Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Drohung an Schule

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Stroodle

Mitglied
D.h. du hast gegoogelt?

Sorry, aber ich studiere Psychologie, was Neurologie, bio. psychologie und psychoaktive Substanzen beinhaltet. Ich werfe solche Aussagen also ziemlich getrost in den Raum.

Nimm dein Wissen aus Fachbüchern und wissenschaftlichen Papern.

LG
Woher weißt du denn woher ich mein Wissen habe? Wilde Vermutungen, mehr ist das gerade nicht.

Und es wird zu sehr OT.

Ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit diesem Thema und solche Verteufelungen gehen mir auf den Sack. Ich könnte hier schreiben dass es die Heilung gegen Krebs ist und trotzdem wäre es für viele noch ein Teufelszeug. Also spare ich mir das. Das Internet steht dir frei zur Verfügung, auch dort kann man wissenschaftliche Befunde/Forschungsergebnisse anschauen. Mach das doch einfach mal und mach dich schlau. Erweitert vielleicht ein bisschen den Horizont.
 

Anzeige(7)

Enjoy97

Aktives Mitglied
Woher weißt du denn woher ich mein Wissen habe? Wilde Vermutungen, mehr ist das gerade nicht.

Und es wird zu sehr OT.

Ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit diesem Thema und solche Verteufelungen gehen mir auf den Sack. Ich könnte hier schreiben dass es die Heilung gegen Krebs ist und trotzdem wäre es für viele noch ein Teufelszeug. Also spare ich mir das. Das Internet steht dir frei zur Verfügung, auch dort kann man wissenschaftliche Befunde/Forschungsergebnisse anschauen. Mach das doch einfach mal und mach dich schlau. Erweitert vielleicht ein bisschen den Horizont.
Das Aufzeigen negativer Aspekte hat nichts mit Verteufelung zu tun. Die positiven Aspekte existieren dennoch.

Meine Frage, woher du dein Wissen hast, hast du nicht beantwortet. Ich nehme meine "wilde vermutung" also zunächst als wahr an. Selbst wenn du wissenschaftliche Beiträge gelesen hast, gibt es da Probleme (Punkt 1. siehe unten: Confirmation Bias). Punkt 2: Kannst du die Güte von Studien überhaupt beurteilen? Kennst du die Gütekriterien? Auch die Forschung selbst ist von verschiedenen Bias-Typen nicht frei.

Der Confirmation Bias beschreibt "in der Kognitionspsychologie die Neigung, Informationen so auszuwählen, zu ermitteln und zu interpretieren, dass diese die eigenen Erwartungen erfüllen (bestätigen)."

Spar dir deine glorifizierenden Hasspredigten an Personen mit Fachwissen, die lediglich negative Aspekte nennen. Dies dient nicht der Entkräftung von den positiven Aspekten.
Keine Droge ist gänzlich harmlos. Punkt.

LG
 
Zuletzt bearbeitet:

unschubladisierbar

Aktives Mitglied
Kann es sein das dich die anderen ausgegrenzt haben weil du einfach nur creepy bist und versuchst mit pubertären Aktionen einen auf Gangster zu machen?
Dir ging es nicht darum dich zu wehren oder auf auf etwas aufmerksam zu machen .
Dir ging es darum Angst und Schrecken zu verbreiten. Das aber auf eine kranke Art und Weise.
Du wolltest der krasse Psycho sein den alle fürchten. Du hast versucht dich als Bad Boy zu präsentieren, hast aber den Bogen völlig überspannt. Wahrscheinlich zu viel Creepy Pasta und "Darknet" Videos geschaut. Dir fehlt jegliche Selbstreflexion und Einsicht.
 

Styx.85

Aktives Mitglied
Jetzt möchte ich doch noch mal etwas zum Thema Magic Mushrooms anmerken, da es hier ja dann doch noch Diskussionspotenzial gibt:

Vielleicht der Ehrlichkeit halber vorab, ich bin Chemiker. Ich bin kein Psychologe / Psychiater und auch kein Konsument von Shrooms. Mein Standpunkt generiert sich durch angelesenes Wissen, nicht durch persönliche Erfahrung.

Alle Magic Mushrooms enthalten Psilocybin, eine Prodrug welches im Körper zur wirksamen Substanz Psilocin umgewandelt wird. Die letztgenannte Substanz ist die eigentlich psychoaktive und dockt im Gehirn und im zentralen Nervensystem an Rezeptoren an, welche normalerweise für den Botenstoff Serotonin bestimmt sind. Damit weist die Substanz ein sehr ähnlichen Wirkungsmechanismus wie LSD auf, wird gemeinhin aber als etwas schwächer beschrieben.

