Liebe ist ein Traum aus längster Vergangenheit. Ich träume noch, aber nicht mehr davon, dass alles perfekt sein wird, sondern davon dass alles ein bisschen besser wird. Wahre Liebe ist zu perfekt um zu existieren. Der Glaube daran ist Tabak, es tut gut, doch man kann langsam daran zugrunde gehen.
An Gott zu glauben macht eben so wenig Sinn. Beweisen wird sich da ohnehin nie was lassen. Gott und die Liebe, zwei Wunderelexiere, die im Grunde lebensverneinenden Charakter haben.
Gott und wahre Liebe heißt seine Ziele aufgeben und einfach nur noch dahinhoffen. Am besten, man redet sich da noch ein, man wisse ganz genau es gäbe die beiden. Der Wahrsager hat gesagt, dieses Jahr läuft mir die große Liebe übern weg, der Pfarrer hat gesagt mir steht das Paradies bevor. Einfach dahinwarten, toter Fisch im Strom.
Was bleibt, wenn man Gott und die Liebe weglässt, ist für mich eine dunkle Sphäre. Keine Hoffnung auf Erlösung. Die einzige Hoffnung ist, dass alles Schritt für Schritt besser wird, bis man dann irgendwann den Geist aufgibt. Durch harte Arbeit. Gitterstäbe und Nagelfeilen, ein sehr aufwändiger Prozess. Man ist sich nicht sicher, ob man je frei sein kann, doch ists der einzige Weg.
Lossagen von kindlicher Naivität. Es gibt keine Freunde, es gibt nur Nutzgemeinschaften, die sich gegenseitig den Tag versüßen. Vage Gefühlchen, die keine Zukunft haben. Da bin ich bin froh, dass ich mir wenigstens selber treu bin.
Faulheit ist die einzig wahre Sünde, und zwar vor sich selbst, also immer weiterfeilen! Stratege und Puppenspieler im Alltag, Visionär wenn keiner hinschaut bin ich. Schlachtpläne und Kriegspläne. Kalt im Inneren, lauwarm nach außen hin, gefühlsentflammt nur im Traum, der nicht viel mehr als eine alte Narbe ist. Einem Kind möchte man sagen, dass die Welt wunderschön ist - auch wenn man selber daran zweifelt. Vorfreude, dann ein tiefer Schnitt, Verrat und Enttäuschung.
Und die Welt aus dem Projektionsgerät verblasst langsam. Zukunftsphantasien - VR-Brillen - und wenn man sie absetzt, sitzt man immer noch in seiner dunklen Sphäre. Schwarz und endlos wie das All.
Meine Sphäre. Jeder allein für sich. So lass ich die Puppen nochmal ihren Tanz aufführen, schmunzle leicht, drücke meine Arme an meine Brust und leg mich schlafen.
An Gott zu glauben macht eben so wenig Sinn. Beweisen wird sich da ohnehin nie was lassen. Gott und die Liebe, zwei Wunderelexiere, die im Grunde lebensverneinenden Charakter haben.
Gott und wahre Liebe heißt seine Ziele aufgeben und einfach nur noch dahinhoffen. Am besten, man redet sich da noch ein, man wisse ganz genau es gäbe die beiden. Der Wahrsager hat gesagt, dieses Jahr läuft mir die große Liebe übern weg, der Pfarrer hat gesagt mir steht das Paradies bevor. Einfach dahinwarten, toter Fisch im Strom.
Was bleibt, wenn man Gott und die Liebe weglässt, ist für mich eine dunkle Sphäre. Keine Hoffnung auf Erlösung. Die einzige Hoffnung ist, dass alles Schritt für Schritt besser wird, bis man dann irgendwann den Geist aufgibt. Durch harte Arbeit. Gitterstäbe und Nagelfeilen, ein sehr aufwändiger Prozess. Man ist sich nicht sicher, ob man je frei sein kann, doch ists der einzige Weg.
Lossagen von kindlicher Naivität. Es gibt keine Freunde, es gibt nur Nutzgemeinschaften, die sich gegenseitig den Tag versüßen. Vage Gefühlchen, die keine Zukunft haben. Da bin ich bin froh, dass ich mir wenigstens selber treu bin.
Faulheit ist die einzig wahre Sünde, und zwar vor sich selbst, also immer weiterfeilen! Stratege und Puppenspieler im Alltag, Visionär wenn keiner hinschaut bin ich. Schlachtpläne und Kriegspläne. Kalt im Inneren, lauwarm nach außen hin, gefühlsentflammt nur im Traum, der nicht viel mehr als eine alte Narbe ist. Einem Kind möchte man sagen, dass die Welt wunderschön ist - auch wenn man selber daran zweifelt. Vorfreude, dann ein tiefer Schnitt, Verrat und Enttäuschung.
Und die Welt aus dem Projektionsgerät verblasst langsam. Zukunftsphantasien - VR-Brillen - und wenn man sie absetzt, sitzt man immer noch in seiner dunklen Sphäre. Schwarz und endlos wie das All.
Meine Sphäre. Jeder allein für sich. So lass ich die Puppen nochmal ihren Tanz aufführen, schmunzle leicht, drücke meine Arme an meine Brust und leg mich schlafen.
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