Irritiert84
Mitglied
@Gast: Traurig, dass du den Glauben an die wahre Liebe verloren hast. Aber auch hier solltest du dir die Frage stellen, was bedeutet für die wahre Liebe wie definierst du es?
Ich kann deine Ansichten sehr gut nachvollziehen. Es macht sicherlich den Anschein, dass meine Gedanken und die Äußerungen der anderen sehr aus dem Bauch heraus statt finden.
Dennoch muss ich die Situation noch einmal konkretisieren: Ich glaube sehr Wohl an die wahre liebe. Als ich meinen Mann vor 12 Jahren kennen gelernt habe, war ich mir dessen auch zu einhundert Prozent sicher. Und auch über die Jahre hinweg, war ich mir sicher...Er war es und vielleicht ist er es auch heute noch...
Aber leider ändern sich die Zeiten, die Menschen und die Gefühle füreinander. Ich war genau vor einem Jahr schon einmal in einer solchen Situation. ich habe gekämoft und dass wirklich. Ich habe mit ihm gesprochen, meine gefühle klar kommuniziert, viel geweint und versucht neue Impulse in unserer bezihung zu setzen.
Nun, ein jahr später, sind wir wieder an der gleichen Stelle. Ich habe gestern Abend mit ihm gesprochen und versucht ihm zu beschrieben, was in mir vorgeht und was ich mir vorstelle. habe dann gemerkt wie ICH-bezogen das Ganze ist und ihn nach seinen momentanen Gefühlen befragt.
Er war erschrocken und meinte für ihn ist alles absolut okay. Vielleicht liegt auch hier das Problem, er gibt sich damit zufrieden, für ihn ist es "okay" - aber was heißt "Okay"? Dass bis zum Ende unseres Lebens.
Ich würde es nicht als Midlife crises bezeichnen...es kommt ja nicht von heute auf morgen...
Vielleicht habe ich mich nur ein Stück weiter entwickelt und er ist stehen geblieben? Ich habe ihn mit 16 (!) kennen und lieben gelernt...eine verdammt lange Zeit und ich werde sie auch nicht einfach wegschmeißen.
Aber ich habe schon soviele Kompromisse geschlossen, ihm seine Freiheiten gelassen und vielleicht bin doch irgendwann einmal ich am Zug?
Kannst du dass nicht auch ein wenig nachvollziehen?
Ich kann deine Ansichten sehr gut nachvollziehen. Es macht sicherlich den Anschein, dass meine Gedanken und die Äußerungen der anderen sehr aus dem Bauch heraus statt finden.
Dennoch muss ich die Situation noch einmal konkretisieren: Ich glaube sehr Wohl an die wahre liebe. Als ich meinen Mann vor 12 Jahren kennen gelernt habe, war ich mir dessen auch zu einhundert Prozent sicher. Und auch über die Jahre hinweg, war ich mir sicher...Er war es und vielleicht ist er es auch heute noch...
Aber leider ändern sich die Zeiten, die Menschen und die Gefühle füreinander. Ich war genau vor einem Jahr schon einmal in einer solchen Situation. ich habe gekämoft und dass wirklich. Ich habe mit ihm gesprochen, meine gefühle klar kommuniziert, viel geweint und versucht neue Impulse in unserer bezihung zu setzen.
Nun, ein jahr später, sind wir wieder an der gleichen Stelle. Ich habe gestern Abend mit ihm gesprochen und versucht ihm zu beschrieben, was in mir vorgeht und was ich mir vorstelle. habe dann gemerkt wie ICH-bezogen das Ganze ist und ihn nach seinen momentanen Gefühlen befragt.
Er war erschrocken und meinte für ihn ist alles absolut okay. Vielleicht liegt auch hier das Problem, er gibt sich damit zufrieden, für ihn ist es "okay" - aber was heißt "Okay"? Dass bis zum Ende unseres Lebens.
Ich würde es nicht als Midlife crises bezeichnen...es kommt ja nicht von heute auf morgen...
Vielleicht habe ich mich nur ein Stück weiter entwickelt und er ist stehen geblieben? Ich habe ihn mit 16 (!) kennen und lieben gelernt...eine verdammt lange Zeit und ich werde sie auch nicht einfach wegschmeißen.
Aber ich habe schon soviele Kompromisse geschlossen, ihm seine Freiheiten gelassen und vielleicht bin doch irgendwann einmal ich am Zug?
Kannst du dass nicht auch ein wenig nachvollziehen?