Der User @Stroodle hat dahingehend Recht, dass die Substanz tatsächlich teilweise von Psychiatern als Antidepressivum eingesetzt wird und bei Krebspatienten Depressionen bereits nach wenigen Einnahmen dauerhaft verschwinden können. Studien hierzu existieren. Die FDA (die amerikanische Behörde für Medikamente und Lebensmittel) hat nach eingehender Prüfung psilocinhaltige Medikamente bereits zugelassen. Und die FDA gilt in Fachkreisen als eine der strengsten Pharmabehörden überhaupt.

Der User @Enjoy97 hat dahingehend Recht, dass man solche Substanzen keinesfalls einfach so empfehlen oder gar verharmlosen sollte. Psilocin weisst als Serotonin-Partialantagonist ein sehr hohes Potential für psychische (nicht physische) Abhängigkeit auf. Außerdem sind wie bei LSD auch "bad trips" zu befürchten. Dies sind stark individuelle Indikationen und hängen von vielen Faktoren des Kosumenten ab, u. a. gibt es einen genetischen Faktor, wie man auf solche Substanzen reagiert. Es gibt aber auch einen temporären Faktor, sprich wie der Konsument gerade drauf ist, wie seine nicht substanzinduzierte Grundstimmung ist und einen Faktor bezüglich Dosierung. Ich denke, das ist alles soweit selbsterklärend.

Und hier ist absolut Vorsicht geboten @Stroodle . Keiner von uns kennt den User @Nekura persönlich. Es ist offentsichtlich, dass er schwere Probleme hat. Von dieser Betrachtungsweise her wäre es unverantwortlich, ihm einfach mal so psychoaktive Substanzen zu empfehlen aus der Entfernung heraus.

Das Wirkspektrum von Psilocin reicht von positiven Effekten:
- Euphorie
- Muskelentspannung
- als angenehm empfundenes Gelächter
- leichte, angenehme Haluzinationen

Bis hin zu den beschriebenen "Bad Trips":
- Verfolgungswahn
- Induzierte Psychosen, auch bei sonst psychisch gesunden Konsumenten
- intensivierung der gegenwärtigen Gefühlslage
- schwere Haluzinationen (vor allem bei Überdosierung) im Alptraumbreich

Ob man das Zeug nun nimmt oder nicht, ist letztendlich jedem seine eigene Entscheidung. Wenn mich jedoch jemand bezüglich seiner (schweren) Probleme um Rat fragt und nebenher erwähnt, dass er soetwas konsumiert, würde ich im immer davon abraten.

@Nekura würde aus rationaler Sicht am Besten fahren, wenn er bis auf Weiteres auf den Konsum verzichtet und bei einem Psychologen vorstellig wird.
 

Styx.85

Aktives Mitglied
Kann es sein das dich die anderen ausgegrenzt haben weil du einfach nur creepy bist und versuchst mit pubertären Aktionen einen auf Gangster zu machen?
Dir ging es nicht darum dich zu wehren oder auf auf etwas aufmerksam zu machen .
Dir ging es darum Angst und Schrecken zu verbreiten. Das aber auf eine kranke Art und Weise.
Du wolltest der krasse Psycho sein den alle fürchten. Du hast versucht dich als Bad Boy zu präsentieren, hast aber den Bogen völlig überspannt. Wahrscheinlich zu viel Creepy Pasta und "Darknet" Videos geschaut. Dir fehlt jegliche Selbstreflexion und Einsicht.
Hi unschubladisierbar,

anhand der Infos, die uns @Nekura gibt, können wir nicht sagen, warum er ausgegrenzt wurde. Mobbing kann prinzipiell jeden treffen und die meisten Menschen hatten irgendwann als Opfer, Täter oder Beobachter damit auch mal Kontakt.
Meine Erfahrung damit, sagt, dass das Opfer zwar meist ein wenig aus der Gemeinschaft "raussticht", aber in der Regel keinerlei wirklich negative Eigenschaft in sich trägt. Mobbing dient einer schwachen Gemeinschaft als Stärkung der inneren Strukturen auf Kosten des Opfers.
Anhand dessen was @Nekura schrieb gehe ich keineswegs davon aus, dass er jemals den Gangster geben wollte. Eher glaube ich, dass er vormals ein sehr gutmütiger und sanfter Mensch war. Die Drohung an die Schule sehe ich als ein Ventil, welches sich öffnen musste.

