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Du hast nicht studiert , dann bist du auch gesellschaftlich nichts wert !

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Was das studieren angeht, so habe ich oft gemerkt wie man als Nichtstudent bzw Nicht Akademiker ausgegrenzt wird. Mag aber auch daran liegen das in der Stadt in der ich wohne der Studentenanteil sehr groß ist, ich mag diese Stadt aber und möchte sie nur ungern verlassen.
Ich habe in meinem Leben schon viele studierte Vollhonks kennengelernt. Ich habe überhaupt kein Verständnis für irgendeine akademische Überheblichkeit. Ich beurteile Menschen nicht nach ihrem Beruf oder Status, sondern nach ihren Zielen und Absichten. Entscheidend ist, was jemand aus sich in seiner persönlichen Situation macht. Und deshalb wird es sicher auch Putzfrauen geben, vor denen ich mich verbeuge und Professoren, die ich verachte.

Ist doch eigentlich logisch.

Im übrigen wird es auch viele weitaus intelligentere Handwerker geben als so manch Studierter. Selbst Leute mit Doktortitel haben manchmal ziemlich wenig drauf. Die hatten halt damals Glück, Eltern mit Geld zu haben und etwas Zeit. Dass es zwischen den Fakultäten auch sehr unterschiedliche Anforderungen an eine Dissertation (Doktorarbeit) gibt, lasse ich hier mal ausser Acht.
 
Entscheidend ist, was jemand aus sich in seiner persönlichen Situation macht.


Hallo EuFrank,

wenn mal ein Komet einschlägt, oder der 3. Weltkrieg vorüber ist ...

... dann wird zählen, wer noch weiß, wie man Feuer macht, wie man Wild erlegt, ausweidet und zubereitet, welche Beeren, Früchte und Pilze man essen kann und welche giftig sind. Und jene Männer, die den Kampf um die noch vorhandenen Ressourcen am erfolgreichsten bestreiten, werden sich die fruchtbarsten und gesündesten Partnerinnen nehmen.

Ein Doktortitel in Pädagogik oder Wirtschaftswissenschaften wird in so einer Welt weniger wert sein als in der heutigen ein Stück benutztes Klopapier.

Das Sein bestimmt das Bewußtsein.

Man sollte nie vergessen, daß Situationen sich auch mal ändern können.

Wer es doch tut, der ist entweder zu oberflächlich, um bewußt zu leben oder zu dumm dazu. In jedem Fall zeugt solch hohle Arroganz nicht gerade von einem tiefen Erfahrungsschatz, geschweige denn von Weitsicht.
 
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Ich finde, man sollte hier nicht pauschalisieren, da es genug Studenten gibt, die anders denken und anders leben. Wer seinen Wert aber an Statussymbolen festmacht, der ist sowieso nichts Wert, menschlich gesehen.


Student sein heißt nicht, das Maß aller Dinge. Als Unternehmer würde ich in der Regel (soll heißen gibt auch Ausnahmen) sowieso einen FH-Absolventen oder jemanden von einer Berufsakademie vorziehen, da mehr Praxiserfahrung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mit dem Thema Abitur und studieren habe ich mich noch vor kurzem ausgiebig befasst da meine Eltern unbedingt wollten das ich Abi mache 😎.
Nunja das Thema ist durch , ich mache es nicht.

Aus folgenden Gründen:

Ich fange mit 16 an zu arbeiten (Ausbildung) bin mit 19 fertig und verdiene dann schon genug Geld um mich selber zu versorgen wenn ich 30 bin habe ich dann schon ca. 220000 Euro erarbeitet (wenn man mal von einem Lohn zwischen 1100 und 1400 Euro ausgeht).

