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Eheproblem - verzweifelt

D

Dominik1234

Gast
Hallo,

ich bin gerade in einer sehr schwierigen Situation. Und ich weiss nicht weiter.

Ich bin mir meiner Frau 4 Jahre verheiratet. Wir haben eine 9 monate junge Tochter.

Wir streiten sogut wie jeden Tag. Manchmal eskaliert der Streit gewaltig, dass meine Frau anfängt mir eine zu scheuern oder zu beleidigen. Ich will keine gegenreaktion zeigen sodass es nicht noch schlimmer wird. Die Gründe für den Streit sind meistens, weil ich uninteressiert bin was meine Frau sagt, meine Rolle als Mann nicht mache. Ich habe oft versucht mich zu ändern aber ich schaffe es einfach nicht.

Es gibt trotzdem eine starke Verbindung zwischen uns. Das Problem ist aber, das meine Frau mich kein bisschen mehr liebt. Sie wünscht mir sogar den Tod. Das sagt Sie wenn es einen großen Streit gibt und meint es vllt nicht ernst. Aber es ist schlimm zu hören wie weit es gekommen ist. Wir leben nur noch aneinander vorbei, streiten jeden Tag, reden sogar respektlos miteinander, beschimpfen, Handgreiflichkeit während dem Streit von meiner Frau und dann gibt es wieder Phasen wo wir reden können und nähe gegeneinander zeigen. Wir haben uns schon ewig gesagt, dass wir uns trennen, aber haben es nie getan, wegen unserer Tochter. Ich würde es aber gern mit Ihr nochmal versuchen- alles auf Anfang. ABER sie kann mit mir nicht mehr vorstellen SEX zu haben. Das letzte Mal war vor 6 Monaten!!! das geht für sie nicht und für mich.

Ist es denn wirklich besser, dass wir uns trennen? Wir geben uns seid 2 Jahren immer wieder Chancen und wir funktionieren nicht mehr miteinander. das macht mich sehr traurig.

Ist eine Scheidung wirklich die einzige Lösung? Unsere Kleine bekommt ja den Unfrieden mit.

Ich weis das meine Frau sich auch nicht trennen möchte, sie will einfach das sich die Beziehung verbessert.


WAS kann ich tun?
 

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Burbacher

Aktives Mitglied
Lieber Dominik,

ich kann dir nur raten, deine Beine in die Hand zu nehmen und zu gehen. Such dir einen giften Anwalt und reiche die Scheidung ein. Die Gründe, die dann zur Trennung geführt haben, reichen aus, um deiner Noch-Partnerin den Nach-Ehe-Unterhalt streitig zu machen.

Tu dir das nicht länger an, rette den Rest deines männlichen Egos und geh.

Ich wünsche dir Glück und eine wirkliche Emanzipation!

Burbacher
 

-sofia-

Sehr aktives Mitglied
Das ist häusliche Gewalt. Einer Frau würde geraten, umgehend ins Frauenhaus zu gehen.
Du lässt dich aber weiter vermöbeln und willst sogar noch deine Ehe retten, die in meinen Augen keine ist. Reiche die Scheidung ein. Was soll denn an eurer Ehe noch zu retten sein? Deine Frau wünscht dir sogar den Tod. Sie respektiert dich nicht und sieht einen Trottel in dir.
Für deine Tochter ist dies ein untragbarer Zustand. Sie käme mit einer Trennung besser klar, als mit der häuslichen Situation.
 
G

Gast

Gast
Du lässt dir als Mann eine scheuern? Das würde sie nur 1x bei mir machen.
Eure heftigen Streits sind definitiv ein Trennungsgrund. Da ist doch keine Liebe mehr vorhanden.
Ach, als Mann lässt man sich keine scheuern. Und als Frau?

Der TE schreibt, er interessiert sich nicht für das, was seine Frau sagt, nimmt seine Rolle als Mann (und vermutlich auch als Vater?) nicht wahr, ist aber unfähig, sich zu ändern und lässt sich von seiner Frau lieber kloppen.
Wäre ich als Frau so verzweifelt und wütend, dass ich handgreiflich werde, hätte ich mich schon längst getrennt.

TE, du klingst selbst auch verzweifelt, hast du schon mal über eine Paartherapie nachgedacht?
 

Portion Control

Urgestein
Die Gründe, die dann zur Trennung geführt haben, reichen aus, um deiner Noch-Partnerin den Nach-Ehe-Unterhalt streitig zu machen.
Nicht wirklich.

Es kommt auf die Bedürftigkeit an, nicht auf den Trennungsgrund.
Und mit einer 9 Monate alten Tochter ist keine Mutter verpflichtet, arbeiten zu gehen. Von daher würde sie neben dem Kindesunterhalt, natürlich auch Unterhalt für sich selbst bekommen - Leistungsfähigkeit des TE vorausgesetzt.
 

Burbacher

Aktives Mitglied
Nicht wirklich.

Es kommt auf die Bedürftigkeit an, nicht auf den Trennungsgrund.
Und mit einer 9 Monate alten Tochter ist keine Mutter verpflichtet, arbeiten zu gehen. Von daher würde sie neben dem Kindesunterhalt, natürlich auch Unterhalt für sich selbst bekommen - Leistungsfähigkeit des TE vorausgesetzt.
Bei einer solch gewalttätigen Mutter ist allerdings die Frage zu stellen, ob man ihr ein Kind in alleiniger Verantwortung anvertrauen kann. Das würde ich rundweg bestreiten und damit zugleich das Sorgerecht angreifen.

Burbacher
 

Ondina

Sehr aktives Mitglied
Was kann ich tun?

So schnell wie möglich diese Farce beenden und die Scheidung einreichen, denn mit dieser "Ehe" tut ihr euch und vor allem eurer Tochter die jedesmal Zeuge eurer Auseinandersetzungen wird den schlechtesten Gefallen und dann solltest du einmal nötigenfalls auch mit Professioneller Hilfe ergründen warum du meinst dir so etwas gefallen lassen zu müssen.

Das wäre Wichtig um nicht das nächste Kaliber dieser Sorte wieder an der Backe zu haben, ich denke bei dir (euch) liegt da einiges im Argen, auch wäre eine Verhaltenstherapie für deine Frau sicher ganz Gut, aber ich glaube nicht das sie zu solch einem Schritt fähig ist.

Also trenn dich und zwar so schnell wie möglich, das ist keine Ehe das ist eine Katastrophe, eure Tochter tut mir Leid, sehr Leid.
 

Portion Control

Urgestein
Das Sorgerecht kaum, aber er könnte um das Aufenthaltsbestimmungsrecht kämpfen. Vielleicht meintest du das. Jedenfalls sehe ich das auch so. Wäre zumindest ein Rechtsstreit wert.

Allerdings wird schon unterschieden, ob sich häusliche Gewalt lediglich gegen den Ex Partner, oder auch gegen das Kind richtete. Eine schlechte Ehefrau, muss noch lange keine schlechte Mutter sein.
 

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