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Du hast nicht studiert , dann bist du auch gesellschaftlich nichts wert !

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Es kommt auch darauf an, wo man sein Abitur gemacht hat. Ich finde, das Abi wird heute einem zu schnell hinterher geworfen, das Abi auf der IGS und Waldorfschule kann man jedenfalls vergessen, das ist fast Hauptschulniveau 😀 und diese Abiturienten haben es oft schwer auf der Uni, weil sie da nicht mehr viel verstehen 😀.Das ist jedenfalls meine Erfahrung.

Wo man studiert hat sagt nur genauso wenig über den Wert des Menschen aus wie die Frage, ob er überhaupt studiert hat.
 
Ich mache in meinem Umfeld, vor allem in meiner Familie, genau die gegenteilige Beobachtung.

Als Student ist man scheinbar nichts wert und bekommt nur uralte Vorurteile zu hören

- Studenten bekommen hinterher keinen Job
- So viele Studenten müssen viele Jahre studieren und dann finden sie hinterher doch keinen Job
- Da studiert man Philosophie und wird doch nur Taxifahrer
- Studenten sind alle faul
- Studenten kosten dem Staat nur
- Studenten wissen nicht wie man richtig arbeitet
- Studenten sind Fachidioten, die nur die Theorie kennen und nicht die Praxis

etc...bei uns in der Familie wird nur "richtige Arbeit" gelobt.
Als Student weiß man ja nichts "vom richtigen Leben", ist völlig weltfremd und ein Theoretiker der keine Praxis kennt.
🙄

Und bei Freunden die nicht studiert haben/kein Abi haben gilt man automatisch als "Schlaukopf" oder "Einstein" und wird bei allem möglichen gefragt.
Weiß man es, heißt es: "Tja, die hat Abi! Die ist so ein Schlaukopf!"
Weiß man es nicht, was ja auch mal vorkommen kann, denn schließlich weiß Niemand alles und jeder macht mal Fehler, heißt es: "Ja nee die studieren und wissen das trotzdem nicht!"

Ich werde diskriminiert weil ich Immatrikulationshintergrund habe!

Sag in welchem Umfeld lebst denn du, dass nur von Menschen mit Vorurteilen gegen Studenten umgeben bist. Allmählich zweifle ich 😕. Da fällt mir das "Vorurteil" ein: Sag mir mit wem du gehst (dich umgibst) und ich sag dir wer du bist 🙂

Natürlich gibt es solche. Ich bin vorwiegend Menschen begegnet, die auch universitäre Ausbildungen schätzen und keine so albernen Aussagen von sich geben. Und wenn sie dort oder da Vorbehalte haben, das dann konkret begründen.

Studenten bekommen hinterher keinen Job

Als Student weiß man ja nichts "vom richtigen Leben", ist völlig weltfremd und ein Theoretiker der keine Praxis kennt.

Diese "Vorurteile" sind nicht einmal so realitätsfremd.
Wenn auch so generalisiert sicher nicht zutreffend.
Adäquate Jobs zu finden ist für viele Uni-Abgänger heutzutage oft sehr schwierig. Man muss einen langen Atem haben.
Und das mit Theorie und Praxis ist nicht so unzutreffend. Erfahrung kann man nur in der Praxis erst erwerben.
Ich bin nicht wenigen frischgebackenen Uni-Abgänger beruflich begegnet, die glaubten sie können und wissen schon alles.


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