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Egoist

strachri

Mitglied
Seit 3 Jahren bin ich mit meiner Freundin zusammen,der Sohn(20) wohnt auch hier. Er geht noch zur Schule und will in der Fachhochschule den Abschluss machen. Mit dem Egoismus des Sohns meiner Freundin habe ich meine Probleme,meine Freundin hat eine niedrige Rente und unterstützt trotzdem den Sohn,der selber aber nichts beiträgt. Ich bin im Umweltschutz aktiv,ihm ist das aber egal,er kann eine halbe Stunde unter der Dusche stehen,beim Strom ist es gleich. Es nervt ihn wenn morgens um 7h die Waschmaschine läuft in der Wohnung über uns,dass er jeden Morgen vor 7h und Schule die Haare föhnt,so auch anderen den Schlaf nimmt,das stört ihn nicht. Es ist nur richtig was er macht.
 

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G

Gelöscht 58773

Gast
Jetzt mal unabhängig zum Rest, da kann ich dir keine Hilfe geben. Aber nur weil du im Umweltschutz tätig bist, was echt eine tolle Sache ist und sicher auch richtig, kannst du nicht erwarten, dass andere deinem Beispiel folgen. Wenn man sich eins im Leben abgewöhnen sollte, dann Menschen ins positive verändern zu wollen. Das kostet zu viel Energie, die man besser für sich einsetzt
 

Ornstein

Mitglied
Umweltschutz kann man niemandem aufzwingen. Das musst du als Umweltaktivist als aller erster begreifen. Abgesehen davon hat es nichts mit Umweltschutz zu tun, ob jemand 10 Minuten duscht oder eine Stunde. Sondern nur mit Haushaltskosten. Das Wasser wird so oder so heißgekocht, ob du lang duscht oder kurz. Die wahren Umweltsünden geschehen ganz woanders, ich sage nur Abholzung der Wälder im Amazonas, widerwärtige Müllkippen in Afrika, Färberei- und Abwasserkloaken an den Ufern des Ganges in Indien. Damit möchte ich nicht sagen, dass du in Deutschland einen verlorenen Kampf kämpfst. Du leistet gute und wichtige Arbeit. Doch solltest du es verstehen, dass man auch übertreiben kann.

Was den Sohn betrifft, könntest du dich stark machen, dass er in dem Alter ein wenig Miete zahlt, und wenn es nur 100 Euro sind. Das nennt ihr dann Wasserbeitrag, und dann gucken wir mal, ob er immer noch so lange duscht.
 
G

Gast

Gast
Du wirst ihm deine Ansichten was richtig oder falsch ist nicht einreden können. Außerdem hat jeder seine eigene Vorstellungen und nur dir der Umweltschutz wichtig ist, heißt es lange noch nicht, dass jeder andere das auch so sehen muss.

Was ihn nervt kannst du auch nicht beeinflussen - irgendwo kann man das sogar nachvollziehen: wenn andere um 7 die Waschmaschine laufen lassen können dann kann man auch den Föhn benutzen, kommt auf dasselbe hinaus (Föhn verursacht außerdem i.d.R. weniger Lärm als Waschmaschinen).

Worauf man hinarbeiten muss, ist das Miteinander. Das einander akzeptieren, leben und leben lassen.

Was er aber auf jeden Fall tun könnte (und sollte) ist, die Mutter finanziell unterstützen.
 

Petra47137

Sehr aktives Mitglied
..........zunächst sollte man sich mal mit dem Sohn zusammensetzen und ihn an Hand von Zahlen klar machen, wie teuer Strom wirklich ist

lasst ihn jeden Tag den Strom ablesen (zur gleichen Uhrzeit) und den täglichen Verbrauch aufschreiben - er möge auch mal einen Tag auf langes duschen und Fönen verzichten, (der Fön ist ein enormer Energieschlucker) damit er sieht, wie sich das am Stromzähler bemerkbar macht

