Ich mache in meinem Umfeld, vor allem in meiner Familie, genau die gegenteilige Beobachtung.
Als Student ist man scheinbar nichts wert und bekommt nur uralte Vorurteile zu hören
- Studenten bekommen hinterher keinen Job
- So viele Studenten müssen viele Jahre studieren und dann finden sie hinterher doch keinen Job
- Da studiert man Philosophie und wird doch nur Taxifahrer
- Studenten sind alle faul
- Studenten kosten dem Staat nur
- Studenten wissen nicht wie man richtig arbeitet
- Studenten sind Fachidioten, die nur die Theorie kennen und nicht die Praxis
etc...bei uns in der Familie wird nur "richtige Arbeit" gelobt.
Als Student weiß man ja nichts "vom richtigen Leben", ist völlig weltfremd und ein Theoretiker der keine Praxis kennt.
🙄
Und bei Freunden die nicht studiert haben/kein Abi haben gilt man automatisch als "Schlaukopf" oder "Einstein" und wird bei allem möglichen gefragt.
Weiß man es, heißt es: "Tja, die hat Abi! Die ist so ein Schlaukopf!"
Weiß man es nicht, was ja auch mal vorkommen kann, denn schließlich weiß Niemand alles und jeder macht mal Fehler, heißt es: "Ja nee die studieren und wissen das trotzdem nicht!"
Ich werde diskriminiert weil ich Immatrikulationshintergrund habe!