahl: Durch den Diebstahl wird der Bestohlene in seinem Vermögen begrenzt.
2) Zu schnelles Fahren mit Unfall: ein anderer Verkehrsteilnehmer wird verletzt und somit in seiner Gesundheit begrenzt.
3) Beleidigung: Durch die Beleidigung wird ein anderer Mensch in seiner Würde begrenzt.

Wenn wir also Schuld übersetzen mit "ungerechtfertige Begrenzung eines Menschen", dann ist auch dieses Sich-Selbst-Zu-Gering-Einschätzen ein schuldhaftes Handeln, sofern dadurch Deine Aktivitäten gestoppt bzw. begrenzt werden.

Schuld hat also soweit ersichtlich etwas mit Begrenzung zu tun bzw. kann als Begrenzung von irgendwem oder irgendwas übersetzt werden.

Üblicherweise kann man sich-selbst-als-gering einschätzen als ein Ausdruck der Bescheidenheit sehen. Dann ist das durchaus etwas Gutes und hat mit Schuld nichts zu tun. Jedoch ist es kein Merkmal von bescheidenen Menschen, dass sie versäumen, Gutes zu tun. Im Gegenteil. Sie packen vielleicht mehr an, als Menschen, die von sich sehr viel halten und ggf. vor Eigenlob kaum laufen können. Bescheidenheit ist also keine Begrenzung im Sinne von schuldhaftem Unterlassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für deinen Beitrag, Nordrheiner.

Üblicherweise kann man sich-selbst-als-gering einschätzen als ein Ausdruck der Bescheidenheit sehen. Dann ist das durchaus etwas Gutes und hat mit Schuld nichts zu tun. Jedoch ist es kein Merkmal von bescheidenen Menschen, dass sie versäumen, Gutes zu tun. Im Gegenteil. Sie packen vielleicht mehr an, als Menschen, die von sich sehr viel halten und ggf. vor Eigenlob kaum laufen können. Bescheidenheit ist also keine Begrenzung im Sinne von schuldhaftem Unterlassen.

Ich stimme dir zu.

Schuld hat also soweit ersichtlich etwas mit Begrenzung zu tun bzw. kann als Begrenzung von irgendwem oder irgendwas übersetzt werden.

Auch hier stimme ich dir zu.

Nehmen wir als Ausgangsbeispiel
1) Diebstahl: Durch den Diebstahl wird der Bestohlene in seinem Vermögen begrenzt.
2) Zu schnelles Fahren mit Unfall: ein anderer Verkehrsteilnehmer wird verletzt und somit in seiner Gesundheit begrenzt.
3) Beleidigung: Durch die Beleidigung wird ein anderer Mensch in seiner Würde begrenzt.

Hier braucht es eines gewissen Abstraktionsvermögens. Unbeschadet dessen, gleichfalls Zustimmung.

Wenn wir also Schuld übersetzen mit "ungerechtfertige Begrenzung eines Menschen", dann ist auch dieses Sich-Selbst-Zu-Gering-Einschätzen ein schuldhaftes Handeln, sofern dadurch Deine Aktivitäten gestoppt bzw. begrenzt werden.

Musste es mehrmals lesen, aber habe es dann verstanden und stimme dir insofern auch in diesem Punkt zu.
 
Kommt jetzt mal wieder aus dem Blauen, aber ja:

Ich denke, dass es eine Schuld sein könnte, sich (zu) gering zu schätzen.

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Was denkst DU dazu?

Möchte den Gedanken noch gerne etwas erläutern bzw. erweitern.

Für viele Menschen ist das der Anfang vom Ende - die geringe Schätzung. Zum Glück hatte ich dieses Problem nicht. Ich wurde schon seit meiner Geburt über alle Maßen von sehr vielen Menschen geschätzt, ohne irgendeine nennenswerte Leistung erbracht zu haben.

Früher wunderte ich mich, warum und wie Menschen so viel Zuversicht in mich haben können. Mittlerweile habe ich gelernt, dass das typische asiatische Mentalität ist.

Im Vergleich Deutschland zu dem Asien, was ich kenne, laufen da ein paar Dinge deutlich anders. In Asien ist es kaum fraglich, was Selbstwert und Wertschätzung sind. In Deutschland scheinen Selbstwert und Wertschätzung oftmals ein ungreifbares Ungetüm zu sein.

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Weiters kann man sich natürlich immer fragen, wer denn nun schuld an der geringen Wertschätzung ist. Die Eltern, man selbst, die Gesellschaft?

Wie dem auch sei. Aus meiner Erfahrung bleiben Menschen mit geringem Selbstwert und Wertschätzung weit hinter dem zurück, was sie eigentlich könnten - sei es für sich selbst oder andere Menschen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wertsysteme bzw. der Mangel an Wertsystemen - könnten eine Schuld sein.

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Wenn ich zum Beispiel fragen würde: Was sind in Deutschland die drei größten Werte?
 
Zuletzt bearbeitet:
Wertsysteme bzw. der Mangel an Wertsystemen - könnten eine Schuld sein.
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Wenn ich zum Beispiel fragen würde: Was sind in Deutschland die drei größten Werte?

Also ich denke nicht, dass es an guten Werten mangelt. Das Problem liegt eher darin
1. gute Werte zu (er)kennen = ein (Er)kenntnisproblem
2. sich dafür zu entscheiden = ein Frage des Charakters

Die Frage nach den drei größten Werten in Deutschland kann (von mir) nur spekulativ beantwortet werden.
Meine Antwort: 1. Bequemlichkeit 2. Konsum 3. Anerkennung
Vielleicht könnte auch folgenden Werte überdurchschnittlich zutreffen: 1. Gesundheit 2. Anerkennung 3. Bequemlichkeit
 
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