sicher habt ihr auch von Euren Stromanbieter eine jähriche Kilowattvorgabe bekommen - die ihr ihm nicht vorenthalten solltet und somit lässt sich auch der derzeitige Verbrauch (bzw Mehrverbrauch) in Kilowatt und Zahlen dokumentieren

vieleicht versteht er anhand dieser Fakten, was ihr bzw seine Mutter für ihn bezahlt
 

strachri

Mitglied
Beim Wasserbrauch sehe ich für die Zukunft ziemlich schwarz. Wir haben einen schönen Sommer gehabt,leider aber viel zu wenig Regen. Die Erträge in der Landwirtschaft sind schlechter ausgefallen,die Brunnen in der Getränkeindustrie sind fast leer, abgelegene Bauernhöfe mit Brunnen stehen auf dem Trockenen,sie müssen mit Tankwagen versorgt werden. Der Bodensee als Trinkwasserspeicher nimmt ab,von den Gletscher sind in den Alpen nur noch wenige vorhanden. Die Schneemenge reduziert sich,bei diesem Dilemma gehen wir recht gedankenlos mit dem Wasser um.
Wo soll das Wasser herkommen für mein Hefeweizen,da sitze ich auf dem Trockenen.
Wünsche einen schönen Advent
Christian
 

Ornstein

Mitglied
Beim Wasserbrauch sehe ich für die Zukunft ziemlich schwarz. Wir haben einen schönen Sommer gehabt,leider aber viel zu wenig Regen. Die Erträge in der Landwirtschaft sind schlechter ausgefallen,die Brunnen in der Getränkeindustrie sind fast leer, abgelegene Bauernhöfe mit Brunnen stehen auf dem Trockenen,sie müssen mit Tankwagen versorgt werden. Der Bodensee als Trinkwasserspeicher nimmt ab,von den Gletscher sind in den Alpen nur noch wenige vorhanden. Die Schneemenge reduziert sich,bei diesem Dilemma gehen wir recht gedankenlos mit dem Wasser um.
Wo soll das Wasser herkommen für mein Hefeweizen,da sitze ich auf dem Trockenen.
Wünsche einen schönen Advent
Christian
Ich hoffe, du meintest das ironisch, weil wenn nicht, ist der Fall klar: Du bist nicht besorgt, sondern einfach nur paranoid. Und zwar so richtig. Schon seit Jahren wird Trinkwasser aus den Weltmeeren gewonnen, im großen Stil. Das zurückbleibende Salz streust du dir dann auf's Essen. Also beschwör mal nicht solche Untergangsszenarien, die Gletscher schmelzen aus einem ganz anderen Grund.

Übrigens kostet die Herstellung eines Liters Hefeweizen rund 30 Liter Trinkwasser in der Produktion, also würd ich mal vor der eigenen Haustür kehren, wenn dir Umweltschutz tatsächlich so wichtig ist! :rolleyes:
 
L

Leopardin

Gast
wie man jemanden so schnell, wegen solcher Lappalien, als Egoist bezeichnen kann.

Dann sind die heutigen Jugendlichen/Kinder alle Egoisten... Vielleicht sollte man sich eher mal fragen, ob die Kinder/Jugendlichen nicht ein Symptom des Fehlverhaltens der Eltern abbilden. :rolleyes:
Ich meine, bei so einem jungen Menschen kann man die Eigenentwicklung ja kaum nur demjenigen anlasten - das hat auch i.d.R. viel mit dem Elternhaus zu tun, z.B. indem das Kind nicht großartig dazu animiert wurde, Aufgaben im Haushalt zu übernehmen, indem kaum was besprochen worden ist usw. Fehlende Grenzen wären ein Stichwort.

Im Übrigen bin ich auch kein Greenpeace-Aktivist und gelte in meinem Umfeld dennoch nicht als Egoistin.

Ich kann so ein "Pseudo-Gutmenschen"-tum wirklich nicht leiden. Andere werden nur verurteilt, damit man sich selbst aufwerten kann. Großes Kino. Christian, wo ist deine Toleranz?
 

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