Findefuchs
Sehr aktives Mitglied
Der TE hat doch gar kein Interesse daran, eine "richtige" Ehe zu führen. Sonst hätte er doch nicht extra betont, dass er eine Frau für seine Tochter und berufliche Zukunft geheiratet hat. Klar kann man auch aus purer Kalkulation heiraten oder ohne tiefere Gefühle zu haben. Ist früher schon passiert und passiert immer noch.
Keiner, der eine problematische Familiengeschichte hat, wird hier im Stich gelassen. Es gibt viele Anlaufstellen für Beratungen und Hilfe. Das Jugendamt ist auch oft besser, als sein Ruf. Es gibt Therapeuten. Und Haushaltshilfen, wenn man es als Alleinerziehender nicht schafft.
Wenn mein Kind aber zerfällt, es an der Familiensituation zugrunde geht und ich dann angeblich erst nach Jahren bemerke, dass das arme Mädchen nicht mal richtig schreiben kann und ich eine tiefe Traurigkeit und Depression als "Faulheit" tituliere, dann läuft gewaltig was schief. Ich kommuniziere doch im Normalfall mit meinem Kind. Unternehme was mit ihm, frage nach, wie es in der Schule läuft und freue mich dann, wenn das Kind gute Noten schreibt. Und wenn nicht, dann frage ich nach, warum das so ist, rede notfalls auch mit den Lehrern und zeige einfach allgemein Interesse an dem Leben meines Kindes. Das sind oft gerade mal ein paar Minuten am Tag, wo man nachfragt. Sind ein paar Minuten so schwierig umzusetzen?
Ich kaufe dem TE seine Nummer "meine Tochter bedeutet mir alles" nicht ab. Für sie hätte er dann vielleicht sein Lebenskonzept überdenken müssen und die Art, wie er immer noch Rollenverteilung aus Bequemlichkeit betreibt. Es reicht nicht in so einer Lage zu betonen, "Ich verdiene das Geld, also muss die Frau sich um den Rest kümmern". Er schreibt ja nicht mal was darüber, dass er sich wirklich seiner Tochter widmet, sie fragt, was SIE möchte, die Bremse gezogen hat, als es ihr immer schlechter ging, indem er an den Umständen wirklich was ändert ... Das ist schwach, sorry. Und total daneben. Und abgesehen davon ist es auch schrecklich, einem möglicherweise sowieso schon labilen und verletzten Kind eine Frau als Mutter aufzuzwingen, damit es versorgt ist, damit man sich in Ruhe vor den Fernseher fallen lassen kann. Ohne weitere Hilfe anzufordern oder Unterstützungen.
Aber aus der Nummer ja gut herauskommen, ohne Unterhalt zahlen zu müssen, das ist natürlich mega wichtig und eine Frau zu haben, die sich um alle Schwierigkeiten kümmert, während man in der Arbeit den Kopf in den Sand stecken kann. 🙄
Keiner, der eine problematische Familiengeschichte hat, wird hier im Stich gelassen. Es gibt viele Anlaufstellen für Beratungen und Hilfe. Das Jugendamt ist auch oft besser, als sein Ruf. Es gibt Therapeuten. Und Haushaltshilfen, wenn man es als Alleinerziehender nicht schafft.
Wenn mein Kind aber zerfällt, es an der Familiensituation zugrunde geht und ich dann angeblich erst nach Jahren bemerke, dass das arme Mädchen nicht mal richtig schreiben kann und ich eine tiefe Traurigkeit und Depression als "Faulheit" tituliere, dann läuft gewaltig was schief. Ich kommuniziere doch im Normalfall mit meinem Kind. Unternehme was mit ihm, frage nach, wie es in der Schule läuft und freue mich dann, wenn das Kind gute Noten schreibt. Und wenn nicht, dann frage ich nach, warum das so ist, rede notfalls auch mit den Lehrern und zeige einfach allgemein Interesse an dem Leben meines Kindes. Das sind oft gerade mal ein paar Minuten am Tag, wo man nachfragt. Sind ein paar Minuten so schwierig umzusetzen?
Ich kaufe dem TE seine Nummer "meine Tochter bedeutet mir alles" nicht ab. Für sie hätte er dann vielleicht sein Lebenskonzept überdenken müssen und die Art, wie er immer noch Rollenverteilung aus Bequemlichkeit betreibt. Es reicht nicht in so einer Lage zu betonen, "Ich verdiene das Geld, also muss die Frau sich um den Rest kümmern". Er schreibt ja nicht mal was darüber, dass er sich wirklich seiner Tochter widmet, sie fragt, was SIE möchte, die Bremse gezogen hat, als es ihr immer schlechter ging, indem er an den Umständen wirklich was ändert ... Das ist schwach, sorry. Und total daneben. Und abgesehen davon ist es auch schrecklich, einem möglicherweise sowieso schon labilen und verletzten Kind eine Frau als Mutter aufzuzwingen, damit es versorgt ist, damit man sich in Ruhe vor den Fernseher fallen lassen kann. Ohne weitere Hilfe anzufordern oder Unterstützungen.
Aber aus der Nummer ja gut herauskommen, ohne Unterhalt zahlen zu müssen, das ist natürlich mega wichtig und eine Frau zu haben, die sich um alle Schwierigkeiten kümmert, während man in der Arbeit den Kopf in den Sand stecken kann. 🙄
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