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Eigene Schuld - fremde Schuld

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Hier ein Beispiel:
Joh.Evangelium 9 V 39: Jesus sagte: "Ich bin in diese Welt gekommen, damit die Blinden sehend und die Sehenden blind werden. Darin vollzieht sich das Gericht."

Auch wenn das jetzt etwas hart klingen mag, erstmal hierzu:
Das klingt nicht nach Unsicherheit, sondern nach Unsinn. Das macht schon rein logisch keinen Sinn.

Ja, auf ersten Blick ist die Aussage von Jesus nicht verständlich.
Abendtau war so freundlich, die ganze Textpassage zu zitieren. (danke)

Mein Verständnis dieser Aussage Jesu ist folgende:

Die Pharisäer der damaligen Zeit waren die studierten Theologen. Sie standen auf dem Standpunkt, schon alles über Gott zu wissen. Diese Haltung machte sie blind für die Botschaft, die Jesus auch ihnen verkündete.

Dem gegenüber waren die Menschen, die nicht nur aber auch am Rande der Gesellschaft lebten. Z.B. einer davon war Zachäus, der Zöllner. (Lukas 19, 1-19). Er setzte alles daran, Jesus kennenzulernen. Weil er klein war, stieg er auf einen Maulbeerfeigenbaum. Und Jesus sah ihn dort und sprach ihn an, kehrte bei ihm ein. In Zachäus sehen wir einen Mann, dem seine schlechten Handlungen leid taten. Mit meinen Worten: Zachäus war seine Schuld bewusst, die er durch seine Zollbetrügereien auf sich geladen hatte. Und in Jesus erkannte er, wie er seine Schuld los wird. Er bekannte seine Schuld und wollte von nun an anders handeln als bislang. Er wurde also sehend, wie er leben sollte, um Gott zu gefallen. Und anscheinend wollte er Jesus bzw. Gott gefallen.

Fazit: Die Pharisäer waren blind gegenüber der Botschaft Jesu. Zachäus aber wurde sehend.

Ist jetzt die Textstelle aus Joh. Evangelium 9 V 39 verständlich?

Mal eine Frage: Ich zitiere aus dem Neuen Testament. Kannst Du eigentlich die Zitate nachlesen? Hast Du ein NT?
 
A

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Re: Eigene Schuld - fremde Schuld
Willst nicht auch du Menschen zu etwas zwingen?

Nein
Zwinge ich Dich zu irgendwas?

Erstmal hierzu:

Jesus kann nicht in eigener Sache gehandelt haben, wenn Gott sein absoluter Vorsteher war.

Darüber hinaus:

Was genau ist der Auftrag?

Mit in "eigener Sache" meinte ich nicht, dass sich Jesus selbst beauftragt hatte, sondern dass er, Jesus, selbst "Gegenstand" des Auftrages ist.

Der Auftrag ist nachzulesen z.B. in Johannes Evangelium 3 V. 17 + 18:
"Gott sandte den Sohn nicht in die Welt, um die Menschen zu verurteilen, sondern um sie zu retten. Wer sich an den Sohn Gottes hält, wird nicht verurteilt. Wer sich aber nicht an ihn hält, der ist schon verurteilt, weil er Gottes einzigen Sohn nicht angenommen hat."
 
Der Auftrag ist nachzulesen z.B. in Johannes Evangelium 3 V. 17 + 18:
"Gott sandte den Sohn nicht in die Welt, um die Menschen zu verurteilen, sondern um sie zu retten. Wer sich an den Sohn Gottes hält, wird nicht verurteilt. Wer sich aber nicht an ihn hält, der ist schon verurteilt, weil er Gottes einzigen Sohn nicht angenommen hat."

Das ist mir alles viel zu kompliziert. Ich bin auch der Auftrag meines Gottes - nur sehr viel einfacher.
 
Ja, auf ersten Blick ist die Aussage von Jesus nicht verständlich.
Abendtau war so freundlich, die ganze Textpassage zu zitieren. (danke)[...]

Es war demnach Deine Absicht. Ganz Deinem selbsterlegten Auftrag? -> Erst verwirren und dann aufklären?
Aber seis drum. Wir sind es ja gewohnt. Du meinst es generell anderst als Du schreibst. Man (wir) hätte nur falsch verstanden.🙄

---

Ich versuche den Menschen gegenüber unvoreigenommen gegenüber zu stehen. Das hat sich in meiner Praxis ausgezeichnet bewährt. Auch leiste ich mir hier und da den Luxus eine klar abweichende Meinung zu haben. Die wiederum ist nicht in Stein gemeiselt. Noch schlimmer, ich sehr sogar Fehler ein und entschuldige mich ggf. auch. Oh Wunder.... ich bin keine Maschine. 😱

Wenn man sich hinter seinen Idealbildern versteckt, sich damit profilieren will, muss man sie auch selber beherschen können bzw. so tun als wüßte man auf alles ein Antwort. Das dürfte irgendwann zum Eigentor werden, da dies eine unglaubwürdige Wirkung hinterläßt..
Zumal das für mich ein Hinweis darauf ist, dass dahinter ein einsamer Mensch steht, der sich abschirmt um unangreifbar zu sein/zu bleiben = Keine Spur von Lebensfluß. In demselben macht man früher oder später Fehler. Man macht sich schon schuldig am eigenem Leben, wenn man in seiner eitlen Selbstgefälligkeit stehen bleibt. Und und und...

Eigene Schuld - fremde Schuld. Tja... wenn man bedenkt das wir im Tun miteinander verbunden sind, dann gibt es doch etwas größeres als das. = Ein zentraler Wert, einer für den es sich lohnt Andersartik zu sein. Ich bin nämlich AUCH nur Mensch, nicht Jesus oder Gottgleich. Das ist keiner von uns Erdlingen. Nur führen sich wenige so auf, als wären sie zum Gottgleichen berufen worden. ha ha.... 🙄

So... das war das Wort zum Sonntag. 😀
 
Hoch droben von jedem Elfenbeinturm sieht die Welt halt anders aus. Man macht sich halt nicht mehr die Mühe, die Menschen und die Welt in ihrer Gesamtheit zu verstehen.
 
Die größte "Schuld" aller Menschen auf dieser Welt, wenn man es denn so nennen möchte, dürfte sein, dass die dümmsten wie auch die klügsten "natürlichen Menschenverstand" nicht verstehen.
 
In Deinem Beitrag, abendtau, bringst Du interessante Begriffe: Idealbild, zentraler Wert.

Hast Du ein Idealbild? Was ist für Dich der zentrale Wert, den alle Menschen haben?
 
Menschen sind im Großen und Ganzen Egoisten. Bei der Aufzucht von Kindern nimmt das kurz ab, geht danach aber fast unverändert weiter.

~~~

Wenn man so darüber nachdenkt, ist das logischer Weise auch nicht einem guten Willen geschuldet, sondern der entsprechenden Biochemie.
 
Der Mensch ist im Großen und Ganzen einfach kein guter Mensch. Ob man da Schuld nachredet oder einredet, die Bibel, Hare, Krishna oder einen ganzen Buddha hinterherwirft, macht keinen Unterschied. Es ist einfach so.
 
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