Ein studierter hat dann mit 30 vielleicht gerade mal sein Praktikum beendet und beginnt zu arbeiten zahlt dann Jahrelang sein Bafög zurück usw. Trotz des eventuell höheren Einkommens wird es schwierig werden meinen Verdienst dann noch einzuholen.(Spitzenverdiener mal ausgenommen)

Bei Frauen kommt noch dazu das sie dann ja auch irgendwann Kinder möchten und dann eh nicht arbeiten können (bzw. es nicht sollten damit sie sich vernünftig um die Kinder kümmern können).

Also arbeiten sie 4-5 Jahre erziehen dann die Kinder und wenn die Kinder groß genug sind nimmt sie keiner mehr weil sie zulange raus sind. Das werden dann diese Leute die mit 50 in den Bus kommen und stolz das Semesterticket zeigen🙄 wie sinnvoll mal ebend auf Kosten der Allgemeinheit zu studieren und dann noch max. 10 Jahre arbeiten zu können 😀.

Natürlich sind diese Menschen trotzdem sehr belesen und wissen sehr viel können überall mitreden usw.
Aber was hilft einem der Duden in der Tasche wenn man trotzdem von Hartz4 leben muss ?
Was hilft einem der beste Job wenn man nicht mitbekommt wie seine Kinder aufwachsen weil man nur am arbeiten ist?

Also meine Eltern haben nicht studiert und verdienen trotzdem sehr gut und sie sind immer für uns da, was habe ich von einer Villa usw. wenn ich dafür meinen Vater nur mal am WE sehen kann oder nach Terminabsprache ?

Oder wenn ich Eltern hätte die so Ökospinner sind hinter deren Rücken sich alle kaputt lachen ?

Für mich hat jeder einen Gesellschaftlichen Wert egal was er macht sogar der dümmste Sonderschüler der bei Aldi Kisten stappelt ist doch mehr Wert als jeder der sich auf kosten der anderen Durchschnorrt.
 
Hallo Tine,

willst Du ein Leben lang Routinetätigkeiten ausführen?

Willst Du immer nur gerade soviel verdienen, daß es so eben reicht?

Was wirst Du tun, wenn der Vater Deiner Kinder verschwindet? (Jede zweite Ehe geht schief!) Willst Du wirklich als Alleinerziehende am Existenzminimum leben?

Willst Du denn niemals etwas aufbauen, z.B. eine Immobilie besitzen, oder etwas, was Du Deinen Nachkommen hinterlassen kannst, so daß sie es einmal besser haben werden als Du?


Weißt Du, ein Berufsleben kann sehr lang sein - das Rentenalter wurde bekanntlich auf 67 erhöht... und wir verbringen ein großes Teil unseres Lebens auf der Arbeit.

Klar kann man Jobs auch wechseln. Vor allem in jüngeren Jahren. Aber irgendwann reicht einem das nicht mehr, um sich weiter zu entwickeln. Irgendwann möchte man vielleicht verantwortungsvollere Aufgaben übernehmen, will man nicht mehr austauschbar sein, sondern mehr bewirken als täglichen Routinekram. Und irgendwann ist man in den 40ern und dann wechselt es sich auch nicht mehr so leicht, denn die Konkurrenz wird immer jünger und billiger!


Es kann Dir locker passieren, daß man Dir mit 40 oder 50 plötzlich einen 30jährigen, frischgebackenen Unischnösel vor die Nase setzt, der Dir großspurig erklärt, wie Du eben jenen Job besser machen sollst, den Du bereits 20 Jahre länger ausübst als er. Wirst Du damit umgehen können?

Dann wirst Du vielleicht froh sein, wenn Du ein Abitur hast. Denn dann wirst Du doch noch ein Studium draufsetzen und das Ruder herumreißen können!

Klar kann man das Abitur auch später noch an der Abendschule erwerben. Aber wie mühsam ist das - und wie leicht hättest Du es jetzt damit?

Mensch Tine, jetzt bist Du jung, und das Lernen fällt Dir noch leicht. Weißt Du, wie schwer es mit Mitte bis Ende 30 wird, wenn Du bis dahin tatsächlich Mann und Kinder hast?