Natürlich war das mit der Drohung falsch und er hat die Konsequenzen dafür zu spüren bekommen.
Ein Rückschluss auf sein Leben davor lässt es jedoch nicht zu, so fair sollten wir bleiben. Mobbing kann je nach Ausprägung die Hölle sein...
 

unschubladisierbar

Aktives Mitglied
Eher glaube ich, dass er vormals ein sehr gutmütiger und sanfter Mensch war. Die Drohung an die Schule sehe ich als ein Ventil, welches sich öffnen musste.
Was du glaubst und was nicht, bleibt dir überlassen.
Für mich liest sich der Anfangspost widersprüchlich, zusammenhangslos und unlogisch. Eine ungeschickte Ausdrucksweise habe ich in Betracht gezogen, lässt aber den Post nicht logischer erscheinen.
Der TE lässt lediglich zu Beginn kurz anklingen das er "wohl" gemobbt wurde.
Danach folgen Aussagen die in keinem logischen Zusammenhang stehen und keine Struktur besitzen.

Für mich ergibt die Summe seiner Aussagen bzw. das was er nicht sagt, dass es hier nicht primär um Mobbing geht sondern eine andere psychische Erkrankung vorliegt.
Nimm mal den Satz mit den Mobbing raus oder ersetze den Satz indem du am Ende den Vermerk setzt: "PS...ich wurde gemobbt".
Oder versuche einfach den Text nach dem lesen in einen Vortrag logisch wieder zu geben.
 
Zuletzt bearbeitet:

Styx.85

Aktives Mitglied
Was du glaubst und was nicht, bleibt dir überlassen.
Für mich liest sich der Anfangspost widersprüchlich, zusammenhangslos und unlogisch. Eine ungeschickte Ausdrucksweise habe ich in Betracht gezogen, lässt aber den Post nicht logischer erscheinen.
Der TE lässt lediglich zu Beginn kurz anklingen das er "wohl" gemobbt wurde.
Danach folgen Aussagen die in keinem logischen Zusammenhang stehen und keine Struktur besitzen.

Für mich ergibt die Summe seiner Aussagen bzw. das was er nicht sagt, dass es hier nicht primär um Mobbing geht sondern eine andere psychische Erkrankung vorliegt.
Nimm mal den Satz mit den Mobbing raus oder ersetze den Satz indem du am Ende den Vermerk setzt: "PS...ich wurde gemobbt".
Oder versuche einfach den Text nach dem lesen in einen Vortrag logisch wieder zu geben.
Er redet fast in jedem zweiten Post von Mobbern, die er "seine Schädiger" nennt. Etwas wirr ja, das gebe ich zu, aber dennoch deutlich genug um zu verstehen, dass er arg gelitten haben muss.

Unterstellungen helfen ihm nicht weiter, noch dazu völlig aus der Luft gegriffen wie die Idee, dass er den Ganster geben wollte, wenn er gleichzeitig deutlich schreibt, dass er sogar massive Probleme damit hat, sich überhaupt zu wehren. Deine Vermutung passt schlicht nicht zu dem, was deutlich wird.

Ich will hier absolut keine Opfer-Täter Umkehr betreiben. Meinen Standpunkt zu seinen Drohschreiben habe ich in meinen ersten Posts hier klar dargelegt. Das war ziemlicher Bullshit von ihm und er hat gerechtfertigt (!) die Konsequenzen tragen müssen.

Ich würde ihn nur gerne unterstützen, aus diesem Teufelskreis seines Falschdenkens heraus zu kommen und neue Motivation für sein eigenes Vorankommen zu schöpfen. Die Auseinandersetzung mit seiner Psyche wird ihm bevorstehen... auf die eine oder andere Weise. Vorwürfe wie die deinen helfen da nicht...
 

Enjoy97

Aktives Mitglied
Bezüglich der Diskussion was die Abhängigkeit von psychoaktiven Substanzen betrifft, erlaube ich mir mal das ICD-10 zu zitieren (Abhängigkeitssyndrom, Fx.2):

"Eine Gruppe von Verhaltens-, kognitiven und körperlichen Phänomenen, die sich nach wiederholtem Substanzgebrauch entwickeln. Typischerweise besteht ein starker Wunsch, die Substanz einzunehmen, Schwierigkeiten, den Konsum zu kontrollieren, und anhaltender Substanzgebrauch trotz schädlicher Folgen. Dem Substanzgebrauch wird Vorrang vor anderen Aktivitäten und Verpflichtungen gegeben. Es entwickelt sich eine Toleranzerhöhung und manchmal ein körperliches Entzugssyndrom.

