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Dürfen die das? Marktforschung nervt!

@ fuchsi
wenn es das selbe institut ist das dich angerufen hat ist es normal. wenn der zufallsgenerator eine "aktive" telefonnummer generiert hat wird die natürlich mit gespeichert und dann bei anderen studien auch in den pool geworfen.

Nein, es war eine komplett andere Nummer von einem anderen Institut. Deswegen bin ich ja misstrauisch geworden. können zwei verschiedene Systeme tatsächlich die gleiche Nummer zufällig generieren?


das gleiche system sollte auch bei den anrufen deiner oma funktionieren. weiterhin ist der telefonverkaufsquatsch rechtlich ein fernabsatzgeschäft, das bedeutet man kann innerhalb von 2 wochen ohne angabe von gründen den kaufvertrag widerrufen. lass dir von deiner oma einfach sagen wann sie sich was hat aufschwatzen lassen und schick den leuten nen widerruf.


die zentrale für verbraucherschutz hat deutlich die legalität von marktforschungsanrufen hervorgestellt, wodurch die telefonverkäufe von grau in die dunkle zone gerutscht sind. grad die sollten bei drohungen mit anwalt/anzeige etc sehr schnell ne nummer löschen.

lg 🙂

Genau, ich widerrufe dann immer schriftlich und berufe mich eben auf diese 2 Wochen. Oft kommt dann aber gar keine Antwort zurück und dann schreiben sie die erste Mahnung, als wenn kein Widerruf innerhalb der Frist erfolgt wäre. 🙄 Meine Oma schiebt dann immer total Panik und hat regelrechte Horrorszenarien im Kopf. Erst, wenn ich den Kaspern mit rechtlichen Schritten drohe, taucht auf einmal zufällig der Widerruf wieder auf und es war ein Versehen. 🙄

Ich sag ihr auch ständig, sie soll einfach auflegen. Sie sagt dann immer, das ist unhöflich und das macht man nicht. 😀 Und darauf zielen die ab. Die belabern sie dann immer und erzählen ihr irgendwelche Geschichten und pieken in den wunden Punkt mit den Enkeln und dass es doch super wäre, mit Lotterielosen zu gewinnen, um den lieben Enkeln was Gutes tun zu können blablabla.

Eine dieser Anruferinnen meinte mal, dass eine mündliche Zusage am Telefon reicht, um einen Vertrag abzuschließen und ihn gültig zu machen und dass sie gleich danach die Bestätigung reinschickt. Ohne Vertrag, ohne AGBs, ohne alles. :mad:
 
werden ja echt erfinderisch, die kerlchen oO

also ein mündlicher vertrag ist rechtlich gültig. ABER sollte man sich wirklich drum streiten ist es natürlich nötig, ihn beweisen zu können (tonmitschnitte zB).
wenn deine oma zu höflich ist, einfach aufzulegen (respekt), soll sie sagen "ich habe mehrmals gesagt ich möchte das nicht, wenn sie sich nochmal melden können sie versuchen, es meinem anwalt zu verkaufen". höflicher gehts nichtmehr und damit sollte ihre nummer entfernt werden 🙂

hmm, ich weiss nicht welche institute es waren... manche befragungen sind kundenspezifisch, zB wenn sowas von werkstätten oder der metro in auftrag gegeben wird, wo da die nummern herkommen ist klar.
wenn es ne normale statistische erhebung war hängen die isntitute eventuell zusammen (infratest+emnitel zB) oder es war wirklich zufall 😛

untereinander tauschen die institute keine nummern, die haben da eher n konkurrenzkampf ohne ende.


beim widerruf einfach dazuschreiben dass du um eine empfangsbestätigung per post oder mail bittest, da du dich sonst genötigt fühlst, es über den anwalt laufen zu lassen. die meistenw erden da recht fix 🙂
 
Deine Oma sollte vielleicht auch eine andere Telefonnummer bekommen und damit nicht im Telefonbuch stehen.

Es gibt ja das Gerücht, daß die Info, ob ein Teilnehmer zugänglich ist und ihm leicht was aufgeschwatzt werden kann, auch weitergegeben wird. Ich weiß nicht, ob und was da dran ist, aber wenn Deine Oma immer so lieb zu allem "ja, schicken Sie mir das" gesagt hat, dann wird sie weiter genervt werden.
 
Die Bundesnetzagentur ist natürlich die Lösung.

Um selbst ein gutes Gefühl zu haben die vernünftig ab zu wimmeln empfehle ich ein Trillerpfeife. Damit hast DU sehr schnell sehr viel Erfolg. Und was ist besser als ein gutes Gefühl zu haben. 😀
 
Vorsicht, ich habe gehört, dass das auch nach hinten losgehen kann. Es ist nämlich nicht "verhältnismäßig", und so kann man bei einem anderen Menschen, der nur seinen Job macht, einen Hörschaden verursachen, was im Klartext Körperverletzung bedeutet.

Man kann auch einfach NEIN sagen und auflegen.
 

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