Was sind denn 2-3 Jahre jetzt - im Vergleich zu der Mühsal, die Dich ggfs. in 20 Jahren erwarten würde? Du vergibst Dir doch nichts, wenn Du jetzt das Abitur machst. Du mußt trotzdem nicht studieren, kannst trotzdem danach eine Lehre aufnehmen und erst mal Geld verdienen. Mit etwas Glück könnte der Lehrberuf Dir aber auch das Studium finanzieren, falls Du es Dir nochmal anders überlegst!

Aber: Du bewahrst Dir eine Option, die Du vielleicht niemals beanspruchen wirst - die Dir aber auch keiner nehmen kann, falls Du sie doch mal brauchst.

Mit Abitur im Rücken steuerst Du nicht auf eine Einbahnstraße zu, sondern kannst Dich noch sehr lange Zeit an den Kreuzungen, auf die Du gelangen wirst, für eine Richtung Deiner Wahl entscheiden.


Weißt, mein Vater wäre gern aufs Gymasium gegangen, damals, in den 1920er Jahren. Aber es kostete Schulgeld. Mein Großvater war daher nicht bereit, ihm das Abitur zu ermöglichen. Er fand, mein Vater solle lieber arbeiten gehen.

Mein Vater ist nie darüber hinweggekommen. Auch wenn er später das Beste aus seiner Situation gemacht hat - uns hat er regelrecht eingebleut, daß es ein Privileg sei, die Schule besuchen und studieren zu dürfen. Ein Privileg, daß man nicht einfach so achtlos wegwirft, sondern das man dankbar beanspruchen sollte, soweit es irgend möglich ist.

In anderen Ländern gibt es bis heute viele junge Menschen, die wünschen, sie dürften zur Schule gehen - und es aufgrund ihrer desolaten Lebenssituation nicht können. Ich finde das unsagbar traurig.

Ich habe ein Abitur gemacht und - sehr zum Leidwesen meines Vaters - nie studiert. Aber ich habe mich anderweitig fortgebildet und bin jetzt auch in einer guten Position, auf die er stolz wäre, hätte er es noch erlebt (und innerlich sitzt er mir immer noch im Nacken).

Meine Karriere wäre so heute allerdings nicht mehr möglich, weil die Wirtschaftswelt sich völlig geändert hat. Das mag ungerecht sein, aber so ist es.

Deine Eltern meinen es gut mit Dir, Du solltest ihnen dankbar sein. Mein Vater wäre dankbar gewesen, wenn er solchen Rückhalt gehabt hätte.

Überleg Dir das Ganze nochmal, statt jetzt eine voreilige Entscheidung zu treffen, die Dir irgendwann vielleicht mal bitter leid tun wird.
 
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Gib es zu Kyle du bist meine Mama und hast dich hier eingeschmuggelt😀😀😀

Ich habe einen Ausbildungsplatz als Tierarzthelferin das ist es was ich machen will wozu also studieren oder Abitur machen ? Danach würde ich gerne noch Pferdewirtin lernen. Und mein Traum ist es mal eine eigene kleine Reitschule zu haben mit therapeutischem Reiten usw.
Für all das brauche ich kein Abi.

Klar hast auch du recht mit dem was du schreibst, aber für mich ist die Schule (obwohl mir alles so zufliegt) sehr anstrengend ich fühle mich dort nicht wohl.

Ich kann nicht besonders gut mit Menschen umgehen aber ich habe einen super Draht zu Tieren.
 
Ich denke nicht, dass das daran liegt, dass du nicht studiert hast und deswegen "gesellschaftlich weniger wert" bist. Ich denke, dass sich im Laufe der Zeit die Interessen eben anders entwickelt haben. Das ist sehr schade, aber man kann es nicht ändern. Vielleicht solltest du mal darüber nachdenken, dir einen neuen Freundeskreis mit gleichen Interessen aufzubauen!?
 
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