Das Abhängigkeitssyndrom kann sich auf einen einzelnen Stoff beziehen (z.B. Tabak, Alkohol oder Diazepam), auf eine Substanzgruppe (z.B. opiatähnliche Substanzen), oder auch auf ein weites Spektrum pharmakologisch unterschiedlicher Substanzen."

Eine physische Abhängigkeit ist für eine Diagnose folglich nicht von hoher Relevanz. Die Frage, ob eine psychoaktive Substanz abhängig machen kann, ist demnach redundant; Jede psychoaktive Substanz kann ein Abhängigkeitssyndrom auslösen.

Von Shrooms kann man nicht abhängig werden. Bitte informieren bevor man sofort verurteilt und Drogen verteufelt
Da sind deine Informationen.
Deswegen: informieren bevor man Mist schreibt!
Ganz recht.
Ich denke, die kurze OT-Exkursion was Drogen betrifft kann dann jetzt abgehakt werden.

Was den Drogenkonsum des TE betrifft, so können einige Dinge sicherlich darauf zurückgeführt werden.
Aber lt. eigener Aussage ist das ja jetzt kein Problem mehr, also geht es ja Bergauf.
Weiterhin alles Gute für dich.
 
Zuletzt bearbeitet:

Stroodle

Mitglied
Das Aufzeigen negativer Aspekte hat nichts mit Verteufelung zu tun. Die positiven Aspekte existieren dennoch.

Meine Frage, woher du dein Wissen hast, hast du nicht beantwortet. Ich nehme meine "wilde vermutung" also zunächst als wahr an. Selbst wenn du wissenschaftliche Beiträge gelesen hast, gibt es da Probleme (Punkt 1. siehe unten: Confirmation Bias). Punkt 2: Kannst du die Güte von Studien überhaupt beurteilen? Kennst du die Gütekriterien? Auch die Forschung selbst ist von verschiedenen Bias-Typen nicht frei.

Der Confirmation Bias beschreibt "in der Kognitionspsychologie die Neigung, Informationen so auszuwählen, zu ermitteln und zu interpretieren, dass diese die eigenen Erwartungen erfüllen (bestätigen)."

Spar dir deine glorifizierenden Hasspredigten an Personen mit Fachwissen, die lediglich negative Aspekte nennen. Dies dient nicht der Entkräftung von den positiven Aspekten.
Keine Droge ist gänzlich harmlos. Punkt.

LG
Mir ist durchaus bewusst dass sich viele Menschen nur die Dinge anschauen die ihre Erwartungen bestätigen. Das tue ich schon lange nicht mehr. Ich weiß durchaus wie man Quellen als glaubwürdig nachvollziehen kann. Aber deine Meinung zu mir steht. Weil ich dir nichts beweisen möchte.

Finde es immer sehr lustig wie sehr sich manche aufspielen und glauben, irgendjemand müsste ihnen erstmal seitenlang etwas beweisen. Schau halt selber nach, du weißt doch angeblich wie es funktioniert.
Wenn die positiven Aspekte existieren dann sollte man sie nicht immer weglassen sobald es um dieses Thema geht. Vielen Menschen haben diese Substanzen bei ihren psychischen Erkrankungen geholfen und da finde ich es sehr unfair ihnen einen Strick draus zu drehen sodass sie sich wieder schlecht fühlen. Eine neutrale Sichtweise wäre wünschenswert. Und es verfälscht das Bild dieser Substanzen sehr wenn immer nur Angst gemacht wird und Falschaussagen in den Raum geworfen werden. Du plapperst die Propaganda nach, mehr nicht. Drogen sind schlecht und machen dich kaputt, das ist so der Kerninhalt deiner Aussage.
Es gibt übrigens genügend Leute die durchaus mit Drogen gut umgehen können und nicht direkt in der Gosse landen weil sie abends mal eine Tüte rauchen. Also übertreibe mal nicht. Wir sind alle erwachsen und die meisten können das ganz gut händeln. Ich glaube du schließt von dir auf andere. Wenn du Angst vor diesen Substanzen hast oder damit nicht umgehen kannst dann ist das deine Sache. Mache das aber nicht zum Problem für andere indem du ihnen Vorträge hälst wie schlecht doch alle Drogen sind und ganz bewusst die positiven Aspekte weglässt. Das ist weder neutral noch sinnvoll.
Natürlich muss man den Umgang mit Drogen erstmal erlernen aber das versteht sich von selbst. Auch dass nicht jeder den richtigen Umgang damit pflegen wird, das ist von Person zu Person unterschiedlich.

Das geht jetzt aber wirklich zu sehr OT. Falls Interesse besteht diese Unterhaltung fortzuführen dann kannst du mich gern anschreiben aber hier würde ich das Gespräch nicht fortführen. Sonst gibts noch Ärger vom Admin...
 

Stroodle

Mitglied
Jetzt möchte ich doch noch mal etwas zum Thema Magic Mushrooms anmerken, da es hier ja dann doch noch Diskussionspotenzial gibt:

Vielleicht der Ehrlichkeit halber vorab, ich bin Chemiker. Ich bin kein Psychologe / Psychiater und auch kein Konsument von Shrooms. Mein Standpunkt generiert sich durch angelesenes Wissen, nicht durch persönliche Erfahrung.

Alle Magic Mushrooms enthalten Psilocybin, eine Prodrug welches im Körper zur wirksamen Substanz Psilocin umgewandelt wird. Die letztgenannte Substanz ist die eigentlich psychoaktive und dockt im Gehirn und im zentralen Nervensystem an Rezeptoren an, welche normalerweise für den Botenstoff Serotonin bestimmt sind. Damit weist die Substanz ein sehr ähnlichen Wirkungsmechanismus wie LSD auf, wird gemeinhin aber als etwas schwächer beschrieben.

Der User @Stroodle hat dahingehend Recht, dass die Substanz tatsächlich teilweise von Psychiatern als Antidepressivum eingesetzt wird und bei Krebspatienten Depressionen bereits nach wenigen Einnahmen dauerhaft verschwinden können. Studien hierzu existieren. Die FDA (die amerikanische Behörde für Medikamente und Lebensmittel) hat nach eingehender Prüfung psilocinhaltige Medikamente bereits zugelassen. Und die FDA gilt in Fachkreisen als eine der strengsten Pharmabehörden überhaupt.

Der User @Enjoy97 hat dahingehend Recht, dass man solche Substanzen keinesfalls einfach so empfehlen oder gar verharmlosen sollte. Psilocin weisst als Serotonin-Partialantagonist ein sehr hohes Potential für psychische (nicht physische) Abhängigkeit auf. Außerdem sind wie bei LSD auch "bad trips" zu befürchten. Dies sind stark individuelle Indikationen und hängen von vielen Faktoren des Kosumenten ab, u. a. gibt es einen genetischen Faktor, wie man auf solche Substanzen reagiert. Es gibt aber auch einen temporären Faktor, sprich wie der Konsument gerade drauf ist, wie seine nicht substanzinduzierte Grundstimmung ist und einen Faktor bezüglich Dosierung. Ich denke, das ist alles soweit selbsterklärend.

Und hier ist absolut Vorsicht geboten @Stroodle . Keiner von uns kennt den User @Nekura persönlich. Es ist offentsichtlich, dass er schwere Probleme hat. Von dieser Betrachtungsweise her wäre es unverantwortlich, ihm einfach mal so psychoaktive Substanzen zu empfehlen aus der Entfernung heraus.

Das Wirkspektrum von Psilocin reicht von positiven Effekten:
- Euphorie
- Muskelentspannung
- als angenehm empfundenes Gelächter
- leichte, angenehme Haluzinationen

Bis hin zu den beschriebenen "Bad Trips":
- Verfolgungswahn
- Induzierte Psychosen, auch bei sonst psychisch gesunden Konsumenten
- intensivierung der gegenwärtigen Gefühlslage
- schwere Haluzinationen (vor allem bei Überdosierung) im Alptraumbreich

Ob man das Zeug nun nimmt oder nicht, ist letztendlich jedem seine eigene Entscheidung. Wenn mich jedoch jemand bezüglich seiner (schweren) Probleme um Rat fragt und nebenher erwähnt, dass er soetwas konsumiert, würde ich im immer davon abraten.

@Nekura würde aus rationaler Sicht am Besten fahren, wenn er bis auf Weiteres auf den Konsum verzichtet und bei einem Psychologen vorstellig wird.
Also empfohlen habe ich nichts. Meinte nur das Shrooms nicht abhängig machen, mehr nicht.

Danke für deine neutrale Sichtweise. Ist vielleicht etwas aus dem Ruder gelaufen.....bin sehr schnell genervt bei diesem Thema.
Falls es so rübergekommen ist, dass ich diese Droge verharmlosen wollte dann ist das ein Missverständnis. Möchte nur nicht dass alles direkt verteufelt wird wenn es durchaus eine gute Chance auf Heilung bieten kann. Für viele ist das vielleicht die letzte Hoffnung auf ein normales Leben oder die Rettung vorm Suizid. Mit Angstmache würden sie sowas vielleicht nie in Betracht ziehen.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Gastraum
Regeln Hilfe Benutzer

    Anzeige (2)

    Oben